Heute möchte ich euch von unserem zweiten Tag während der
Bloggerreise in den Harz berichten. Wie ihr wisst, habe ich im November ein Wochenende mit
anderen Bloggerinnen (+ Kinder) im wunderschönen Landal Park - Salztal Paradies verbracht
und nach einem super schönen ersten Tag (hier
geht es zum Blogpost), ging es am zweiten Tag direkt mit einem vollen Programm
weiter…
Start in den Tag im Erlebnisbad
Wenn ich auf Bloggerreisen die Möglichkeit habe, morgens vor dem Frühstück eine Runde
schwimmen zu gehen, dann nutze ich die meistens. Irgendwie ist das zu einem kleinen
Ritual geworden, denn so starte ich frisch und sportlich in den Tag und fühle mich
direkt wohl. Hie rwar es zwar nicht möglich, vor dem Frühstück zu gehen, aber wir gingen
alle nach dem Frühstück gemeinsam ins Salztal Paradies Erlebnisbad und konnten uns dort
austoben. Die Kinder rutschten entweder im Babybecken oder mit Reifen auf der großen
Reifenrutsche (wenn ich nicht hochschwanger gewesen wäre, wäre ich dort auch aufzufinden
gewesen). Andere ließen sich von dem Wellen im Wellenbad treiben und ich schwamm meine
Bahnen durchs Becken und genoss die „Sprudeldinger“ für eine Kopf- und
Rückenmassage. So war also für jeden etwas dabei und alle waren glücklich! Und was
gehört zu einem typischen Erlebnis-Schwimmbad-Besuch dazu? Natürlich fettiges
Essen…
Essen im Diner
Nachdem wir uns also im Erlebnisbad ausgetobt hatten, ging es für uns weiter ins direkt
angeschlossene Paradise Diner. Wie oben bereits geschrieben, gehört für mich fettiges
Essen ganz typisch zu einem Schwimmbadbesuch dazu. Somit gab es für mich einen leckeren
Chickenburger und Pommes - soo lecker! Und da das noch nicht genug war, hab ich mir
danach gemeinsam mit den Kindern noch ein Eis gegönnt… Übrigens hab ich die
gesamte Schwangerschaft über so gelebt - ich hab mir immer alles gegönnt, wo ich Lust
drauf hatte und mich in keinster Weise eingeschränkt, nur damit ich vielleicht nicht
ganz so viel zunehme. Zugenommen hätte ich ja eh und daher wollte ich mir auch keinen
Druck machen, irgendetwas nicht essen zu können. Das Ganze führte dazu, dass ich jetzt
während der Schwangerschaft insgesamt über 20 kg zugenommen habe - mal schauen, ob und
wann ich die je wieder loswerde!? ;-)
Indoorspielplatz
Den nachmittag verbrachten wir, zur großen Freude aller Kinder, im Indoor-Spieleparadies
„Regenbogenland„. Wie in meinen Reisegedanken bereits geschrieben, stehe ich
solchen Indoorspielplätzen etwas zwiegespalten gegenüber. Klar ist das eine super Sache
für Kinder als“Schlecht-Wetter-Programm“, aber für uns Erwachsene war es, im
Gegensatz für die Kinder, nicht unbedingt das Paradies. Vielleicht war ich aber auch
etwas überempfindlich, weil Mininikabu etwas rumgetanzt hat und ich es insgesamt sehr
laut in dieser Spielhalle empfand. Was mich aber sofort wieder aufatmen und den Lärm
vergessen lassen hat, waren die super leckeren Waffeln, die es dort gab. Ich weiß, ich
bin eine schlechte Bloggerin - ich hab kein Foto davon gemacht - aber der Hunger war
einfach zu groß und die Waffeln waren schnell weggefuttert.
Fackelwanderung um den Schmelzteich
Als krönender und wunderschöner Abschluss unserer Reise ging es noch auf eine kleine
Nachwanderung mit Fackeln um den nahegelegenen Schmelzteich. Das Ganze wurde organisiert
und durchgeführt von Jörg (von Outdoofriend), der total tolle Ideen hatte und das Ganze
super für uns vorbereitet und auf unsere Gruppe abgestimmt hatte! Leider regnete es,
aber trotzdem war es ein total schöner abend. Neben der Wanderung gab es für die Kinder
noch eine kleine Schatzsuche und bevor wir losgingen, mussten wir noch beweisen, dass
wir als Team agieren können und mussten ein cooles Teamspiel absolvieren. Wie gesagt,
war das ein perfekter Abschluss unserer schönen Bloggerreise in den Harz und danach sind
wir alle einfach nur noch müde ins Bett gefallen…
Transparenz
Wir wurden kostenfrei in den Landal Park eingeladen und durften dort, dank vielen
Sponsoren kostenfrei wohnen und essen. Auch der Besuch im Erlebnisbad, im dazugehörigen
Diner, im Indoorspielplatz und die Nachtwanderung wurde uns gesponsert. Für diesen
Blogbeitrag habe ich keine Vergütung erhalten. Diese Tatsachen ändern aber nichts an
meiner Meinung zum Aufenthalt! Danke an alle Sponsoren und noch einmal ein riesen Dank
an Silvia und Alessia für die super Organisation der Reise!
Nachdem ich letztens meine Reisegedanken zu unserer
Bloggerreise in den Landal Park in den Harz mit euch geteilt habe, möchte ich euch heute ein
wenig mitnehmen und berichten, was wir am ersten Tag unseres Aufenthaltes so gemacht und
erlebt haben.
Angekommen sind wir alle am Freitagabend - ich war sogar schon am nachmittag da, weil die
Bahn so günstig fuhr und ich so ganz entspannt ankommen konnte. Netterweise wurde ich
von Silvias Mann am Bahnhof abgeholt und musste nicht noch mit Bus oder Taxi zum Landal
Park fahren - danke nochmal dafür!
Kosmetikbehandlung im Salztal Paradies
Da ich schon früher da war, als die anderen, durfte ich direkt nach meiner Ankunft eine
Kosmetikbehandlung genießen. Gemeinsam mit Alessia durfte ich das „Freundinnen
Special“ testen und wir ließen es uns so richtig gut gehen! Ein riesen Dank geht
hier an Frau Kottermann, die uns mit einer Gesichtsbehandlung und einem basischen Fußbad
empfing und uns einiges zu basischer Ernährung erzählt hat. Das war wirklich ein
perfekter und super entspannter Start in unser Bloggerwochenende!
Landal Park - Salztal Paradies
Aber erst wollte ich noch kurz etwas zu unserer Unterkunft, der Ferienwohnung im Landal
Park - Salztal Paradies sagen. Und zwar hatten wir ein Haus nur für uns allein, in dem 2
getrennte Ferienwohnung waren und konnten uns darin austoben und in den Zimmern
verteilen. Silvia wohnte gemeinsam mit ihrer Tochter Alessia den beiden Kindern und
Tina-Maria mit ihrer Tochter in der unteren Ferienwohnung - oben wohnte ich gemeinsam
mit Anika und ihrem Sohn und Pamela mit ihren beiden Kindern. Wir frühstückten jeweils
in den getrennten Ferienwohnungen, aber den abend haben wir gemeinsam in der unteren
Ferienwohnung verbracht. So auch am ersten abend und dazu kommen wir jetzt:
Gemeinsames kochen mit Tattoria la Vialla
Wie gesagt, Freitagabend begann sozusagen unsere Reise und damit auch der erste
offizielle Programmpunkt: Essen! Eigentlich stand der erste abend ganz im Zeichen des
Kennenlernens und entspannt ankommen. Aber da wir super leckere Produkte von der
Tattoria la Vialla gesponsert bekommen haben, zauberten wir uns damit ein leckeres
Abendessen. Es gab erst Antipasti, dazu frisches Brot (von der Bäckerei Dornemann) und
danach frische Pasta mit leckerer Bolognaise (die Silvia bereits zu Hause vorbereitet
hatte). So konnten wir alle zusammen an einem Tisch sitzen (wir am Esstch und die Kinder
am Couchtisch) und uns erst einmal alle Kennenlernen und gemeinsam das leckere Essen
genießen.
Kloster Walkenried
Den nächsten morgen starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück mit Leckereien vom
Edeka Schwarz Bad Sachsa, bevor es für uns zu einer Führung ins Kloster Walkenried ging.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich so gar nichts von diesem Klosterbesuch erwartet hatte
und daher unheimlich positiv überrascht war!
Beim Eintreten in die Flure des Klosters fühlte ich mich direkt nach Hogwarts versetzt
und suchte schon die Hausgeister an der Decke (Spoiler: da waren keine). Trotzdem war
ich von der Architektur un dden langen Gängen und großen Fenstern total überwältigt.
Außerdem durften wir zwei interaktive Dinge im Kloster unternhemen, was die Führung
neben den theoretischen Fakten sehr aufgelockert hat. Und zwar haben wir zuerst gelernt,
mit einer Feder zu schreiben und konnten uns dadurch ein wenig in die Mönche der
damaligen Zeit versetzen. Als zweites durften wir in die Kutten der Mönche schlüpfen und
haben einen Marsch durch die Flure unternommen - das war auch mal ganz spannend, selbst
zu durchleben. Auf jeden Fall kann ich abschließend zu unserem Besuch im Kloster
Walkenried sagen, dass es ein spannender und abwechslungsreicher Aufenthalt war und ich
den Besuch dort wirklich nur empfehlen kann!
Nach dem spannenden vormittag im Kloster hieß es für mich erst einmal ein wenig
entspannen. Die kleine Murmel hat mir schon das ein oder andere Mal gezeigt, dass
Überanstrengung gar nicht gut ist und daher bin ich auch nicht mit den anderen in die
Schlittschuhhalle gegangen. Außerdem fände ich es auf dem Eis eh etwas zu gefährlich für
mich und Mininikabu, daher hab ich die Zeit genutzt, um mich mit einem leckeren Tee aufs
Sofa zu krümeln und habe ein wenig Kraft für den abend getankt. Denn am abend sollte es
sportlich werden:
Bowling im Bowlingcenter Bienert & Schwarz
Auf dem Programm stand eine Runde Bowling und auf diesen Programmpunkt hatte ich mich
schon die ganze Zeit gefreut. Ich war schon einige Jahre nicht mehr bowlen, bin darin
auch nicht sonderlich gut, aber irgendwie hat es mir immer Spaß gemacht. Somit freute
ich mich auf diesen abend besonders - und wie ihr seht, ich hab meine Bowlingkugel
einfach selbst mitgebracht, haha! Leider war derjenige, der uns und unsere Bahn betreute
bzw. sich um unser Wohlergehen kümmern sollte, an dem Tag wohl mit dem falschen Bein
aufgestanden und nicht so gut drauf. Das hat ein wenig unsere Stimmung getrübt - aber
ihr wisst ja, ich hab immer Sonne im Herzen und hab mich davon so gar nicht runterziehen
lassen. Ich trnka leckeren KiBa und rollte die Kugeln die Bahn entlang. Gewonnen hab ich
nicht (ich glaub, ich war meilenweit davon entfernt), aber darum ging es auch nicht -
wir hatten alle zusammen unheimlich viel Spaß und haben uns ein wenig sportlich
betätigt! Darum durften wir uns danach auch ein richtig großes Abendessen gönnen…
Abendessen im Bowlingrestaurant
Wie gesagt, hatten wir fleißig unsere Kugeln geschwungen und nachdem die 2 gebuchten
Stunden (wie im Flug) vergangen waren, ging es für uns ca. 10 Schritte weiter ins
Bowlingrestaurant. Ich hatte nicht so richtig großen Hunger und gönnte mir daher einfach
einen frischen Salat mit Schinken und Ei - der war aber wirklich super lecker und
reichte für meinen Hunger perfekt aus!
Ihr seht schon, Essen stand während der Reise neben den vielen Aktivitäten auch mit ganz
oben auf dem Programm. Wir begannen mit dem gemeinsamen kochen am Freitagabend und der
Samstagabend endete mit dem leckeren Essen im Bowlingrestaurant. Was wir am Sonntag noch
alles gemacht und erlebt haben, erfahrt ihr im zweiten Teil meines „Bloggerreise
Harz - Reiseberichtes“ - seid gespannt!
Transparenz
Wir wurden kostenfrei in den Landal Park eingeladen und durften dort, dank vielen
Sponsoren kostenfrei wohnen und essen. Auch der Besuch im Kloster Walkenried, im
Bowlingcener und im dazugehörigen Restaurant wurde uns gesponsert. Für diesen
Blogbeitrag habe ich keine Vergütung erhalten. Diese Tatsachen ändern aber nichts an
meiner Meinung zum Aufenthalt! Danke an alle Sponsoren und noch einmal ein riesen Dank
an Silvia und Alessia für die super Organisation der Reise!
Wer mir auf Instagram folgt, wird gesehen haben, dass ich im
November ein wunderschönes Wochenende im Landal Park im Harz verbracht habe. Das Ganze war
eine Bloggerreise, die von Silvia und Alessia vom Blog „Filine bloggt“
organisiert wurde und ich habe mich unheimlich gefreut, dass die zwei mich mit eingeladen
haben. Eigentlich war es nämlich als „Familien-Bloggerreise“ gedacht und alle
anderen, die dabei waren, haben ihre Kinder mitgebracht - ich war halt mit meiner Murmel
dabei und konnte schonmal sehen, wie es so ist, mit vielen Kindern Urlaub zu machen. Bevor
ich euch ganz genau von der Reise berichte und euch erzähle, was wir so erlebt haben, möchte
ich heute meine Reisegedanken mit euch teilen:
„Hach, ich mag den Harz“ - dachte ich, als ich in der Bahn auf dem Weg zur
Bloggerreise war und an den wunderschönen Bergen entlang gefahren bin.
„Voll schön hier!“ - dachte ich, als ich unsere süße Ferienwohnung im Landal
Park betreten habe und mich gleich unheimlich wohl gefühlt hab…“
„Wellness sollte ich mir viel öfter gönnen!“ - habe ich gedacht, als ich eine
super entspannende Gesichtsbehandlung im Salztal Paradies Kosmetik bekam.
„Wie soll ich das alles nach Hause tragen?“ - gedacht, als ich die ganzen
Geschenke von den Sponsoren gesehen habe - nicht nur ich hab eine
„Goodiebag“ bekommen, sondern Mininikabu hat auch eine eigene mit tollen
Babysachen bekommen!
„Ich sollte schwimmen in meinen Alltag integrieren und öfter schwimmen gehen, das
tut mir so gut und macht Spaß!“ - waren meine Gedanken, als wir im Badeparadies
waren.
„Wer soll das denn alles essen?“ - das dachte ich, als Alessia die Kisten vom
Edeka Schwarz mitbrachte - wir wurden nämlich für Frühstück und Abendessen vom Edeka
Schwarz Markt gesponsort und es war wirklich für jeden etwas Leckeres dabei und es war
so viel, dass wir danach noch einiges mit nach Hause nehmen konnten.
„Hallo, ich hab meine eigene Kugel mitgebracht!“ - das hab ich nicht nur
gedacht, sondern sogar laut gesagt, als wir auf der Bowlingbahn waren, haha!
„Mal schauen, ob ich jemals mit meinen Kindern dieses Schlecht-Wetter-Programm
machen werde…“ - waren meine Gedanken, als ich im Indoorspielplatz
„Regenbogenland“ saß und mir nicht sicher war, ob ich es da jetzt schön oder
einfach nur chaotisch finden sollte… Auf jeden Fall gab es dort super leckere
Waffeln, die mich den Lärm fast wieder vergessen ließen, haha.
„Hier sieht es aus, wie in Hogwarts.“ - dachte ich, als wir das Kloster
Walkenried besuchten und eine Führung machten.
„Warum macht man Nachtwanderungen eigentlich nur als Kind?“ - hab ich
gedacht, als wir am letzten abend eine Fackelwanderung mit Schatzsuche mit Jürgen von
„Outdoofriend“ um den Schmelzteich gemacht haben - es war nämlich total
schön, auch wenn es leider geregnet hat.
„Womit hab ich das alles verdient?“ - waren so ca. jede Minute meine
Gedanken, aber ganz besonders, als ich die ganzen Geschenke gesehen habe, die es in den
Goodiebags, aber auch einfach so zwischendurch gab. Silvia und Alessia haben unheimlich
viele tolle Sponsoren (Börner Eisenacher, Hugo Frosch, Beckers Bester, Urlaubsbox, Café
Dornemann, Baedeker, Trattoria la Vialla, Bübchen und noch mehr…) mit ins Boot
geholt.
„Danke, danke, danke!“ - denke ich noch immer, wenn ich an das schöne
Wochenende zurück denke und möchte hiermit allen Sponsoren noch einmal danke sagen udn
ganz besonders Silvia und Alessia für ihre Mühe und die ganze Organisation danken!
Mit dabei waren übrigens noch Pamela mit ihren Kindern, Tina-Maria mit ihrer Tochter und
Anika mit ihrem Sohn.
Die dritte und letzte Station unserer Pressereise mit
Landidyll war das Landidyll Hotel Klostermühle in der Pfalz - besser gesagt, im
beschaulichen Örtchen „Münchweiler“. Hier wurden wir von Erik Jennewein und
seiner Frau Violaine herzlich begrüßt, die gemeinsam Inhaber der Klostermühle sind. Außerdem
ist Eriks Schwester Carla mit in das Hotelgeschehen involviert - sie betreibt den
biologischen Gemüsebaubetrieb und den Hofladen „Fräulein Lenz“ gemeinsam mit
ihrer Frau. Hier arbeitet also die ganze Familie unter einem Dach und man kann noch von
einem ursprünglichen Familienbetrieb sprechen - so wie es für die Landidyll Hotels typisch
ist!
Trecker fahren
Da Erik nicht nur der Inhaber der Klostermühle ist, sondern auch einen eigenen
landwirtschaftlichen Betrieb führt, hat er sich einen besonderen Programmpunkt für
unseren Aufenthalt überlegt. Und zwar durften wir alle mal mit einem der riesigen
Trecker fahren. Besonders die Männer haben sich darauf schon seit Beginn der Reise
gefreut und ich war sehr gespannt, da ich ja bereits als Jugendliche Treckerfahren
gelernt habe, aber noch nie auf so einem Riesenteil saß. Erik hatten wir zu Beginn nur
verraten, dass einer aus der Gruppe bereits Treckerfahrerfahrung hat und er hatte
irgendwie direkt, nachdem ich eingestiegen war, gesehen, dass ich diejenige bin. Woran
auch immer er das erkannt hat!? Jedenfalls war ich schon ein bisschen stolz, dass ich
mit diesem riesen Gefährt + Anhänger in einem Zug rückwärts einparken konnte und die
Männer haben auch nicht schlecht gestaunt, haha! ;-) Das war also absolut ein cooles
Erlebnis und eine super Idee von Erik!
Leckere Stärkung
Nach unserer Rückkehr vom Feld (wir sind natürlich nur auf Eriks privater Weide und nicht
auf der Straße gefahren), gab es bereits die erste Stärkung. Und zwar wurden wir mit
frischer Gemüsequiche von „Fräulein Lenz“ überrascht und danach durften wir
es uns noch mit einigen leckeren frisch gebackenen Kuchen und anderen Süßspeisen gut
gehen lassen! Das klingt vielleicht etwas „komisch“, aber man hat die Liebe
und Leidenschaft am Kochen und Zubereiten vom Essen geschmeckt und auch, dass die
Zutaten frisch und selbst angebaut waren, hat eindeutig zur Qualität und zum guten
Geschmack beigetragen!
Brot backen
Nachdem wir alle gesättigt und gestärkt waren, durften wir nochmal ein wenig
„hinter die Kulissen“ schauen. Und zwar hat Carla uns mit in die Hotelküche
genommen und wir durften mit ihr gemeinsam unser eigenes Brot zubereiten. Ich hab bisher
immer nur mit Brotbackmischungen Brot selbst gebacken (und allein das ist ja schon immer
mega lecker), aber das hier aus frischen Zutaten und mit selbst angemischtem Sauerteig
konnte einfach nur ein Träumchen werden. Wir kneteten, rührten und mischten Zutaten und
hatten total Spaß dabei und am gleichen abend durften wir unser eigenes Brot zur
Vorspeise des Abendbrotes genießen - es war wirklich suuuper lecker!
Blumen pflücken
Gegenüber von der Klostermühle befindet sich ein großes Blumenfeld, welches zum Hotel
gehört. Hier kann man sich selbst Blumen pflücken bzw. abschneiden und gegen einen
geringen Geldwert anderen damit eine Freude machen. Ich kannte solche
„Selbstpflück-felder“ bisher noch nicht und finde die Idee total klasse! So
hat man immer frische Blumen und kann sich alle selbst aussuchen und ganz individuell
zusammenstellen. Natürlich muss man sie nicht verschenken, sondern kann sich auch selbst
eine Freude damit machen - denn ich finde, Blumen machen jedes zu Hause noch schöner!
;-)
Abendessen mit Weinbegleitung
Neben dem eigenen gebackenen Brot, das wir zur Vorspeise genießen durften, gab es zum
Abendbrot mal wieder ein ausgezeichnetes, abwechslungsreiches und unheimlich leckeres
Menü. Dieses wurde mit Wein vom „Weingut hinter der Kirche“ ergänzt
(natürlich nicht für mich - aber die anderen haben gesagt, dass alle Weine unheimlich
lecker waren! - Bei Silvia könnt ihr dazu noch ein bisschen mehr nachlesen.). Der Winzer
und Inhaber des Weinguts war persönlich bei unserem Abendessen dabei und hat jeden Gang
mit passendem Wein und einer kleinen Anekdote dazu begleitet.
Nachhaltig und regional
Kommen wir aber nun zum Essen: auch hier in der Klostermühle, wird, wie in den meisten
Landidyll Hotels, großer Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit (unter anderem) im
Bezug auf das Essen bzw. die Rohstoffe gelegt. Wie bereits oben erwähnt, baut Carla das
Gemüse selbst an und dieses wird nicht nur auf dem Markt verkauft, sondern auch im
Hotelrestaurant verarbeitet. Und ich kann euch sagen, es sieht nicht nur unheimlich bunt
und lecker aus, es war auch genauso! Ach unn von dem Dessert (64%iges Schokomousse von
Valrhona Manjari mit frischen Pfälzer Beeren) hätte ich auch ganz locker noch ein
zweites essen können - das war einfach traumhaft gut!
Wie ihr seht, hatten wir eine wunderbare, abwechslungsreiche, spannende und sooo leckere
Zeit im Landidyll Hotel Klostermühle und ich kann nur noch einmal wiederholen: Wenn ihr
gern Urlaub in Deutschland macht und inhabergeführte, super schöne, individuelle Hotels
unterstützen und besuchen möchtet, dann kann ich euch Landidyll wirklich nur ans Herz
legen!
Außerdem hab ich mich total gefreut, die liebe Silvia auf der Reise kennengelernt zu
haben, denn sie hat mich direkt zu einer von ihr selbst organisierten Reise in den
wunderschönen Harz eingeladen, die vor 2 Wochen stattfand - aber dazu gib es bald mehr
zu lesen! ;-)
Transparenz
Für diesen Beitrag habe ich keine extra Vergütung erhalten, aber da es sich um eine
Pressereise handelt, wurden Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung vor Ort für mich
übernommen. Dies spielt aber keine Rolle in meiner Empfehlung und meine Meinung wurde
dadurch nicht verfälscht. Ich würde euch hier nichts empfehlen, was ich nicht selbst
auch buchen würde! Danke an Feuer und Flamme PR und an die Landidyll Hotels für die
Einladung und das tolle Programm!
Wie bereits in meinem ersten Beitrag zur Pressereise mit den Landidyll
Hotels, hab ich euch erzählt, dass wir an einem Tag einen Abstecher zum Landidyll Hotel
Halfenstube an der Mosel gemacht haben und was wir dort erlebt, gesehen und genossen haben,
erzähle ich euch heute.
Und zwar liegt das Hotel wirklich direkt an der Mosel und hat sogar eine eigene Terasse,
die direkt ans Ufer grenzt – total schön! Was natürlich auch typisch Mosel ist, sind die
vielen Weinberge drum herum und da der Hotelinhaberin Silvia einige der Weinstöcke auf
den Weinbergen gehören, hat sie es sich natürlich nicht nehmen lassen, uns dort
durchzuführen und ein wenig zum Weinanbau zu erzählen. Bevor wir aber losmaschierten,
durften wir uns noch in Ruhe die Halfenstube anschauen. Es gibt eine Sauna, bzw. die
„SPA Halfenscheune“, die man sogar (auch als nicht Hotelgast) ganz exklusiv
für sich allein bzw. als Paar buchen kann – das kann ich mir total gut vorstellen, denn
dann kann man da ganz entspannt den gesamten Bereich für sich nutzen und es sich gut
gehen lassen.
Jedes Zimmer ist total gemütlich eingerichtet und hat seinen besonderen Charme. Ich hab
mich zum Beispiel direkt in die Zimmer mit offenen Balken (die extra freigelegt wurden)
verliebt! Manche Zimmer haben sogar einen Balkon direkt zur Mosel raus – also mit
wunderschönem Ausblick! Neben den hübschen Zimmern gibt es auch noch eine große
Sonnenterasse und die bereits erwähnte Moselterasse. Zum draussen sitzen und Natur
genießen ist also auf jeden Fall für jeden etwas dabei!
Da wir das Glück hatten, Silvia, als Inhaberin des Hotels selbst kennenzulernen und das
ein oder andere Gespräch mit ihr zu führen, hat man direkt bemerkt, dass sie niemals
still steht und immer wieder neue Ideen hat, die das Hotel aufwerten oder zu etwas ganz
Besonderem machen. So hat sie sich in den Kopf gesetzt, ein altes gegenüberliegendes
Haus „die Villa“ komplett zu sanieren und restaurieren und da weitere
Doppelzimmer und einen Wellnessbereich für das Hotel einzurichten. Es wird dort
Massageräume und weitere Wellnessangebote geben und ich bin davon überzeugt, dass es
wirklich klasse wird. Beim erzählen sprudelte sie nur so vor Kreativität und Energie und
ich schätze sie einfach so ein, dass sie alles, was sie anpackt auch perfekt umsetzt und
es keine leeren Worte sind. Also falls ihr Wellness mögt und die wunderschöne
Moselregion mal erkunden möchtet, dann solltet ihr auf jeden Fall ab 2018 mal die
Halfenstube besuchen, denn dann soll der Wellnesstempel eröffnet werden - bzw. ihr
verfolgt auf der Facebookseite die aktuellen Bauarbeiten, um immer auf dem neusten Stand
zu sein.
Nachdem wir das Hotel besichtigt und nicht schlecht gestaunt haben, was es alles zu
bieten hat, ging es für uns los zur Weinbergwanderung. Ich freute mich schon total
darauf, denn ich bin so gern draussen in der Natur unterwegs und irgendwie hab ich das
Wandern dieses Jahr für mich entdeckt… Darum bin ich auch so unendlich glücklich, dass
ich auch trotz meiner Murmel noch einige Wanderungen machen konnte (heute (35. Woche)
würde das wahrscheinlich nicht mehr gehen – ich sterbe ja schon halb, nachdem ich in den
2. Stock hochgelaufen bin, haha). Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter, bzw. wir
hatten einfach alle so viel Sonne im Herzen, dass es trocken blieb. Eigentlich war
nämlich für den Tag 99% Regenwahrscheinlichkeit angesagt und wir waren zu Beginn schon
etwas frustriert, weil wir damit rechneten, klitschnass auf dem Weinberg oben
anzukommen. Aber wie gesagt, wir blieben trocken - jedenfalls von oben - denn so eine
Weinbergwanderung wird „natürlich“ nicht ohne ein-zwei Schlückchen zwischendurch
bewältigt. Für mich gab es super leckeren Traubensaft aus der hauseigenen Herstellung
und die anderen haben sich durch einige Weine durchprobiert.
Wie gesagt, hatten wir unheimliches Glück mit dem Wetter – in so fern, dass wir von oben
trocken blieben. Leider war es trotzdem ein sehr nebeliger Tag und so konnte man den
Ausblick von oben leider nicht ganz so genießen, als wäre der Himmel blau und klar
gewesen. Trotzdem war es total schön, oben angekommen zu sein, denn da wartete im
Römergrab eine kleine Jause auf uns, die von Silvia bereits vorher dort vorbereitet
wurde. Es gab frische Brote, Wurst und Käse und es war ein total schönes, rustikales
Mittagessen, das perfekt zur Location passte. Also falls ihr mal planen solltet, zum
Römergrab hochzuwandern, nehmt euch auch eine kleine Jause bzw. Brotzeit mit, um dort
oben sitzen, den Ausblick genießen und lecker schmausen zu können – das ist wirklich
empfehlenswert!
Wir haben also ausgiebig geschmaust und es uns gut gehen lassen, bevor wir den Abstieg
zurück durch den Ort angingen. Das ging gefühlt doppelt so schnell, wie der Aufstieg,
aber ist ja meistens so, dass es runter schneller geht, als hoch. Außerdem waren wir
alle voll und rund gegessen, sodass wir im Prinzip einfach nur runterrollen mussten,
haha!
Da wir aber ja noch nicht genug gegessen hatten (Ironie), bzw, wir uns schon vor der
Wanderung unsterblich in den Käsekuchen aus der Kuchentheke der Halfenstube verliebt
hatten, gab es nach der Rückkehr erstmal noch Kaffee und Kuchen auf der Moselterasse.
Gut, dass diese überdacht war, denn in der Sekunde, in der wir uns setzen wollten,
begann es zu regnen - einfach perfektes Timing! Wir genossen dann also noch den Blick
auf die Mosel, den überaus leckeren und absolut empfehlenswerten Käsekuchen und
wärmenden Kaffee (bzw. für mich gab es einen koffeinfreien Latte Macchiatto) und ließen
den nachmittag ganz gemütlich ausklingen, bevor es dann wieder zurück zum Birkenhof
ging, wo bereits die Segways, bzw. die Pferdekutsche auf uns warteten - zu meinem
Bericht dazu kommt ihr hier.
Die Moselregion ist wirklich ein empfehlenswertes Urlaubsziel, wenn man Natur und wandern
mag, aber auch wenn man einfach nur mal aus dem Alltag fliehen und ein wenig Wellness
machen möchte, dann kann ich euch die Halfenstube sehr empfehlen – erst Recht, wenn der
neue Wellnessbereich in der Villa nächstes Jahr fertig ist!
Transparenz
Für diesen Beitrag habe ich keine extra Vergütung erhalten, aber da es sich um eine
Pressereise handelt, wurden Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung vor Ort für mich
übernommen. Dies spielt aber keine Rolle in meiner Empfehlung und meine Meinung wurde
dadurch nicht verfälscht. Ich würde euch hier nichts empfehlen, was ich nicht selbst
auch buchen würde! Danke an Feuer und Flamme PR und an die Landidyll Hotels für die
Einladung und das tolle Programm!
Landidyll ist ein Zusammenschluss mehrerer inhabergeführter
Hotels in Deutschland. Dieser Zusammenschluss besteht bereits seit über 30 Jahren und
derzeit gehören ca. 30 Hotels dazu. Darunter auch der Birkenhof im Hunsrück, die Halfenstube
an der Mosel und die Klostermühle in der Pfalz, welche ich alle drei im Rahmen einer
Pressereise besuchen durfte. Jedes der Landydill Hotels hat seinen besonderen Charme, einen
direkten Bezug zur Natur und beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, was ja perfekt
zu meiner Kategorie „bewusst reisen“ passt!
Heute möchte ich euch mitnehmen auf meine Reise in den Hunsrück ins Landidyll Hotel
Birkenhof. Euch berichten, was ich hier erlebt habe und euch ein wenig mit „hinter die
Kulissen“ des Hauses und der Geschichte nehmen. Wir hatten nämlich das Glück, die
gesamte Inhaberfamilie des Birkenhofes kennenzulernen und auch ein paar Geschichten „aus
dem Nähkästchen“ lauschen zu können. Macht euch gefasst auf Rind (sowohl auf dem Feld,
als auch auf dem Teller - ja sorry, das ist etwas makaber, aber besser so, als wenn man
nicht weiß, wo das Fleisch auf dem Teller eigentlich herkommt…), ein volles und
tolles Programm und wunderschöne Bilder der hunsrücker Natur.
Am Freitagnachmittag kam ich nach einiger Verspätung am Bahnhof in Mainz an und wurde
dort gemeinsam mit Silvia von Filinebloggt und Romy von Snoopsmaus von der lieben Leonie
der „Feuer und Flamme PR“ Agentur abgeholt.
Berg rauf, Berg runter, entlang an der sattgrünen Weide, quer durch den Hunsrück und dann
irgendwann links - da (oder so ähnlich) liegt das Landidyll Hotel Birkenhof mitten in
der ruhigen Natur komplett umgeben von Wiesen und Wäldern. Wie also im Titel bereits
erwähnt, macht das Landidyll Hotel Birkenhof seinem Namen alle Ehre, denn das Hotel
liegt wirklich wunderschön ländlich und idyllisch inmitten der ruhigen Natur!
Da wir alle etwas Verspätung hatten und das Programm ziemlich dicht war, ging es nach dem
Einchecken direkt los mit dem ersten Programmpunkt:
Begrüßung an der Rinderweide
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns ganz kurz frisch gemacht hatten, hieß es
Regenjacke und regendichte Schuhe anziehen und raus zur Rinderweide. Denn dort wurden
wir von Klaus und Christian Dietrich (Vater und Sohn der Inhaberfamilie des Hotel
Birkenhofs) mit leckerem Fingerfood und Begrüßungsdrinks in Empfang genommen. Hier ist
mir mal wieder positiv aufgefallen, dass es super leckere Alternativen zu alkohlischen
Getränken gibt - wir haben nämlich einen super leckeren und erfrischenden alkoholfreien
Aperitif bekommen. Die Inhaberfamilie stellte sich kurz vor und wir durften dann die
Rinder füttern - für mich als absolutes Dorfkind ein absolutes Highlight! ;-)
Bevor es für uns dann weiter zum Abendessen ging, durften wir noch den hoteleigenen
Koiteich begutachten und ein wenig im Gemüsegarten stöbern. Ich finde es immer super
toll, wenn Hotels ihre eigenen Kräuter und Gemüse anpflanzen, um diese in der Küche zu
verarbeiten. So weiß man direkt wo alles herkommt, wie es gepflegt wurde und kann selbst
alles kontrollieren und züchten. Hach, am Liebsten hätt ich selbst auch nen großen
Garten, in dem ich alles selbst anpflanzen kann.
Experimentierfreudig beim Essen
Das Abendessen war, wie nicht anders zu erwarten, wirklich super! Ich muss ja sagen, ich
ess auch gern mal ganz einfache Hausmannskost oder auch mal FastFood, aber wenn man
manchmal das Glück hat, solch gehobene Küche besuchen zu dürfen, dann genieß ich das
auch jedes Mal aufs Neue. Meistens gibt es auf Pressereisen Menüs, die man natürlich
auch noch individuell umstellen kann/könnte, aber ich probiere eigentlich alles, was
angeboten wird. So kommt es auch vor, dass ich Dinge esse, die ich mir niemals selbst
bestellt hätte und von denen ich dann ganz besonders überrascht bin, weil sie so viel
besser schmecken, als ich es vielleicht erwartet hatte. Daher kann ich euch nur
empfehlen, falls ihr mal in den Geschmack kommen solltet, in einer wirklich guten Küche
bzw. Restaurant essen gehen zu können, bestellt nicht das, was ihr bereits kennt oder eh
immer wieder bestellt, sondern probiert euch mal etwas aus und lasst euch überraschen!
Qualität und Regionalität
Oben hatte ich ja bereits erwähnt, dass die Landidyll Hotels alle ein großes Interesse am
Thema Nachhaltigkeit haben bzw. versuchen, so gut es geht nachhaltig zu handeln. Im
Bereich Essen ist es der Familie Dietrich daher unheimlich wichtig auf Qualität und
Regionalität zu setzen und genau das schmeckt man auch! Ob das Rind beim Abendessen oder
die Milch beim Frühstück, alles stammt aus der Region oder sogar aus eigener Zucht - das
ist für mich eindeutig ein riesen Pluspunkt und ich finde es einfach toll, wenn Hotels
bzw. deren Inhaber Wert auf Regionalität legen und die regionalen Kleinunternehmen
unterstützen!
Sympathische Inhaberfamilie
Wir hatten einen wirklich schönen, leckeren, spaßigen und interessanten abend und haben
diesen ganz gemütlich mit tollen Gesprächen ausklingen lassen. Die Hotelinhaber Klaus
(Vater) und Christian (Sohn) saßen dabei den ganzen abend mit uns am Tisch und haben die
ein oder andere Anekdote erzählt. Hier muss ich leider zugeben, war ich nicht die beste
Bloggerin, denn ich habe mir die Anekdoten nicht aufgeschrieben und ihr wisst ja:
„Schwangerschaftsdemenz“, sorry… Ich weiß nur noch, dass ich die
beiden super sympathisch fand und dass beide wirklich offen und ehrlich mit uns über
alles „hinter den Kulissen“ eines inhabergeführten Hotels gequatscht und
alle Fragen beantwortet haben. Falls ihr aber irgendetwas bestimmtes zum Landidyll Hotel
Birkenhof wissen möchtet, dann kann ich das ganz sicher für euch in Erfahrung bringen!
Segway vs. Pferdekutsche
Am nächsten Tag besuchten wir das Landidyll Hotel Halfenstube und machten eine
Weinbergwanderung (dazu erzähl ich euch aber in einem weiteren Blogartikel mehr). Den
nachmittag verbrachten wir wieder im Birkenhof bzw. rund um den Birkenhof. Als Programm
war eine Segwaytour mit Pause am hoteleigenen Teich mitten im angrenzenden Klosterwald
geplant und da es mit den Segways über Stock und Stein ging und dies für mich (damals im
6. Monat) doch etwas zu holprig gewesen wäre, haben sich die Veranstalter nicht lumpen
lassen und für mich eine Pferdekutsche bestellt. Ich muss ehrlich sagen, als ich hörte,
ich dürfte an der Segwaytour nicht teilnehmen, war ich ein bisschen enttäuscht, als ich
dann aber den Zweispänner mit wunderhübschen Friesen vor der Tür stehen sah, wurde ich
kurz emotional (Hormone und so). Wer mir schon etwas länger folgt, weiß, dass ich früher
selbst 10 Jahre geritten bin und dies war nach ca. 6 Jahren wieder der erste direkte
Kontakt zu Pferden. Ansonsten lauf ich nur manchmal mit meinem kleinen Neffen an der
Weide vorbei und wir winken mal dem kleinen Shetlandpony - aber das hier war so ein
richtiges „Hach, ich will wieder reiten und vermisse Pferde total“-Erlebnis.
Ich genoss es unheimlich, auf der Kutsche zu sitzen, mir den Wind um die Nase pusten zu
lassen und mich mit dem Kutscher unterhalten zu können. Außerdem hatte ich von dort oben
einen wunderbaren Blick über die hunsrücker Natur und da ich mich nicht aufs
Segwayfahren konzentrieren musste, hatte ich auch beide Hände frei zum fotografieren:
Mitten im Wald machten wir Pause am hoteleigenen Teich mit kleiner Hütte, wo ein
„kleines“ Fingerfood-Buffet, bestehend aus Salaten, Antipasti und leckeren
Säften aus der Region auf uns wartete - ihr seht schon, wir sind während unserer Reise
nicht verhungert, haha! Dort konnten wir uns etwas aufwärmen, denn es war durch den Wind
ganz schön kalt geworden und uns natürlich, wie es sich gehört, die Bäuche vollschlagen
- das Essen war aber auch einfach zu lecker um es nicht zu essen und ich musste alles
probieren, auch obwohl ich schon satt war.
Wir traten vor dem Einbruch der Dunkelheit die Rückfahrt zum Hotel an und trafen uns dann
wieder zu einem super leckeren Abendessen im Hotelrestaurant. Wieder war es ein sehr
geselliger Abend mit ausgezeichnetem Essen und interessanten Gesprächen, den wir nur
aufgrund von Müdigkeit beenden mussten. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es
für uns dann weiter in das Landidyll Hotel Klostermühle, in dem wir die folgenden 2 Tage
verbringen wollten (aber dazu mehr in einem weiteren Beitrag).
Landidyll Philosophie
Falls ihr euch für die Landidyll Hotels und deren Philosophie interessiert, kann ich euch
auch empfehlen, mal auf dieser Seite vorbei zu schauen. Da bekommt ihr einen Überblick,
welche Hotels alle dazu gehören und was überhaupt die Voraussetzungen sind, ein
Landidyll Hotel zu werden.
Transparenz
Da es sich hierbei um eine Pressereise handelt, wurde ich während des Aufenthaltes voll
verpflegt und auch die Kosten für Anfahrt und Unterkunft wurden komplett übernommen. Ich
habe für die Erstellung dieses Artikels keine Vergütung bekommen und auch die Tatsache,
dass ich eingeladen wurde, spielt in meiner Meinung zu den Landidyll Hotels keine Rolle.
Ich habe mich wirklich sehr wohl und von Anfang an „angekommen“ gefühlt und
kann wirklich nur empfehlen, mal ein Landidyll Hotel zu besuchen, wenn man gern Urlaub
in Deutschland macht und inhabergeführte Hotels unterstützen möchte.
Vielen Dank an Feuer und Flamme PR und an die Landidyll Hotels für die Einladung und den
Einblick hinter die Kulissen.
„Einen Ausflug in den Harz müssen wir dann auch unbedingt mal machen, wenn wir schon so nah
dran wohnen!“ war so meine Idee, als wir kurz vor unserem Umzug nach Braunschweig standen
und ich überlegt hab, was man hier in der Umgebung alles so erleben und entdecken kann.
Dieser bereits im letzten Frühjahr geplante Ausflug in den Harz war dieses Jahr im Juli
überfällig und da mein Mann und ich endlich mal wieder ein freies Wochenende hatten,
mieteten wir uns ein Auto und fuhren in den Harz.
Kurz zuvor schaute ich nach schönen Unterkünften und bin dabei auf das Naturresort
Schindelbruch gestoßen. Nicht nur ein wunderschönes und wirklich empfehlenswertes
Wellnesshotel, sondern auch noch klimaneutral und sehr auf das Thema Nachhaltigkeit bedacht.
Die Story hinter dem Naturresort interessierte mich direkt und nach einer ausführlichen
Recherche der Homepage schrieb ich die Pressestelle an und fragte, ob wir uns von der
Qualität des Hotels selbst überzeugen dürften.
Positive Überraschung
Da ich ziemlich kurzfristig war und unser geplantes Harzwochenende schon 1 ½ Wochen später
stattfinden sollte, hatte ich nicht mit einer positiven Rückmeldung gerechnet, war aber umso
erstaunter, direkt am nächsten Tag eine liebe Rückmeldung und die Bitte um ein Telefonat
erhalten zu haben. Das Telefonat mit der Hoteldirektorin war wirklich super und mein
positiver Eindruck wurde direkt bestätigt. Somit wurden wir also in das Naturresort
Schindelbruch eingeladen und durften uns selbst ein Bild von dem machen, was wir auf der
Homepage mit großen Augen bestaunt hatten. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber wir
wurden nicht enttäuscht…
Ankommen und staunen
„Rechts abbiegen“ befiel uns die freundliche Stimme des Navis und bereits in der Kurve
staunte ich nicht schlecht über das eindrucksvolle Eingangstor. Weiter ging es um 1-2 Kurven
und schon konnten wir das prachtvolle Gebäude sehen. Es war ein bisschen wie in einem Traum,
denn das Naturresort sieht aus, wie ein Prinzessinnenschloss – also perfekt für mich! Auch
beim Eintreten des Foyers staunten wir nicht schlecht: Marmorböden, Kronleuchter an der
Decke und eine komplett grün bepflanzte Wand – sehr eindrucksvoll und wunderschön!
Persönliche Hotelführung
mit Blick „hinter die Kulissen“
Wir wurden von der Direktorin Frau Kiefer, mit der ich zuvor das freundliche Telefonat
geführt hatte, begrüßt und fühlten uns direkt herzlich willkommen. Wir bezogen unser Zimmer,
staunten, freuten uns über unser unheimliches Glück, dort übernachten zu dürfen, genossen
den Blick über den wunderschönen Garten bis hin zu den Bergen und machten erste Fotos des
Zimmers. Danach trafen wir uns dann mit Frau Kiefer für eine persönliche Hotelführung. Ich
fand es unheimlich schön und persönlich, dass sie sich selbst Zeit für uns genommen hat, um
uns das Haus zu zeigen und ein wenig Hintergrundinformationen mit uns zu teilen. Danach fand
ich heraus, dass jeder Gast eine Hausführung mitmachen kann und so auch mal hinter die
Kulissen eines Hotelkomplexes und deren Ablauf schauen kann – das ist wirklich spannend und
empfehlenswert, wenn man schon mal da ist!
Erstes klimaneutrales Hotel Deutschlands
Wir erfuhren, dass das Naturresort Schindelbruch das erste klimaneutrale Hotel
Mitteldeutschlands ist und dass das Hotel autark im Bezug auf Wasser ist – es gibt eine
eigene Quelle auf dem Gelände, woraus das Wasser für die Badezimmer, aber auch das
Trinkwasser gewonnen wird. Außerdem wird während Tagungen der Verbrauch von Wasser, Strom
und Energieaufwand der Tagungsgäste berechnet und am Ende der Tagung mitgeteilt. So haben
die Tagungsgäste einen Einblick, wie viel für sie aufgewendet wurde und im Gegenzug zum
Verbrauch kauft das Hotel Klimazertifikate, welche dann zur Klimaneutralität des Hotels
führen.
Auf dem Weg von den Zimmern in den Wellnessbereich gibt es aufschlussreiche
Informationstafeln, die erläutern, was am Hotel alles nachhaltig und umweltschonend ist und
in wie fern die Klimaneutralität des Hauses gewährleistet wird. Hier kann man also ein wenig
„hinter die Kulissen“ schauen und sich einen Eindruck davon machen, was alles zur
Bewirtschaftung eines so großen Resorts dazu gehört.
Nachhaltig = „öko“? NEIN!
Das Thema Nachhaltigkeit hat ja oftmals noch einen negativen oder abschreckenden
Beigeschmack, bzw. viele denken, alles, was irgendwie gut für die Umwelt ist, ist auch
typisch „bio“ und nicht modern oder hübsch. Das fängt bei Kleidung an, die wohl möglich
selbst gefilzt sein muss und geht bis zum Wohnen, wo alles nur aus wiederverwertetem Müll
bestünde. Hier im Hotel hat man gar nicht das Gefühl, typisch bio zu wohnen, sondern es ist
alles sehr modern und komfortabel ausgestattet. Was mich persönlich positiv überrascht und
mir wieder einmal gezeigt hat, dass Regionalität auch ein großes Thema im Bezug auf
Nachhaltigkeit ist, ist die Tatsache, dass die Handwerker und Dienstleister, die am Aus- und
Umbau des Hauses beteiligt waren, alle aus der näheren Region kommen.
Flucht aus dem Alltag
Neben diesen positiv zu erwähnenden nachhaltigen und umweltschonenden Fakten rund um das
Naturresort Schindelbruch muss ich einfach sagen, dass wir uns dort pudelwohl gefühlt haben.
Das Ressort liegt mitten im Nichts auf einem Berg und wenn man einfach mal ein paar Tage dem
Alltag entfliehen und Ruhe haben möchte, ist man dort perfekt aufgehoben. Außerdem kann man
von dort aus super wandern gehen und schöne Ausblicke genießen.
Alles was das Wellnessherz begehrt:
Pools, Saunen und Ruheräume
Wenn man nicht so gern wandert, sondern lieber Wellness macht, kann man einen von zwei
Innenpools nutzen oder es sich in der Sauna- und Wellnesslandschaft gut gehen lassen. Wir
haben einen ganzen Vormittag die vielen Möglichkeiten genutzt und verschiedene Ruheräume
besucht, zwischendurch mal wieder ein-zwei Bahnen durch den Pool gezogen und dann einfach
wieder gelegen und entspannt. Da wir ziemlich früh dran waren, hatten wir das Glück, viele
Räume noch leer vorzufinden und so kann ich ein paar Eindrücke der Entspannungsräume mit
euch teilen (Achtung, es folgt eine Wellness-Bilderflut):
Kulinarisch regional und saisonal
Neben dem Thema Entspannung und Flucht aus dem Alltag kann ich auch nur Gutes zum
kulinarischen Teil des Hauses sagen. Auch hier wird hoher Wert auf Saisonalität und
Regionalität gelegt und man findet alles, was das Herz begehrt. Und ob man die gemütliche
Gaststube oder den offenen, hellen Wintergarten präferiert, auch hier bleiben keine Wünsche
offen - es gibt verschiedene Räumlichkeiten, mit verschiedenen Themen, somit ist auch für
jeden Gast ein perfektes Plätzchen vorhanden. Worauf ich persönlich in letzter Zeit
besonders achte bzw. was mir auffällt: viele Restaurants oder Hotels haben eine große
Auswahl an Wein, Bier und Sekt, jedoch ist die alkoholfreie Alternative ist meist mau. Aber
auch hier hat das Naturresort mit seiner tollen Auswahl an außergewöhnlichen und sehr
schmackhaften Saftkreationen direkt bei mir gepunktet!
Kommen wir nun noch zu den Zahlen und Fakten rund um das Naturresort:
Wellnessbereich: 2500 qm
Pools: 2 Innenpool
Saunalandschaft: 4 Saunen + Dampfbad
Entspannung: 4 Gemütliche Ruheräume + Außenbereich und Sonnenterrasse
Anwendungen: 10 Behandlungsräume + Kneippkur-Becken
Fitness: Fitness- und Bewegungsraum, Tennisplätze, Sandplatz (für Volley- und
Fußball),
Extras: verschiedenste Aufenthaltsräume (von Salon über Kaminzimmer bis zur Bibliothek),
wunderschöner Hotelpark,
in der Nähe: Wernigerode, Stolberg, Kloster Walkenried und unheimlich schöne Natur
Perfekt für ein Wellnesswochenende
Ihr merkt schon, das Naturresort Schindelbruch ist perfekt für ein entspanntes
Wellnesswochenende zu zweit oder auch als Mädelswochenende geeignet. Wenn ihr also auf der
Suche nach einer Unterkunft in der Mitte Deutschlands seid, welche euch total runterkommen
und entspannen lässt und dabei keine Wellness- oder kulinarischen Wünsche offen lässt, dann
solltet ihr unbedingt mal einen Aufenthalt im Naturresort Schindelbruch im Harz einplanen.
Transparenz
Ich wurde in das Naturresort Schindelbruch eingeladen und die Kosten für Übernachtung und
Halbpension wurden übernommen. Dieser Fakt hat in keinster Weise meine Beurteilung über
unseren Aufenthalt beeinflusst und ich kann das Hotel wirklich uneingeschränkt
weiterempfehlen! Danke noch einmal für die Einladung, wir haben uns sehr wohl gefühlt!
Im März (ja ich weiß, das ist schon etwas länger her, aber ich
kam erst jetzt dazu, den Beitrag fertig zu schreiben), war ich mit der lieben Kerstin in
Einbeck. Wir haben uns über Instagram „kennengelernt“ und festgestellt, dass wir
direkt auf einer Wellenlänge sind. So haben wir uns überlegt, dass wir uns unbedingt mal
treffen müssen. Damit beide ungefähr den gleichen Anfahrtsweg hatten, haben wir uns für die
Mitte unserer beiden Wohnorte entschieden und da liegt die süße kleine Stadt Einbeck.
Kerstin hat übrigens hier über unseren Tag in Einbeck geschrieben.
Fachwerkliebe
Nachdem Kerstin Einbeck als Treffpunkt vorschlug, googlete ich
und war direkt von den ersten Bildern begeistert. Eine Stadt mit so vielen Fachwerkhäusern
muss einfach schön sein, dachte ich und buchte direkt die Bahnfahrt. Ein paar Wochen später
war es dann so weit und wir machten usn beide morgens früh auf den Weg in die uns (noch)
unbekannte aber vielversprechende Stadt. Besonders gefreut hab ich mich auf die
Fachwerkhäuser und einen schönen, lustigen Tag mit Kerstin.
Einbecker Charme
Und genau das hatten wir - unheimlich viel Spaß. Bevor unsere
Erkundungstour durch Einbeck aber so richtig beginnen konnte, stärkten wir uns erstmal mit
leckerem Kaffee - #Kaffeesuchties. Nach der Stärkung ließen wir uns durch die Stadt treiben
und ich war direkt schockverliebt. Einbeck zeigte sich bei herrlichem Sonnenschein von
seiner besten Seite und neben Wochenmarkt, hübschen Fachwerkhäusern und kleinen Gassen
verzauberte diese süße Kleinstadt mich einfach mit seinem Charme. Außerdem stimmte die
Chemie zwischen Kerstin und mir von der ersten Sekunde an. Wir lachten, quatschten und
hatten unheimlich viel Spaß!
Magengrummeln
Bis es dann irgendwann anfing in unseren Mägen zu grummeln und
wir nach einer ersten Erkundungstour durch die Stadt auf der Suche nach etwas zu Essen
waren. Ca. 1 1/2 Stunden lang irrten wir durch die Gassen, durch einen Park und waren auf
der Suche nach Essbarem. Ihr müsst wissen, in Einbeck strotzt es nicht unbedingt vor tollen,
hippen Cafés und Restaurants. Es gibt (gefühlt) 2 Gaststätten und einen Dönerladen. Die
Gaststätten hatten nur leider über die Mittagszeit ihre Küchen geschlossen und den
Dönerladen fanden wir erst, als wir verzweifelt auf dem Weg zu Kerstins Auto waren und die
Stadt verlassen wollten, um ausserhalb nach etwas Essbaren zu suchen. So gut wie
ausgehungert überfielen wir also den Dönerladen und gönnten uns dann leckeres Fast Food. Das
war zwar eigentlich nicht so unser Favorit, aber im Endeffekt war es doch ganz lecker!
Heldenburg
Nachdem wir uns die Mägen vollgeschlagen hatten und endlich
wieder klar denken konnten, wollten wir aber noch ein Highlight Einbecks anschauen. Kerstin
war richtig gut vorbereitet und hatte vorher recherchiert, was es dort in der Umgebung alles
so gibt. Ihr wisst ja, ich bereite mich auf Reisen meist nicht vor, sondern lasse mich
einfach überraschen und vor Ort treiben. Aber es war ganz gut dass Kerstin Bescheid wusste,
denn so hab ich auch noch die hübsche Heldenburg gesehen. Aber das ist eine andere
Geschichte - ein seperater Blogpost zur Heldenburg folgt bald!
Ich hätte euch übrigens noch ca. 15 weitere Fachwerkhausbilder
zeigen können - bin nämlich wirklich verliebt in den süßen Charme dieser Häuser - aber ich
wollte es nicht übertreiben. Wenn ihr aber auch so gern Fachwerkhäuser mögt, wie ich, dann
fahrt mal nach Einbeck! Und könnt ihr mir kleine Städte empfehlen, die auch so süß sind und
wo es hübsche Fachwerkhäuser gibt?
So Freunde, jetzt bin ich gespannt: War jemand von euch
mal in Einbeck? Hattet ihr die Stadt auf dem Schirm? Und/oder konnte ich euch ein wenig
inspirieren, vielleicht selbst mal diese hübsche Fachwerkstadt zu besuchen? Ich bin sehr
gespannt auf euer Feedback und wünsche euch allen einen schönen Tag!
Leer. Das grüne Tor Ostfrieslands. In Leer ging ich 8 Jahre zur
Schule. Ich lief fast täglich durch die Fußgängerzone, traf mich am Wochenende mit Freunden
in verschiedensten Pubs und Bars in Leer und in Freistunden hielt ich mich im JuCa am
Leeraner Hafen auf. 8 Jahre lang nahm ich diese Stadt nicht so recht wahr, sah ihre
Schönheit nicht und erkannte nicht, was Leer alles zu bieten hat. Leer ist eine Stadt, in
die mein Mann und ich noch immer regelmäßig fahren, da unsere Eltern dort in der Umgebung
wohnen. Wir haben uns dort kennengelernt, hatten unser erstes Date in einem der Leeraner
Pubs, gingen dort ins Kino, trafen uns mit Freunden und haben die ein der andere Party dort
gefeiert.
Da wir einige schöne Erinnerungen an Leer hatten, diese Stadt
uns irgendwie verbindet und unsere enge Familie dort in der Umgebung wohnt, hatten wir uns
2014 auch dazu entschieden, uns dort standesamtlich trauen zu lassen. Das Leeraner Rathaus
ist total schön und im Gegensatz zu Berlin (wo wir damals noch wohnten), fühlte man sich
dort nicht „abgefertigt“, sondern wirklich individuell betreut.
Jetzt waren wir im Januar mal wieder zu Besuch bei unseren
Eltern und haben ein wenig Zeit genutzt, um mal wieder durch Leer zu schlendern. Wir liefen
durch die Fußgängerzone, am Hafen entlang, über die Fußgängerbrücke und durch die
wunderschöne Altstadt – bei unserem Spaziergang durch Leer fühlte ich mich unheimlich wohl
und möchte euch an meinen Gedanken und Erinnerungen während unseres Spaziergangs gern
teilhaben lassen.
Leeraner Hafen:
- Im Schöne Aussichten hab ich so einige feucht-fröhliche Abende
mit Freunden verbracht und erinnere mich noch gern daran - Ich wurde mal bei der „Schools
Out“ Party ins Hafenbecken geworfen und bin danach mit einem grünen Rock, der vorher beige
war, wieder rausgekommen - Die modernen Gebäude, die nun auf der Nesse stehen, waren in der
Zeit, als ich dort zur Schule ging, noch nicht mal geplant - Auf dem Spielplatz am Hafen
verbrachte ich die ein oder andere Freistunde - Die Fußgängerbrücke war das absolute
Highlight damals, da sie ganz neu gebaut wurde, als ich dort zur Schule ging und jetzt ist
sie ganz selbstverständlich da
Fußgängerzone:
- In der Szenerie und in der Kostbar haben wir super Abipartys
gefeiert - während so einer Abifeier habe ich gemeinsam mit meinem besten Freund minutenlang
mitten in der Fußgängerzone auf dem Boden gelegen und wir haben uns den Himmel angeschaut -
als ich mal in der Fußgängerzone shoppen war, überraschte mich mein Mann, der eigentlich am
Wochenende in Goslar hätte arbeiten müssen, und stand auf einmal hinter mir - den Weg durch
die Fußgängerzone vom TGG bis zum HBF lief ich fast täglich, um nach der Schule zum Bus zu
kommen - Das Büntinghaus war zu meiner Schulzeit noch nicht so schön bunt und als ich
letztens dort lang gelaufen bin, hab ich mich richtig gefreut, dass die Fußgängerzone jetzt
so einen bunten, fröhlichen Fleck hat
Altstadt:
ich muss ehrlich sagen, früher war ich nicht so oft in der
Altstadt unterwegs und habe wenig Erinnerungen daran unsere standesamtliche Trauung war im
Rathaus Leer, das in der Altstadt liegt und danach haben wir unser Fotoshooting in den
kleinen Gassen dort gemacht die kleinen süßen Gebäude und Gassen laden zum gemütlichen
schlendern ein und man ist von dort aus auch direkt am alten Hafen – total schön
Ihr seht, Leer ist wirklich eine hübsche, besuchenswerte Stadt.
Kleiner als Bremen oder Hamburg, aber mindestens genauso schön! Also, falls ihr mal im
Norden unterwegs sein solltet oder gern kleine Hafenstädte mögt, dann kann ich euch nur
empfehlen, mal einen Halt in Leer zu machen oder einen Wochenendtrip dort hin zu planen.
Na, wer hat sich auch in die süße kleine Altstadt und
den Hafen verliebt? Und wen konnte ich vielleicht sogar dazu animieren, mal einen
Abstecher nach Leer zu machen? Ich freu mich über eure Kommentare und sende euch allen
herzliche Gute-Laune-Grüße!
Wie bei einigen anderen deutschen Städten, die ich in den
letzten Jahren besucht habe, stand Heilbronn so gar nicht auf meiner „da muss ich unbedingt
mal hin“-Liste. Aber durch den Blogbeitrag „Heilbronn Sehenswürdigkeiten: 7 Tipps für die
Stadt am Neckar“ auf Lillies Diary bin ich auf die Stadt aufmerksam geworden und als ich
dann beim Gewinnspiel auch noch 2 Übernachtungen dort gewonnen habe, hab ich mich natürlich
sehr auf unser Wochenende in Heilbronn gefreut. Ende Januar ging es dann also gemeinsam mit
meinem Mann für ein verlängertes Wochenende nach Heilbronn. Bis auf die Bilder in Christines
Beitrag kannte ich noch gar nichts von der Baden-Württembergischen Stadt und wir ließen uns wie immer überraschen, was uns vor Ort alles erwarten
würde. Bereits bei unserer Ankunft am Freitagabend gingen wir einmal quer durch die Stadt
vom Hauptbahnhof in Richtung unseres Hotels. Wir überquerten dabei den Neckar, den
Rathausvorplatz und gingen ein Stück durch die hübsche Fußgängerzone Heilbronns.
Da wir zum Abendessen einen Termin im Ratskeller hatten, haben
wir nur kurz im Hotel eingecheckt, unsere Taschen abgelegt und sind dann direkt wieder los
zum Heilbronner Rathaus. Dort hatten wir ein unheimlich leckeres Abendessen mit passendem
Wein - aber zum Kulinarischen wird es noch einen expliziten Beitrag geben - also nur so viel
- es war ein Traum!
Am zweiten Tag ging es für uns direkt nach dem ausgiebigen und
leckeren Frühstück wieder in die Innenstadt, wo wir uns im Touristenzentrum zu einer
Stadtführung trafen, um die nächsten 1,5 Stunden gemeinsam in einer kleinen Gruppe Heilbronn
zu erkunden. Wir schlenderten dabei am Neckar entlang, uns wurden interessante Sagen rund um
die zwei Türme erzählt, wobei angeblich einer der Türme früher als Zelle genutzt wurde, wir
staunten über das wunderschöne Glockenspiel am Rathausturm und ließen uns die Sonne auf die
Köpfe scheinen.
Nach der Stadtführung haben wir uns auf den Weg zum Wartberg
gemacht und sind den Weinberg hoch gewandert, um die schöne Aussicht über Heilbronn genießen
zu können. Zu der Zeit wussten wir ja noch nicht, dass wir am nächsten Tag eine noch
schönere Aussicht auf dem Weg zu unserem Abendessen genießen durften. Außerdem schien die
Sonne und wir genossen es, draussen zu sein und uns den Wind oben auf dem Weinberg um die
Nase pusten zu lassen.
Zum nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Heilbronner
Weinvilla, in der wir eine Weinprobe mit verschiedensten baden-württembergischen Weinen
genießen durften (auch dazu mehr im Kulinarischen Beitrag). Aber es muss auf jeden Fall
gesagt und festgehalten werden: die Württemberger können das mit dem Wein und es gab nicht
nur einen unheimlich leckeren Tropfen, der es mir total angetan hat! Nachdem wir einige
Weine probiert hatten und unsere Wangen geringfügig errötet waren (angeschwippst *hust*),
machten wir uns wieder auf den Rückweg in Richtung Heilbronner Innenstadt, durch die wir
noch einen gemütlichen Abendspaziergang machten, um dann müde ins Hotelbettchen zu fallen.
Der dritte Tag begann wieder mit einem langen und ausgiebigen
Frühstück - das mag ich übrigens am meisten an Hotelaufenthalten und das genieße ich jedes
Mal total! Wir hatten für den Tag ausser einem Abendessen keine festen Termine, sodass wir
uns ganz einfach ein wenig durch die Stat treiben lassen konnten. Da wir aber gelesen
hatten, dass der Eintritt in die städtischen Museen kostenfrei ist, haben wir auch dahin
noch einen Abstecher gemacht. Eigentlich bin ich nicht so der Museumsfan, aber wir haben uns
bestimmt 2 Stunden dort aufgehalten, da es interaktiv und sehr anschaulich gestaltet ist -
ein Besuch dort lohnt sich wirklich! Nach unserem Besuch im Museum genossen wir weiterhin
die Sonne, schlenderten am Neckar entlang und ich machte ununterbrochen Fotos. Bis zu
unserem Abendessen hatten wir noch etwas Zeit und so genossen wir den stressfreien
nachmittag zu zweit sehr. Am abend sind wir dann noch ein bisshen gewandert (konnte ja
keiner wissen, dass der Bus nur bis ins Tal fährt und wir noch gefühlt 5 km bergauf zum
Restaurant laufen müssen…) - aber es war wirklich ein schöner Spaziergang und so hatte
man das Abendessen schon fast vorher abgelaufen, haha. Vo dort aus hatte man einen
wunderschönen Blick über Heilbronn und wir konnten den Sonnenuntergang von oben anschauen:
Wir rollten nach dem Essen super zufrieden und gesättigt wieder
zurück ins Hotel (auch hierzu mehr im Kulinarischen Beitrag) und kuschelten uns in die
Hotelbetten. Der nächste morgen bestand nur noch aus packen, frühstücken und dann ging es
schon wieder zurück nach Hause. Auch wenn ich gern Reise - nach Hause kommen ist auch jedes
Mal wieder ein wunderbares Gefühl und ich freute mich schon aufs eigene Sofa!
Hier folgt die obligatorische Bilderflut unseres
„Fotowalks“ durch Heilbronn:
Wart ihr schonmal in Heilbronn? Wie hat euch die
baden-württembergische Stadt gefallen? Oder wohnt ihr vielleicht dort und könnt einen
Ort besonders empfehlen? Oder hab ich euch mit meinem Post inspiriert, Heilbronn auch
mal zu besuchen? Ich bin gespannt auf euer Feedback!
Nachdem ich auf meiner Bayerntour Ulm, Passau
und Straubing besucht hatte, ging es für
mich leider schon zum letzten Stop meiner Reise: Regensburg. Regensburg hat mich wirklich
positiv überrascht und ich muss ehrlich sagen, dass ich Regensburg ohne meinen Blog sicher
niemals besucht hätte, weil es bei mir so gar nicht auf dem Schirm stand. Also, wenn ihr
auch denkt: „Was soll Regensburg schon zu bieten haben, was sich für einen Besuch lohnt?“
dann sperrt die Augen auf und lest, was ich euch heute zu erzählen habe:
- Regensburg wurde 2006 zur UNESCO Weltkulturerbe Stadt
gekührt
- In Regensburg findet man das erste Café-Haus Deutschlands
- In einem Regensburger Hotel gibt es eine Ausnüchterungszelle
- Die Donau fließt besonders schnell durch Regensburg
- In Regensburg findest du eine traditionelle Wurstbraterei, die „Wurstkuchl“
Nach meiner Ankunft am Regensburger Bahnhof wurde ich direkt vom
Tourismusmarketingleiter Herrn Maurer abgeholt und nachdem ich kurz im Hotel zum blauen
Krebs eingecheckt hatte, gingen wir direkt zusammen Mittagessen und er erzählte mir alles,
was ich wissen musste. Ich bekam einen Stadtplan an die Hand und er begann einzukreisen, wo
ich unbedingt hingehen sollte. Ich fragte mich kurz, wie ich das alles in 2 Tagen schaffen
sollte, aber war optimistisch. Es gab so viel zu entdecken und ich freute mich schon darauf,
denn bereits bei der Fahrt vom Bahnhof bis in die Stadt sind mir einige schöne Orte
aufgefallen und auch hier hab ich mich in die hübsche Architektur bzw. das Stadtbild
verliebt.
Besucherzentrum Weltkulturerbe
Regensburg ist eine mittelalterliche Stadt, die bis heute noch
gut erhalten ist. Regensburg war damals, besonders aufgrund der Donau, ein
Umschlagshandelsplatz. Im Hochmittelalter wurde Regensburg als bevorzugter Tagungsort für
Reichsversammlungen genutzt. Jede Menge gut erhaltene historische Gebäude, wie zum Beispiel
2 Kaiserpfalzen aus dem 9. Jahrhundert stehen hier. Klar kann man das auch alles bei einer
Stadtführung oder einer Entdeckungstour durch die Stadt selbst erleben, aber ich kann euch
einen Besuch im Besucherzentrum Weltkulturerbe ergänzend dazu nur ans Herz legen, wenn ihr
in Regensburg zu Besuch seid! Dort erfahrt ihr an verschiedenen Stationen entweder
bebildert, per Video oder auch spielerisch, die Geschichte und Entwicklung Regensburgs.
Außerdem hat man von dort aus die Möglichkeit auf den Brückenturm hinauf zu gehen, von dem
aus man einen super Blick über die Donau und die Dächer Regensburgs hat! Ich finde es
wirklich besuchenswert, interessant und anschaulich erklärt. Wenn ihr Fans von Geschichte,
Museen, interaktiven Spielen oder einfach nur schönen Ausblicken seid, dann solltet ihr dort
auf jeden Fall vorbeischauen – ich kann es nur empfehlen!
Erstes Café-Haus Deutschlands
Mir wurde von verschiedenen Personen, die ich in Regensburg
kennenlernen durfte, empfohlen, Pralinen im Café Prinzess zu essen. Wenn man mir sagt, ich
soll Pralinen essen, lass ich mir das natürlich nicht zweimal sagen und ging direkt an
meinem zweiten Tag am nachmittag ins das besagte Café und war bereits beim Eintreten von der
vielfältigen Pralinenauswahl überrascht. Entschieden hab ich mich am Ende für 3 Pralinen, in
denen Nougat verarbeitet war – ich liebe Nougat! Und alle 3 haben wirklich super geschmeckt!
Solche typischen Spezialitäten versuche ich ja eigentlich in jeder Stadt, die ich besuche,
zu probieren und freue mich sehr, in den Geschmack dieser leckeren Pralinen gekommen zu
sein! Also, ihr wisst, was ihr zu tun habt!?
Wurstkuchl
Eine weitere Spezialität Regensburgs findet man direkt an der
Donau gelegen (neben dem Weltkulturerbe Besucherzentrum) in der „historischen Wurstkuchl“.
Diese Wurstbraterei gilt als weltweit ältester Betrieb dieser Art. Natürlich habe ich es mir
nicht nehmen lassen, dort vorbeizuschauen und die „Spezialität“: „Bratwürstl auf Kraut“ zu
probieren – wer Nürnberger Würstchen mag (und ich liebe sie), wird diesen Klassiker der
Wurstkuchl auch mögen! Ich hätte gleich noch eine zweite Portion bestellt, wenn ich nicht am
selben abend noch zum Abendessen eingeladen gewesen wäre. Was mir an der „historischen
Wurstkuchl“ besonders gefallen hat: Sie haben in ihrer Karte alle Lieferanten aufgelistet
und diese kommen alle aus der nahen Umgebung.
Ausnüchterungszelle
Ich hatte das Glück, auch in Regensburg (genau wie in Passau und Straubing) eine persönliche Stadtführerin an die Seite gestellt
bekommen zu haben. So konnte ich einmal auf eigene Faust die Stadt erkunden, aber auch
Fragen stellen und besondere Orte kennenlernen, die ich alleine wahrscheinlich niemals
besucht und entdeckt hätte. So zum Beispiel die Ausnüchterungszelle in einem Hotel. Das
Ganze ist einfach zu erklären und zwar befand sich in dem Gebäude, wo jetzt das Hotel ist,
früher die Polizei und (aus welchen Gründen auch immer) haben sie beim Umbau die Zelle
erhalten und so einen kleinen Toursitenmagneten mit eingebaut. Ich war vorher noch nie in
einer Ausnüchterungszelle und fand es einfach mal lustig, da reinzuschauen und einen
Einblick in einen Ort zu bekommen, den ich hoffentlich niemals „in echt“ besuchen muss,
haha.
Die schnelle Donau
Meine gesamte Bayerntour stand ja im Zeichen der Donau – ich
reiste von Ulm nach Passau, weiter nach Straubing und am Ende nach Regensburg. Überall war die Donau
entweder mitten in der Stadt als präsenter Fluss oder er spielte früher im Handel eine große
Rolle für die Stadt. Da ich also innerhalb von einer Woche 4 verschiedene Städte an der
Donau besucht hatte, konnte ich auch die Unterschiede der Donau erkennen und stellte schnell
fest, dass sie in Regensburg ziemlich schnell unterwegs war und dort anscheinend auch des
Öfteren für Überschwemmungen sorgt. Allein an den beiden Tagen, an denen ich zu Besuch war,
sah ich, dass der Wasserstand sich erheblich nach oben bewegte, nachdem es einen halben Tag
lang ununterbrochen geregnet hatte. Natürlich ließ ich mich dadurch nicht aus der Fassung
bringen und lief im Rock und Sandalen durch Regensburg (doofer Fehler, ich war danach
komplett durchnässt von unten) – gut, dass der freundliche Hotelbesitzer mir einen Schirm
ausgeliehen hatte, so bin ich wenigstens nicht auch noch von oben nass geworden.
Auch wenn es viel geregnet hat, hat Regensburg mich auch in
verschiedenen Augenblicken wirklich zum Strahlen gebracht: beim Eintritt ins Café Prinzess,
bei Gesprächen mit den netten Menschen, die ich kennenlernen durfte (hier ein riesen Dank
nochmal für die perfekte Organisation – ich musste eigentlich nie alleine zu Abend essen,
sondern war immer in Begleitung, das war sehr schön!), als nach viel Regen auf einmal die
Sonne um die Ecke blinzelte, als ich mein hübsches Zimmer zum ersten Mal betrat und beim
Spazieren gehen durch süßen Gassen und über hübsche Plätze Regensburgs.
Wie bereits oben geschrieben, Regensburg stand bisher nie auf
meiner „da möchte ich unbedingt mal hin“-Liste, aber nachdem ich nun da war, bin ich sehr
froh, diese hübsche mittelalterliche Stadt einmal besucht zu haben. Falls ihr also mal eine
Städtetour plant oder auch mal durch Bayern reisen möchtet, dann kann ich Regensburg dafür
wirklich empfehlen! Die Stadt ist hübsch, hat eine überschaubare Größe und (was ich immer
wichtig finde) das meiste ist dort fußläufig erreichbar!
Aber auch nochmal abschließend zur gesamten Bayerntour: Alle 4
Städte – Ulm, Passau, Straubing und Regensburg haben jede auf ihre Weise ihren
besonderen Zauber. Alle 4 Städte liegen an der Donau aber sind sehr unterschiedlich, und
trotzdem würde ich alle 4 Städte sofort wieder besuchen! Vielen, vielen Dank also noch
einmal an die deutsche Donau & junge Donau und an die Tourismusverbände der jeweiligen
Städte (Passau, Straubing, Regensburg) für die tolle Organisation un
Ich denke übrigens über eine Radtour enlang eines
Flusses im Sommer nach – vielleicht wird es ja sogar die Donau. Gibt es sonst noch
Städte an der Donau bzw. in Bayern, die ihr mir empfehlen könnt, zu besuchen? Ich hoffe,
meine Bayerntourbeiträge haben auch gefallen und vielleicht hab ich ja sogar den ein
oder anderen inspiriert mal eine Städtetour in eine der 4 Städte zu machen!?
So ein Wochenende in einer anderen Stadt ist jedes Mal wieder
aufregend. Man lernt neue Orte kennen, macht sich mit regionalen Spezialitäten bekannt und
erlebt einiges, was man zu Hause wahrscheinlich nicht erlebt hätte. Jedes Mal wenn ich von
einem Sädtewochenende wieder nach Hause komme, ist nicht nur die SD Karte, sondern auch mein
Kopf voll mit Inspirationen, Gedanken und Ideen. Ganz besonders spielt dabei auch die
Unterkunft, in der ich für die zwei Nächte unterkomme, eine Rolle. Habe ich in den Betten
gut geschlafen? War das Personal nett? Hat mir das Essen geschmeckt? Das sind wichtige
Faktoren dafür, dass ich mich irgendwo wohl fühle und das spielt auch mit in den
Gesamteindruck meines Städtewochenendes rein.
Wie ich euch letztens bereits berichtete, waren mein Mann und ich im Advent
für ein Wochenende in der wunderhübschen Stadt Lüneburg. Was ich euch noch nicht erzählt
habe: Die Unterkunft, in der wir übernachten durften, hat erheblich in mein positives Urteil
über unseren Städtetrip hineingewirkt. Natürlich habe ich eh eine Vorliebe für
Backsteinhäuser, kleine Gassen und hübsche Türen (was Lüneburg alles zu bieten hat!), aber
ich habe auch unheimlich gut geschlafen und lecker gefrühstückt und war damit gestärkt für
unsere Erkundungstour zu Fuß.
Übernachtet haben wir im gerade erst eröffneten Hotel „Anno
1433“. Das Hotel befindet sich in der wunderschönen Altstadt Lüneburgs und liegt damit in
einer der süßen Gassen, von denen ich die ganze Zeit schwärme. „Gerade erst“ heißt, dass das
Hotel nach 2 Jahren Bauzeit am 18.11.2025 seine Pforten öffnete und die ersten Gäste
beherbergte und somit gehörten wir im Dezember auch noch zu den ersten Gästen des Hotels.
Das Anno 1433 in Lüneburg ist ein inhabergeführtes Hotel mit 12 Zimmern, die alle mit viel
Liebe eingerichtet und dekoriert sind. Das Besondere, was mir persönlich sehr gefällt, sind
die offenen Balken in jedem Raum.
Unser Zimmer hatte zwei Etagen, es hatte verputzte Wände und
dazwischen die bereits angepriesenen offenen Balken, die grau gestrichen waren. Insgesamt
war das Zimmer sehr modern und minimalisitsch eingerichtet. Unten befand sich das große
Doppelbett und ein antiker, großer Kleiderschrank. Kleiner Abschweifer: Ich persönlich nutze
Kleiderschränke bei nur zwei Übernachtungen meist nicht, weil ich gar keine Lust hab, meine
Tasche heute auszuräumen und gefühlt am nächsten Tag wieder einzuräumen. Wie macht ihr das?
Jedenfalls war der Schrank antik und wunderschön! Also hat er mindestens einen Zweck erfüllt
– er hat als Dekoelement den Raum aufgewertet. Unten befand sich ebenfalls das moderne
Badezimmer mit ebenerdiger Dusche (hach, ich möchte so eine später in unserem Haus auch
unbedingt haben!). Oben stand ein Sofa und ein Fernseher – beides haben wir so gut wie gar
nicht genutzt, weil wir meist den ganzen Tag Lüneburg entdeckt haben und bei unserer
Wiederkehr direkt erschöpft ins Bett gefallen sind. Mir hat die Mischung aus den rustikalen
Balken und der modernen und minimalistischen Dekoration sehr gut gefallen und ich hab mich
sehr wohl gefühlt.
In der oberen Etage des Hotels hat man einen super schönen
Ausblick über Lüneburg und natürlich habe ich euch davon auch noch ein paar Eindrücke
mitgebracht:
Der Frühstücksraum war auch zweistöckig und hatte eine ähnliche
Innenarchitektur wie unser Zimmer. Ich freute mich, als ich beim Eintreten direkt einen
Kaffeegeruch in der Nase hatte und war eigentlich schon da überzeugt. Ich frühstücke am
Liebsten süß und war mit einem Brötchen mit Nutella und einem Glas Orangensaft (und
natürlich einigen Tassen Kaffee) bereits zufrieden gestellt. Mein Mann hat die Auswahl des
Frühstücks bis aufs Letzte ausgereizt und probierte von Wurst, Käse, Frischkäseaufstrichen
bis hin zum gekochten Ei alles durch und war auch sehr zufrieden! Wir saßen im oberen
Stockwerk und hatten dabei einen schönen Blick über einen Innenhof.
Nachdem wir also in den Betten gut geschlafen hatten und beim
Frühstück so ausreichend gesättigt wurden, konnte die Entdeckungstour starten und wir waren
vollkommen bereit, eine neue Stadt kennenzulernen und Abenteuer zu erleben! Was wir alles
gesehen und entdeckt haben, könnt ihr in meinem Beitrag: „Unser Adventswochenende in Lüneburg“ nachlesen.
Danke auch hier noch einmal an Mein Niedersachsen für die
Einladung nach Lüneburg ins Anno 1433.
Wie ihr sicher auf Instagram oder Facebook mitbekommen habt, war
ich vor 2 Wochen gemeinsam mit meinem Mann im wunderschönen Lüneburg. Wir wurden ins neu
eröffnete Hotel „Anno 1433“ eingeladen und durften uns ein Wochenende lang durch
die kleinen Gassen und von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt treiben lassen. Über das Hotel
werde ich euch in einem gesonderten Beitrg noch ein wenig mehr erzählen. Wie ihr wisst, planen wir Reisen nie vorher, sondern lassen uns vor Ort
inspirieren und schauen, wo es uns gefällt Das war in Lüneburg ziemlich schwierig,
denn mir gefiel es überall. Hier ein wunderhübsches Fachwerkhaus, da eine kleine Gasse mit
besonderen Häusern. Ich hatte dauerhaft die Kamera in Bereitschaft, um wieder einmal eine
schöne Haustür (ich stehe total auf Türen), die süß verziehrten Häuser oder auch einfach die
Umgebung zu fotografieren.
Am ersten abend war es schon dunkel und wir kamen bei unserem
Fußweg vom Bahnhof zum Hotel an 2 Weihnachtsmärkten vorbei, die sehr schön beleuchtet waren
und direkt ein besinnliches Weihnachtsgefühl an uns übermittelten. Am Liebsten wäre ich
sofort an einer Glühweinbude stehen geblieben und hätte es mir dort gemütlich gemacht, wir
wollten aber erstmal unser Gepäck ablegen. Wir bezogen also unser Zimmer und gingen dann
noch ein wenig durch die Altstadt spazieren. Wir schlenderten durch die kleinen Gassen,
besuchten einen der schönen Weihnachtsmärkte und gingen danach noch leckere Burger zum
Abendbrot essen.
Der nächste morgen startete nach dem ausgiebigen Frühstück mit
einem Spaziergang Richtung Lüneburger Rathaus, wo sich der große Lüneburger Weihnachtsmarkt
befindet. Am morgen war er zum Glück noch nicht so voll und wir konnten ganz gemütlich
drüber schlendern. Es gab viele kleine Buden mit Seifen, Gewürzen, Kerzen, besonderen
Leckereien und natürlich auch Karussells für die Kinder. Die Kulisse und umdas Lüneburger
Rathaus war auch sehr schön aufgebaut und der Weihnachtsmarkt lud zum Verweilen ein.
Nachdem wir eine Runde über den Weihnachtsmarkt geschlendert
waren, wollten wir Lüneburg weiter erkunden und schlenderten ein wenig durch die süßen
kleinen Gassen. Ich erinnerte mich daran, dass meine Eltern früher immer die Serie
„Rote Rosen“ geschaut haben und dass diese in Lüneburg gedreht wurde. Natürlich
musste ich mich dann auf die Suche nach dem Drehort machen und wir fanden ihn auch: ein
total süßer kleiner „Hafen“ mit kleinen Brücken und hübschen Häusern am Ufer.
Also ich muss ehrlich sagen, wenn ich nicht so absolut „braunschweigverliebt“
wäre, dann wäre Lüneburg wirklich ein Kandidat für (m)eine Lieblingsstadt. Sie liegt am
Wasser, hat eine überschaubare Innenstadt und wunderschöne Häuser zu bieten, mir hat dort es
sehr gefallen!
Was mir im weihnachtlichen Lüneburg auch sehr gefallen hat,
waren die kleinen Buden, die in der gesamten Stadt verteilt standen, in denen Märchen
dargestellt wurden. Es war total liebevoll aufgebaut mit kleinen Puppen und man konnte davor
stehen und sich das Märchen erzählen lssen. Das Besondere hier: es gab 2 Knöpfe - einen für
Hochdeutsch und einen für Plattdeutsch. Natürlich habe ich mir die Märchen auf Plattdeutsch
angehört und war erstaunt, wie viel Ähnlichkeit es mit dem ostfriesischen Platt hat - ich
hab fast alles verstanden!
Am nachmittag machten wir uns auf den Weg zu einem
Weihnachtsmarkt, den wir bereits am abend zuvor auf unserem Weg vom Bahnhof zum Hotel
gesehen hatten. Es war ein eher kleiner, gemütlicher Markt und es war nicht so voll, wie auf
anderen Märkten, das gefiel uns. Der Weihnachtsmarkt befand sich direkt am Eingang der St.
Johannis Kirche (die auch mal einen Besuch wert ist!). Wir lauschten dort einem
Trompetenkonzert und schlürften einen leckeren Kakao (natürlich mit Sahne - ist ja
Weihnachtszeit, da gönnt man sich sowas mal!).
Auf dem Rückweg zum Hotel gingen wir über den großen
„Platz am Sande“ (wo auch so viele hübche Häuser stehen!) und machten natürlich
auch dort noch einen Abstecher über den dort anliegenden Weihnachtsmarkt - und natürlich
durften bei unserem Weihnachtsmarktbesuch auch die obligatorischen Schmalzkuchen nicht
fehlen - ich freue mich jedes Jahr erneut auf diese Dinger und muss einfach bei jedem
Weihnachtsmarktbesuch probieren. Bisher haben sie mir auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt am Besten geschmeckt, aber ich
werde nicht aufgeben und immer wieder überall probieren! ;-)
Diese leckeren #Schmalzkuchen haben mir
den Abend absolut versüßt! 😍 Wir sind heute den ganzen Tag durch #Lüneburg
geschlendert und haben es uns gut gehen lassen! 👍 So ein Adventswochenende
zu zweit ist wirklich total schön! 😊 Ich wünsch euch allen einen
kolossalbombastischtollen abend, ihr Süßen! 😘
Ein von Anna I 27 I Braunschweig (@anna.kohnen) gepostetes Foto am
Natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen,
deutschlands kleinsten romantischen Weihnachtsmarkt im Innehof des „Café News“
zu besuchen. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir dort nicht so gut gefallen hat, weil es
extrem voll und eng war. Aber eine niedliche Idee ist es allemal und schön geschmückt war es
dort auch. Wir sind dann einfach weiter zum nächsten Weihnachtsmarkt gegangen (zum Glück
gibt es in Lüneburg ja einige schöne Weihnachtsmärkte) und haben dann dort ohne viel
Gedrängel einen leckeren Glühwein genossen.
Ihr seht, Lüneburg ist wirklich eine schöne Stadt, die einiges
zu bieten hat. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es lohnenswert dort mal vorbei zu schauen
und sich auf einem der 4 Weihnachtsmärkte durchzufuttern. Aber auch im Sommer (und allen
anderen Jhreszeiten) kann ich mir Lüneburg als Ausflugsort super vorstellen. Ganz sicher war
es nicht mein letzter Besuch in der hübschen Stadt!
Vielen Dank an mein Niedersachsen für die Einladung nach
Lüneburg!
Der zweite Ort auf meiner Bayerntour im Sommer war Straubing.
Ich erreichte Straubing zur Mittagszeit und wurde am Hauptbahnhof von der
Tourismusbeauftragten der Stadt, Claudia Bracht abgeholt und direkt zum Hotel gebracht.
Gewohnt habe ich im Hotel Theresientor, in dem ich mich sehr willkommen und wohl gefühlt
habe. Nachdem ich mein Zimmer bezog, mein Gepäck abstellte und mich kurz frisch machte,
trafen wir uns mit einem ehemaligen langjährigen Straubinger Stadtführer zum gemeinsamen
Mittagessen im Hotel Seethaler. Er begleitete uns durch die Stadt, zeigte mir besondere Orte
und stand direkt mit Rat und Tat zur Seite. Er kannte sich sehr gut mit der Geschichte
Straubings aus und konnte mir jede Frage beantworten (so jemanden brauche ich in jeder
Stadt!). Egal, was mich interessierte, wo ich hingehen wollte oder wonach ich fragte, ich
konnte sicher sein, hier blieb nichts unbeantwortet!
Straubing von oben
Nach dem leckeren Mittagessen und den ersten Gesprächen begann
dann die Erkundungstour durch Straubing. Was mir auf den ersten Blick auffiel war der große
Turm, der sich inmitten der Innenstadt Straubings befand. Dieser trug eine große rote
Schleife, welche das 700 jährige Jubiläum des Stadtturms auf den ersten Blick erkennen lies.
Da dies der Mittelpunkt der Stadt und ein besonderes Straubinger Gebäude ist, war der
Stadtturm auch der erste Ort unserer Besichtigung. Wir gingen also die (gefühlt 200,
wahrscheinlich waren es nur 50) Stufen hoch und hatten von oben einen wunderbaren Blick über
die ganze Stadt. Den Blick über Straubing hatte ich danach nochmal von 2 anderen Punkten
aus, aber dazu erzähle ich später noch mehr. Hier erstmal meine Eindrücke vom Stadtturm aus
über Straubing:
Straubings Kirchen
Ihr seht schon, Straubing hat so einige Kirchtürme (allein 19
katholische Kirchen gibt es dort) und viele der dazugehörigen Kirchen besichtigte ich noch
am gleichen und am folgenden Tag gemeinsam mit meinem persönlichen Stadtführer. Wie ich euch
bereits in meinem Passau-Reisebericht
geschildert habe, zeige ich euch keine Bilder aus den Kirchen, aber ich kann euch sagen, sie
sind alle besuchenswert! Die Basilika Sankt Jakob ist mir aber ganz besonders im Gedächtnis
geblieben - sie enthält unheimlich viele Kunstwerke von Marienstatuen über Altare,
Grabtafeln und Gemälde. Es ist einfach beeindruckend und man könnte sich Stunden darin
aufhalten und hat auch dann noch nicht alles gesehen. Wir sahen uns insgesamt 5 der Kirchen
von innen an und andere begutachtete ich nur von aussen - und alle waren unheimlich
sehenswert! Allein von aussen sind die meisten der Kirchen kleine Kunstwerke und man
entdeckt, wenn man aufmerksam hinschaut, bekannte Geschichten und Personen aus der Bibel in
den Eingangsbögen der Kirchen.
Moderne Dirndl von „Mein Herzblut“
Nachdem wir einige der Kirchen besichtigt hatten, traf ich mich
wieder mit Frau Bracht vom Tourismus Straubing und wir waren eingeladen im Dirndlshop „Mein
Herzblut“ vorbeizuschauen. Ich war vorher noch nie in einem Dirndlshop und konnte mir gar
nicht vorstellen, was es dort ausser hübscher Dirndl noch geben könnte. Es war aber ein
bunter (im wahrsten Sinne des Wortes) Mix aus Dirndl, Blusen, Taschen und anderen süßen
Accessoires. Dort erlangte ich einen Einblick in die Dirndlproduktion und durfte auch eines
der wunderschönen Stücke anprobieren. Vorher hatte ich erst einmal ein Dirndl bei C&A
anpobiert und hatte daher keinen richtigen Vergleich. Das Dirndl von Mein Herzblut saß wie
angegossen und der Stoff fühlte sich unheimlich hochwertig auf der Haut an, sodass ich es
fast nicht wieder ausziehen wollte. Wenn ich also jemals auf die Idee kommen sollte, das
Oktoberfest zu besuchen (was eigentlich so gar nicht meins ist), dann würde ich lieber ein
wenig mehr Geld investieren und mir dort ein individuelles, ausgefallenes und qualitativ
hochwertiges Dirndl kaufen, anstatt zu einem „Standard-Dirndl“ aus dem Einzelhandel zu
greifen.
700 Jahre Straubinger Stadtturm
Danach ging es weiter auf Erkundungstour - jetzt kommen wir zu
der oben bereits angesprochenen Geschichte mit den verschiedenen Aussichtspunkten über
Straubing. Zum 700 jährigen Jubiläum des Stadtturms gab es extra Führungen durch die Stadt,
bei der man den Stadtturm aus verschiedenen Perspektiven zu sehen bekam. Es war wirklich
spannend, auf verschiedene Aussichtspunkte Straubings hoch zu gehen und von dort aus die
Stadt zu erkunden. Das war wirklich etwas Besoonderes und ich habe mich sehr gefreut, dass
ich bei dieser besonderen und einmaligen Tour dabei sein durfte!
Lecker durch Straubing
Am Abend haben wir uns nach einem ganzen Tag auf den Beinen ein
3-Gänge Abendessen inklusive Bierverkostung gegönnt. Außerdem probierte ich kurz vor meiner
Abreise noch eine typische Straubinger Spezialität. Was das ist und wie es mir geschmeckt
hat, erfahrt ihr im nächsten Beitrag „Lecker durch Straubing“.
War von euch schonmal jemand in Straubing und wie
gefallen euch meine Eindrücke der kleinen bayrischen Stadt?
Nachdem wir ein Wochenende in Ulm auf dem Donaufest verbracht
haben, ging es für mich entlang der Donau weiter. Ich hatte das Glück für „die junge Donau“
eine Tour durch Bayern machen zu dürfen und habe dabei die Städte Passau, Straubing und
Regensburg kennengelernt. Passau war das erste Ziel meine Bayerntour und über die Stadt, das
Essen und die Abenteuer, die ich dort erlebt habe, möchte ich euch in diesem Beitrag
erzählen.
Ich erreichte den Hauptbahnhof Passau am Abend und wusste, dass
meine Unterkunft fußläufig ist. Da ich mich auf Reisen aber so gut wie nie richtig
vorbereite, stand ich da, fragte Google Maps um Hilfe und als sich dann auch noch mein nicht
vorhandener Orientierungssinn einschaltete, war ich ein bisschen aufgeschmissen. Die
Touristeninformation hatte natürlich schon geschlossen, aber ich bin ja ein optimistischer
Mensch und lasse mich von solchen Kleinigkeiten nicht aus der Ruhe bringen. Ich lief also
los und fragte die erstbeste Person, die ich traf und der ältere Mann erklärte mir sehr nett
und ausführlich, wo ich langgehen musste. Das heißt, mein erster Eindruck von Passau war
direkt positiv: nette und hilfsbereite Menschen machen meiner Meinung eine Stadt gleich noch
schöner!
Als ich das Hotel am Paulusbogen dann erreichte, wurde ich
freundlich begrüßt und bezog mein schönes Zimmer mit Blick auf die Donau, welche direkt vor
meinem Fenster entlang floss – so schön! Ich konnte es mir nicht nehmen lassen (auch wenn es
schon ganzschön dunkel war) noch auf die erste Erkundungstour zu gehen, schnappte also meine
Kamera und begab mich 2 Treppen runter und stand direkt an der Donau. Auf den Fotos kommt
die wunderschöne Stimmung leider nur bedingt rüber – es war traumhaft! Ich bin ja eh ein
großer Fan von Wasser und könnte mich stundenlang daran aufhalten (ob Meer, Fluss oder See).
Ich genoss die Ruhe, das Wasserrauschen, die frische Luft und ließ mich einfach treiben.
Dabei ging ich einfach entlang der Donau, vorbai am Rathaus, bis hin zu einer großen Brücke
von der ich diese wunderschönen Fotos machte:
Nach meinem Abendspaziergang schlief ich wie ein Stein in meinem
gemütlichen Hotelbettchen. Am nächsten morgen wurde ich von der Sonne geweckt und
frühstückte auf der Terasse mit direktem Blick auf die Donau. Danach traf ich mich da dann
mit einer super lieben Stadtführerin, die mit mir eine perönliche Stadtführung durch Passau
geplant hatte. Ich fand es unheimlich klasse, dass wir nur zu zweit durch die Stadt liefen
und sie meine Interessen berücksichtigte und direkt auf meine Fragen eingehen konnte. Wir
waren uns von Anfang an sympatisch und so kamen wir neben dem Stadtrundgang und den
Gesprächen über Passau auch direkt persönlich ins Gespräch und tauschten und übers Bloggen
und über die Arbeit als Stadtführerin aus. Es kam mir weniger vor, wie eine typische
„Stadtführung“, wie ich es das letzte Mal während einer Klassenfahrt (vor gefühlt 10 Jahren)
erlebt hatte, sondern wie ein Spaziergang mit einer Bekannten, die viel über die Stadt zu
erzählen hat. Sie zeigte mir die Künstlergasse (Höllstraße), mit unheimlich süßen kleinen
Häusern, in denen sich viele kleine Boutiquen, Kunsthandwerker und Ateliers befinden.
Außerdem besuchten wir das Rathaus und ich durfte den Saal mit seinen schönen
Wandverzierungen und Kunstwerken besichtigen. Danach machten wir gemeinsam eine
„Dreiflüssefahrt“, bei der wir von der Donau über den Inn bis hin zur Ilz fuhren und ich
sogar an den Punkt, an dem die drei Flüsse sich trafen, die verschiedenen Farben der Flüsse
wahrnehmen konnte (leider kommt das auf den Fotos nicht ganz so gut rüber – ihr müsst
einfach selbst mal nach Passau und dort eine „3-Flüsse Fahrt“ machen – kann ich wirklich nur
empfehlen!)
Eines meiner absoluten Highlights in Passau war das Orgelkonzert
im Passauer Dom. Dieses Konzert findet täglich einmal statt und koste nur 4,00 € Eintritt
und diese Investition lohnt sich wirklich! Hierzu wollte ich eigentlich einen extra Beitrag
schreiben (vielleicht mache ich das auch noch), aber nur mal kurz am Rande: ich fotografiere
ganz bewusst nicht in Kirchen! Keine Ahnung, warum ich mir das angewohnt habe, aber für mich
ist eine Kirche nicht nur ein hübsches Gebäude, sondern es hat eine so tragende Geschichte
und so wunderbare Kunstwerke, die würden auf Fotos eh niemals so rüberkommen, wie sie in
Wirklichkeit sind. Ich schaue mir gern Kirchen an und erzähle euch auch gern davon, bzw.
gebe Tipps, welche Kirche wirklich sehenswert ist, aber Fotos von Kirchen (von innen) werdet
ihr bei mir nicht sehen.
Nun aber zurück zum Orgelkonzert: Ich bin ohne eine Idee, was
mich erwarten wird, in den Dom gegangen, habe mich etwas umgesehen und dann Platz genommen,
um dem Orgelkonzert zu lauschen. Es begann ganz ruhig mit einem bekannten Lied, dann folgte
ein schnelles und sehr intensives Lied, weleches mich unheimlich bewegte. Musik im
Allgemeinen kann unheimliche Emotionen bei mir hervorrufen und ich hätte niemals gedacht,
dass auch das Orgelspiel mich so mitreissen kann. Ich war allein auf Reisen, hatte den
ganzen Tag viele Eindrücke einer fremden Stadt gewonnen, habe nette Menschen kennenlernen
dürfen und dann saß ich da, ganz allein (natürlich waren noch andere Menschen um mich herum,
aber ich war allein dort), in diesem riesen Dom. Ich hörte diesem wirklich bewundernswert
guten Orgelspieler zu und mir liefen kleine Tränen die Wange herunter. Ich verarbeitete
einfach die letzten Tage und war unheimlich dankar dafür, das alles erleben zu dürfen. Wenn
euch Musik also auch berühren kann und ihr euch darauf einlassen könnt, dann müsst ihr
unbedingt zum Orgelkonzert in den Passauer Dom!
Danach schlenderte ich einfach ohne Ziel durch die Stadt und
ließ mich treiben (wie ich es so gern mache). Ich hatte noch den ganzen nachmittag Zeit, mir
Passau anzuschauen und meine persönliche Stadtführerin (von der ich mir leider den Namen
nicht notiert hab…) empfahl mir, auch mal auf die Innstadt zu gehen. Dort setzte ich
mich in ein kleies Café, as einen super leckeren Brownie und trank eine FritzLimo. Es war
ein so schöner Sommertag und ich genoss ihn in allen Zügen. Und da das Wetter einfach
unschlagbar sonnig und eigentlich viel zu heiß war, suchte ich nach einer Badestelle und
plantschte ein wenig im Inn.
Bereits am abend zuvor hatte ich bei meinem Abendspaziergang die
auf einem Berg gelegenen „Veste Oberhaus“ gesehen und war überzeugt, dass ich
diesen Berg während meines Aufenthaltes noch erklimmen wollte. Ich bin also nach meinem
Planschvergnügen im Ilz einmal quer durch Passau gelaufen, um bei gefühlten 40 Grad im
Schatten noch einen Berg hochzulaufen (was da in mich gefahren ist, kann ich euch nicht
erzählen). Ich muss aber sagen, dass ich sehr froh darüber bin, dass ich mir diesen
Fußmarsch angetan habe, denn der Ausblick war einfach unbezahlbar! Neben dem Orgelkonzert
ist das auch etwas, das ich euch bei einem Passaubesuch absolut ans Herz legen möchte –
verpasst nicht diesen traumhaften Ausblick von dort oben. Man kann, soweit ich weiß auch mit
dem Auto hochfahren, aber auch der Fußweg ist machbar und danach hat man sich ein kaltes
Getränk richtig verdient!
Diese kalte #Rhabarberschorle und den
traumhaften #Ausblick hatte ich mir vorhin nach ca. 100 Stufen auf die
#VesteOberhaus und gefühlt 40°C auch verdient! 😉 Danach war ich noch im
#Biergarten und hab das erste Mal in meinem Leben #Tafelspitz gegessen - ein
Träumchen sag ich euch! 😍 Ich hab ganz viele schöne Fotos gemacht, die es
dann ganz bald auf dem Blog (@annanikabu) zu sehen gibt! 👍 Morgen geht es
für mich dann schon weiter nach #Straubing - ich bin sehr gespannt! 😉 Fühlt
euch gedrückt, meine Lieben! 😘
Ein von Anna I 27 I Braunschweig (@anna.kohnen) gepostetes Foto am
Am abend traf ich mich dann mit der Chefin des Tourismus Passau
zum Abendessen. Sie führte mich in ein typisches bayrisches Restaurant mit Biergarten aus:
die „Brauerei Hacklberg“. Natürlich probierte ich dort die typischen Spezialtitäten des
Hauses und ich muss ehrlich gestehen: ich hätte nicht gedacht, dass ich Weißwurst und
Tafelspitz mag bzw. ich hatte es einfach in meinen 27 Lebensjahren zuvor noch nie probiert.
Es waren zwar alles typisch bayrische Spezialitäten, sie wurden aber neu interpretiert und
so gab es die Weißwurst als Vorspeise im Teigmantel gebacken und das Tafelspitz wurde mit
Kartoffelrisotto und gebackenen Bohnen sehr ansprechend serviert. Und ich kann euch
garantieren, es sah nicht nur super aus, sondern es schmeckte auch alles ausgezeichnet! Was
ich persönlich richtig genial fand (und was ich im Sommer auch mal zu Hause nachmachen
werde), war der Hacklberger „Caibierinha“ - super erfrischend und lecker! Das Restaurant der
Brauerei Hacklberg ist größer, als man von draussen erwarten würde. Es befinden sich mehrere
Räumlichkeiten, die auf unterschiedliches Publikum abgestimmt sind. So gibt es neben dem
großen Biergarten drinnen noch die „Zunftstubn“, die „Hackl Bar“,
und „Braumeisters Eck“ mit Kamin und Loungeecke. Ich war vorher noch nie in
einem typisch bayrischen Brauhaus und fand die „Schließfächer“ für die Bierkrüge
der Stammgäste daher sehr interessant.
Ihr seht, man kann in Passau so einiges erleben: „3
Flüsse-Fahrt“, Orgelkonzert im Dom, super Ausblick über die Stadt genießen von der Veste
Oberhaus aus, schwimmen im Inn und ausgezeichnetes bayrisches Essen gibt es auch. Ich hatte
wunderbare 1 ½ Tage in Passau und möchte mich am Ende ganz besonders beim Verband „junge
Donau“ und dem Tourismusverband Passau für die Einladung und super Organisation!
Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick über
meinen ersten Halt der Bayerntour geben und ihr seid gespannt auf meinen Bericht über
meinen Aufenthalt in Straubing. Wer von euch hat denn jetzt auch das Bedürfnis, Passau
einmal zu besuchen? Und wer war denn vielleicht schonmal da?
Weil ich Zukunft das Miteinander unter Bloggern wieder mehr aktiv unterstützen möchte,
verlinke ich unter meinen Reisebeiträgen gern Beiträge, die sich mit dem gleichen Ort
beschäftigen. Wenn du also einen Beitrag zu Passau veröffentlicht hast, dann kannst du den
Link gern im Kommentar hinterlassen und ich füge ihn hier hinzu! Über Passau haben bereits
einige andere Blogger geschrieben:
- Elly teilt viele Bilder aus der schönen Stadt mit uns auf ihrem Blog „Elly
unterwegs“
- Marion und Daniel schreiben auf ihrem Blog „Geschichten von unterwegs“„,
wie man in Passau so übernachten kann
- Nanny teilt viele schöne Bilder der Passauer Altstadt auf ihrem Blog
„Nanniswelt“
- Laura schreibt auf „Herz an Hirn“ über ihre Flusskreuzfahrt, die in Passau
startete
- Auf „Heldenwetter“ teilt Ariane ein paar Bilderinspirationen aus Passau mit
uns
Gemeinsam mit ein paar anderen lieben Bloggern wurde ich im
Sommer ins wunderschöne Ulm eingeladen. Ich glaube, Ulm hat einen ähnlichen
Bekanntheitsgrad, wie Braunschweig. Irgendwie hat man den Namen schonmal gehört, aber zu
Besuch waren dort noch nicht viele. Wieso eigentlich nicht? Ulm ist wirklich eine süße Stadt
und sie hat so einige Besonderheiten. Im Prinzip sind es nämlich zwei Städte: Ulm und
Neu-Ulm. Getrennt sind diese beiden Städte nur durch die Donau und das verrückte daran ist,
dass Ulm zu Baden-Württemberg gehört und Neu-Ulm zu Bayern. Habt ihr das gewusst?
Der Grund warum wir da waren, war das 10. internationale
Donaufest. Das ist ein großes Volksfest, veranstaltet von Ulmern und Neu-Ulmern. Am Ufer des
Flusses stehen viele Buden mit Köstlichkeiten und Handwerkskunst. Weil sich die beiden
Städte durch den Fluss auch mit vielen anderen Donauländern (z.B. Ungarn, Tschechien usw.)
verbunden fühlen, gab es ungarisches Gulasch, super leckere Baumstriezel, tschechisches Bier
und andere Leckereien, die wir natürlich alle probiert haben. Es war schön, dass das Fest
dadurch ein internationales Flair bekam. Um von einem Ufer an das andere zu kommen konnte
man auf schmale Boote steigen, die einen flugs auf die andere Seite brachten.
Den abend verbrachten wir gemeinsam auf dem Donaufest,
probierten so einige Leckereien und liessen es uns gut gehen. Wir lernten auch zwei der
Organisatorinnen des Donaufestes kennen und konnten uns ein bisschen mit ihnen austauschen -
das war wirklich spannend! Wir erfuhren, dass ca. 1 1/2 Jahre vorher mit der Planung
begonnen wurde und dass man an so viele Kleinigkeiten denken musste. Außerdem fand am
zweiten abend ein riesiges Feuerwerk statt, welches in der Organisation auch viel Aufwand
war und worauf die Organisatorinnen beide sehr gespannt waren. Dazu aber weiter unten mehr.
Die Nächte verbrachten wir im Golden Tulip Hotel auf der
Neu-Ulmer Seite. Es war einfach perfekt gelegen, denn das Donaufest war genau unter unserem
Hotelfenster und so konnte ich auch am nachmittag nach der Anreise ein wenig auf dem Zimmer
entspannen und parallel einem Konzert lauschen, das auf der Bühne direkt unter meinem
Fenster stattfand. Am morgen gab es leckeres Frühstück auf der Terasse mit Blick auf die
Donau und danach machten wir eine Stadtführung durch Ulm.
Ulm ist eine wunderschöne Stadt mit vielen Fachwerkhäusern und
einem riesigen Münster. Man konnte förmlich spüren wie sich viele Menschen Mühe gegeben
haben um so ein riesiges, lichtdurchflutetes Bauwerk zu erschaffen. Wir haben gelernt, dass
der Unterschied zwischen Dom und Münster der ist, dass ein Münster von der Stadtbevölkerung
finanziert wurde, ein Dom aber von der Kirche. Wir waren leider nicht auf der Spitze, uns
wurde aber gesagt, dass man einen super Blick auf die ganze Stadt hat.
Ein anderes beeindruckendes Bauwerk war das schiefste Haus der
Stadt. Das wurde direkt an einen der Kanäle gebaut die die Stadt durchziehen und der
Architekt hat nicht auf den Boden geachtet. Jetzt steht das Haus komplett schief und ist ein
Hotel. Aber weil die Möbel der Schräglage angepasst sind, soll man angeblich super schlafen
können. Vielleicht probieren wir das ja bei unserem nächsten Ulmaufenhalt mal aus.
Außerdem haben wir noch einige interessante und lustige Fakten
über Ulm gelernt:
- Früher sind von Ulm bzw. Neu-Ulm aus die sogenannten „Donauschwaben“ auf ihre
Reise gestartet. Damals war die wirtschaftliche Situation in der Gegend eher schlecht und
den Leuten wurde Land und Güter donauaufwärts versprochen, also sind viele ausgewandert.
- Der Ulmer Münster hat eine riesige und wunderschöne Orgel und
die Orgelpfeifen sind 15 Meter hoch.
- Ulm ist die Stadt mit der größten Kneipendichte Deutschlands
mit 586 Wirtshäusern und Kneipen.
In eine davon (in die „Rosebottel„) wurden wir dann
auch zum Gin-Tasting eingeladen. Ich hatte vorher noch nie Gin getrunken, aber einige der
Sorten waren richtig lecker! Besonders empfehlen kann ich aber die Limonaden-Konzentrate.
Man kauft eine Flasche Ginger Ale-Sirup, kippt die mit Sprudelwasser auf und schon hat man
ein leckeres Glas Ginger Ale. Zwischen der Stadtführung, die direkt nach dem Frühstück
begann und dem Gin-Tasting (das zum Glück erst nachmittags stattfand), war ich noch in einer
kleinen Boutique und habe ein Interview geführt (dazu gibt es aber bald in einem anderen
Post mehr!).
Kommen wir aber jetzt noch zu einem der Highlights des Donaufest
Wochenendes - dem Feuerwerk! ES war sooo traumhaft schön! Ich muss ehrlich sagen, ich dachte
immer, ich mag kein Feuerwerk, weil es einfach nur unkontrollierbar knallen würde, aber ich
muss gestehen, so ein wunderschönes Feuerwerk, wie beim Donaufest habe ich vorher noch nie
gesehen! Es wurde von der Donau aus Booten heraus gezündet und beide Ufer waren voll mit
Menschen. Wir saßen auf der Neu-Ulmer Seite (weil dort auch unser Hotel war), aßen
Baumstriezel und ließen uns von dem wunderschönen Farbspektakel inspirieren. Das Ganze wurde
begleitet von klassischer Musik und als ich da so mit meinem Herzmann am Ufer saß, die
Lichter betrachtete und der Musik lauschte, wurde mir bewusst, was für ein Glück ich habe,
so tolle Erlebnisse in meinem Leben haben zu dürfen und mir tropfte das ein oder andere
Tränchen über die Wange, weil ich so glücklich war!
Ich glaube ein schöneres Ende für einen Reisepost kann
ich nicht finden, darum belassen wir es für heute hier mit dem „Donaufest in
Ulm“-Beitrag und ich wünsche euch einen schönen abend!
Wart ihr schon einmal in Ulm bzw. beim Donaufest? Fandet ihr es auch so wunderschön, wie
ich? Und wenn ihr die süße kleine Stadt Ulm noch nicht besucht habt, dann macht das mal
- es ist wirklich sehr schön dort!
Mit dabei waren übrigens folgende Blogger:
Mac von Burgturm (hier hat er über Ulm geschrieben), Nina von Reisehappen (hier hat sie über
das Donaufest und hier über Ulm geschrieben), Matthias von Traveltelling (hier findet ihr
seinen Ulm-Beitrag), Steffen und Sabrina von Feedmeupbeforeyougogo (sie haben hier über Ulm
geschrieben) und Sabrina von vegtastisch, bei der wir noch einen veganen Kochkurs besuchten
(über den hat sie hier geschrieben).
Vielen Dank an „Tourismus Ulm“ und „die junge
Donau“ für die Einladung und die Organistation des tollen Wochenende!
Lang, lang ist’s her, als ich mit einer kleinen, überschaubaren Gruppe Bloggern im
wunderschönen Schlösserland Sachsen unterwegs war. Ich hatte direkt nach der Reise bereits
meine Reisegedanken mit euch
geteilt und danach einfach vollkommen verschwitzt, die schönen Bilder und Eindrücke von den
3 Tagen zu bearbeiten und Reiseberichte zu schreiben. Dazu komme ich aber jetzt endlich und
jetzt könnt ihr endlich den ersten Reisebeitrag zum Schlösserland Sachsen lesen. Sobald ich
au Irland wieder da bin folgen die nächsten Beiträge.
Die Reise begann für mich mit einer gemütlichen Zugfahrt nach Dresden Hauptbahnhof, wo ich
direkt auf die anderen Teilnehmer der Bloggerreise traf - mit dabei waren Marc von Zukker PR
(bzw. vom Blog „1 Thing to do“), Jessi von yummytravel und Flo + Praktikant von
uberding. Wir hatten für die 3 Tage einen Bulli mit Fahrer, der uns freundlicherweise durch
das Schlösserland kutschierte und durch den wir sehr flexibel in unserer Programmgestaltung
waren.
Als erstes stand der Dresdner Zwinger für uns auf dem Programm. Bereits vor einigen Jahren
war ich gemeinsam mit meinem Mann in Dresden (hier gibt es dazu
einen Post) und auch damals war der Zwinger natürlich ein obligatorisches Ziel. Der
Zwinger ist ein repräsentatives Gebäude mit Innenhof, welcher mit angelegten Grünflächen und
Brunnen bestückt ist. Er wurde von „August dem Starken“ (damaliger König von Polen, Litauen
und Sachsen) 1709 in Auftrag gegeben und sollte eigentlich der Vorhof zu einem größeren
Schloss werden. Ich hatte ihn sehr pompös und eindrucksvoll in Erinnerung und diese hat mich
nicht getäuscht. Das Wetter war so traumhaft schön, dass wir sogar noch auf der Terasse im
Zwinger sitzen und einen Café und den tollen Ausblick genießen konnten.
Nachdem wir die Sonne angebetet und jede Ecke des Zwingers bewundert und fotografisch
festgehalten hatten, ging es für uns in den „mathematisch-physikalischen Salon“, welcher
sich in einigen der Räume im Westflügel des Zwingers befindet. Schon früher als Kind war ich
sehr wissbegierig und liebte es, in Museen und Ausstellungen Neues zu entdecken und
erfahren. Auch hier im „Salon“ gab es einige interessante Dinge zu sehen und erfahren. Unter
anderem kann man hier riesengroße Sammlungen verschiedenster Taschenuhren, Teleskope und
Mikroskope bestaunen. Auch Maschinen, welche im 17./18. Jahrhundert für Experimente rund um
physikalische Themen genutzt wurden, kann man dort entdecken. Mir ist besonders die
Vakuummaschine im Gedächtnis geblieben – 2 Halbkugelschalen wurden aufeinandergelegt und die
Luft dazwischen wurde ausgepumpt, so entstand ein starkes Vakuum, welches auch von starken
Pferdegespannen nicht auseinander gezogen werden konnte. Durch ihr Aussehen wurde gezeigt,
dass Wissenschaft nicht nur interessant, sondern auch hübsch anzusehen und repräsentant sein
konnte.
Bevor wir uns wieder auf den Weg zu unserem Shuttlebulli machten, wollten wir natürlich auch
noch einen kurzen Abstecher in die Innenstadt Dresdens machen, wenn wir schonmal in der
Hauptstadt Sachsens waren. Wir flanierten also noch über den Vorplatz der Semperoper,
entlang des berühmten Kaiserzugs, bis hin zur Frauenkirche, welche wir aufgrund eines gerade
stattfindenden Gottesdienstes leider nur von aussen bestaunen konnten. Wir hatten also die
typischen Touristenorte Dresdens noch sehen können, bevor es danach weiter zum Barockgarten
Großsedlitz ging, in dem wir uns mit dem Gärtner der Anlage unterhielten und leckere Brote
verköstigten – aber das ist eine andere Geschichte und die könnt ihr im nächsten Blogpost
lesen!
Der dritte Tag unseres „Global Wellness Day – Wochenendes auf
Usedom“ startete mit einem gemütlichen Frühstück auf der Hotelterasse, mit dem wir uns für
die anschließende Segwaytour stärkten. Es sollte nämlich mit dem Segway rüber nach Polen
gehen (ich wusste gar nicht, dass die Grenze so nah ist) und darauf freuten wir uns alle
schon sehr. Ich bin ja (damals in Dortmund) schon einmal Segway gefahren und freute mich darauf, es
nochmal ausprobieren und entlang des Meeres machen zu können. Segway fahren macht nämlich
unheimlich viel Spaß und wenn ihr das noch nie gemacht habt, kann ich es euch nur empfehlen!
Wir schwangen uns also auf die Segways und düsten los. Manche
aus der Gruppe hatten noch nie auf einem gestanden und mussten sich erst einmal daran
gewöhnen - so ganz einfach ist die Bedienung nämlich nicht. Aber alle fanden sich nach ein
paar metern Fahrt ein und so hatten wir total viel Spaß entlang der Dünen zu fahren. Ich
hatte glücklicherweise meine Kamera die ganze Zeit in der Hand, sodass ich parallel die
ganze Zeit Fotos und Videos machen konnte. An der Grenze angekommen, mussten wir natürlich
alle erst einmal absteigen und „Tourifotos“ machen. Die „Grenze“ war im Prinzip nur ein
Strich auf dem Boden und eine Stahltafel an der die deutsche und die polnische Flagge
hingen. Trotzdem war es irgendwie witzig, dass man mal eben mit dem Segway rüber nach Polen
fahren konnte.
Nach unserer Tour und dem Sammeln vieler Eindrücke ging es für
uns wieder eine Runde planschen im wunderschönen beheizten Solepool (da entstanden auch die
coolen Bilder, die ich euch bereits im letzten Beitrag gezeigt hab) und wir hatten neben dem
sonst so straff durchgeplanten Programm mal ein wenig Freizeit, die wir ausgiebig mit
Sonnenbaden, Entspannen und Nichtstun verbrachten und genossen. Zum Abendessen gab es frisch
gemachte Burger im Restaurant des Strandhotels – wir durften sogar ein wenig hinter die
Kulissen der Küche schauen und bei der Entstehung der Burger zusehen (einen kleinen Eindruck
davon bekommt ihr im Video). Zu den leckeren Burgern gab es Süßkartoffelpommes – ich muss ja
sagen, seitdem ich hier in Braunschweig verschiedene Burgerrestaurants durchgetestet habe,
bezeichne ich mich ja als absolute Burgerspezialistin und seitdem hab ich mich auch
unsterblich in Süßkartoffelpommes verliebt. Und diese hier im Strandhotel Heringsdorf waren
wirklich lecker!
Am Abend des dritten Tages war unsere Bloggerreise leider schon
wieder vorbei und die anderen reisten ab. Da ich aber eine ziemlich lange Anfahrt hatte,
durfte ich noch eine nacht länger bleiben und hab am nachmittag die Insel auf eigene Faust
erkundet. Im Hotel kann man sich als Gast kostenfrei Fahrräder ausleihen und das habe ich
genutzt, um noch einmal nach Polen rüber zu fahren. Da war ich also an diesem Sonntag das
erste Mal in meinem Leben in Polen und dann direkt zweimal – einmal auf dem Segway und
einmal mit dem Rad. Ich habe einfach den nachmittag genossen, mir den Wind am Meer durch die
Haare wehen lassen und mich an meinem Leben erfreut. Ihr wisst ja, ich liebe die Natur und
das Meer und mag es einfach, Zeit dort zu verbringen!
Am nächsten morgen um 7 Uhr traf ich mich mit Tanja zum
Schwimmen im Pool, danach leckeres Frühstück und dann leider schon Rückfahrt nach Hause.
Aber am nächsten Tag sollte es direkt weitergehen – aber das ist eine andere Geschichte
(stay tuned!)…
Und wie oben bereits angekündigt, habe ich während des ganzen
Wochenendes Videos gedreht und diese findet ihr jetzt in geballter Ladung und voller
Inspirationen und Lebensfreude in meinem ersten „bewusst reisen“ Video. Damit starte ich
wieder neu in die „Anna geht unter die Youtuber“ - Ära – mal schauen, wie lange ich dieses
Mal durchhalte. Videos bearbeiten ist leider unheimlich aufwendig und braucht viel Zeit,
aber ich finde, dadurch kann man nochmal viel mehr Emotionen und Inspirationen
transportieren, darum freue ich mich hier ganz besonders über eurer Feedback und natürlich
noch mehr, wenn ihr mir ein Abo bei Youtube da lassen mögt.
Ich hoffe, meine „Usedom Beiträge“ haben euch gefallen
und ich konnte euch einen Einblick in das Strandhotel und den Global Wellness Day
verschaffen. Na, wer hat Lust, nächstes Jahr mit mir gemeinsam den Global Wellness Day
in Heringsdorf zu verbringen?
11. Juni 2016 der „Global Wellness Day“. Ich muss ehrlich
gestehen, dass ich vor diesem Jahr noch nie davon gehört hatte und mir gar nicht so recht
bewusst war, was ich an diesem Tag alles erleben werde. Es begann mit einem Treffen am
Strand vor dem Frühstück, wo wir gemeinsam in die Sportart „Qi Gong“ eintauchten und erste,
einfache Schritte erlernten. Das war nicht nur spannend, sondern auch entspannend, denn Qi
Gong ist eine langsam ausgeführte Kampfsportart, die den Körper und Geist frei macht und mit
dem Meer als Kulisse, war es ein mehr als perfekter Start in den Tag! Danach haten wir uns
ein ausgiebiges Frühstück verdient und an dem reichhaltigen Frühstücksbuffet gab es wirklich
nichts, was es nicht gab. Von frischem Obst und Gemüse, über verschiedenste Brote und
Brötchen, bis hin zu allen möglichen Eivariationen und meinem absoluten Favoriten:
Dinkelwaffeln mit Kirschen.
Nachdem wir uns also die Bäuche vollgeschlagen hatten, ging es
weiter mit einem Vortrag über traditionelle chinesische Medizin (TCM), wo wir lernten, was
es für verschiedene Typen gibt und welche Ernährung für jeden individuell am Besten sei. Das
war natürlich ziemlich esoterisch angehaucht, aber wenn man nicht alles zu sehr auf die
Goldwaage legt und einfach mal offen für Neues ist, dann ist es schon spannend, sich damit
mal zu befassen. Mir wurde empfohlen morgens warm zu essen (warme Milch würde schon
ausreichen) und gerne auch mal zu scharfen Essen zu greifen (passt perfekt, ich würze eh
immer gern scharf!). Außerdem hat der Vortragende (TCM Experte Olaf) danach noch analisiert,
was unsere Probleme und Macken sind und uns Ratschläge gegeben, wie wir diese beseitigen
könnten. Hierbei hat er festgestellt, dass ich geerdet und angekommen bin und für mein Alter
sehr ruhig und unaufgeregt wirkte - worauf ich nur zustimmend nickte und ehrlich gesagt
ganzschön erstaunt war, dass er das so analysieren konnte, nur anhand meines Ohrläppchens,
meiner Zunge und meines Pulsschlages.
Auch für unsere Schönheit wurde gesorgt, denn nicht nur
Entspannung gehört zum Gloal Wellness Day, sondern auch Tipps und Tricks, rund um ein
gelungenes Make up. So haben wir in einer Schminkschule gelernt, wie man ein dezentes, aber
doch besonderes Alltagsmakeup schminkt und auf welche Kleinigkeiten man dabei achten sollte.
Ich schminke mich ja wirklich wenig und im Alltag nutze ich normalerweise nur etwas BB Cream
und Puder - wenn es hochkommt, mal einen Lipgloss, aber sonst nichts. Aber in der
Schminkschule gab es super Tipps, wie man seine Augen noch mehr strahlen lassen kann und wie
das Makeup den ganzen Tag frisch aussieht. Habt ihr Interesse an ein paar Tipps? Dann kann
ich das gern mal in einem weiteren Blogpost verarbeiten!
Am nachmittag ging es dann wieder raus an den Strand, wo wir uns zum „Heringe buddeln“
trafen. Ich hatte keine Ahnung, was ich mir darunter vorstellen sollte und bin gespannt zum
Strand gelaufen. Dort angekommen, erklärte man uns, dass es sich beim „Heringe buddeln“ um
eine alte Tradition handle und dafür in einem abgesteckten Bereich Holzfische verbuddelt
wurden, die wir jetzt finden und wieder ausbuddeln müssten. Für jeden ausgebuddelten Fisch
gab es dann eine Wellnessanwendung im Hotel zu gewinnen. Ich muss ehrlich sagen, eigentlich
habe ich keinen Fisch ausgebuddelt, aber Lauras Freund hat mit seinem Spaten einen
hervorgeholt und ich bin einfach hngesprungen und hab mir den Fisch geschnappt. Da er
Gentleman war, hat er mir dann sozusagen die Wellnessanwendung übertragen und ich durfte
dann eine Stunde später in den Genuss des Solebades kommen.
Eigentlich hatte ich eine Peeling-Anwendung gewonnen, da ich
aber bereits am Tag zuvor ein Peeling hatte (ihr erinnert euch) und das zwei Tage
nacheinander nicht ganz so gut für die Haut ist, hat mich die Spamitarbeiterin beraten und
mir das Solebad empfohlen. Und zwar wurde ich dafür mit Solewickeln eingewickelt und dann
liegend in das Bad eingetaucht. Durch die Wärme haben sich meine Poren geöffnet und der
ganze Körper wurde durch die Sole gereinigt. 20 Minuten habe ich da gelegen in der Wärme,
mit entspannender Musik und fast wäre ich vor Entspannung eingeschlafen. Es war einfach
wunderschön und ich kann es jedem nur empfehlen!
Danach hatten wir ein wenig Freizeit, die ich nutzte, um ein
wenig am Strand spazieren zu gehen und danach mit den anderen eine Runde im Pool zu
planschen. Auch da sind natürlich wieder ein paar lustige Schnappschüsse entstanden:
Am abend ging es dann für uns mit dem hoteleigenen Oldtimer zu
einem Fischrestaurant mit Charme und super leckerem Essen Wir bekamen eine gemeinsame
Fischplatte, auf der es einiges zu probieren gab. Und obwohl ich wirklich nicht so der
Fischfan bin (hab ich euch ja schon in meinen Reisegendanken erzählt) probierte ich alles und war positiv
überrascht. Also für den notizzettel an mich selbst: Beim nächsten Meerbesuch darf es gern
mal ein Fisch sein! Wir hatten einen schönen abend mit guten Gesprächen und super leckerem
Essen und rollten vollgegessen zum Oldtimer zurück. Da wir an einem „Aussichtspunkt“
vorbeikamen, von dem man den Sonnenuntergang gut sehen konnte, haben wir dort noch kurz Halt
gemacht und uns dieses wunderschöne Naturschauspiel angeschaut. Es war dort eine kleine
Tribüne aufgebaut und andere saßen mit Bierchen und Fernglas da – irgendwie eine schöne
Stimmung, dass alle darauf warteten, die rot leuchtende Sonne untergehen zu sehen.
Zurück im Hotel tranken wir noch einen kleinen Absacker in der
Safaribar und entdeckten dann die App Tinder für uns. Eine der anderen Bloggerinnen hatte
die App auf dem Handy und wir switchten gemeinsam durch die Bilder der „angebotenen“ Männer.
Irgendwie ist das ja schon schräg, dass man da Bilder sieht und nach links oder rechts
switcht – da geht alles nur nach dem Äusseren und der erste Eindruck zählt. Aber darum ging
es an dem abend gar nicht, sondern viel mehr um den Unterhaltungswert, der dahinter steckte
- wir merkten schnell, dass wir total verschiedene Vorstellungen hatten und lachten über das
ein oder andere Bild. Ich bin ehrlich froh, dass ich meinen Mann „offline“ gefunden habe und
mich mit dieser App nur so im Spaß beschäftigen kann und nicht zur „Tindergeneration“
gehöre, haha.
Wie ihr seht, war der Global Wellness Day voller schöner
Programmpunkte und wir hatten neben Wellness, Sport, Make up Beratung und leckerem Essen
auch super Gespräche und unheimlich viel Spaß! Vielen Dank noch einmal an das Strandhotel
Heringsdorf für das tolle Wochenende! Den Reisebericht zum
ersten Tag auf Usedom findet ihr hier.
Und, kanntet ihr den „Global Wellness Day“ bereits
vorher oder habt ihr jetzt auch zum ersten Mal davon gehört? Und wie gefällt euch das
Programm? Im nächsten Usedombeitrag erzähle ich euch von unserer Segwaytour und leckeren
Burgern. Seid gespannt!
Erst letztens erzählte ich von meinen Reisegedanken zu meinem Wochenende auf Usedom und heute möchte ich
bereits mit dem Reisebericht des ersten Tages beginnen. Wie ihr wisst, habe ich den Global
Wellness Day im wunderschönen Strandhotel Heringsdorf verbracht und genau dahin nehme ich
euch jetzt heute mit:
Am ersten Samstag im Juni findet jedes Jahr der „Global Wellness
Day“ statt und diesen durfte ich dieses Jahr gemeinsam mit anderen Bloggern auf der schönen
Insel Usedom verbringen. Wir wurden ins Strandhotel Heringsdorf eingeladen, um dort ein
schönes Wochenende und einen informativen und entspannenden Global Wellness Day miteinander
zu verbringen.
Strandhotel Heringsdorf
Begonnen hat mein Wellneswochenende am Freitag morgen mit einer 7-stündigen Bahnfahrt von
Braunschweig bis Heringsdorf und mit der Ankunft am nachmittag im Strandhotel Heringsdorf.
Nachdem ich mein Zimmer bezogen, es bestaunt und ein paar Snapchateindrücke aufgenommen
hatte, machte ich mich kurz frisch und dann ging es schon weiter zum Trefffen mit den
anderen Bloggern (Tanja, Julia, Milos, Anja und … mit ihrem Freund). Wir trafen uns in der
Safaribar, von der ich euch bereits in meinem Reisegedankenpost gerzählt hatte - sie heißt
so, weil dort Tierköpfe hängen, die der Hotelchef selbst erlegt hat (siehe Foto). Nachdem
wir dort einen leckeren Begrüßungsdrink zu uns genommen und wir uns kurz kennengelernt
hatten, bekamen eine Hotelführung. Wir durften uns andere Zimmer und Suiten des Strandhotels
anschauen, bewunderten den schönen Wellnessbereich und konnten uns da schon einmal
anschauen, wo wir den abend gemeinsam verbringen werden, denn nach dem Abendessen war eine
„Wellnessnacht“ geplant!
Anschließend an die Hotelführung genossen wir gemeinsam ein
leckeres Abendessen mit 4 Gängen und super Gesprächen. Wir hatten zum Hauptgang die Wahl
zwischen Wild oder Barsch und da ich nicht so der Wildfan bin, habe ich mich für Fisch
entschieden und das will bei mir schon was heißen! Ich bin ehrlich gesagt nicht so die
Fischesserin, aber da wir am Meer waren und mir gesagt wurde, dass der Barsch im
hoteleigenen Restaurant unheimlich lecker ist, habe ich mich dafür entschieden und es nicht
bereut – er zerging mir auf der Zunge und ich erlebte ein wahrhaftes Feuerwerk in meinem
Mund. Nach diesem perfekten Auftakt des Wochenendes ging es dann direkt weiter mit unserer
„Wellnessnacht“:
Wellnessnacht
Wir begannen damit, unser eigenes Körperpeeling aus Zucker und verschiedensten Ölen
herzustellen (ich liebe ja solche einfachen DIYs – ich hab euch ja auch schonmal gezeigt,
wie man Körperpeeling selbst machen kann). Mit dem Peeling rieben wir uns dann komplett ein
und begaben uns ins Dampfbad. Ich war das erste und letzte Mal in Dortmund in einer Sauna
und hatte schon wieder vergessen, wie gut mir das tut. Für den Notizzettel: Ich muss mir das
unbedingt merken und ab jetzt unbedingt öfter mal in die Sauna gehen!
Nach dem Dampfbad ging es unter die kalte Dusche und dann weiter
mit dem Fahrstuhl aus dem Keller (wo sich der Pool und die Dampfsauna befand) ins
Obergeschoss des Hotels. Im Obergeschoss befindet sich nämlich der zweite Teil des
Wellnessbereiches des Hotels mit Zugang zum Panoramadach und Blick aufs Meer – einfach
traumhaft! Dort oben gingen wir in die finnische Sauna, in der wir unsere Körper mit Honig
einrieben. Das Coole an dieser Sauna war, dass sie ein riesiges Fenster hatte, durch das man
direkt aufs Meer schauen konnte – ihr könnt euch vorstellen, wie entspannend und wunderschön
es war, in der Sauna zu schwitzen und dabei den Blick aufs Meer zu genießen! Auch nach
dieser Sauna ging es natürlich unter die kalte Dusche, um den Honig wieder abzuspülen und
dann kuschelten wir uns in unsere Bademäntel ein und entspannten auf dem Panoramadach, wo
wir Fotos vom Sonnenuntergang machten und dabei leckerem Tee schlürften.
Und da Dampfsauna und finnische Sauna noch nicht genug waren,
ging es danach in eine 75°C-Sauna. Diese war zum Ende hin wirklich angenehm und da sie so
groß war, dass wir alle darin liegen konnten, wäre ich vor Entspannung fast eingeschlafen.
Zu dieser Zeit habe ich meine stressige 7 1/2-stündige Bahnfahrt vollkommen aus meinem
Gedächtnis gestrichen und war einfach nur noch tiefenentspannt.
Nach dem leckeren Essen, dem tollen Empfang, super Gesprächen,
netten Leuten und diesem vollkommen perfekten Wellness-Sauna-Abend fiel ich einfach nur noch
glücklich in mein Bett und freute mich unheimlich auf den nächsten Tag – den „Global
Wellness Day“ - aber dazu mehr im nächsten Post!
Wart ihr schonmal auf Usedom und vielleicht sogar auch
in Heringsdorf? Und wart ihr schon einmal in einer Sauna? Und wenn ja, tut euch das auch
so gut und entspannt ihr dabei oder ist die Hitze eher nicht so euer Ding? Ich freue
mich über eure Kommentare und wünsche euch allen einen schönen Tag!
Vor Kurzem erzählte ich euch, dass ich durch den ChangeMakerSpace in Mainz unheimlich tolle Menschen kennenlernte
und durch ein Stipendium, welches wir danach erhielten, gemeinsam mit 2 anderen im Social
Impact Lab Frankfurt arbeiten durfte. Das heißt, im Februar und März war ich 3 Mal in
Frankfurt, um an unserer Idee zu arbeiten, einen „Design Thinking“ Workshop zu besuchen und
um andere Teams kennenzulernen. Zwei Mal übernachtete ich bei einem Teammitglied und bei
dritten Mal begleitete mich mein Herzmann nach Frankfurt, sodass wir ein Wochenende lang im
Meininger* Frankfurt wohnten. Einerseits habe ich die Zeit genutzt, um mich mich mit meinem
Team zu treffen und weitere Pläne zu schmieden, aber ich habe auch gemeinsam mit meinem
Herzmann Frankfurt erkundet, um die Stadt kennenzulernen, in der ich zukünftig arbeiten
wollte (wozu es dann ja doch nicht kam…).
Heute möchte ich euch also ein wenig über unseren Eindruck von Frankfurt (es geht hier
übrigens um Frankfurt am Main) und dem Meininger Hotel, in dem wir übernachtet haben,
berichten. Angekommen sind wir am Freitagabend so gegen 18 Uhr und wie wir so sind, haben
wir natürlich nicht vorher geguckt, wie wir vom Bahnhof zum Meininger kommen. Ein kurzer
Blick auf google maps zeigte, dass es ca. 5 km entfernt vom Bahnhof liegt und da das Wetter
sich von seiner besten Seite gezeigt hat, haben wir den Weg zu Fuß auf uns genommen und
haben dabei bereits einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen können. Frankfurt am
Mainist ja bekannt für große Unternehmen, Banken und Business – so erklärte sich auch, dass
wir ziemlich viele Männer in Anzug und Frauen im Businesslook auf unserem Weg sahen.
Außerdem konnten wir die bekannten Hochhäuser aus der Ferne sehen und freuten uns schon,
diese am nächsten Tag aus der Nähe besichtigen zu können. Der Fußweg zum Meininger führte
uns vorbei an einem ziemlich neuem Einkaufszentrum, auf dem es eine Dachterasse mit
Cocktailbar gibt, auf der wir den abend verbringen wollten. Nachdem wir also im Hotel
eingecheckt und uns kurz frisch gemacht hatten, ging es für uns direkt wieder zurück, um den
abend auf der Dachterasse zu verbringen.
Von dort aus hatten wir einen super Blick über Frankfurt und konnten uns einen ersten
Eindruck darüber machen, was wir am nächsten Tag alles entdecken könnten. Die Cocktailbar
war leider voll besetzt, aber so machten wir einfach einen kleinen Spaziergang über das Dach
und ich fing alle Blickwinkel mit der Kamera ein, um euch jetzt ein wenig davon zeigen zu
können:
In den Betten des Meininger haben wir richtig gut geschlafen – aber ich muss ehrlich sagen,
ich schlafe überall gut, sobald ich müde bin. Wir schlugen uns nach einer kalten Dusche
erstmal die Bäuche am Frühstücksbuffet voll und stärkten uns für den Tag, an dem wir
voraussichtlich viel auf den Beinen sein wollten. Es gab frisches Obst, Brötchen, Brot,
verschiedene Joghurts, Haferflocken und Cornflakes – leider wurde der Joghurt nicht
regelmäßig frisch aufgefüllt, sodass er lange ungekühlt in der Wärme stand und ich somit auf
Brötchen und Obst ausgewichen bin. Außerdem gab es Kaffee en masse – das reicht mir ja meist
schon als Frühstück aus und somit war ich auch damit zufrieden gestellt. Nachdem unsere
Bäuche also voll und wir gestärkt waren, ging es los, Frankfurt erkunden. Wir machten uns
als erstes auf den Weg Richtung Innenstadt und Main und ließen uns (wie immer) einfach
treiben, ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben. So entstanden einfach ein paar Fotos
auf unserem Weg durch die Stadt und unserem Spaziergang am Main und über die bekannte
Brücke, von der aus man einen super Blick zur Stadt und den dort stehenden Hochhäusern hat.
Was ich in Frankfurt persönlich sehr schön fand, war die Mischung aus den vielen modernen
Hochhäusern und der süßen Altstadt mit Fachwerkhäusern (die ich ja eh total liebe!). Ich mag
es, wenn Orte vielseitig sind und es verschiedene Dinge zu entdecken gibt. Da mein Mann
dabei war, der sich unheimlich für Geschichte interessiert und einfach alles weiß, habe ich
sogar noch einiges über die Geschichte Frankfurts und deren politischen Ereignisse während
der Weltkriege gelernt. Wir waren nämlich im…. und haben dort ca. 2 Stunden lang alte
Fotos und Karikaturen bestaunt und ich muss sagen, wenn der Geschichtsunterricht in der
Schule so greifbar und interessant gestaltet gewesen wäre, dann hätte ich sicher auch mehr
Interesse dafür gehabt…
Frankfurt hat neben dem den bekannten Hochhäusern also noch einiges mehr zu bieten – eine
hübsche Altstadt, tolle Wege entlang des Main und schöne Cafés gibt es auch. Wir waren im
Maingold und haben uns leckeren Kuchen gegönnt – zwar nicht der günstigste Kuchen, aber
dafür alles frisch gemacht und es gibt eine super große Auswahl an saisonalen Obstkuchen,
Käsekuchen, dem typischen Frankfurter Kranz und noch einigem mehr. Also falls ihr mal in
Frankfurt unterwegs seid und Lust auf ein richtig gutes Stück Kuchen habt – hin da!
Wart ihr schon einmal in Frankfurt am Main? Wenn ja, was ist euch im Gedächtnis
geblieben, was gefällt euch besonders an der Stadt? Und wenn nein, wieso nicht? Konnte
ich euch mit meinen Bildern und meinem Bericht davon überzeugen, die Stadt einmal zu
besuchen?
*Wir wurden ins Meininger eingeladen und durften kostenfrei dort wohnen - vielen Dank noch
einmal dafür!
Wie bereits in meinen Deutschladtourbeiträgen erwähnt, ist es überhaupt nicht notwendig
weit zu reisen, um wunderschöne Ort zu entdecken. Deutschland hält so viele Schätze bereit
und einen davon habe ich vor einigen Wochen besucht. Ich war unterwegs im Schlösserland
Sachsen und habe dort wunderschöne Gärten, Schlösser und Landschaften sehen dürfen.
Gemeinsam mit einigen anderen Bloggern war ich 3 Tage in und um Dresden unterwegs und wir
erfuhren, wie man mittelalterlich kocht, wie Wein klingt und was man aus Pomeranzen alles
herstellen kann.
Und da euch mein letzter Reisegedanken Post so gut gefallen hat, möchte ich euch auch zum
Schlösserland Sachsen meine ersten Reisegedanken mitteilen. Diese sind wieder kunterbunt
aufgelistet und können gern mit einem zwinkerndem Auge gelesen werden.
- ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Pomeranzenlikör
getrunken und weil ich vorher noch nichts gegessen hab, ist mir der Alkohol direkt in den
Kopf gestiegen
- Niederlößlitz war 2015 der wärmste Ort Deutschlands
- unsere Bullifahrer waren im vorherigen Leben sicher mal Rennfahrer
- Mathematik und Physik zum Anfassen gibt es im Dresdner Zwinger im „Mathematisch –
Physischen Salon“ und es ist wirklich unheimlich spannend
- Der Uberdingpraktikant hat uns einige Male zum Lachen gebracht und das nicht immer
gewollt
- ich weiß jetzt, wie Wein klingt und wie man dazu tanzt
- der Edeka am zweiten abend war unsere Rettung
- Bullifahrten sind für Powernaps gemacht und wir haben sie alle super dafür genutzt
- wenn man sich nicht sicher ist, wie der Kellner heißt, dann nennt man ihn einfach
Hansi
- Sachsens Schlossgärten sind alle unheimlich schön bewirtschaftet und ich wäre am liebsten
da geblieben
- am zweiten abend saßen wir im Krutergarten und haben mit leckerem Radler über das Bloggen
und Reisebloggersein philosophiert
- das Schloss Wackerbarth ist eigentlich gar kein Schloss, sondern ein Herrenhaus
- wir haben ein gezwungenes Digital Detox gemacht, weil es in unserer Unterkunft (ein altes
Kloster) kein Wlan gab
- Dresden hat ganz viel hübsche Streetart-Kunst
- wir haben gekocht, wie im Mittelalter – ohne Strom und Gas und nur mit Gemüse, das es
damals schon gegeben hat
- ich habe den anderen Bloggern beigebracht, was eine „Ziege“ ist und alle haben sie
probiert
- Pillnitz klingt ähnlich, wie das männliche Geschlechtsteil und die Jungs der Gruppe haben
sich einen riesen Spaß daraus gemacht
- im Schloss Pillnitz kann man auf das Dach gehen und hat einen traumhaften Ausblick
- Ganz hoch im Kurs der Jungs stand Vitacola und wir mussten 3 Supermärkte anfahren, um
diese zu finden
Ihr seht, auf meiner Reise durch das Schlösserland Sachsen habe
ich unheimlich viel erlebt und hatte unheimlich viel Spaß. Ich war übrigens unterwegs mit
Marc, Jessica, Flo und dem Praktiken – es waren super lustige, spannende und aufregende Tage
und ich freue mich sehr, dabei gewesen zu sein. Übrigens gibt es jetzt eine ganz neue
Homepage, in der man wunderschöne Orte und Geheimtipps des Schlösserland Sachsen entdecken
und auch selbst welcher erstellen kann - schaut doch mal dort vorbei und lasst euch
inspirieren! Gehe In weiteren Beiträgen zeige ich euch noch mehr hübsche Bilder und erzähle
euch etwas zu den einzelnen Schlössern des Schlösserlandes. Seid gespannt!
Im Februar war ich in Mainz beim ChangeMakerSpace und habe ein
Wochenende mit Kreativen, Weltverbesserern und Engagierten verbracht. Wir haben uns
kennengelernt, gemeinsam gebrainstormed, Ideen geschmiedet und einen Weg versucht, die Welt
ein kleines bisschen besser zu machen. In dem Zuge habe ich damals mit meinem Team ein
Stipendium für das Social Impact Lab in Frankfurt bekommen – darum war ich auch
zwei-/dreimal in Frankfurt unterwegs und habe mich dort mit meinem Team getroffen, unsere
Idee gepitcht, einen „Design Thinking“-Workshop besucht und die anderen Teams kennengelernt.
Es war eine wirklich kreative und tolle Zeit, aber das Projekt haben wir nun bereits
aufgegeben, da es von der Entfernung her schwierig war, unsere Idee umzusetzen und wir nun
alle andere Wege eingeschlagen haben. Trotzdem erinnere ich mich unheimlich gern dahin
zurück. Ich habe unheimlich tolle Menschen kennenlernen dürfen und gemerkt, dass es viele
Menschen gibt, die sich engagieren und dass man auch mit kleinen Ideen Großes erreichen
kann. Wenn ich also wieder ein soziales Projekt starten möchte, weiß ich jetzt genau, an wen
ich mich wenden kann und habe direkt ein ganzes Team voller Kreativer und offener Menschen
mit den gleichen Intentionen hinter mir.
Aber über den ChangeMakerSpace und das Social Impact Lab wollte
ich heute gar nicht schreiben, sondern über meinen Aufenthalt in Mainz. Ich habe im Vorfeld
zu dem Event nach einer passenden Unterkunft gesucht und bin dabei auf das „INNdependence“
aufmerksam geworden. Dieses Hotel ist nicht nur durch seinen Namen etwas ganz besonderes,
sondern auch durch einige kleine Besonderheiten vor Ort. Denn das InnDependence Hotel
beschäftigt Mitarbeter mit körperlichen Handicaps und es ist perfekt für Rollstuhlfahrer
ausgestattet. Die Rezeption ist zweigeteilt, einmal auf der Höhe eines Rollstuhlfahrers und
einmal höher (wie gewohnt). Außerdem sind alle Zimmer barrierefrei und breit genug, um
überall problemlos mit dem Rollstuhl durchzukommen.
Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft noch mehr solche tollen
Unterkünfte und auch soziale Projekte vorzustellen, denn mir ist es unheimlich wichtig, dass
jeder Mensch so akzeptiert wird, wie er ist und keinerlei Unterschied zwischen Menschen mit
oder ohne Behinderung gemacht wird. Für mich ist ein vorurteilsfreier Umgang
selbstverständlich und ich möchte das in Zukunft auch mehr thematisieren.
Nun aber weiter zum INNdependence Hotel Mainz: Wie bereits
gesagt, das Hotel ist besonders und besonders toll! Es hat wunderschön und modern
eingerichtete Zimmer, einen großen Speisesaal und im Foyer kleine Aufenthaltsorte zum
Verweilen. Eine Wand in diesem Aufenthaltsraum/Foyer ist voll mit schönen gemalten Bildern
von Kindern. Das Hotel und die Zimmer sind sehr modern und stilvoll eingerichtet, aber ich
finde, gerade diese Kleinigkeiten, wie die Wand mit den gemalten Bildern, machen das Hotel
zu etwas Besonderem und lassen es wohnlich, gemütlich und sehr persönlich wirken. Apropos
„persönlich“: die Mitarbeiter haben mich von Anfang an unheimlich freundlich augenommen und
ich hatte nicht das Gefühl, in einem Hotel zu wohnen, sondern ein Wochenende in eine kleine
Familie aufgenommen zu werden. Morgens zum Frühstück wurde ich mit Namen begrüßt und es
wurde nicht aufdringlich, sondern wirklich sympatisch und aufmerksam gefragt, ob alles in
Ordnung ist, oder sie etwas für mich tun könnten. Ich fühlte mich also rundum wohl und
wusste, wenn mir etwas fehlen würde, dass mir gern geholfen wird und nicht nur die
Diensleistung, sondern auch die Herzlichkeit im Vordergrund steht.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass es nicht für jeden etwas
ist, wenn man so familiär aufgenommen wird, aber mir persönlich hat es unheimlich gut
gefallen und gerade als Alleinreisende musste ich so nicht das Gefühl haben „allein“ zu
sein.
Die Zimmer sehen alle sehr modern aus und sind schick
eingerichtet. Ich habe ein Doppelzimmer bezogen, dieses hat neben dem Doppelbett eine kleine
Couch und einen Schreibtisch. Durch eine Schiebetür ist das Bad mit Dusche davon abgetrennt.
Besonders haben es mir die Mustertapeten angetan und ich finde die Idee des drehbaren
Fernsehers klasse, so kann man von der Couch und vom Bett aus fernsehen.
Ihr seht, das InnDependence Hotel Mainz ist wirklich ein
besonderes Hotel - nicht nur barrierefrei, sondern neben der modernen Einrichtung auch noch
persönlich und familiär. Bei meiner nächsten Reise nach Mainz (wer weiß, ob es mich da noch
einmal hinzieht), würde ich auf jeden Fall wieder dort übernachten und wenn ihr mal nach
Mainz reist, kann ich euch das InnDependence wirklich nur empfehlen!
Was sagt ihr zum Konzept des Hotels und würdet ihr dort
übernachten, wenn ihr mal in Mainz zu Gast seid? Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig
inspirieren und freue mich, wie immer, über euer Feedback!
Wenn nochmal jemand behautpen sollte, um schöne Landschaft zu sehen, müsse man weit reisen,
dem lege ich herzlich gern meine Deutschlandtour-Beiträge ans Herz, denn wir haben so viele
wunderschöne Naturschauspiele gesehen. Unter anderem haben wir einen Aussichtspunkt über der
Saarschleife besucht und wenn ich das nur auf Bildern gesehen hätte, hätte ich niemals
erwartet, dass sich dieser wunderschöne Ort im Saarland befindet. Ich bin so froh, dass wir
in unseren Flitterwochen Deutschland erkundet haben und dadurch so viele tolle Orte
kennengelernt haben, die wir ganz einfach mal an einem Wochenende nochmal besuchen können.
Denn in der kurzen Zeit konnten wir gar nicht alle Eindrücke aufnehmen und es gibt auch
viele Orte, die wir unbedingt mal zur Weihnachtszeit besuchen möchten oder aber auch im
Sommer. Darum ging es für mich ja auch letzte Woche nach Sachsen (wer mir auf Snapchat
@Annanikabu folgt, der hat schon ein paar Eindrücke davon bekommen), um dort die
Schlösserlandschaft zu begutachten und im Juli fahren mein Mann und ich nach Ulm – auch
davon werde ich euch hier berichten.
Nun aber zur wunderschönen Saarschleife. Nachdem wir ausgiebig im Schlosshotel Berg gefrühstückt hatten und das
Ende der Bloggerreise schon langsam in Sicht war, haben wir uns noch einmal alle gemeinsam
auf den Weg zur Saarschleife gemacht. Wir waren auf einem Aussichtspunkt, von dem aus man
die Schleife perfekt sehen konnte. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob es noch andere
Punkte in der Höhe gibt, aber der, wo wir waren hieß „…“ und von dort hatte man den
perfekten Blick! Auch hier hatte ich wieder einen dieser „Wow“-Momente. Ich konnte nicht
wirklich begreifen, dass ich da oben stehe und diesen wunderschönen Ausblick genießen
durfte. Ich war einfach überfordert, geflasht und wirklich überwältigt vom Wunder der Natur.
Wenn ich es nicht anders gewusst hätte, hätte ich wahrscheinlich gedacht, ich sei schwanger,
so oft, wie ich vor Freude geweint hab. Aber wahrsheinlich waren das auch einfach noch die
Glückshormone so direkt nach der Hochzeit. Aber auch gemeinsam mit meinem Mann diese schönen
Orte zu besuchen und mit ihm zu entdecken, war ein wunderbar schönes Gefühl.
Ich stand also einfach da, genoss den Blick und lies die kleinen Tränchen meine Wange
runterlaufen. Es war traumhaft schön! Leider habe ich damals noch keine Follow me around
Videos gedreht (jetzt mach ich das immer flißig auf meinen Reisen und zeige sie euch bald!)
und somit kann ich euch leider keinen „Live Einblick“ in diese besondere Situation geben.
Aber ihr müsst einfach selbst mal zur Saarschleife fahren – das Schöne daran ist ja, dass
dieser Ort in Deutschland ist und man da einfach mal ohne viel Planung hinfahren und die
Natur genießen kann! Ich muss sagen, ich mochte gerade diese besondere Herbststimmung mit
dem buntgefärbten Laub, aber sicher ist es dort auch im Sommer wunderschön!
Nachdem wir durch das schöne Saarland gereist sind, ginges für uns weiter Richtung Süden und
wir haben uns eine Nacht lang in einer Pension in Nürnberg übernachtet. Aber dazu mehr im
nächsten Post.
Falls ihr dort schoneinmal in einer anderen Jahreszeit ausser im Herbst wart, schickt mir
doch gern mal Bilder, dann kann ich die hier ja in den Post mit einbauen, oder erzählt doch
mal, wie ihr euch dort gefühlt habt, wart ihr auch so geflasht? Und wenn ihr noch nicht dort
wart, habe ich euch mit meinem Beitrag animiert, die Saarschleife einmal live zu besuchen
oder seid ihr nicht so die „Naturliebhaber“? Ich freue mich auf eure Kommentare!
Heute geht es weiter mit einem „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag und bald sind wir dann auch
endlich durch damit und ich kann dann endlich von meinen Reisen im Januar, April und Juni
berichten. Für den nachmittag unserer Bloggerreise im Saarland, hatten wir die Wahl zwischen
einer Weinwanderung und der Besichtigung der Villa Borg. Eigentlich hätte ich sofort gesagt
– Weinwanderung klingt klasse, aber da wir am nächsten Tag wieder ausgeschlafen sein wollten
und dann ja einer von uns wieder mit dem Bulli weiterfahren musste, haben wir uns gegen Wein
und für die Villa entschieden. Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht so viel darunter
vorstellen, und wäre ehrlich gesagt viel lieber in unserem wunderschönen Hotelzimmer
geblieben. Aber manchmal muss man ja auch zu seinem Glück gezwungen werden und so war ich
ganz froh, dass ich am gesamten Programm teilgenommen und auch die Villa Borg besichtigt
habe.
Was ich während der Bloggerreise im allgemein festgestellt habe:
Man lernt so viel, wenn man sich solche Orte mit einem Touristenführer anschaut, der nochmal
kleine Einzelheiten und interessante Geschichten erzählen kann. Wenn mein Mann und ich
allein Urlaub machen, schauen wir uns solche Orte meist auf eigene Faust an – das mag ich
eigentlich auch lieber, da man so unabhängig einfach da schauen kann, wo es einem gefällt.
Aber wenn man eine Führung durch so einen historischen Ort hat, dann lernt man noch mehr,
als wenn man sich nur Infotäfelchen durchliest und allein alles auf sich wirken lässt. Das
kommt natürlich auch immer auf denjenigen an, der einen führt, aber sowohl auf der
Völklinger Hütte, als auch hier in der Villa Borg hatten wir super informative Führungen mit
kleinen detaillierten Informationen und Fragen wurden auch direkt beantwortet.
Also lasst euch ein auf eine Reise in die Antike und folgt mir
zur und durch die Villa Borg:
Abgelegen hinter einigen Bergen und Wäldern, weit ab von
jeglicher Zivilisation liegt die Villa Borg. Der Begriff „Villa“ bezieht sich dabei nicht
nur auf die Gebäude (wie ich immer dachte), sondern auf das gesamte Grundstück inklusive
Gebäude, Weide- und Anbauflächen. Folgt mir über die Brücke durch das Eingangstor bis hin
zum Brunnen inmitten des wunderschönen Gartens. Rings rum wachsen Buchsbäume und ein
einheitliches Beetlabyrinth erstreckt sich über die gesamte Breite des Gebäudes und
umschließt somit den wunderschönen Eingangsbereich des Hauptgebäudes der Villa. Zur Linken
befinden sich Räumlichkeiten, welche früher als Schlafräume genutzt wurden, zur Rechten
befindet sich die große Küche inklusive Speisekammer und geradeaus gehen wir auf das
Hauptgebäude mit eindrucksvollem Eingangsbereich, Bädern und Entspannungsräumen zu. Das
Haupthaus wurde haupsächlich genutzt, wenn Gäste zu Besuch waren. Der prunkvolle
Eingangsbereich mit hoher Kuppeldecke und schönen Ornamenten an den Decken lud die Gäste ein
und sollte direkt mit dem ersten Eindruck Reichtum vermitteln. Es wurde gemeinsam ein Bad
genommen, danach entspannt und nebenbei wurde Privates sowohl als auch Geschäftliches
besprochen. Nach dem Aufenthalt im Bad ging es in den nächsten Raum, in dem sie sich
entspannt haben (sozuagen, wie heutzutage die Sauna). In diesem Raum gab es einen kleinen
Ofen, der für die Fußbodenbeheizung gesorgt hat.
Aber nicht nur baden und entspannen konnte man auf der Villa.
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, sowohl damals, als auch heute. Die alte Küche ist
in so fern ein interessanter Raum, da noch alte Öfen und Schwenktöpfe vorhanden sind und man
so einen super Eindruck davon bekommen kann, wie hier damals gekocht und gebacken wurde.
Neben dieser alten Küche befindet sich heutzutage ein Restaurant, in dem man leckere Speisen
angelehnt an die damalige Zeit genießen kann.
Ich fühlte mich bei dieser Villabesichtigung in die Antike
zurückversetzt und habe mir bildlich vorstellen können, wie damals so ein Leben abgelaufen
sein könnte. Man bekommt „hinter den Kulissen“-Eindrücke und kann dort wirklich schöne Dinge
finden. Also, falls ihr mal im Saarland unterwegs sein solltet und euch für alte Gebäude,
Geschichte und Villen interessiert, dann solltet ihr die Villa Borg unbedingt einmal
besichtigen!
Für alle, die hier noch nicht so lange mitlesen, ein kurzer
Abstecher in den Herbst 2015. Nach über 6 Jahren glücklicher Beziehung, haben mein Herzmann
und ich uns das „Ja Wort“ gegeben. Mehr dazu könnt ihr auch in der Kategorie „wir heirate(te)n“ nachlesen. Und nach der Hochzeit haben wir
sozusagen als Flitterwochen eine Bullitour durch Deutschland gemacht. Ein paar Beiträge dazu gab es
breits Anfang diesen Jahres, aber irgendwie habe ich mittendrin aufgehört weiterzuschreiben
(Schande auf mein Haupt). Jetzt soll es endlich weitergehen und ich schreibe heute über die
Bloggerreise im Saarland, die wir während unserer Bullitour auch noch „mitgenommen“ haben.
Wenn ihr die vorherigen Beiträge lesen möchtet, schaut doch mal hier vorbei, da gibt es die Karte mit unserer Route und den
Beiträgen (wenn ihr auf die roten Pfeile klickt, öffnet sich links eine Spalte mit dem
jeweiligen Link zum Beitrag!). Wir waren während der Bloggerreise im Victor’s Hotel
untergebracht und heute geht es um den zweiten Tag im Saarland. Aber lest doch einfach, was
wir erlebt haben:
Es war schon ein ganzschön großer Unterschied in einem Bett zu
schlafen, wenn man vorher 4 Nächte nur auf dem selbstzusammengebastelten „Brett-Bett“ im
Bulli geschlafen hat. Ein herrliches Gefühl war es, morgens nicht im kalten Bulli
aufzuwachen, sondern in einem kuschelig weichen Bett. Außerdem gab es hier im Victor’s Hotel
Weingärtner ein vielfältiges Frühstücksangebot mit frischen Säften, Kaffee und
einigen Leckereien, die das Herz begehrten und die Mägen füllten. Aber trotzdem waren wir
uns sicher – die Bullitour war die beste Entscheidung, die wir getroffen haben – so konnten
wir jeden Tag unabhängig sein und losfahren, wann wir wollten und konnten so viele schöne
Orte in ganz Deutschland besuchen. aber zurück zu unserem zweiten Tag im Saarland: Wir
frühstückten also alle ganz ausgiebig und beim Frühstück erzählten die ersten davon, dass
sie bereits morgens eine Runde im Pool schwimmen waren – wir Doofis hatten natürlich unsere
Schwimmsachen vergessen und konnten den Pool leider nicht testen. Nach dem Frühstück ging es
direkt los nach Saarbrücken, wo wir gemeinsam die alte Zeche besuchten – ich muss ja ehrlich
sagen, so richtig viel hatte ich davon nicht erwartet, aber es war super spannend und
interessant zu erfahren, wie früher Eisen hergestellt wurde usw. - erst recht, weil mein
Papa früher am Bau verschiedenster Zechen beteiligt war und ich so auch mal einen direkten
Einblick bekommen konnte, wo er so gearbeitet hat. Den Beitrag dazu hat Michael geschrieben
und ihr findet ihn hier.
Nach dem Besuch der Zeche ging es dann weiter in das dritte
Victor’s Hotel im Saarland. Das „Victor’s Schlosshotel Berg“.
Als wir in Richtung des Hotels gefahren sind, konnte man schon
auf einem kleinen Berg (ich komme aus dem Flachland, da darf man „Berg“ sagen, auch wenn es
nur eine kleine Erhöhung ist) die Spitze der Burg sehen. Es war wirklich atemberaubend schön
und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Gerade wenn man vorher eine Woche lang in
einem Bulli gewohnt hat und auch vorher noch nie in einem 5-Sterne Hotel war,
geschweigendenn darin gewohnt hat, war es ein riesen Erlebnis und wir waren wirklich
geflasht. Bereits beim Befahren des Parkplatzes kam ein Mitarbeiter des Hotels zu unseren
Autos und begann die Koffer auszuladen. Es ist wirklich ungewohnt, sich bedienen zu lassen
und andere seinen Koffer tragen zu lassen und ich muss sagen, ein bisschen unangenehm war es
mir auch. Aber der Mitarbeiter hatte einen Wagen, womit er die Koffer transportiert hat,
darum war mein schlechtes Gewissen dann doch nicht mehr ganz so groß. Wir liefen über einen
roten Teppich, betraten das Foyer des Schlosshotels und das Staunen ging weiter: an der
Decke Spiegel, überall tolle Möbel und die hübschesten frischen Blumen in jeder Ecke –
einfach traumhaft schön!
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Als wir dann das Zimmer betraten war klar, dass wir auch hier
aus dem Staunen nicht mehr rauskommen werden. Wir hatten ein „Zimmer“ das gefühlt so groß
war, wie unsere erste gemeinsame Wohnung. Man kam rein und hatte auf der linken Seite ein
Badezimmer mit Badewanne und Dusche und alles war aus Marmor und sehr edel und schick
gehalten. Der Raum bestand aus einer Sitzecke mit Kaffeemaschine (perfekt!), einem Tischchen
und das Ganze direkt an einem bodentiefen Fenster, aus dem man einen perfekten Blick über
die wunderschöne Landschaft hatte. Der Rest des Raumes bestand aus einem großen
Einbauschrank und einem rieseigen Bett mit Himmel – es war wirklich ein Traum und wenn ich
damals schon Snapchat gehabt hätte, hätte ich euch eindeutig mit diesem Zimmer zugespammt,
haha. Aber so müssen nun halt die Bilder für sich sprechen und euch überzeugen. Ich hoffe,
dass die Bilder euch wenigstens ein wenig von dem Eindruck wiedergeben können, den wir vor
Ort hatten.
Nachmittags gab es in 2 Gruppen verschiedene
Beschäftigungsprogramme, eine Gruppe war auf einer Weinwanderung und eine andere hat die
Villa Borg besucht. Da wir am nächsten Tag wieder mit unserem Bulli weiterfahren wollten,
haben wir uns gegen die Weinwanderung entschieden. Über unseren Besuch in der Villa Borg
berichte ich euch im nächsten „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag. Darum kommen wir jetzt
zur Abendgestaltung unserer Bloggerreise mit Victor’s und zwar haben wir den abend mit einem
Abendessen im Landgasthof „Die Scheune“ verbracht.
Es gab ein unheimlich abwechslungsreiches und saisonales (was
ich immer klasse finde!) 3-Gänge Menü für Fleischesser und Vegetariar – also wirklich für
jeden etwas dabei! Wir haben den abend dann mit leckerem Essen, gutem Wein und interessanten
Gesprächen ausklingen lassen und sind danach noch mit einer kleinen Gruppe von denen, die
noch nicht müde waren in die Hotelbar gegangen. Dort haben wir einem „Klavierkonzert“ einer
jungen Mannes gelauscht – leider war er fast fertig, als wir angekommen sind und so konnten
wir nur noch 2 Lieder hören. Aber es war wirklich schön – ich liebe es ja, wenn jemand
Klavier spielen kann und mit Gefühl dabei ist! Nach einem gemeinsamen „Absacker“ ging es
dann auch nach diesem spannenden Tag für uns in auf die Zimmer und ich legte mich noch zur
Entspannung eine halbe Stunde in die Badewanne und fiel dann vor lauter Eindrücken und
tollen Abenteuern, wie ein kleiner Stein ins Bett.
Wie gesagt – als nächstes werde ich von unserem Besuch der Villa
Borg berichten und dann geht es weiter mit dem Rest der Bullitour – es gibt noch einige schöne Bilder von unserer Fahrt und
ich hoffe, dass ihr sie mögt, auch wenn es Herbstbilder sind und wir gerade Sommer haben!
;-) Wart ihr schonmal in einem 5 Sterne Hotel und wenn ja, wart ihr auch so geflasht
wie ich?
Lang, lang ist’s her, aber ies gibt endlich mal wieder einen Bullitour durch Deutschland Post und in den nächsten Tagen/Wochen
folgt dann auch der Rest unserer Tour! Im letzten „Bullitour durch Deutschland“ Beitrag
hatte mein Herzmann über die Besichtigung der Völklinger Hütte berichtet und heute geht es weiter mit dem
Rest, den wir an unserem sechsten Reisetages erlebt haben. Bevor wir die Völklinger Hütte
besuchten, fuhren wir nämlich noch in Saarbrücken vorbei und besichtigten das zweite von
drei „Victor’s Hotels“ im Saarland – das „BEST WESTERN Victor’s Residenz-Hotel Rodenhof“.
Dieses Hotel befindet sich etwas am Rande von Saarbrücken und bot aus den oberen Etagen
einen schönen Ausblick über angrenende Schrebergärten . Was aber einen noch schöneren
Ausblick bot, war das ganz neu renovierte Restaurant des Hotels. Wir waren mit die ersten
Gäste, die dort essen durften und man hat sich fast nicht getraut, etwas anzufassen. Der
ganze Raum war sehr modern in silber eingerichtet und dekoriert und von Tischen über
Tischläufer, Kerzenhalter und Deckenlampe passte alles super zusammen und ergab ein
stylisches Konzept!
Neben dem neuen modernen Restaurant gab es aber auch noch die
Stube, in der man sich zu gemütlichen abenden zurück ziehen kann, und in einem typischen
Holzhüttenflair enstpannen und essen kann. Sozusagen als Kontrast zum neuen und modernen
Restaurant noch einen Raumm der Traditionen - alles mit Holz und rot-weißer Deko
ausgestattet, also ganz rustikal und urig.
Nachdem wir das Restaurant bestaunt hatten, durften wir auch
noch die Zimmer besichtigen - jedes Zimmer hatte eine andere Einrichtung und andere
Farbschemata - es war alles sehr modern und schick eingerichtet und hat voll meinen
Geschmack getroffen. Hier wurde wirklich auf jedes kleine Detail geachtet und von
Kerzenständer bis hin zur Wanduhr oder einem Kronleuchter alles sehr schick eingerichtet.
Mir hat das Victor`s Best Western Hotel von der Einrichtung her
super gefallen, auch wenn ich mir in der kurzen Zeit nur einen groben Überblick machen
konnte. Aber ich würde sagen, wenn es mich mal wieder nach Saarbrücken zieht, dann werde ich
auf jeden Fall dort übernachten.
Auch wenn das jetzt etwas komisch klingt „wenn es mich mal
wieder nach Saarbrücken zieht“ - aber ich muss ehrlich sagen, das kleine Bundesland Saarland
hat es wirklich in sich und es gibt dort viele verborgene Schätze, die es sich lohnt,
anzuschauen! Wir werden zwar keine weitere „Deutschlandtour“ mehr machen, aber vielleicht
werden wir uns für die nächsten Jahre immer mal wieder ein Bundesland oder eine deutsche
Stadt für einen Wochenendausflug vornehmen. Also ist es nicht ausgeschlossen, dass wir auch
mal wieder nach Saarbrücken fahren werden!
Nach dem Aufenthalt im Best Western Victor`s Hotel, wo wir auch
noch ein leckeres Mittagessen zu uns nahmen ging es dann weiter zur Völklinger Hütte – den
Post könnt ihr gern hier nocheinmal
nachlesen. In der Völklinger Hütte fand zu der Zeit eine Kunstausstellung statt, über die
ich auch gern noch einen Post schreiben kann, wenn euch das interessiert. Ansonsten geht es
im nächsten „Bullitour durch Deutschland“ - Post weiter mit der Villa Borg und dann zeig ich
euch danach unser traumhaftes Zimmer im Victor’s Schlosshotel! Also seid gespannt!
Nachdem wir ausgiebeig im Victor’s Hotel Weingärtner gefrühstückt haben, machten wir uns auf
den Weg nach Saarbrücken. Für heute war geplant, das Best Western Victor’s in Saarbrücken
anzuschauen, danach hatten wir eine Führung über die Völklinger Hütte und abends konnte man
sich aussuchen, ob man eine Weintour oder eine alte römische Villa besichtigt. Danach
bezogen wir unsere Zimmer im Victor’s Residenzhotel Schloss Berg. Der Tag war also voll mit
neuen Eindrücken und vielen Erlebnissen. Bilder vom Victor’s Best Western, dem Hotel Schloss
Berg und unserem nachmittagsprogramm zeig ich euch in einem (oder 2) weiteren Post. Heute
gibt es ein paar Eindrücke unserer Führung über die Völklinger Hütte - und weil es ihm im Beitrag über die Flugausstellung so viel Spaß gemacht hat,
gebe ich heute mal wieder das Wort ab an Michael:
Manchmal kommt einem der Gedanke: „Wie wird das eigentlich hergestellt?“, wenn
man mit irgendwelchen alltäglichen Gegenständen hantiert. Entweder schaut man sich dann eine
Folge „Sendung mit der Maus“ an, um das herauszufinden oder man zuckt einfach
mit den Schultern und denkt sich: „Irgendeiner wird wohl Ahnung davon haben.“
Genauso ist es mit Gegenständen die aus Stahl oder Eisen sind. Man weiß, dass Eisenerz
abgebaut und daraus Eisen gewonnen wird, aber so richtig beschäftigt damit haben sich sicher
die wenigsten. Seit uns die Hotelgruppe „Victor’s“ zu einer Besichtigung der
Völklinger Hütte eingeladen hat, wissen wir jetzt ganz genau, wie man Roheisen herstellt!
Das Erste, was einem beim Anblick der Hütte (so werden Fabriken zur Eisenproduktion genannt)
in den Sinn kam, war: Rost. Die gesamte Anlage war riesig und bestand zum allergrößten Teil
aus Stahl und der hat mit der Zeit eine schöne rote Patina angesetzt. Der zweite Gedanke
war: Staub. Bei der Eisenproduktion fallen enorme Mengen an Schmutz an, vor allem da die
Kohle, die zum Schmelzen verwendet wird, zunächst gemahlen wird. Dabei legt sich über die
ganzen Maschinen eine dicke Staubschicht. Früher soll diese Staubschicht über der ganzen
Stadt gelegen haben, weswegen Völklingen auch als hässlichste Stadt Deutschlands galt (und
bei einigen noch immer gilt). Da die Völklinger Hütte UNESCO-Weltkulturerbe ist, darf aber
daran nichts verändert werden. Also einmal flott durchfegen geht nicht, der Staub muss da
bleiben wo er ist.
Unser Touristenführer hat früher selbst auf der Völklinger Hütte gearbeitet und man konnte
ihm seine Begeisterung an der ganzen Technik ansehen. Er erklärte uns das Schienensystem,
dass mit Hilfe von Loren die Hochöfen „beschickt“. Kohle, Eisenerz und andere
Rohstoffe werden in eine Höhe von rund 30 Metern gefahren und von oben in die Hochöfen
gekippt. Mithilfe von riesigen „Winderhitzern“ wurde noch heiße Luft in die Öfen
gepustet, das half dabei das Eisen im Eisenerz zu schmelzen.
Nach dem langen Abstieg sahen wir dann, wo damals das flüssige Eisen aus den Hochöfen floss.
Angesichts der Größe der Hochöfen war der Ausguss geradezu lächerlich klein, man konnte sich
gut vorstellen was für einen Aufwand es kostet um eine kleine Menge Roheisen zu gewinnen.
Die Völklinger Hütte bei Sonnenuntergang. Man kann erahnen was für ein Dunst in der ganzen
Stadt gehangen haben muss, als die Hütte und alle umliegenden Stahlfabriken noch in Betrieb
war.
Zum Glück sind alle Metalloberflächen mehrere Zentimeter dick, so dass der Rost der
Infrastruktur der Hütte nicht wirklich etwas anhaben kann. Die Rohre leiteten Wasser, Dampf
und heiße Luft zu den Hochöfen und wieder davon weg.
Überall musste man aufpassen, dass man nicht gegen Stahlträger läuft oder sich an irgendetwas
stößt. Vor allem als großer Mensch waren einige Bereiche gefährlich niedrig. Zur Sicherheit
hat jeder Besucher einen Bauarbeiterhelm und ein formschönes Haarnetz bekommen.
In der Halle, in der früher die alten Dampfturbinen betrieben wurden, finden regelmäßig
Ausstellungen statt. Also auch wer nicht unbedingt an der Eisenindustrie interessiert ist,
kann sich dort eine Kunstausstellung ansehen - über die Kunstausstellung könnt ihr im
nächsten Post mehr lesen und sehen! Aber wie ihr seht, ist die Hütte auch perfekt für die
Fotografie.
Um Völklingen herum breitet sich das Saarland aus. Auch wenn es eines der kleinsten
Bundesländer ist, ist die Natur atemberaubend schön. Große Teile der Fabrik waren ein
einziges Rohrgewirr. Um wirklich zu verstehen welche Rohre wohin führen und wozu sie dienen,
muss man wohl Maschinenbau studieren.
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Das war sie also - unsere Führung über die Völklinger Hütte. Vielen Dank an Victor’s für die
Einladung und die spannende Führung. Ich muss ehrlich sagen, ich hätte vorher nicht gedacht,
dass so eine Eisenhütte so spannend sein kann, aber die Führung war wirklich interessant und
wir haben viel gelernt und mit eigenen Augen sehen können, was man sonst nur aus dem
Fernsehen kennt.
Ich würde mich freuen, wenn ihr auch mal ein kurzes Feedback gebt, wie ihr die Beiträge von
Michael findet. Ich kann mir vorstellen, ihn in nächster Zeit mehr mit in den Blog
einzubinden, wenn euch auch „Männerthemen“ oder einfach mal eine andere
Schreibweise gefällt, dann sagt das gern! Wir freuen uns auf euer Feedback!
Nachdem wir die Flugausstellung verlassen hatten, machten wir
uns langsam auf den Weg zum Victor’s Seehotel Weingärtner. Hier nutzten wir zum ersten Mal
unser Handy als Navi, damit wir das Hotel auch auf Anhieb finden konnten und nicht noch
lange rumkurven mussten. Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass es überhaupt nicht schwer
zu finden und auch super ausgeschildert war.
Wir erreichten das Hotel dann gegen 13 Uhr und parkten unseren
Bulli dort für die nächsten 2 Tage auf dem Hotelparkplatz. An der Rezeption angekommen,
wurden wir freundlich in Empfang genommen und uns wurde frisches Obst angeboten – das hab
ich bisher noch in keinem anderen Hotel erlebt und es war wirklich eine positive
Überraschung! Danach bekamen wir unsere Zimmerschlüssel und machten uns auf den Weg in unser
Zimmer. Dort angekommen bestaunte ich als erstes die hübsche Bemalung an der Tür – alle
Zimmertüren hatten ein hübsches (ich gehe davon aus: handbemaltes) Blumenmuster.
Das Zimmer passte zum ganzen rustikalen und gemütlichen Ambiente
des Hotels – es war mit Holzmöbeln ausgestattet und zwischen Bett und Sitzecke war ein
offener Holzbalken als Abtrennung. Ich fühlte mich direkt wohl darin, denn ich liebe offene
Balken und diesen rustikalen „Holzhüttencharme“ - ich fühlte mich direkt angekommen und
heimisch. Als ich dann auch noch den die Flasche Sekt und das Herz aus Rosenblättern auf dem
Bett sah, war es um mich geschehen! Ich realisierte wieder, dass es ja unsere
„Flitterwochen“ waren und wir freuten uns unheimlich darüber, dass das Hotelpersonal daran
gedacht hat und uns so herzlich in Empfang genommen hat. Danach entdeckte ich den Balkon und
den herrlich schönen Ausblick auf eine Wiese mit herbstfarbenen Bäumen - ich ging raus,
freute mich meines Lebens und küsste meinen Herzmann. Es fühlte sich an, wie in einem
wunderschönen Traum, aber es war Wirklichkeit!
Nachdem wir unsere erste Freude wieder unter Kontrolle gebracht
hatten, ich von allen shönen Dingen Fotos gemacht hatte und wir das Zimmer ausgiebig
inspiziert hatten, ging es für uns wieder nach draussen und wir erkundeten die Umgebung. Uns
wurde bereits vorher erzählt, dass das Hotel direkt an einem schönen See liegt, an dem man
schön spazieren gehen kann und genau das taten wir dann auch. Direkt neben dem Haupteingang
des Hotels ging ein kleiner Fußweg in einen Wald hinein und wenn man dem ca. 250 meter
folgte, war man direkt am See. Wir liefen, genossen den Wind, der uns um die Nase pustete
und ich machte ganz viele Fotos – von den schönen herbstfarbenen Bäumen, vom Laub, von
Pilzen, dem Wald, dem See und meinem Herzmann.
Nach unserem Spaziergang trafen wir uns direkt mit den anderen
Bloggern – es war ja eine Bloggerreise (meine erste – und hoffentlich nicht letzte!). Es war
eine kunterbunt gemischte Gruppe aus erfahrenen und neuen, jungen und älteren Reisebloggern.
Viele kannten sich untereinander schon von Events oder anderen Reisen, aber wir wurden
direkt herzlich in die Gruppe mit aufgenommen und freuten uns sehr, alle anderen
kennenzulernen und uns auszutauschen. Das ist übrigens eines der Dinge, die ich am Bloggen
am meisten mag – andere Menschen kennenlernen, die ähnliche Interessen haben, sich
austauschen, gemeinsam Pläne schmieden, kreativ sein und auch nach so einem Treffen noch
weierhin in Kontakt bleiben und verfolgen, was die anderen so treiben. Irgendwie sind solche
Bloggertreffen wie Familientreffen – manche kennt man besser, andere sieht man nur einmal im
Jahr und man freut sich aber jeden Mal, wenn man sich wieder sieht oder auf dem Blog des
anderen vorbeischaut und sieht, was er/sie tolles erlebt hat!
Wir wurden dann vom Hotelchef persönlich in Empfang genommen und
durch das Hotel geführt. Erst gingen wir in den Keller, in der wir an der Bar mit einem
leckeren Sekt empfangen wurden und von dort die Hausführung starteten. Der Keller beinhaltet
nämlich neben der Bar noch einen Konferenzraum, in dem früher eine Disco war. Und zwar nicht
nur irgendeine normale Dorfdisco – nein, DIE Disco schlechthin, die von allen aus dem
gesamten Umkreis gut besucht wurde, denn unter der Tanzfläche, die aus Glas bestand,
schwammen Haie – ja, ihr hört richtig! Echte Haie! Das war sicher sehenswert und spannend,
aber irgendwann wurde entschieden, dass aus der Haifischbar ein Hotel gemacht wird und da
kam dann ein ganz normaler Konferenzraum hin, so dass die Haie schwinden mussten…
Danach schauten wir uns noch die anderen Zimmer an – es gab
Zimmer, die gerade letztes Jahr ganz neu renoviert und eingerichtet wurden. Sie wurden mit
neuen Möbeln estückt und etwas modernen eingerichtet, als unsere rustikalen Zimmer. So war
für jeden Geschmack ein Zimmer bezugsbereit! Ich muss sagen, so ein modernes Zimmer ist
natürlich auch schön, aber ich mochte unsere mit Holzbalken usw. ein bisschen lieber, weil
sie so gut ins Umfeld passen und sich durch den rustikalen Charme von anderen modernen
Hotels abheben.
Nachdem uns das Hotel und die Zimmer gezeigt wurden,hatten wir
noch einmal Zeit uns „frisch“ zu machen, um dann den abend gemeinsam in der Grillhütte des
Hotels zu verbringen. Was ich bis zu dem abend noch gar nicht wusste – es ist anscheinend
ganz typisch im Saarland, dass auf einem Schwenkgrill gegrillt wird – man sagt dazu auch
„schwenken“. Zwar hab ich persönlich keinen Unterschied zum „normalen grillen“ geschmeckt,
aber es war alles unheimlich lecker! Unsere Gruppe bestand übrigens aus 12 Personen und als
wir die Hütte betraten, dachte ich, dass das Essen für alle Hotelgäste reichen würde. Da es
aber so unheimlich lecker war und wir alle ganzschön viel Hunger haben, ging am Ende doch
das meiste weg! Wir saßen alle gemeinsam an einer langen Tafel, aßen ausgiebig, tranken dazu
gemütlich ein Bierchen (oder was auch immer die anderen getrunken haben) und machten eine
kleine Vorstellungsrunde. Jeder erzählte kurz, wo er/sie herkam, worum es auf dem Blog geht
und wie er/sie zum Bloggen kam. Das war unheimlich spannend und man hat da schon so viel
über die anderen gelernt und konnte danach super in Gespräche eintauchen, in dem man
Informationen wieder aufgriff, oder sich über gemeinsame Bloghtemen unterhielt. So
verbrachten wir den Rest des abends mit vollen Bäuchen vom schwenken und mit lustigen,
interessanten Gesprächen und der Vorfreude auf den nächsten Tag…
Wie gestern bereits geschrieben, war es schon ein bisschen komisch,
mitten in der Stadt auf einem Krankenhausparkplatz aufzuwachen. Um unseren Bulli herum
standen bereits Autos von Besuchern des Krankenhauses und wir standen langsam auf, zogen uns
an, nahmen die Gardinen ab und ließen etwas Luft in den Bulli. Ich ging noch schnell auf die
Krankenhaustoilette, putzte dort meine Zähne und dann machten wir uns auch schon auf den
Weg. Wir wollten einen gemütlichen Ort mit schönem Ausblick finden, um uns dort zum
Frühstücken niederzulassen. Nach einigen Kilometern, die wir am Rhein entlang fuhren, wurden
wir in Bad Breisig fündig und stellten usn dort an den Straßenrand, von dort hatten wir
einen direkten Blick auf den Rhein und ein paar Berge. Wir öffneten das Bullifenster,
deckten den Tisch und frühstückten ausgiebig.
Nach dem Frühstück ging es weiter am Rhein entlang, wo wir durch
den kleinen Ort Andernach fuhren. Nach kurzer Zeit fielen uns mehrere Schilder auf, die
Werbung für den Vulkanpark machten. Irgendwie haben mich die Schilder angezogen und ich
wollte mir das Ganze mal aus der Nähe angucken, so suchten wir den nächsten Parkplatz und
hielten an. Ganz in der Nähe befand sich das Informationszentrum des Vulkanparks, in dem man
auch Tickets kaufen konnte, um den Andernacher Geysir bestaunen zu können. Anscheinend
befand der sich etwas weiter ausserhalb, sodass man dort mit dem Boot hingebracht wurde, um
dann dort zu sehen, wie ein Wasserstrahl aus einem Loch im Boden kam. Wir haben uns dafür
entschieden, dass uns die Bilder im Informationszentrum ausreichten und wir nicht unbedingt
mit dem Boot da rüber fahren mussten. Gut, dass wir uns bei sowas immer ziemlich einig sind
und lieber auf eigene Faust Orte erkunden und nicht nur solche vollen Touri-Punkte
abklappern. Wir sind aber im süßen Örtchen Andernach noch ein wenig spazieren gegangen und
sind auf eine alte Festungsanlage gestoßen, auf die man auch hochgehen und von dort aus über
den Rhein gucken konnte. Dort haben wir einfach ein wenig gestanden, uns den Wind um die
Ohren pusten lassen und den schönen Ausblick und die zweisame Zeit genossen!
Nachdem wir Andernach verlassen haben, sind wir am Rhein entlang
weiter Richtung Koblenz gefahren, um dort die Stadt und das deutsche Eck anzuschauen. Ich
war bereits vor Jahren mal für einen Tag in Koblenz (als wir in der 10. Klasse in
Traben-Trabach auf Klassenfahrt waren haben wir einen Tagesausflug nach Koblenz gemacht -
alle anderen waren in München oder Berlin - wir waren in Traben- Trabach, olé!). Ich konnte
mich aber so gut wie gar nicht mehr an die schöne Stadt erinnern, bzw. habe damals einfach
nicht so sehr auf die schönen Gebäude und diese wunderschöne Natur geachtet, sondern hatte
eher Augen für die Jungs aus meiner Klasse und die nächste Bar, haha! ;-) Dieses Mal konnte
ich alles viel mehr genießen und hatte nur Augen für meinen Herzmann, die wunderschöne Natur
und die hübschen Gebäude in Koblenz.
Da ist sie übrigens, die Zaubertfel, von der ich im ersten Reisebericht-Post bereits erzählt hab! Mein Herzmann ist
so begabt und hat mal eben das ganze Moseltal mit Bergen und Fluss darauf gezeichnet!
Wir parkten an der Krombachtalsperre und liefen dann ca. 2
Kilometer ganz gemütlich Richtung Innenstadt und deutsches Eck. Auf diesem Spaziergang
erlebten wir so einiges und sahen wirklich beeindruckende Orte. Als erstes gingen wir
natürlich oben auf die Brücke über der Talsperre und schauten und die gewalteigen Wellen
unter uns an. Außerdem hatte man von dort einen super Blick am Ufer entlang und konnte in
der Ferne eine weitere Brücke sehen und das deutsche Eck bereits erahnen. Auf dem weiteren
Weg kamen wir an einer kleinen „Insel“ vorbei, die wir natürlich direkt erkunden
mussten. Im Prinzip war das einfach nur ein Stück Land, welches durch einen schmalen
naturgewachsenen Steg mit dem Ufer verbunden war. Darauf gab es schöne Blumen, Büsche und
Steine zu entdecken, aber es war nur so ca. 200qm groß und darum ziemlich gut überschaubar
und schnell war alles entdeckt. Ich habe aber die Zeit genutzt und ein paar Detailaufnahmen
von Blumen gemacht:
Nachdem ich mich dann fotografisch ausgetobt habe, sind wir
weiter am Ufer entlang Richtung „deutsches Eck“ gelaufen, wo wir bereits von
einem kleinen „Strom“ von anderen Touristen mitgerissen wurden. Zwar war es
Herbst und auch nicht mehr die typische Urlaubszeit, aber trotzdem merkt man an solchen
Orten, dass die das ganze Jahr über interessant sind und gut besucht werden. Dort
angekommen, hatte ich mir selbst die Aufgabe auferlegt, alle der dort aufgestellten Flaggen
an Masten den jeweiligen Ländern zuzuordnen. Es waren dort alle 16 Bundesländer, Europa,
Deutschland und USA vertreten und ich war froh, dass ich meinen Herzmann dabei hatte, der
mir wirklich jede Bundeslandflagge auswendig aufsagen konnte - der weiß aber auch echt
alles! Danach bestaunte ich den Rest - die Reiterstatue, den Ausblick, die Berge und alles
andere, was dort zu bestaunen war!
Da es an dem Tag ganz schön frisch war und auch die Sonne sich
nicht zeigte, wurde es schnell kalt. Somit gingen wir, nachdem wir alles bestaunt und
fotografiert hatten, in Richtung Stadtmitte und haben uns da ein Café gesucht, in dem wir
etwas Warmes trinken und uns ein wenig ausruhen konnten. Wir fanden an einer Ecke in einer
kleinen Seitenstraße das Café Miljöö, das draussen bereits mit dem Schild „frische
Waffeln“ lockte und uns damit überzeugte. Auch drinnen war es total süß eingerichtet
und mit alten Bildern von Filmen dekoriert. Wir bestellten uns dann also die bereits
angeteaserten Waffeln mit Kirschen und Vanilleeis und dazu gab es warme Getränke und wir
wärmten uns von innen und aussen auf. Nach dem gemütlichen Päuschen ging es dann weiter die
Stadt Koblenz besichtigen - wir sahen schöne Gebäude in verschiedensten Farben und schön
verziert.
Nach ca. 5 Stunden Aufenthalt in Koblenz machten wir uns dann
langsam auch wieder auf in Richtung unseres Bullis, da wir am abend noch ein Stückchen
fahren wollten uns es schon langsam dunkel wurde. Am nächsten Tag mussten wir nämlich
bereits im Saarland sein, denn da hatten wir über das Wochenende das Glück an einer
Bloggerreise teilnehmen zu dürfen und für 2 Nächte im Hotelbett im Victor’s Hotel
übernachten zu können. Deswegen wollten wir an diesem Tag noch so weit in den Süden fahren,
wie es ging, um am nächsten Tag nicht zu spät am Hotel anzukommen. Wir fuhren also Richtung
Süden und machten noch einen kurzen Abstecher nach Trier. Das Doofe war, dass es schon
ziemlich dunkel war und auch regnete und wir noch nicht genau wussten, wo wir die nacht
verbringen werden. Darum mussten wir ziemlich schnell wieder aus Trier rausfahren und nach
einem öffentlichen Parkplatz Ausschau halten. Wir fuhren übrigens die ganze Zeit
ausschließlich nach Schildern und mit Hilfe unserer Straßenkarte und nutzen nur einmal unser
Handy, um das Hotel zu finden (obwohl das auch gut ausgeschildert war und wir das Handy
nicht mal gebraucht hätten!).
Wir fuhren also aus Trier wieder raus und ich stellte (seit
Langem mal wieder) fest, dass ich anscheinend an Nachtblindheit leide. Jedenfalls bilde ich
mir ein, dass ich im Dunkeln kein Auto fahren kann, weil ich nicht mehr weit gucken kann und
dadurch sehr unsicher werde. Also musste ich dann auch noch rechts ran fahren und
Fahrertausch machen und das, wo es regnete, wir beide müde waren und einfach keine Lust auf
Autofahren mehr hatten. Das war so die erste Situation, in der ich ein bisschen doof drauf
war und mich geärgert hab, dass wir nicht einfach ein Hotel gesucht haben. Als wir dann aber
noch ca. 15 km weiterfuhren, Michael den Bulli souverän durch die Dunkelheit lenkte und wir
dann endlich einen Rastplatz gefunden hatten, war alles wieder erledigt und die doofen
Gedanken waren wieder verflogen!