Anna - Naturliebhaberin, Ökofluenzerin und Gute-Laune-Verbreiterin mit Sonne
im Herzen, nimmt euch mit auf ihre Reisen durch Deutschland und Umgebung und möchte euch mit
ihren Beiträgen inspirieren und zeigen, dass nachhaltig leben kein Verzicht bedeutet, sondern
Spaß macht!
Wie bereits das ein oder andere Mal erwähnt, liegt mir die Natur und unsere Umwelt sehr am
Herzen - und das sollte sie eigentlich uns allen! Es ist auch ziemlich einfach, im Alltag
ein paar Dinge umzustellen und darauf zu achten, nachhaltig(er) zu agieren. Edeka hat dazu
die Kampagne „Die Natur kommt unverpackt“ gestartet und das Ganze mit folgendem,
ziemlich eindrucksvollen Video bebildert:
Wie bereits gesagt, wir können im Alltag alle unseren Beitrag leisten - und das sogar, ohne
unsere Routinen groß zu verändern! Es gibt bereits viele Alternativen zu Plastik und mit
kleinen Handgriffen, lässt sich der Einkauf schon heute nachhaltiger gestalten:
Obst und Gemüse unberpackt kaufen
Es gibt ganz viele Mehrwegverpackungen - für Obst und Gemüse kann man Netze oder Beutel
nutzen und für Aufschnitt kann man Dosen mitnehmen, die man dort an der Frischetheke
befüllen lassen kann.
Papiertüten können mehrfach genutzt werden - entweder wieder zum Einkaufen oder danach als
Biomülltüte.
Weniger ist mehr!
Edeka arbeitet stetig daran, den ökologischen Fußabdruck bei Verpackungen der Eigenmarken zu
reduzieren. Verpackungen sind dafür da, Lebensmittel zu schützen und ihre Frische zu
erhalten. Klar sind Verpackungen einerseits nützlich, aber ihre Herstellung verbraucht
andererseits viele kostbare Ressourcen und belastet die Umwelt. Deshalb möchte Edeka in
Zukunft versuchen, Verpackungen so weit wie möglich zu reduzieren oder sogar ganz zu
vermeiden.
Mehrweg & Reduzierung von Plastik
Edeka ist der sinnvolle Einsatz von Verpackungen wichtig und sie möchten versuchen,
Verpackungen so weit wie möglich zu reduzieren oder ganz zu vermeiden und/oder durch
Recyclingmaterial zu ersetzen.
Die Obst und Gemüseabteilung ist dabei schon ein großer Vorreiter: bereits mehr als die
Hälfte des Obst und Gemüses wird bei Edeka ohne Plastikverpackungen angeboten.
Mehrweg!
Bereits oben hatte ich das Thema Netze, Dosen und Papiertüten angesprochen. All das sind
Produkte, die mehrmals verwendet werden können. Edeka unterstützt die Nutzung solcher
Mehrweg Produkte und das Thema ist ihnen ein wichtiges Anliegen!
Auch neben dem Einkauf an sich, kann man Produkte bei Edeka erwerben, die wiederverwendet
werden können. Wir zum Beispiel Kunststoff Strohhalme oder Coffee to go Becher uvm…
Aus Alt mach Neu!
Plastikreduzierung und Mehrweg sind Themen, die Edeka sehr am Herzen liegen, aber auch der
Bereich Recycling soll in Zukunft noch verstärkt angegangen werden. Edeka arbeitet an der
Umstellung der Eigenmarkenprodukte, der Recyclingfähigkeit, den Anteil an
Recycling-Kunststoff in Verpackungen und in Produkten zu erhöhen und den Anteil an
Neuplastik zu verringern.
Die Edeka Eigenmarken bekommen ab jetzt den Recyclingwegweiser, damit wir als Kunden ge au
wissen, wie wir die Verpackung recyceln können. Dadurch können wir sehen, wie wir den Müll
richtig trennen und entsorgen müssen. So einfach kann es sein, nachhaltig und bewusst zu
konsumieren und zu handeln. Jeder kann somit einen Teil dazu beitragen, Wertstoffe im
Kreislauf zu behalten! Ist das nicht super!?
Und, konnte ich euch ein wenig animieren, beim nächsten Einkauf darauf zu achten, etwas
nachhaltiger und bewusster zu konsumieren? Ich hoffe, die Tipps konnten euch helfen und ihr
werdet in Zukunft daran denken!
„Perfektion“ oder „perfekt sein“ - was
heißt das eigentlich?
Und ist das überhaupt erstrebenswert oder ist das nur eine Anpassung an die von der
Gesellschaft vorgegeben „Normen“?
Ich finde, es gibt nicht nur ein „perfekt“, nachdem
wir alle streben sollten, denn jeder Mensch ist unterschiedlich und auf seine Weise mit all
seinen kleinen Macken ganz besonders!
Genau wie in meinem Post „I’m not perfekt, never have
been, never will be“ bereits erklärt, ist es meiner Meinung gar nicht erstrebenswert,
diese „Perfektheit“ zu erreichen. Denn wie der Titel schon sagt, „ich bin
nicht perfekt, war es nie und möchte es auch niemals sein.“!
Irgendwie verbinde ich mit dem Wort „Perfektheit“ so
ein gesellschaftskritisches Wort - „perfekt“ ist nur der, der nie bei rot über
die Ampel geht, niemals lügt und immer nett zu jedem ist und sich irgendwie in ein
bestimmtes Schema reinpresst und das ist meiner Meinung nach alles andere als
erstrebenswert!
Ob nun groß oder klein, dick, mittel oder dünn, ob Anwältin oder
Putzmann - jeder ist auf seine Weise gut, so wie er/sie ist und genau das macht jeden
Menschen irgendwie auf seine bestimmte Weise eben doch perfekt. Natürlich nicht auf diese
gesellschaftliche Art, in der jeder eine gerade Nase haben muss und nur gute Noten in der
Schule schreibt, sondern dieses gefühlsmäßige perfekt, das jeder für sich selbst definiert
und das den individuellen Menschen einzigartig macht!
Jeder sollte für sich seine eigene Definition von
„Perfektheit“ haben und diese ganz groß in die Welt rausrufen, sodass niemand
das Gefühl haben muss, in der Gesellschaft nur anerkannt zu werden, wenn er/sie sich an ein
bestimmtes Schema anpasst. Gerade die Besonderheiten, ob nun äusserlich oder charakterlich,
machen jeden Menschen besonders - einer hat Sommersprossen, der andere hat zwei verschiedene
Augenfarben, der eine kann gut singen und der andere ist dafür ein begabter Koch.
Man kann nicht alles können und sollte nicht immer nur darauf
aus sein, alles leisten zu können, was der Nachbar oder Kumpel gut kann, denn jeder kann
andere Sachen gut. Das war doch schon früher in der Schule so - einer war gut in Mathe,
dafür konnte der andere die Sprachen besser. Es gleicht sich einfach aus und wenn man
akzeptiert, dass man so ist, wie man ist, dann ist das schon ein richtiger Schritt, in die
richtige Richtung.
Ich war ich vor einigen Jahren bei einem tollen Bloggerevent von
Rossmann und Dove, bei dem wir über Selbstbewusstsein und Vorbilder geredet haben und da
muss ich gerade die ganze Zeit dran denken, denn ich habe als „End-Statement“ in
dem Dove Video gesagt:
Jeder Mensch, der mit sich und seinem Leben zufrieden ist und das auch ausstrahlt, ist
für mich ein großes Vorbild!
Denn genau das ist es, was mich beeindruckt. Egal, was manche
Menschen schon durchgemacht haben, oder was sie für Probleme und kleine Macken haben, wenn
sie selbst gut damit leben können und einfach glücklich sind und dieses Glück und ihre
Lebensfreude auch nach aussen hin ausstrahlen, dann ist doch total egal, wie sie aussehen,
als was sie arbeiten oder was sie in ihrer Freizeit so machen, denn genau diese
Eigenschaften machen jeden von uns auf eine ganz individuelle Art perfekt.
Was sagt ihr zum Thema „Perfektionismus“? Strebt ihr an, perfekt zu sein oder
nehmt ihr euch mit euren kleinen Fehlern an?
P.S. - die Fotos hat übrigens meine liebe Laura (schon vor einigen Jahren) von mir gemacht.
Findet ihr es doof, dass ich alte Posts neu aufbereite und die Bilder dann auch nicht ganz
aktuell sind, oder ist das ok für euch?
Bald ist Weihnachten und für mich persönlich ist Weihnachten die Zeit von Apfel und Zimt.
Apfel ist neben Birne mit das einzige Obst, das es im Winter regional gibt und somit möchte
ich bewusst versuchen, im Winter verschiedene Apfelrezepte auszuprobieren und mit euch zu
teilen. Heute möchte ich euch das Rezept für super leckere „Spekulatius–Apfel–Zimt
Cupcakes à la Anna“ vorstellen.
Dieses Rezept gibt es so in keinem Backbuch, sondern nur ganz
exklusiv hier bei mir auf dem Blog – also speichert es euch ab, „screenshottet“ wie wild
oder kommt einfach immer wieder und schaut es euch wieder an, wenn ihr diese super leckeren
Cupcakes nachbacken möchtet! :-)
Bei mir ist es übrigens meistens so, dass ich etwas backen
möchte, eine bestimmte Idee habe und dann einfach eines meiner ca. 20 Backbücher aufschlage
und improvisiere. Dieses Mal war es das „Weihnachten mit Fräulein Klein“- Backbuch, welches
ich euch allen nur empfehlen kann! Da ich viele „Weihnachtszutaten“ nicht so gern mag
(Mandeln, Rosinen, Marzipan) ist es gar nicht so einfach, etwas zu finden, was mir gefällt
und schmeckt und daher erfand ich das Rad einfach neu bzw. ich habe aus dem „Bratapfel
Donuts“-Rezept einfach mal „Spekulatius–Apfel–Zimt - Cupcakes“ gezaubert und wie ich das
gemacht habe, verrate ich euch jetzt:
(Mit diesen Angaben erhaltet ihr ca. 15 Cupcakes)
Ich habe die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen, dann die
Milch drunter gerührt und das Mehl und Backpulver dazu gegeben.
Dann hab ich die Spekulatius (die im Originalrezept übrigens gar
nicht vorkamen) ganz klein gebröselt – ich hab sie mit einem Messer kleingedrückt - wenn sie
noch frisch und noch nicht so weich sind, geht das super!
Die kleingebröselten Spekulatius werden dann auch unter die
Masse gegeben und mit dem Zimt zusammen vermischt. Danach muss noch ein Apfel geschält und
klein gerieben werden und auch mit in die ganze „Pampe“ (sorry für den Ausdruck, aber es
sieht nunmal „pampig“ aus, haha) gerührt werden.
Dann wird das Ganze bereits in die Cupcakeformen gefüllt und in
den Ofen geschoben.
Da das Originalrezept für Donuts war, die mit dem Donutmaker
gemacht werden sollten, habe ich den Ofen einfach mal ganz typisch auf „Ober- und
Unterhitze“ und 180° C gestellt – bei mir waren die Cupcakes nach ca. 20 bis 25 Minuten
perfekt – aber ihr müsst einfach selbst schauen, wie schnell euer Ofen ist und zwischendurch
mal reinpiecksen – ihr kennt das ja! ;-)
Nachdem ich die Cupcakes dann von der Cupcakeform befreit habe
(was bei meinen Silikonformen eigentlich von alleine geht – die kann ich echt nur
empfehlen!), habe ich Nutella als „Frosting“ verwendet und mit halbierten Spekulatius
dekoriert – total einfach, sieht aber echt toll aus!
Wir haben dazu einen leckeren Ostfriesentee getrunken – mein
Mann und ich kommen ja beide aus Ostfriesland und daher trinken wir sehr oft am nachmittag
eine Kanne Ostfriesentee. Man kann dazu aber auch einen leckeren Kaffee oder Kakao genießen
– so wie ihr es am Liebsten mögt!
Ich hoffe, euch hat mein kleiner „improvisiertes backen mit Anna“ - Post gefallen
und vielleicht habt ihr ja Lust, die Cupcakes mal nachzubacken – wenn ja, sendet mir gern
ein Bild und/oder euer Feedback – ich bin gespannt!
Erzählt doch mal, was ist bei euch typisch Weihnachten und was kocht oder backt ihr in
dieser Zeit oft und gerne?
Wie bereits angekündigt, wird es ab jetzt auch immer mal
wieder saisonale Rezepte geben und am Liebsten greife ich dafür natürlich auch auf regionale
Produkte zurück - so auch dieses Mal. Ich lasse mich schon seit Jahren immer wieder durch
Pinterest inspirieren und habe da die ein oder andere „bewusst genießen -
Pinnwand„, auf der ich von Apfelkuchen über Melonendrink bis hin zu Zuchhiniauflauf
alles pinne, um später ggf. darauf zurück zu greifen. Ich hab mir da also ein
„kleines“ Online-Rezeptebuch angelegt und dieses Mal habe ich mich durch diesen
Pin von Marsha vom Blog „Eine Prise lecker“ inspirieren lassen.
Rezept für Blumenkohl Möhrchen Happen
Ihre Blumenkohl Mozzarella Bällchen habe ich ein wenig abgewandelt, etwas hinzugefügt und
dann auch noch eine leckere Curry-Joghurt Soße dazu gemacht. Wer es also gesund, super
lecker und ein bisschen scharf mag, der sollte jetzt unbedingt weiter lesen!
Für die Blumenkohl Möhrchen Happen benötigt ihr:
1 Kopf Blumenkohl
3 große Möhrchen
60 g geriebenen Mozzarella
3 Esslöffel Paniermehl
3 Esslöffel gebratene Zwiebeln
1 Ei
Gewürze
Zubereitung der Blumenkohl Möhrchen Happen
- Blumenkohl und Möhrchen klein schneiden und im Standmixer kleinhexeln, sodass kleine
„Splitter“ entsehen
- Zwiebeln klein schneiden und in der Pfanne braten, bis sie schön braun sind
- Blumenkohl, Möhrchen und Zwiebeln verrüren, dann Paniermehl und das Ei mit einrühren
- Gewürze dazu geben: wir haben eine Kräutermischung von Sonnentor, Salz und Pfeffer
genommen, aber da kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen
- zum Schluss den Mozzarella ebenfalls mit einrühren
- kleine Happen oder Bälle aus dem Gemisch formen und sie auf ein Backblech oder in eine
Auflaufform legen
- das Ganze dann bei 180-200 Grad ca. 20-30 Minuten in den Ofen (ich mach dad immer nach
Gefühl und schaue immer mal, wie es aussieht)
Für den Curry-Joghurt Dip benötigt ihr:
Naturjoghurt
Currypaste
Gewürze
Minze
Seitdem wir frische Minze haben, denke ich immer als erstes darüber nach, wozu Minze
passen könnte. Und da mir nach „scharf“ war, habe ich eine Curry-Minz Soße
kreiert. Ich kann euch hier aber ehrlich gesagt kein richtiges Rezept an die Hand geben,
weil ich Soßen und Dips immer „frei Schnauze“ und nach Gefühl mache. Aber
die Mischung aus Curry und Minze ist echt empfehlenswert! Ansonsten könnt ich mir auch
nen Kräuter-Quark Dip zu den Blumenkohl Möhrchen Happen vorstellen.
Also, ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren, mal etwas Neues auszuprobieren.
Habt ihr schonmal solche Happen bzw. Bällchen gemacht? Und falls ihr meine nachmachen
solltet, gebt mir gern ein Feedback, ich bin sehr gespannt!
Bereits in meinem „DIY
Deo“-Beitrag hab ich euch erzählt, dass ich zu Beginn unserer Plastik fasten Challenge ein wenig aufgeschmissen war, was die
Dinge im Badezimmer betrifft. Ich war nämlich total unvorbereitet und konnte dann meine
normale Zahnpasta nicht weiter nutzen. Daher musste so schnell wie möglich eine
Alternative her. Genau wie bei der Deocreme fand ich heraus, dass es gar nicht schwer
ist, Zahncreme selbst herzustellen und mit Hilfe des Buches „Ohne Wenn und
Abfall*“ (das Laura mir freundlicherweise ausgeliehen hat), hab ich mich sofort an
meine DIY Zahnpasta gemacht!
Warum DIY Zahnpasta?
Bevor ich das super simple „Rezept“ mit euch teile, wollte ich noch kurz
darauf eingehen, warum ich mir eigentlich DIY Zahnpasta gemacht habe. In der Einleitung
habe ich es ja schon angesprochen und zwar begann es in der Fastenzeit, in der ich 40
Tage lang auf Plastik verzichten wollte (wer den Beitrag dazu noch nicht kennt - hier
gehts zum „40 Tage plastikfrei“ - Beitrag). Da ich bisher immer ganz
einfache Zahnpasta aus der Drogerie genutzt hatte, war mir nicht bewusst, dass es auch
Zahnpasta bzw. Zahnreinigungsprodukte ohne Plastikverpackung gibt und somit dachte ich
die DIY Zahnpasta sei meine einzige Lösung. Jetzt nach meiner Recherche bin ich aber zum
Beispiel auf diese Zahnpastatabletten oder diese Zahnpasta am Stiel* gestoßen und werde
die vielleicht auch beide mal austesten. Aber wie gesagt, zu Beginn der Fastenzeit
brauchte ich schnell Ersatz und bin dann auf die Idee gekommen, mir Zahnpasta einfach
selbst zu machen.
Mikroplastik
Außerdem möchte ich in Zukunft keine konventionelle Zahnpasta (bzw. auch andere Produkte)
mehr nutzen, da diese Mikroplastik enthält. Bestimmt habt ihr alle schon davon gehört
oder Bilder gesehen, was Mikroplastik alles so anrichtet in unserem Körper oder auch in
den Meeren und das ist alles andere als schön. Daher möchte ich das ungern unterstützen
und möchte auf Alternativen ausweichen bzw. wenn es die nicht gibt, meine Produkte eben
selbst machen.Ich selbst bin keien biologin und habe jetzt auch nicht ausreichend
recherchiert, um euch meh rzum Thema Mikroplastik sagen zu können, aber ich hab ein paar
interessante Artikel gefunden, in denen ihr euch über Mikroplastik und die Folgen
informieren könnt:
Wie sehr schadet MikroplastikMikroplastik im MeerMikroplastik in Kosmetik
DIY Zahnpasta Rezept
Ich denke, jetzt habe ich euch genug Gründe genannt, warum ich mir meine Zahnpasta selbst
gemacht habe und dann können wir auch schon zum „Rezept“ kommen. Für die DIY
Zahnpasta benötigt ihr gar nicht viele Zutaten und es ist super einfach und schnell
gemacht:
Kokosöl und Natron sind die Hauptbestandteile
und Minz- oder Teebaumöl könnt ihr für den Geschmack ergänzen
Ihr mischt dann einfach Kokosöl und Natron im Verhältnis 1 zu 1 zusammen, gebt ca. 5-8
Tropfen des Öls dazu (je nachdem, wie viel ihr macht) und rührt dann so lange, bis es
eine weiche, cremige Konsistenz hat - fertig! Die DIY Zahnpasta schmeckt nicht so stark
und scharf, wie herkömmliche Zahnpasten und es ist vielleicht zu Beginn erst einmal
Gewöhnungssache, aber ich mag die unheimlich gern und möchte keine stark schmeckende
Zahnpasta mehr nutzen!
Achtung: Viele reagieren auf das Natron und
bekommen davon Zahnfleischbluten -
dann etwas weniger Natron nehmen!
Bambuszahnbürstenliebe
Es wird euch sicher aufgefallen sein - ich nutze eine Bambuszahnbürste. Und das nun schon
seit einger Zeit und ich muss sagen, ich bin wirklich verliebt in sie! Normalerweise mag
ich das Gefühl von Holz in meinem Mund bzw. auf der Zunge so gar nicht - allein, wenn
ich daran denke, einen Eisstiel abzulecken, läuft mir ein Schauer über den Rücken, aber
die Zahnbürste fühlt sich irgendwie einfach gut im Mund an. Das ist wirklich schwer zu
erklären, aber ich persönlich mag das einfach lieber, als sone Plastikzahnbürste und bin
froh, dass ich die Bambuszahnbürsten* schon vor langer Zeit entdeckt hab.
Na, wer von euch könnte sich vorstellen, auch mal DIY Zahnpasta zu machen? Und
wer putzt auch mit Bambuszahnbürste? Ich bin, wie immer, gespannt auf eure
Kommentare und freue mich über Ideen, Anregungen und euer Feedback!
P.S.:Die Fotos hat übrigens die liebe Laura gemacht - danke dafür!
Transparenz
* Bei den mit Sternchen gekennzeichneten Links handelt es sich um Affilliatelinks. Das
bedeutet, wenn ihr darüber etwas kauft, bekomme ich eine kleine Provision ab. Ihr habt
dadurch keine Mehrkosten, sondern könnt ganz normal shoppen, wie immer! Es handelt sich
ansonsten nicht um einen Kooperationsbeitrag und ich wurde auch von niemanden für die
Linksetzung bezahlt, sondern mache Werbung aus Überzeugung!
Die Hälfte unserer „#40TagePlastikfrei - Plastik fasten - Challenge“ ist bereits
vergangen und bevor es bald ein weiteres „Plastikfrei im Badezimmer“ DIY von mir
gibt, wollte ich euch heute gern ein kleines Zwischenfazit geben. Ich muss ja ehrlich sagen,
dass ich mich so gar nicht auf das Plastik fasten vorbereitet hatte, denn Laura hat mich ja
erst so 3-4 Tage vorher angesprochen und gefragt, ob wir das gemeinsam machen wollen. Ihr
wisst ja, ich liebe Selbstexperimente und mag es, einfach mal zu schauen, ob ich etwas
durchhalte, was eigentlich schon zu einer Gewohnheit geworden ist. So war es vor Jahren echt
schwer für mich, ein Jahr lang keine Kleidung mehr neu zu kaufen und heute ist es
schon total selbstverständlich (ich kaufe nur noch second hand und fair). Jedenfalls
erhoffte ich mir aus dem „Plastik fasten“ Experiment, dass nach 40 Tagen auch
eine Selbstverständlichkeit eintritt und ich viel weniger Plastik konsumieren werde. Schauen
wir aber erst einmal, was mir bereits nach der Hälfte des Experimentes so aufgefallen ist:
Plastik fasten ist einfacher, als ich gedacht hab!
Ihr werdet es nicht glauben, aber Plastik fasten ist gar nicht soo schwer, wie man im
ersten Moment denkt. Sogar in meinem Supermarkt um die Ecke bekomme ich die meisten
Sachen auch in Glas oder Papierverpackung. Den Rest kaufe ich bei Wunderbar
Unverpackt ein.
Ansonsten verzichte ich jetzt innerhalb der 40 Tage unserer Challenge auch auf einiges,
was für mich vorher selbstverständlich war. Aber ich glaube, dass ich darauf auch nach
den 40 Tagen weiter verzichten werde oder mir auf Dauer eine Alternative suchen werde.
In folgenden Punkten habe ich mich derzeit eingeschränkt:
- ich schminke mich eh selten, aber in den 40 Tagen gibt es auch keinen Puder, denn auch
mein Lieblingspuder von Annemarie Börlind ist in Plastik verpackt (Ausnahme war eine
90er Party, bei der es „smokey eyes“ gab)
- alle Süßigkeiten, die es in meinem Supermarkt um die Ecke gibt sind in Plastik verpackt
und so faste ich neben Plastik auch noch Süßigkeiten (nein, nicht ganz - aber dazu unten
mehr!)
- Auch am Wickeltisch habe ich mich für diese 40 Tage komplett auf Stoffwindeln und
nachhaltige Windeln (einen Beitrag dazu gibt es auch bald) beschränkt, werde aber
wahrscheinlich nach dem Plastik fasten auch wieder auf eine Mischung aus Stoff- und den
DM Windeln umsteigen, weil ich mit denen bisher am zufriedensten war. Aber für 40 Tage
bzw. jetzt erstmal 20 fiel es mir ehrlich gesagt gar nicht so schwer, wie ich erwartet
hatte.
Komplett ohne Plastik ist leider fast unmöglich!
Ja, ich muss es ehrlich zugeben, komplett ohne Plastik kommt man heutzutage in
Deutschland schwer zurecht. Aber genau dafür ist unsere Plastik fasten Challenge ja auch
da - um herauszufinden, was und in wie weit es möglich ist. Hier also die Dinge, auf die
ich auch derzeit nicht verzichte, bzw. die trotzdem erworben wurden, obwohl Plastik im
Spiel ist:
- Toilettenpapier: und zwar habe ich mich informiert, man kann Bambustoilettenpapier in
einzelnen Rollen unverpackt kaufen, aber diese werden dann geliefert und das finde ich
ebenso wenig nachhaltig, wie 10 Rollen in einer Plastiktüte zu kaufen, die ich danach
noch ganz lässig als Müllbeutel wiederverwenden kann
- Feuchttücher: wenn ich mit Mininikabu unterwegs bin und sie neu wicklen muss, dann habe
ich eine Packung Feuchttücher dabei,weil es mir einfach zu umständlich ist, den
Waschlappen erst irgendwo nass zu machen und danach wieder auszuspülen - wer da eine
Alternative für mich hat - gern her damit!
- Tages- und Nachtcreme: Ich habe die Cremes von Dr. Hauschka (und liebe sie) und möchte
auch auf diese nicht innerhalb der 40 Tage verzichten. Die Verpackung an sich ist zwar
aus Aluminium, aber sie haben alle einen Plastikdeckel
Alternativen, die besser sind als Plastik!
Innerhalb der letzten 20 Tage habe ich mich mit vielen Leuten unterhalten und auch bei
Pinterest fleißig nach Alternativen gesucht und bin fündig geworden. Welche Alternativen
es gibt und was ich wahrscheinlich in Zukunft so weiter machen/nutzen werde, also hier:
- zu Hause Waschlappen anstatt Feuchttücher zum Wickeln nutzen
- Brotaufstriche im Glas kaufen, anstatt in Plastik
- Joghurt im Glas
- Kokosöl anstatt Butter oder Margarine nutzen
- Süßigkeiten unverpackt kaufen
- Pflegeprodukte selbst machen
- Putzmittel selbst machen
Das sind alles plastikfreie Produkte, welche super einfach als Ersatz für die gängigen in
Plastik verpackten Produkte gesehen werden können. Ich habe mich jetzt in den 20 Tagen
bereits daran gewohnt, diese zu kaufen, anstatt der für mich bereits gewohnten Produkte.
Also, wie ich immer so gern sage: Jeder noch so kleine Schritt in die nachhaltige
Richtung ist schon ein Schritt in die richtige Richtung!
Habt ihr noch Fragen zu unserer „Plastik fasten Challenge“? Was hält
euch davon ab, selbst mal Plastik zu vermeiden bzw. einfach ein wenig bewusster zu
konsumieren? Oder macht ihr das vielleicht sogar schon? Ich bin, wie immer, gespannt
auf eure Rückmeldungen!
P.S.: Die wunderschönen Bilder hat die überaus talentierte Laura gemacht und ich darf sie
netterweise nutzen - Daaanke!
10 Tage sind bereits vorbei und somit auch unsere 10×10
Capsule Wardrobe Challenge. Da ich bereits im Sommer einen Monat lang mit 15 Teilen zurecht
gekommen bin, war es dieses Mal mit 10 Teilen für 10 Tage genauso entspannt. Wie im Eingangsbeitrag mit
der Ankündigung zu unserer Challenge bereits erzählt, bin ich ja durch das Stillen derzeit
eh etwas eingeschränkt und hab nicht so viel Auswahl an Oberteilen. Vielleicht fiel es mir
auch deswegen so leicht!?
Welche 10 (bzw. 9) Teile ich mir für die Challenge ausgesucht habe könnt ihr auch nochmal
explizit im ersten
Beitrag sehen.
Aber bevor ich ins Schwafeln komme, möchte ich euch erst einmal meine 10 Looks der
letzten 10 Tage zeigen:
Ihr seht, obwohl ich nur 10 Teile zur Auswahl hatte, habe ich 10 ziemlich verschiedene
Outfits damit zusammenstellen können. Ja, ok, manche sehen sich ziemlich ähnlich, aber
durch kleine Accessoires oder eine andere Frisur kann man so viel am Look verändern!
Somit ist klar: Man braucht keine riesen Auswahl, um lässige Looks zu kreieren, sondern
einfach nur eine Garderobe, bei der die Teile untereinander miteinander kombinierbar
sind - also eine „Capsule Wardrobe“. Ich bin noch meilenweit davon entfernt,
eine ernstzunehmende Capsule Wardrobe zu haben (habe gefühlt für jede meiner
Lieblingsfarben eine: blau, bordeaux, grau und beige), aber ich taste mich langsam heran
und sortiere auch immer mal wieder zwischendurch aus, was ich länger nicht mehr getragen
habe.
Wir waren ja zu Beginn 4 (Laura, Cordula, Sylvi und ich) und haben durch unseren Hashtag
und die täglich gezeigten Outfits auf Instagram sogar noch eine weitere Teilnehmerin
dazu gewinnen können: Sandra. Sie fand unsere Challenge spannend und ist einfach noch
spontan mit eingestiegen!
Kommen wir jetzt noch zu ein paar Fragen, die wir uns gemeinsam überlegt haben, um unsere
Challenge auch gemeinsam abzuschließen:
Wie war es für dich 10 Kleidungsstücke für 10 Tage auszuwählen?
Wie oben bereits erwähnt, bin ich ja derzeit eh ziemlich eingeschränkt durchs Stillen
und habe mich daher nicht sehr schwer getan, mir 10 Kleidungsstücke rauszusuchen. Das
Schwierigste war eigentlich die Wahl der Schuhe und ich muss ehrlich sagen, ich bin
froh, jetzt nach 10 Tagen wieder flache Schuhe tragen zu können. Mit sonem kleinen Wurm
in der Trage und noch ein paar Schwangerschaftskilos auf den Hüften ist es doch
ganzschön anstrengend, 10 Tage am Stück nur „hohe“ Schuhe zu tragen…
Was sind deine liebsten Teile, und warum?
Diese blau/grün geblümte Bluse ist ein Teil, das ich schon über 6 Jahre besitze und ich
hab es damals für 3-4€ bei Kleiderkreisel ergattert - der Kauf hat sich schon sowas von
rentiert. Ich finde, man kann es super kombinieren: Es geht in der Freizeit zu Hotpants, aber auch zur Familienfeier mit Blazer gut!
Hast du ein Farbschema bei den 10 Kleidungsstücken beachtet?
Ich hab es nicht explizit beachtet, aber wie bei der Auswahl zur Juni15x30 Capsule
Wardrobe Challenge ist es hier auch wieder sehr blau-lastig. Vielleicht sollte ich mal
eine Challenge mit beigen, grauen oder bordeauxfarbenen Teilen machen!?
Was war der größte Vorteil/Nachteil des Experiments?
Ich habe wieder einmal festgestellt, dass man nicht viel benötigt, um trotzdem schick
durch den Tag zu kommen. Klar sind meine Outfits keine
„High-Fashionblogger“-Outfits, sondern stinknormale Alltagsoutifts, aber
genau das ist es ja, was ich euch zeigen möchte. Ich trage nunnal gern Jeans und was
lässiges drüber und finde es einfach immer wieder erstaunlich, was man daraus alles für
Looks zaubern kann, wenn man es neu kombiniert!
Wirst du das Experiment nochmals wagen?
Ja, unbedingt! Vielleicht nicht unbedingt 10×10, sondern wieder 15 oder 20 Teile
für einen Monat - das hat mir nämlich unheimlich viel Spaß gemacht! Vielleicht sind die
anderen 3 ja dann auch wieder mit im Boot? ;-)
Hier seht ihr noch meine Lieblingslooks der anderen 3 Mädels. Welcher gefällt euch am
Besten?
Ich hoffe, wir konnten euch ein wenig inspirieren und euch zeigen, dass man mit ein paar
Handgriffen und ein wenig Kreativität ganz viele verschiedene Looks aus 10 Teilen heraus
holen kann. Vielleicht habt ihr ja Ideen, was man noch für andere Challenges in diese
Richtung machen könnte? Ich bin offen für Ideen und probiere gern noch mehr aus (ihr
wisst ja, ich liebe Selbstexperimente!).
Ihr wisst ja, dass ich es unheimlich spannend finde, meine Kleidungsstücke untereinander
miteinander zu kombinieren und immer wieder neue Looks entstehen zu lassen (Zum Beispiel
bei „Ein Teil - viel Style„)
und dass ich es vollkommen unnötig finde, jede Saison neue Teile zu kaufen. Ganz im
Gegenteil, mein Schrank besteht aus vielen Basics, die sich gut untereinander
kombinieren lassen und nur ganz selten darf sich ein faires oder second hand Teil dazu
gesellen. Man könnte sagen, ich habe eine (noch ziemlich große) Capsule Wardrobe. Ich konsumiere
Kleidung seit Jahren sehr bewusst und habe mir einen eigenen Fundus an Teilen
angelegt, die untereinander fast alle miteinander kombinierbar sind.
Nachdem ich letzten Sommer bei der Juni15x30
Capsule Wardrobe Challenge mitgemacht habe, wobei es um eine Capsule Wardrobe,
bestehend aus 15 Teilen für den kompletten Juni ging, und ich unheimlich viel Spaß daran
hatte, werde ich ab heute die 10×10 Challenge starten: In den nächsten 10 Tagen
werde ich 10 Outfits aus 10 Teilen zusammenstellen und tragen und das Ganze täglich in
meiner Instastory mit euch teilen.
Das Ganze mach ich aber nicht allein, sondern gemeinsam mit Cordula,
Laura und Silvie. Und damit ihr die anderen 3 ein wenig kennenlernt, hier eine kurze
Vorstellungsrunde:
„FAIR RÜCKT VOR - ein Blog über Fair Fashion, DIY
Fashion, Conscious Consumerism. Es erwarten dich informative Beiträge sowie wertvolle
Tipps & Tricks zum Thema faire Mode, Selbermachen, Upcycling und nachhaltigen Konsum.
Ich möchte dich mit Outfit-Ideen inspirieren und aufzeigen, dass Secondhand/Vintage und
Selbstgenähtes tolle Alternativen zu (Neu)Gekauftem sind. Meine Leidenschaft zu
Afrikanischen Stoffen wird dir nicht entgehen ;) Ich habe Lust mehr Fairness in mein
Leben zu bringen – Fairness vorrücken – mehr Fairness in meinen Kleiderschrank! „
„Mein Name ist Laura und bin 24 Jahre alt. Seit Ende
2016 gilt - dank Filmen wie The Trust Cost oder Minimalism - mein Interesse dem
nachhaltigen Minimalismus. Auf dem Blogazine The OGNC veröffentliche ich Beiträge über
Fair Fashion, Naturkosmetik und Minimalismus.
Mein Ziel ist es, Menschen zu zeigen, welche Bandbreite eine nachhaltige Lebensweise
hat. Es ist gar nicht so schwer – wir müssen nur anfangen.“
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„Sylvie. 21. graphic designer by day, green blogger by
night. Bloggt seit Juli 2016 auf miss-interpreted.de über Nachhaltigkeit, Minimalismus,
Kuschelpullis und Avocados. Hat diesen Faible für Skandinavien und ist absolute
#catmum“
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So, nachdem ihr die 3 nun ein wenig kennengelernt habt, zeig ich euch meine Auswahl an 10
Teilen für meine 10×10 Capsule Wardrobe, die ich in den nächsten 10 Tagen tragen werde:
2 Hosen
1 Top
1 Shirt
2 Blusen
2 Strickjacken
1 Paar Schuhe
Wer aufmerksam ist, hat erkannt, dass das nur 9 Teile sind, aber wenn ich nach draussen gehe,
ziehe ich ja noch meinen Wintermantel drüber, daher zähle ich den auch mit. Mütze und Schal
sind aussen vor, genauso wie Unterwäsche und Socken.
Das Gute derzeit ist, dass ich eh etwas eingeschränkt in der Kleiderwahl bin, da alles
stillfreundlich sein sollte. Daher kann ich dicke Pullis und hochgeschlossene Teile zur Zeit
eh nicht tragen und da fiel einiges aus meinem Schrank schon raus. Ich hab ernsthaft
überlegt, die „stillunfreundlichen“ Teile direkt auszusortieren - wer weiß, wie
lange ich stillen werde und wann ich die anderen Teile je wieder tragen kann. Aber irgendwie
war mir das dann doch etwas zu krass. Dann hätt ich wahrscheinlich anstatt 80 nur noch 20
Teile im Schrank… Oder was meint ihr? - Jetzt von allem trennen, dann ist es weg? Ich
bin unsicher…
Jedenfalls freue ich mich jetzt erst einmal darauf, in den nächsten Tagen 10 Outfits mit
diesen 10 Teilen zu erstellen und wie oben bereits geschrieben, werde ich euch meine Outfits
täglich in meiner Instastory zeigen, also folgt mir da gern!
So und jetzt bin ich gespannt, was ihr zu unserer Challenge sagt. Wäre das auch was
für euch? Wenn nicht, woran würde es scheitern? Ich bin gespannt und freue mich, wie
immer, über regen Austausch!
P.S.: Ach und vergesst natürlich nicht, auch mal bei den anderen vorbei zu schauen.
Die Fastenzeit geht bereits zwei Wochen und damit auch unsere
#40Tageplastikfrei Challenge. In meiner Instagramstory nehm ich euch mit durch meinen
plastikfreien Alltag und hier auf dem Blog wird es ab jetzt (endlich) auch Beiträge zum
Thema Plastikfrei geben. Ich starte die Reihe mit „Plastikfrei im Bad“ und
möchte euch heute ein super einfaches und schnell gemachtes DIY zeigen. Und zwar habe ich
mir eine Deocreme selbst gemacht und diese nutze ich seit 2 Wochen ausschließlich. Was man
dafür benötigt und wie zufrieden ich damit bin, lest ihr weiter unten!
Bevor wir 3 (Laura, Marilena und ich) uns dazu entschlossen haben, Plastik zu fasten, hab
ich auch schon ziemlich bewusst konsumiert. Aber mir war nicht bewusst, wie viel
Plastik- bzw. Verpackungsmüll ich konsumiere und produziere. Umso spannender war es
dann, als die Fastenzeit begann und ich gar nicht so recht darauf vorbereitet war. Ich
dachte irgendwie, dass es ganz einfach sein wird, Plastik zu umgehen, aber bereits im
Badezimmer fängt es an: Zahnpasta, Schampoo und Deo - alles ist in Plastik verpackt und
durfte dann ja ab 14.02. nicht mehr genutzt werden. So beschloss ich also, zu googlen
und mir wurde schnell klar - das kann man auch alles selbst machen! Und da ich eh
unheimlich gern Dinge selbst herstelle, war der Plan geschmiedet und Laura und ich
machten uns auf den Weg zu Wunderbar Unverpackt, um die Zutaten einzukaufen.
Die Deocreme besteht grundsätzlich aus nur 3 Zutaten:
- Kokosöl
- Natron
- Puddingpulver (oder Kartoffelstärke)
wenn man mag, kann man auch noch ätherische Öle mit dazu geben
Die Zutaten muss man dann nur im Verhältnis 2:1:1 zusammenmischen, bis eine cremige
Konsistenz entsteht. Kleiner Tipp: Wenn das Kokosöl zu fest ist, kann man es auch vorher
kurz erwärmen, damit es etwas flüssiger wird. Und wie bereits geschrieben, kann man bei
Bedarf noch etwas ätherisches Öl dazu geben. Ich liebe den Geruch von Kokosöl, habe aber
trotzdem noch 2 Tropfen Vanilleduft dazu gegeben und bin einfach hin und weg von diesem
Geruch. Das Ganze schmiert man sich dann einfach ganz lässig unter die Achseln und
riecht wieder frisch!
Ich finde es persönlich so klasse, dass man hier alle Gerüche selbst erstellen und
einfach ein bisschen herum probieren kann. Schon seit längerem nutze ich nicht mehr
diese typischen „Teenie-Deos“, die meilenweit nach Chemie-Vanille, Melone
oder was auch immer riechen. Aber diese klassischen nach nichts riechenden Deos fand ich
auch irgendwie langweilig. Mit meiner selbstgemachten Deocreme bin ich super zufrieden
und ich werde wahrscheinlich noch viele weitere davon machen, wenn das erste Glas leer
ist!
Na, wen konnte ich inspirieren, auch mal selbst sein Deo herzustellen? Wie
gesagt, es geht super schnell und macht Spaß! Also versucht es doch mal!
Hier findet ihr noch weitere Beiträge unserer #40Tageplastikfrei Challenge:
empfehlenswerte Dokumentationen über Plastik, Was ist Mikroplastik, Smoothierezept,
Einstieg in Zero Waste
Die Fotos hat übrigens die überaus talentierte Laura gemacht - danke dafür!
Dass ich Challenges und Selbstexperimente total mag, solltet ihr schon wissen - wenn nicht,
dann wisst ihr es spätestens jetzt! Ich mag es einfach, mir zu überlegen was ich in meinem
Leben oder meinem Alltag verbessern könnte und versuche das dann erst einmal für eine
bestimmte Zeit einzuhalten. Da jetzt morgen die Fastenzeit beginnt und ich es bei anderen
auch immer total spannend finde und gerne lese, möchte ich mein Fastenthema wieder auf dem
Blog aufgreifen. 2016 habe ich zum Beispiel versucht „Internet zu fasten“ und habe euch auch ein wenig davon
berichtet, wie es mir gelungen ist und das schien euch ganz gut gefallen zu
haben. Und mein Projekt „Stop to shop“ (welches ich auch unbedingt bald
mal wieder starten kann (ich shoppe nämlich so gut wie gar nicht mehr), fandet ihr auch
immer ganz gut…
#40tageplastikfrei
Dieses Mal habe ich mich sogar noch mit Laura und Marilena zusammen getan und gemeinsam
wollen wir versuchen in der Fastenzeit vom 14.02. bis 29.03. (also genau 40 Tage lang)
Plastik zu fasten. Wir starten also hiermit die Challenge „40 Tage plastikfrei“
und mit dem gleichnamigen Hashtag #40tageplastikfrei teilen wir bei Instagram und Twitter
unsere Erfolge und nehmen euch auch mit durch unseren plastikfreien Alltag und ihr seid
herzlich eingeladen, euch daran zu beteiligen!. Außerdem wird es innerhalb der nächsten 40
Tage immer wieder Beiträge auf einem unserer 3 Blogs geben, mit denen wir euch Alternativen
aufzeigen, euch über das Thema Plastik informieren oder tolle Produkte präsentieren, die
euch den plastikfreien Alltag erleichtern können!
Warum Plastik fasten?
Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit und gemeinsam mit
meinem Mann versuche ich unseren Alltag ganz undogmatisch so nachhaltig, wie es für uns
umsetzbar ist, zu führen. 5 Tipps für Nachhaltigkeit im Alltag habe ich
euch ja vor einiger Zeit schon gegeben und mir ist es heute, wie damals wichtig, immer
weiter kleine Schritte in Richtung Umweltschutz zu gehen. Mir ist es wichtig, darüber
nachzudenken, was und wie viel ich konsumiere und dazu gehört nunmal auch der Gedanke ans
Müllvermeiden. Außerdem lese ich in letzter Zeit viel zum Thema „Zero Waste“ und
finde es wirklich spannend, dass es Menschen gibt, die gefühlt keinen Müll produzieren und
möchte nun einfach für mich selbst herausfinden, ob ich das auch kann.
Ich werde euch in den nächsten Wochen Alternativen zu Dingen mit Plastikverpackung zeigen und
einige DIY-Ideen mit euch teilen. Laura gibt Tipps für Bücher und Dokumentationen rund um
das Thema Plastik und auch bei ihr wird es DIY-Ideen geben und Marilena wird ein wenig in
die Theorie gehen und unter anderem Interviews veröffentlichen.
Also seid gespannt, was euch alles erwarten wird!
Na, bist du dabei?
Wie oben bereits geschrieben, möchten wir mit unserer Challenge auch noch mehr Leute
(vielleicht ja sogar dich!?) dazu inspirieren und animieren, bei #40tageplastikfrei
mitzumachen. Es gibt keine festen Regeln, jeder soll einfach schauen, wie er Plastik(müll)
im Alltag umgehen kann und sich ein wenig mit seinem Konsumverhalten ausseinandersetzen.
Nicht nur bei Instagram unter dem Hashtag könnt ihr eure Beiträge dazu teilen, sondern wir
wollen eine Blogparade starten und freuen uns über jeden, der bis zum 29.03. einen Beitrag
zum Thema plastikfrei auf seinem/ihren Blog veröffentlicht. Du hast keinen eigenen Blog?
Kein Ding, gern kannst du in Form eines Gastbeitrages auf meinem Blog deine Meinung, tolle
Ideen für den Alltag und/oder eigene Erfahrungen zum Thema plastikfrei veröffentlichen. Meld
dich einfach hier kurz per Kommentar oder schreib mir eine Mail an annanikabu[at]gmail.com.
Ich freu mich von euch zu hören!
Und jetzt bin ich erstmal gespannt, was ihr zu unserer Challenge sagt. Fastet ihr
selbst auch? Und könntet hr euch vorstellen, 40 Tage auf Plastik zu verzichten? Ich bin
super gespannt, ob und wie ich es durchhalten werde und am Ende wird es natürlich auch
ein Fazit geben!
Nachdem wir zwei wunderschöne und entspannte Tage im Bad Moos
Dolomites Spa Resort verbracht und die Rotwand unsicher gemacht haben (mehr dazu im
„Babymoon Südtirol Teil 1„), ging es für uns weiter ins Hotel Winkler am
Kronplatz. Auf dem Weg zum Hotel Winkler machten wir aber noch einen Abstecher zum berühmten
Pragser Wildsee. Ich hatte vorher schon so viele Bilder auf Instagram und Pinterest gesehen
und als ich herausfand, dass der Pragser Wildsee sogar auf dem Weg von einem Hotel zum
anderen liegt, wollte ich dort unbedingt hinfahren.
Pragser Wildsee
Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter - die Sonne schien und der Himmel war blau
und so war es auch paradiesisch schön, als wir den See erreichten. Ich war so voller
Endorphine (keiner weiß, ob es an meiner Schwangerschaft, dem Wetter oder der
traumhaften Kulisse lag), dass ich meine Schuhe auszog und begann im Pragser Wildsee zu
planschen. Wer bereits im September an einem Bergsee war, weiß, dass ich mich
todgefroren habe - aber es musste einfach sein! ;-) Nachdem ich mit dem Planschen fertig
war, ging es weiter zur Bootsvermietung. Ich weiß nicht mehr genau, was wir gezahlt
haben, aber ich fand den Preis angemessen und so schipperten wir ein paar Minuten später
bereits über den See. Es war wirklich total schön dort mitten auf dem türkisen Wasser
vor der traumhaften Bergkulisse mit dem Herzmann zu sitzen und einfach nur zu staunen!
Also allein wegen des Besuchs des Pragser Wildsee kann ich euch nur empfehlen, mal nach
Südtirol zu reisen - es ist wirklich eine Reise wert und der See hält, was er
verspricht!
Autofahrten, die sind lustig…
Wie ihr bereits von unserer Deutschlandtour und unserem Irland Roadtrip wisst, sind wir
unheimlich gern mit dem Auto unterwegs und mein Mann und ich ergänzen uns dabei total
gut - ich fahre und er navigiert meistens. Die Fahrt vom Bad Moos Hotel zum Hotel
Winkler war nicht extrem lang und irgendwie hatte ich von der nacht zuvor auch noch so
starke Rückenschmerzen (Schwangerschaftswehwehchen lassen grüßen), dass mir nicht nach
Fahren zumute war. So kam es, dass mein Mann hinterm Steuer saß und ich für gute Musik
zuständig war- denn das kann ich am Besten! Wir hörten also Von wegen Lisbeth, Bosse und
die Ärzte rauf und runter und grölten dazu laut mit. Was wir vergaßen (oder eher ich als
Beifahrerin), war das navigieren, upsi. So kam es, dass wir auf einmal auf einem
Bauernhof standen und nicht auf dem erwarteten Parkplatz des Winklerhotels. Aber nach
einem kurzen Anruf an der Rezeption, fuhren wir um 2 Ecken und fanden das Hotel dann
mitten in der grünen Landschaft zwischen den Bauernhöfen.
Angekommen im Wellnessparadies
Ich weiß, ich weiß - man sagt immer so schön „Angekommen im Paradies“, aber
das Hotel Winkler ist wirklich das absolute Wellnessparadies schlechthin! Wenn man
einfach nur entspannen möchte, dann muss man dort hin. Es ist nicht nur total ruhig drum
herum, sondern der gesamte Wellnessbereich ist so wunderschön gestaltet und die gesamte
Architektur des Hauses hat mich von Beginn an umgehauen. Man kommt im alten Teil des
Gebäudes an und findet die Rezeption und ein kleines Restaurant im typischen
holzverkleideten Stil vor. Aber sobald man den neuen Teil des Hotels betritt, öffnen
sich die Tore zu einer neuen, total modernen Welt!
Family Suite Garden
Aber kommen wir erst einmal zu unserem Zimmer: wir hatten das Glück, dass das Hotel noch
mehrere freie Suiten hatte, als wir dort waren und so wurde uns angeboten, dass wir uns
eine von 3 Family Suiten aussuchen dürften. Wir wurden also in 3 verschiedene Suiten
geführt und hatten die Wahl. Jede für sich hatte etwas besonderes: die eine hatte einen
eigenen Wirlpool auf der Terasse, die andere einen traumhaften Panoramablick und die
andere eine gemütliche Terasse zum Sonnenaufgang am Berg. Wir entschieden uns im
Endeffekt für die „Family Suite Garden„, welche uns neben der schönen
Sonnenterasse auch durch ihre Lage überzeugte. Um unsere Suite zu erreichen, liefen wir
nämlich jedes Mal durch eine kleine „Spielhalle“ mit Billard-, Kicker- und
Airhockeytisch und die hatte es mir direkt angetan.
„Wellnesswunderland“
Eigentlich war unser Plan, nur einen Tag Wellness im Hotel Winkler zu machen und
ansonsten noch ein wenig die Umgebung zu erkunden. Da wir aber bereits beim Eintreten
des Wellnessbereiches sowas von geflasht waren und ich an einem der Tage auch ein wenig
mit Schwangerschaftshormonen zu kämpfen hatte, sind wir einfach alle Tage im Hotel
geblieben und haben es uns im Wellnessbereich gut gehen lassen. Wir waren jeden Tag im
wunderschönen Infinitypool schwimmen, haben uns von den Blubberblasen im Wirlpool
durchpusten lassen, haben auf Schwingsesseln geschaukelt und geschlafen. Außerdem hab
ich einer Klangschalenmassage gelauscht und ein Buch gelesen, dass ich mir aus der
riesen Auswahl aus dem Bücherregal des Hotels geliehen hatte. Es war einfach perfekt,
super entspannend und genau das richtige für unseren letzten Urlaub in Zweisamkeit!
Spielspaß in der „Fun Sport Turnhalle“
Neben den bereits oben genannten Spieltischen, wie Airhockey, Billard und Kicker, gibt es
im Hotel Winkler auch einige andere Dinge, für den Sport- und Spielspaß! Unter anderem
gibt es eine Indoor-Kletter- und Boulderwand, eine Wii eine Tischtennisplatte und ein
paar Sitzsäcke zum gemütlichen entspannen. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass diese
Halle mich direkt in ihren Bann gezogen hat und ich am Liebsten schon beim Besichtigen
der Zimmer dort geblieben wäre - ja, ich bin ein großes Spielkind, haha! Wir haben also
jeden abend nach dem Abendessen mindestens eine Runde Airhockey und eine Runde Billard
gespielt. Manchmal auch am nachmittag nach der Jause. Airhockes hat es mir total angetan
und Mininikabu hat fleißig im Bauch mitgeholfen, sodass ich meistens gewonnen hab! ;-)
So und wenn ihr bis hier hin gelesen (oder auch nur gescrollt) habt, dann hab ich jetzt
das Ganze noch einmal in Videoform für euch. So könnt ihr euch ein wenig fühlen, als
wärt ihr live dabei gewesen, bei unserem wunderschönen Babymoon. Viel Spaß beim
Anschauen:
Fazit zu unserem Aufenthalt
Das Hotel Winkler hält wirklich für jeden das Passende bereit. Ob Wellness, Spielspaß,
gutes Essen oder einfach nur die wunderschöne Umgebung erkunden - jeder findet hier
genau das Richtige für dich! Das Hotel liegt wirklich wunderschön inmitten von grünen
Weiden und umgeben von Bauernhöfen und von überall hat man einen traumhaften Blick auf
die Berge. Die moderne Architektur mit den vielen großen Fenstern hat mich auch
überzeugt und ich kann das Hotel uneingeschränkt empfehlen! Diese Woche voll mit
Wandern, Wellness und Zweisamkeit hat uns als Paar und werdende Eltern noch einmal mehr
zusammen gebracht und kann allen werdenden Eltern nur empfehlen, einen Babymoon zu
planen!
Transparenz
Wir wurden in das Hotel Winkler eingeladen und durften dort kostenfrei übernachten und
hatten Halbpension im Hotel. Diese Tatsache ändert aber nichts an meiner Meinung, wenn
mir etwas nicht gefallen hätte, würde ich das trotzdem offen kommunizieren! Für den
Blogbeitrag und das Video habe ich keine Vergütung extra bekommen! Vielen Dank noch
einmal für die Einladung und danke an Leonie von „Feuer und Flamme PR“ für
die Organisation!
Wie ich bereits in meinem Reisegedankenbeitrag zu unserem Babymoon in Südtirol
erzählt habe, haben wir die Woche in Zweisamkeit wirklich sehr genossen. Wir haben es uns in
den jeweiligen Wellnessbereichen der Hotels gut gehen lassen, haben die Natur erkundet und
uns vom leckeren Essen verwöhnen lassen.
Heute im ersten Teil meines Babymoon-Reiseberichtes möchte ich euch unsere erste
Unterkunft, das Bad Moos Dolomites Spa Resort ein wenig vorstellen und euch zeigen, was
man rund um diese wunderschöne Unterkunft so unternehmen kann. Wir waren zum Beispiel im
Fischleintal unterwegs, haben Kühe getroffen, waren einen Vormittag wandern an der
Rotwand und haben ganz ausführlich entspannt im schönen Wellnessbereich des Hotels. Aber
mehr dazu später.
Erst einmal: „Hereinspaziert ins…“
Bad Moos Dolomites Spa Resort
Ich war zuvor noch nie in Südtirol, aber das Bad Moos Dolomites Spa Resort war genau so,
wie ich mir ein typisches Südtiroler Berghotel vorgestellt hätte. Bereits aussen hat es
durch seine Holzverkleidung meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und drinnen ging es
direkt weiter mit den stereotypischen, wunderschönen Details. Beim Betreten des Hotels
knisterte bereits der Ofen im Empfangsbereich, es gab kuschelig aussehende Teppiche und
alle war mit Holz verkleidet und wunderschön naturnah gestaltet. Irgendwie hat es direkt
einen kuschelig, gemütlichen Charme ausgestrahlt und man fühlte sich sofort angekommen
und wie zu Hause.
Wir wurden herzlich begrüßt und nachdem wir unser Auto in der Parkgarage geparkt und
unser Gepäck geholt hatten, ging es endlich auf unser Zimmer. Ach, was sag ich da - in
unsere Suite - ich glaube das Zimmer hatte ca. genauso viel Quadratmeter, wie unsere
erste gemeinsame Wohnung damals in Berlin. Wir betraten das Zimmer und kamen aus dem
Staunen nicht mehr heraus. Ein riesiges, sehr kuschelig aussehendes Bett, ein großer
Kamin, eine Sofaecke mit Fernseher und alles wunderschön und sehr gemütlich
eingerichtet. Das Badezimmer war ein eigener kleiner Wellnessbereich mit Dusche und
Badewanne und abgetrenntem Klo. Aber das Schönste am Zimmer war der große Balkon mit
Blick auf die Berge.
Erkunden der Umgebung
Am abend unserer Ankunft, zwischen dem Bestaunen unserer Suite und dem Abendessen, sind
wir noch ein wenig spazieren gegangen und haben die Umgebung erkundet. Dabei ging es
einmal zur gegenüberliegenden Kuhwiese, die mich schon die ganze Zeit in ihren Bann
gezogen hatte, weil alle Kühe Glocken trugen und so eine dauerhafte
„Kuhglocken-Beschallung“ durchs Tal flog. Irgendwie war es wie im Film, ich
hatte dieses Geräusch noch nie live gehört und es war total entspannend und fühlte sich
an „wie zu Hause“ - obwohl in Ostfriesland keine Kuh Glocken trägt (soweit
ich weiß). Trotzdem musste ich ein paar Minuten am Zaun stehen und den Kühen beim Grasen
zusehen und zuhören. Danach ging es weiter einen Bach entlang durchs Fischleintal -
super süße Ecken und so traumhaft schöne Natur und am Ende unseres Spaziergangs machten
wir noch einen Abstecher zur hoteleigenen Schwefelquelle. Es soll ja ziemlich gesund
sein, Schwefelwasser zu trinken, aber ich traute nicht zu probieren, weil es nach
vergammeltem Ei roch. Mein Mann sagte nach dem Probieren, dass es auch nicht viel besser
schmecken würde… Aber danach ging es dann direkt zum Abendessen und das schmeckte
wirklich vorzüglich!
Wanderung an der Rotwand
Am nächsten Tag wollten wir ein wenig wandern gehen. Der Skilift zur Rotwand befindet
sich direkt am Ende des Hotelparkplates des Bad Moos, so mussten wir gefühlt nur aus dem
Bett fallen und waren schon da. Vor unserer Wanderung haben wir uns aber noch beim
Frühstücksbuffet gestärkt und den wunderschönen Blick vom Restaurant auf die Berge
genossen. Vollgegessen und gut gelaunt ging es dann auf zum Skilift, der uns ganz weit
nach oben brachte. Für die Fahrt hoch und runter (auf die Rotwand) bezahlt man als
Erwachsener übrigens 18€. Das klingt zwar ganzschön teuer, aber es lohnt sich wirklich!
Oben angekommen haben wir einfach nur gestaunt - über die Wolken, die in den Bergen
hingen, den wunderschönen Bick nach unten und ich hab mich tierisch gefreut, mal
Rentiere live zu sehen (mehr dazu unten im Video).
Wir hatten keine Ahnung von den verschiedenen Wanderrouten, aber die Wege waren sehr gut
beschildert und wir entschieden uns dann für die kürzeste Route bzw. eine Familienroute.
Wenn Familien mit kleinen Kindern das schaffen, dann schaffen wir das auch, haben wir
uns so gedacht und es hat auch super geklappt! Wir waren ca. 2 Stunden unterwegs über
die Berge, durch kleine Wälder, um dann am Ende wieder am Skilift anzukommen und
gemütlich ins Tal zurück zu fahren.
Wellness und Entspannung
Nachdem wir den vormittag zum Wandern genutzt hatten, war es erstmal Zeit für eine Jause
im Hotel. Es gab am nachmittag immer kleine Leckereien, warme und kalte Getränke und
frisches Obst. Das wurde genossen und danach wollten wir den Wellnessbereich besuchen
und ein wenig entspannen. Da ich mich in der Schwangerschaft nicht mehr so recht getraut
hab, in die Sauna zu gehen, haben wir die außen vor gelassen und uns mit Pool und
Ruheräumen zufrieden gegeben. Aber auch die waren im Bad Moos total schön und gemütlich
gestaltet. Überall waren große Fenster und man konnte vom Innenpool trotzdem raus auf
die Berge schauen. Außerdem gab es einen großen Hängesessel (siehe Bild) und allein das
hat mich schon zufrieden gestellt und glücklich gemacht!
Ihr seht, das Bad Moos Dolomites Spa Resort ist wirklich eine Reise wert. Ganz egal, ob
man nun im Sommer oder Winter in die Dolomiten fährt, es gibt für jede Jahreszeit und
für jeden Urlauber etwas zu entdecken. Der Skilift ist direkt neben dem Hotel, man
braucht also nicht irgendwo hinfahren, um wandern oder Skifahren zu gehen und auch das
Thema Wellness und Entspannung kommt nicht zu kurz. Ich kann das Hotel wirklich nur
weiter empfehlen!
So und weil ich selbst so gern „Follow me around“ Videos anschaue und während
unseres Babymoons fleisßig gefilmt habe, gibt es jetzt auch noch ein wenig
„Bewegtbild“ von mir für euch:
Transparenz
Wir wurden in das Bad Moos Dolomites Spa Resort eingeladen und durften dort kostenfrei
übernachten und hatten Halbpension im Hotel. Diese Tatsache ändert aber nichts an meiner
Meinung, wenn mir etwas nicht gefallen hätte, würde ich das trotzdem offen
kommunizieren! Vielen Dank noch einmal für die Einladung und danke an Leonie von
„Feuer und Flamme PR“ für die Organisation!
Im September waren mein Mann und ich gemeinsam mit meiner
Schwester und ihrer Familie eine Woche am Gardasee. Der Urlaub war eher spontan geplant und
gebucht und ich freute mich unheimlich darauf. Wir waren auf einem Campingplatz mit kleinen
Hütten direkt am Gardasee und es sollte ein perfekter Familienurlaub werden. Da wir eh mit
getrennten Autos fahren mussten, hatten mein Mann und ich überlegt, danach noch eine Woche
„Babymoon“ dran zu hängen - also den wohl vorerst letzten Urlaub nur zu zweit,
bevor unser kleines Wunder das Licht der Welt erblicken würde.
So überlegten wir also, was auf dem Weg vom Gardasee zurück in den Norden liegt und als
wir dann auch noch das Angebot bekamen, 2 wunderschöne Wellnesshotels in Südtirol zu
besuchen, war klar, wo es für uns hingehen wird - ab in die Dolomiten. Wir verbrachten
also 2 Tage im wunderschönen Bad Moos Dolomites Spa Resort und 3 Tage im Winklerhotel in
Stefansdorf (in der Nähe von St. Lorenzen) und ließen es uns dort einfach nur gut gehen
und genossen die Zweisamkeit.
Wie es sich für meine Reisegedankenbeiträge gehört, teile ich hier
einfach ungefiltert und ungeordnet ein paar meiner Gedanken, die mir vor, während und
nach der Reise durch den Kopf gingen. Es folgen aber auch ganz bald noch die
ausführlichen Reisebeiträge mit weiteren wunderschönen Bildern der Umgebung und der
jeweiligen Hotels.
- Die Alpen bzw. Dolomiten standen eh ganz oben auf meiner „da möcht ich unbedingt
bald mal hinreisen“-Liste und daher war ich umso glücklicher, dass das alles noch
vor dem Gründen unserer kleinen Familie geklappt hat.
- Ich kann so unendlich dankbar sein, dass ich auf der Landidyll
Pressereise Leonie von „Feuer und Flamme PR“ kennengelernt habe, die
mir die beiden Hotels empfohlen und mich dort hin eingeladen hat.
- Die höchsten Berge, die ich vor unserem Babymoon gesehen hatte, waren die im Harz und
das ist ja eine ganz andere Hausnummer - ich war also bei jedem Berg, den ich auf
unserer Fahrt in die Dolomiten sah, einfach nur vollkommen überwältigt und hätte am
Liebsten an jeder Ecke einen Stop eingelegt und diese wunderschöne Natur genossen.
- „Angekommen im Paradies“ dachte ich beim Betreten beider Hotels. Jedes
hatte seinen gewissen Charme und eine besondere Ausstrahlung und ich fühlte mich in
beiden Hotels von Anfang an sehr wohl.
- „Und ich dachte immer, ich wäre mehr so der Meertyp“ - habe ich eigentlich
jedes Mal gedacht, wenn ich einen Berg gesehen und mal wieder total überwältigt von
diesem Naturwunder war. Auch die Bergseen mit ihrem wunderschönen Türkis haben mich
jedes Mal aufs Neue fasziniert!
- „Ich bin die glücklichste Frau der Welt!“ das dachte ich gefühlt die
gesamte Reise über. Ob wir nun im Auto saßen, durch die Berge fuhren und laut zu guter
Musik mitgrölten, ob wir gerade ein wenig wanderten oder einfach im Wellnessbereich der
Hotels entspannten - es war einfach ein wunderschöner Urlaub zu zweit und ich war die
ganze Woche voll mit Endorphinen.
- „Warum heul ich jetzt eigentlich?“ - ja, auch mit mir sind die
Schwangerschaftshormone durchgegangen und das ganz besonders während unseres Babymoons.
Immer wieder wurde mir bewusst, wie glücklich ich sein kann, wie wunderbar mein Leben
verläuft und dass ich den tollsten Mann an meiner Seite hab. Da darf man doch schonmal
einfach so anfangen zu weinen, oder!?
- „Ich möchte für immer hier bleiben“ - waren meine Gedanken, als ich im
Winklerhotel im Entspannungsraum auf einer Liege lag und hinter mir eine Klangmassage
durchgeführt wurde - es war einfach sooo entspannend!
- „Boa, ist das hoch und es geht noch weiter…“ waren meine Gedanken,
als ich in der Gondel des Skilifts auf dem Weg zur Rotwand saß und mal wieder aus dem
Staunen nicht raus kam.
- „Das ist einfach nur überteuert!?“ habe ich gedacht, als wir vor dem
Parkplatz der 3 Zinnen standen. Wir hätten dort für 2 Stunden parken um die 20€ zahlen
sollen und sind dann einfach wieder umgedreht und haben uns einen wunderschönen Bergsee
angeschaut und dort einen gemütlichen Spaziergang gemacht.
- „Ist das die Wirklichkeit?“ war mein Gedanke, als ich gemeinsam mit meinem
Mann in einem kleinen Paddelboot mitten auf dem Pragser Wildsee schipperte. So oft hatte
ich Bilder von diesem See und den kleinen Booten gesehen und es fühlte sich irgendwie
irreal an, selbst dort zu sitzen und das Ganze persönlich zu erleben - es war einfach
ein Traum!
Ihr seht schon, wir haben unseren vorerst letzten Urlaub zu zweit wirklich genossen und
ihn im absoluten Naturparadies verbracht. Ich bin wirklich glücklich, dass wir uns dafür
entschieden haben, nach dem Familienurlaub am Gardasee einfach noch eine Woche dran zu
hängen und durch die Dolomiten zu reisen. Es war ein unvergesslich schöner entspannter
und traumhafter Urlaub und ich danke ganz besonders dem Bad Moos Dolomites Spa Resort
und dem Winklerhotel, dass wir kostenfrei dort übernachten durften und natürlich
„Feuer und Flamme PR“ für die Vermittlung.
Wenn euch meine ersten Gedanken zu unserem Babymoon und die Bilder inspiriert haben, dann
freut euch auf die „richtigen“ Reiseberichte - sie werden auch bald online
gehen und ich hab dazu auch mal wieder ein Video gedreht, sodass ihr auch ein wenig das
Gefühl haben könnt, mit dabei gewesen zu sein.
Heute möchte ich euch von unserem zweiten Tag während der
Bloggerreise in den Harz berichten. Wie ihr wisst, habe ich im November ein Wochenende mit
anderen Bloggerinnen (+ Kinder) im wunderschönen Landal Park - Salztal Paradies verbracht
und nach einem super schönen ersten Tag (hier
geht es zum Blogpost), ging es am zweiten Tag direkt mit einem vollen Programm
weiter…
Start in den Tag im Erlebnisbad
Wenn ich auf Bloggerreisen die Möglichkeit habe, morgens vor dem Frühstück eine Runde
schwimmen zu gehen, dann nutze ich die meistens. Irgendwie ist das zu einem kleinen
Ritual geworden, denn so starte ich frisch und sportlich in den Tag und fühle mich
direkt wohl. Hie rwar es zwar nicht möglich, vor dem Frühstück zu gehen, aber wir gingen
alle nach dem Frühstück gemeinsam ins Salztal Paradies Erlebnisbad und konnten uns dort
austoben. Die Kinder rutschten entweder im Babybecken oder mit Reifen auf der großen
Reifenrutsche (wenn ich nicht hochschwanger gewesen wäre, wäre ich dort auch aufzufinden
gewesen). Andere ließen sich von dem Wellen im Wellenbad treiben und ich schwamm meine
Bahnen durchs Becken und genoss die „Sprudeldinger“ für eine Kopf- und
Rückenmassage. So war also für jeden etwas dabei und alle waren glücklich! Und was
gehört zu einem typischen Erlebnis-Schwimmbad-Besuch dazu? Natürlich fettiges
Essen…
Essen im Diner
Nachdem wir uns also im Erlebnisbad ausgetobt hatten, ging es für uns weiter ins direkt
angeschlossene Paradise Diner. Wie oben bereits geschrieben, gehört für mich fettiges
Essen ganz typisch zu einem Schwimmbadbesuch dazu. Somit gab es für mich einen leckeren
Chickenburger und Pommes - soo lecker! Und da das noch nicht genug war, hab ich mir
danach gemeinsam mit den Kindern noch ein Eis gegönnt… Übrigens hab ich die
gesamte Schwangerschaft über so gelebt - ich hab mir immer alles gegönnt, wo ich Lust
drauf hatte und mich in keinster Weise eingeschränkt, nur damit ich vielleicht nicht
ganz so viel zunehme. Zugenommen hätte ich ja eh und daher wollte ich mir auch keinen
Druck machen, irgendetwas nicht essen zu können. Das Ganze führte dazu, dass ich jetzt
während der Schwangerschaft insgesamt über 20 kg zugenommen habe - mal schauen, ob und
wann ich die je wieder loswerde!? ;-)
Indoorspielplatz
Den nachmittag verbrachten wir, zur großen Freude aller Kinder, im Indoor-Spieleparadies
„Regenbogenland„. Wie in meinen Reisegedanken bereits geschrieben, stehe ich
solchen Indoorspielplätzen etwas zwiegespalten gegenüber. Klar ist das eine super Sache
für Kinder als“Schlecht-Wetter-Programm“, aber für uns Erwachsene war es, im
Gegensatz für die Kinder, nicht unbedingt das Paradies. Vielleicht war ich aber auch
etwas überempfindlich, weil Mininikabu etwas rumgetanzt hat und ich es insgesamt sehr
laut in dieser Spielhalle empfand. Was mich aber sofort wieder aufatmen und den Lärm
vergessen lassen hat, waren die super leckeren Waffeln, die es dort gab. Ich weiß, ich
bin eine schlechte Bloggerin - ich hab kein Foto davon gemacht - aber der Hunger war
einfach zu groß und die Waffeln waren schnell weggefuttert.
Fackelwanderung um den Schmelzteich
Als krönender und wunderschöner Abschluss unserer Reise ging es noch auf eine kleine
Nachwanderung mit Fackeln um den nahegelegenen Schmelzteich. Das Ganze wurde organisiert
und durchgeführt von Jörg (von Outdoofriend), der total tolle Ideen hatte und das Ganze
super für uns vorbereitet und auf unsere Gruppe abgestimmt hatte! Leider regnete es,
aber trotzdem war es ein total schöner abend. Neben der Wanderung gab es für die Kinder
noch eine kleine Schatzsuche und bevor wir losgingen, mussten wir noch beweisen, dass
wir als Team agieren können und mussten ein cooles Teamspiel absolvieren. Wie gesagt,
war das ein perfekter Abschluss unserer schönen Bloggerreise in den Harz und danach sind
wir alle einfach nur noch müde ins Bett gefallen…
Transparenz
Wir wurden kostenfrei in den Landal Park eingeladen und durften dort, dank vielen
Sponsoren kostenfrei wohnen und essen. Auch der Besuch im Erlebnisbad, im dazugehörigen
Diner, im Indoorspielplatz und die Nachtwanderung wurde uns gesponsert. Für diesen
Blogbeitrag habe ich keine Vergütung erhalten. Diese Tatsachen ändern aber nichts an
meiner Meinung zum Aufenthalt! Danke an alle Sponsoren und noch einmal ein riesen Dank
an Silvia und Alessia für die super Organisation der Reise!
Nachdem ich letztens meine Reisegedanken zu unserer
Bloggerreise in den Landal Park in den Harz mit euch geteilt habe, möchte ich euch heute ein
wenig mitnehmen und berichten, was wir am ersten Tag unseres Aufenthaltes so gemacht und
erlebt haben.
Angekommen sind wir alle am Freitagabend - ich war sogar schon am nachmittag da, weil die
Bahn so günstig fuhr und ich so ganz entspannt ankommen konnte. Netterweise wurde ich
von Silvias Mann am Bahnhof abgeholt und musste nicht noch mit Bus oder Taxi zum Landal
Park fahren - danke nochmal dafür!
Kosmetikbehandlung im Salztal Paradies
Da ich schon früher da war, als die anderen, durfte ich direkt nach meiner Ankunft eine
Kosmetikbehandlung genießen. Gemeinsam mit Alessia durfte ich das „Freundinnen
Special“ testen und wir ließen es uns so richtig gut gehen! Ein riesen Dank geht
hier an Frau Kottermann, die uns mit einer Gesichtsbehandlung und einem basischen Fußbad
empfing und uns einiges zu basischer Ernährung erzählt hat. Das war wirklich ein
perfekter und super entspannter Start in unser Bloggerwochenende!
Landal Park - Salztal Paradies
Aber erst wollte ich noch kurz etwas zu unserer Unterkunft, der Ferienwohnung im Landal
Park - Salztal Paradies sagen. Und zwar hatten wir ein Haus nur für uns allein, in dem 2
getrennte Ferienwohnung waren und konnten uns darin austoben und in den Zimmern
verteilen. Silvia wohnte gemeinsam mit ihrer Tochter Alessia den beiden Kindern und
Tina-Maria mit ihrer Tochter in der unteren Ferienwohnung - oben wohnte ich gemeinsam
mit Anika und ihrem Sohn und Pamela mit ihren beiden Kindern. Wir frühstückten jeweils
in den getrennten Ferienwohnungen, aber den abend haben wir gemeinsam in der unteren
Ferienwohnung verbracht. So auch am ersten abend und dazu kommen wir jetzt:
Gemeinsames kochen mit Tattoria la Vialla
Wie gesagt, Freitagabend begann sozusagen unsere Reise und damit auch der erste
offizielle Programmpunkt: Essen! Eigentlich stand der erste abend ganz im Zeichen des
Kennenlernens und entspannt ankommen. Aber da wir super leckere Produkte von der
Tattoria la Vialla gesponsert bekommen haben, zauberten wir uns damit ein leckeres
Abendessen. Es gab erst Antipasti, dazu frisches Brot (von der Bäckerei Dornemann) und
danach frische Pasta mit leckerer Bolognaise (die Silvia bereits zu Hause vorbereitet
hatte). So konnten wir alle zusammen an einem Tisch sitzen (wir am Esstch und die Kinder
am Couchtisch) und uns erst einmal alle Kennenlernen und gemeinsam das leckere Essen
genießen.
Kloster Walkenried
Den nächsten morgen starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück mit Leckereien vom
Edeka Schwarz Bad Sachsa, bevor es für uns zu einer Führung ins Kloster Walkenried ging.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich so gar nichts von diesem Klosterbesuch erwartet hatte
und daher unheimlich positiv überrascht war!
Beim Eintreten in die Flure des Klosters fühlte ich mich direkt nach Hogwarts versetzt
und suchte schon die Hausgeister an der Decke (Spoiler: da waren keine). Trotzdem war
ich von der Architektur un dden langen Gängen und großen Fenstern total überwältigt.
Außerdem durften wir zwei interaktive Dinge im Kloster unternhemen, was die Führung
neben den theoretischen Fakten sehr aufgelockert hat. Und zwar haben wir zuerst gelernt,
mit einer Feder zu schreiben und konnten uns dadurch ein wenig in die Mönche der
damaligen Zeit versetzen. Als zweites durften wir in die Kutten der Mönche schlüpfen und
haben einen Marsch durch die Flure unternommen - das war auch mal ganz spannend, selbst
zu durchleben. Auf jeden Fall kann ich abschließend zu unserem Besuch im Kloster
Walkenried sagen, dass es ein spannender und abwechslungsreicher Aufenthalt war und ich
den Besuch dort wirklich nur empfehlen kann!
Nach dem spannenden vormittag im Kloster hieß es für mich erst einmal ein wenig
entspannen. Die kleine Murmel hat mir schon das ein oder andere Mal gezeigt, dass
Überanstrengung gar nicht gut ist und daher bin ich auch nicht mit den anderen in die
Schlittschuhhalle gegangen. Außerdem fände ich es auf dem Eis eh etwas zu gefährlich für
mich und Mininikabu, daher hab ich die Zeit genutzt, um mich mit einem leckeren Tee aufs
Sofa zu krümeln und habe ein wenig Kraft für den abend getankt. Denn am abend sollte es
sportlich werden:
Bowling im Bowlingcenter Bienert & Schwarz
Auf dem Programm stand eine Runde Bowling und auf diesen Programmpunkt hatte ich mich
schon die ganze Zeit gefreut. Ich war schon einige Jahre nicht mehr bowlen, bin darin
auch nicht sonderlich gut, aber irgendwie hat es mir immer Spaß gemacht. Somit freute
ich mich auf diesen abend besonders - und wie ihr seht, ich hab meine Bowlingkugel
einfach selbst mitgebracht, haha! Leider war derjenige, der uns und unsere Bahn betreute
bzw. sich um unser Wohlergehen kümmern sollte, an dem Tag wohl mit dem falschen Bein
aufgestanden und nicht so gut drauf. Das hat ein wenig unsere Stimmung getrübt - aber
ihr wisst ja, ich hab immer Sonne im Herzen und hab mich davon so gar nicht runterziehen
lassen. Ich trnka leckeren KiBa und rollte die Kugeln die Bahn entlang. Gewonnen hab ich
nicht (ich glaub, ich war meilenweit davon entfernt), aber darum ging es auch nicht -
wir hatten alle zusammen unheimlich viel Spaß und haben uns ein wenig sportlich
betätigt! Darum durften wir uns danach auch ein richtig großes Abendessen gönnen…
Abendessen im Bowlingrestaurant
Wie gesagt, hatten wir fleißig unsere Kugeln geschwungen und nachdem die 2 gebuchten
Stunden (wie im Flug) vergangen waren, ging es für uns ca. 10 Schritte weiter ins
Bowlingrestaurant. Ich hatte nicht so richtig großen Hunger und gönnte mir daher einfach
einen frischen Salat mit Schinken und Ei - der war aber wirklich super lecker und
reichte für meinen Hunger perfekt aus!
Ihr seht schon, Essen stand während der Reise neben den vielen Aktivitäten auch mit ganz
oben auf dem Programm. Wir begannen mit dem gemeinsamen kochen am Freitagabend und der
Samstagabend endete mit dem leckeren Essen im Bowlingrestaurant. Was wir am Sonntag noch
alles gemacht und erlebt haben, erfahrt ihr im zweiten Teil meines „Bloggerreise
Harz - Reiseberichtes“ - seid gespannt!
Transparenz
Wir wurden kostenfrei in den Landal Park eingeladen und durften dort, dank vielen
Sponsoren kostenfrei wohnen und essen. Auch der Besuch im Kloster Walkenried, im
Bowlingcener und im dazugehörigen Restaurant wurde uns gesponsert. Für diesen
Blogbeitrag habe ich keine Vergütung erhalten. Diese Tatsachen ändern aber nichts an
meiner Meinung zum Aufenthalt! Danke an alle Sponsoren und noch einmal ein riesen Dank
an Silvia und Alessia für die super Organisation der Reise!
Wer mir auf Instagram folgt, wird gesehen haben, dass ich im
November ein wunderschönes Wochenende im Landal Park im Harz verbracht habe. Das Ganze war
eine Bloggerreise, die von Silvia und Alessia vom Blog „Filine bloggt“
organisiert wurde und ich habe mich unheimlich gefreut, dass die zwei mich mit eingeladen
haben. Eigentlich war es nämlich als „Familien-Bloggerreise“ gedacht und alle
anderen, die dabei waren, haben ihre Kinder mitgebracht - ich war halt mit meiner Murmel
dabei und konnte schonmal sehen, wie es so ist, mit vielen Kindern Urlaub zu machen. Bevor
ich euch ganz genau von der Reise berichte und euch erzähle, was wir so erlebt haben, möchte
ich heute meine Reisegedanken mit euch teilen:
„Hach, ich mag den Harz“ - dachte ich, als ich in der Bahn auf dem Weg zur
Bloggerreise war und an den wunderschönen Bergen entlang gefahren bin.
„Voll schön hier!“ - dachte ich, als ich unsere süße Ferienwohnung im Landal
Park betreten habe und mich gleich unheimlich wohl gefühlt hab…“
„Wellness sollte ich mir viel öfter gönnen!“ - habe ich gedacht, als ich eine
super entspannende Gesichtsbehandlung im Salztal Paradies Kosmetik bekam.
„Wie soll ich das alles nach Hause tragen?“ - gedacht, als ich die ganzen
Geschenke von den Sponsoren gesehen habe - nicht nur ich hab eine
„Goodiebag“ bekommen, sondern Mininikabu hat auch eine eigene mit tollen
Babysachen bekommen!
„Ich sollte schwimmen in meinen Alltag integrieren und öfter schwimmen gehen, das
tut mir so gut und macht Spaß!“ - waren meine Gedanken, als wir im Badeparadies
waren.
„Wer soll das denn alles essen?“ - das dachte ich, als Alessia die Kisten vom
Edeka Schwarz mitbrachte - wir wurden nämlich für Frühstück und Abendessen vom Edeka
Schwarz Markt gesponsort und es war wirklich für jeden etwas Leckeres dabei und es war
so viel, dass wir danach noch einiges mit nach Hause nehmen konnten.
„Hallo, ich hab meine eigene Kugel mitgebracht!“ - das hab ich nicht nur
gedacht, sondern sogar laut gesagt, als wir auf der Bowlingbahn waren, haha!
„Mal schauen, ob ich jemals mit meinen Kindern dieses Schlecht-Wetter-Programm
machen werde…“ - waren meine Gedanken, als ich im Indoorspielplatz
„Regenbogenland“ saß und mir nicht sicher war, ob ich es da jetzt schön oder
einfach nur chaotisch finden sollte… Auf jeden Fall gab es dort super leckere
Waffeln, die mich den Lärm fast wieder vergessen ließen, haha.
„Hier sieht es aus, wie in Hogwarts.“ - dachte ich, als wir das Kloster
Walkenried besuchten und eine Führung machten.
„Warum macht man Nachtwanderungen eigentlich nur als Kind?“ - hab ich
gedacht, als wir am letzten abend eine Fackelwanderung mit Schatzsuche mit Jürgen von
„Outdoofriend“ um den Schmelzteich gemacht haben - es war nämlich total
schön, auch wenn es leider geregnet hat.
„Womit hab ich das alles verdient?“ - waren so ca. jede Minute meine
Gedanken, aber ganz besonders, als ich die ganzen Geschenke gesehen habe, die es in den
Goodiebags, aber auch einfach so zwischendurch gab. Silvia und Alessia haben unheimlich
viele tolle Sponsoren (Börner Eisenacher, Hugo Frosch, Beckers Bester, Urlaubsbox, Café
Dornemann, Baedeker, Trattoria la Vialla, Bübchen und noch mehr…) mit ins Boot
geholt.
„Danke, danke, danke!“ - denke ich noch immer, wenn ich an das schöne
Wochenende zurück denke und möchte hiermit allen Sponsoren noch einmal danke sagen udn
ganz besonders Silvia und Alessia für ihre Mühe und die ganze Organisation danken!
Mit dabei waren übrigens noch Pamela mit ihren Kindern, Tina-Maria mit ihrer Tochter und
Anika mit ihrem Sohn.
Nachdem ich meine erste HollandChallenge beim Watersnoodmuseum erfolgreich und vollkommen
durchnässt bestanden hatte, machten wir uns auf den Weg zu unserem zweiten Ziel - nach Urk.
Von Urk hatte ich zuvor noch nie gehört und war daher ganz gespannt, was uns dort erwarten
würde. Dass es etwas mit Wasser zu tun haben würde, wusste ich ja aufgrund der Challenge,
die das Thema „WaterChallenge“ trug, aber dass wir auch hier wieder direkt am
Hafen mit Blick auf das Ijsselmeer wohnen würden, hatte ich mir nicht ausgemalt. Dieses Mal
aber wirklich nur „am“ Hafen und nicht auf einem Boot im Hafen. ;-) Wir
übernachteten in der süßen, kleinen Pension „De Roos„, die familiengeführt ist
und 4 super süß und liebevoll eingerichtete Zimmer hat.
Wir kamen am nachmittag in Urk an und es fing bereits an zu dämmern, trotzdem wollten wir
uns schonmal einen ersten Eindruck vom Ort machen und sind ein wenig am Hafen entlang
spaziert. Es war total windig, das Ijsselmeer zeigte sich von seiner wilden Seite und
wir ließen uns einmal durchpusten. Außerdem ging es für uns am abend noch lecker Fisch
essen im Restaurant „De kaap“.
Am nächsten Morgen, nachdem wir ganz gemütlich mit Blick auf das Ijsselmeer gefrühstückt
hatten, wurden wir von Jokie (von der TouristInfo Urk) abgeholt, die mir den Umschlag
mit meiner Challenge-Aufgabe überreichte und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum
Restaurant „De Boet“, in dem ich dann gemeinsam mit Küchenchef und Besitzer
des Restaurants Cees Kramer (das erste Mal in meinem Leben) eine Maischolle zubereiten
musste/durfte. Wie ich mich dabei so angestellt hab und ob ich meine Challenge bestanden
hab, könnt ihr im Challenge-Video sehen.
Führung durch Urk
Nach dem Kochen ging es noch weiter zu einer kleinen Führung durch Urk, durch süße kleine
Gassen, über den Marktplatz, zum Leuchtturm (und sogar oben drauf!) und dann am Hafen
entlang zu einer Fischauktion. Ich war vorher noch nie auf einer Fischauktion und es war
ganz spannend, so etwas mal live mitzuerleben. Es waren hauptsächlich Aale, die frisch
gefangen und aus den Booten geholt wurden. Diese lebten noch und waren super aktiv in
den Eimern unterwegs, manche schlängelten sich über den Boden und mussten von den
Fischern wieder eingefangen werden. Nicht unbedingt der schönste Anblick, so ein
schleimiger Aal, der über den Boden schlängelt, aber irgendwie auch mal ganz spannend,
das ganze Prozedere mitzuverfolgen. Ich fand es einerseits ganz spannend, muss aber
sagen, dass ich das Ganze nicht unbedingt ein zweites Mal anschauen müsste, haha!
Ich wäre am Liebsten geblieben…
Den wunderschönen Tag mit perfektem Sonnenwetter, vielen Erlebnissen und super spannenden
Anekdoten über Urk schlossen wir mit einem leckeren Kaffee auf der Dachterasse des
„Het Achterhuis“ ab und mussten uns dann leider schon langsam wieder auf den
Weg nach Amsterdam zum Flughafen machen. Am Liebsten wäre ich einfach auf der
Dachterasse sitzen geblieben oder entlang des Hafens spaziert, aber der Flug war gebucht
und wir mussten dann leider los…
Hier im Moodvideo findet ihr noch ein paar schöne Eindrücke von unserem Tag in Urk:
Gewinnspiel
Kommen wir nun zum wunderbaren Abschluss meiner Reiseberichte in die Niederlande im
Rahmen der HollandChallenge - und zwar darf ich einen super tollen Preis an euch
verlosen und freue mich, dass zwei von euch in das wundersüße Urk reisen dürfen und
vielleicht ein wenig meinen Spuren folgen werden.
„Gewinnt eine Reise für 2 Personen ins ur-holländische Urk. Genießt eine
Übernachtung im charmanten B&B De Roos samt Frühstück und macht eine kleine
Zeitreise im Museum Het Oude Raadhuis Urk.“
Klingt das nicht einfach super? Um zu gewinnen, müsst ihr einfach nur hier unter dem
Blogpost einen Kommentar hinterlassen und mir sagen, was euch an einem Aufenthalt in Urk
reizen würde - würdet ihr gern auf den Leuchtturm steigen, um den schönen Ausblick zu
genießen, einfach durch die kleinen Gassen schlendern oder eine Bootstour am Hafen
machen? Ich bin gespannt, was ihr so vor habt und freue mich auf eure Kommentare! Wenn
ihr ein zweites Gewinnslos und somit eure Gewinnchance verdoppeln möchtet, freue ich
mich ebenfalls über einen „Daumen hoch“ und einen Kommentar unter dem
Moodvideo auf Youtube.
Das Gewinnspiel läuft bis nächsten Sonntag, 10.12.2025 um 20:30 Uhr und den Gewinner/die
Gewinnerin werde ich dann per Mail benachrichtigen! Alle weiteren Teilnahmebedingungen
findet ihr hier.
Transparenz
Die Reise wurde mir und meinem Mann vom NBTC komplett finanziert und Anreise,
Übernachtung und Verpflegung vor Ort wurde für uns übernommen (vielen Dank noch einmal
dafür!). Der Gewinn für euch wird ebenfalls vom NBTC gesponsert. Außerdem erhalte ich
für das Erstellen von 2 Videos (mit den erfüllten HollandChallenges) eine Vergütung.
Dieser und beide vorangegangenen Blogposts zu unserem Aufenthalt in den Niederlanden im
Rahmen der HollandChallenge, werden nicht vergütet und sind von mir ganz freiwillig und
frei vom Vertrag geschrieben, um euch ein wenig mit auf unsere Reise zu nehmen. Somit
ist klar, dass meine positive Meinung unbeeinflusst von der Zusammenarbeit ist!
Mal in einem Hausboot übernachten - das war irgendwie schon immer ein kleiner Traum von mir
und während unseres verlängertem Wochenendes in den Niederlanden ist dieser endlich in
Erfüllung gegangen. Wir verbrachten dort nämlich eine nacht auf dem Klipper Morgenster im
beschaulichen Zierickzee und danach eine nacht in einer süßen Pension im wunderschönen Urk.
Heute möchte ich euch aber mit auf unsere Reise durch Zierikzee nehmen und euch erzählen,
was wir dort so erlebt und gesehen haben und was meine HollandChallenge dort (bzw. dort in
der Nähe) war.
Und zwar hab ich ja im letzten „bewusst
Reisen“ Beitrag schon ein paar meiner Reisegedanken mit euch geteilt und möchte daran jetzt anschließen.
Wir kamen vormittags in Amsterdam an und hatten da noch ein paar Stunden Zeit, bevor es für
uns mit dem Mietwagen weiter nach Zierikzee ging. Da keine feste Uhrzeit mit dem
Hausbootbesitzer abgemacht war und wir uns einfach melden sollten, wenn wir kurz vor unserem
Ziel waren, waren wir ziemlich flexibel und hatten keinerlei Zeitdruck - sowas mag ich im
Urlaub ja am Liebsten! So starteten wir also mit einem gemütlichen Bummel durch Amsterdam,
um dann nach ca. 2 1/2 Stunden laufen, staunen, schöne Häuser anschmachten einer 5€ Fanta
(und ja, es waren nur 0,2 l und sie war nicht mit Sternenstaub oder Goldrand…)
gestärkt weiter in Richtung Zierikzee fahren zu können.
Hausbootliebe
In Zierikzee angekommen, war ich direkt verliebt. Wir wussten nur, dass wir in einem Hausboot
übernachten dürften, aber welches und wie groß es sein wird, war uns nicht bewusst. Als wir
dann den Klipper „Morgenster“ sahen, waren wir wirklich mehr als positiv
überrascht und ich freute mich gleich noch mehr, auf diese besondere Erfahrung. Wir hatten
im Prinzip ein ganzes Segelschiff für uns allein und eine super süße kleine Kajüte (sagt man
das so?) mit Bett, Tisch, 2 Sesseln, einem kleinen Klo mit Dusche und einer kleinen
„Terasse“, also einem Aussensitzbereich. Ich fühlte mich direkt wohl dort und
wäre am liebsten eingezogen. Direkt am Wasser fühle ich mich ja eh immer pudelwohl, aber auf
dem Wasser war nochmal ein ganz anderes, wunderschönes Gefühl!
Nachdem wir es uns ein wenig in unserer Kajüte gemütlich gemacht und all unser Zeug verstaut
hatten, ging es am Abend den Ort erkunden. Das Schöne war, dass alles fußläufig zu erreichen
war und wir uns daher ganz entspannt den Hafen und die süße Innenstadt Zierikzees anschauen
konnten. An dem Wochenende, an dem wir da waren, fand anscheinend ein Jahrmarkt statt,
sodass die Innenstadt voll mit Buden, Karussels und Menschen war. Auch das Wetter spielte
perfekt mit und wir konnten uns so einen super Eindruck von Zierikzee machen. Mehr dazu
könnt ihr neben den Fotos auch im Moodvideo sehen, das ich euch unten einbinde.
Treiben lassen
Wir ließen uns also einfach ein wenig treiben, aßen leckeres Eis, schlenderten durch die
Stadt und entlang des Wassers am wunderschönen Hafen und ließen Zierikzee einfach auf uns
wirken. Es war ein wunderschöner Nachmittag und ich bin wirklich froh, diesen mir vorher
noch unbekannten Ort ein wenig besser kennenlernen zu dürfen. Zum Abendessen ging es für uns
zu einem leckeren 2-Gänge-Menü in die Brasserie Maritime direkt am Hafen mit Blick aufs
Wasser und unser Hausboot. Wir aßen leckeren Fisch und danach gab es „Heiß auf
Eis“ als Dessert - sooo lecker, sag ich euch!
Der perfekte Abschluss des Tages war ein warmer Tee auf unserer
„Hausboot-Terasse“ vor unserer Kajüte. Man war auf dem Wasser, konnte dem
Geschehen am Hafen zusehen, hatte aber trotzdem irgendwie eine private kleine Ecke für sich,
mitten in der Natur, an der frischen Luft und in einer wunderschönen Umgebung. Danach sind
wir vollgegessen und voller Enorphine in unser Hausboot-Bettchen gefallen und haben super
geschlafen!
Wie im Paradies
Am nächsten Morgen starteten wir nach einer frischen Dusche mit super leckerem Frühstück
ebenfalls auf unserer „Hausboot-Terasse“. Es war wirklich herrlich den Morgen
auf dem Wasser zu beginnen und dort von Fußgängern freundlich begrüßt zu werden, während man
leckeren, frischgepressten Saft trank und Croissants aß - der Frühstückskorb mit komplett
frischen und super leckeren Zutaten wurde uns morgens vorbeigebracht und wir mussten uns um
nichts kümmern - ein bisschen wir im Paradies (jedenfalls stell ich es mir so vor - Wasser
um mich herum, wunderschönes, sonniges Wetter, leckeres Essen und gut gelaunte Leute - so
ließ es sich wirklich aushalten!).
Leider mussten wir nach dem Frühstück schon wieder auschecken und uns auf den Weg zur ersten
HollandChallenge machen. Wir wussten hier nur, dass das „Watersnoodmuseum“ unser
Ziel war - was uns dort erwartete und was die Challenge sein würde, erfuhren wir aber erst
vor Ort. Auf unserer Fahrt zum Museum schwenkte das Wetter von blauem Himmel un
dSonnenschein schon zu grauem Himmel um, aber wir ließen uns davon nicht beirren und waren
natürlich trotzdem gut drauf (Sonne im Herzen - ihr wisst Bescheid!).
HollandChallenge
Wir wurden am Museum freundlich begrüßt und bekamen als erstes eine Führung durch das Museum
und konnten uns so ein Bild von der Flut 1953 machen, bei der die Niederländer wortwörtlich
gegen das Wasser ankämpfen mussten. Wer sich dafür interessiert, kann sich hier ein wenig
schlau lesen. Nach der Führung und einer Stärkung im Museumscafé (danke für die Einladung)
ging es für meinen Mann und ich wieder nach draussen, wo wir die HollandChallenge ausführen
mussten. Wir hatten die Aufgabe mit Hilfe der Zeeland App eine Route rund um das Museum
abzulaufen und dabei Fragen zu beantworten, bzw. ein Lösungswort zu finden. Ich fühlte mich
dabei wie bei einer Schnitzeljagd und ein bisschen zurück in meine Kindheit versetzt.
Passend zur „WaterChallenge“ hat es bei unserem Rundgang (der ca. 2 Stunden
dauerte) ununterbrochen geregnet… Aber wir haben das Beste draus gemacht und hatten
trotzdem Spaß. Ob ich die Challenge bestanden habt, könnt ihr im HollandChallenge-Video
nachsehen.
Moodvideo
Im folgenden Moodvideo seht ihr noch ein paar Eindrücke von Zierikzee und auch ein paar
kleine Ausschnitte aus dem Challenge-Video. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig begeistern,
für den noch nicht ganz so bekannten niederländischen Ort und vielleicht habt ihr ja auch
mal Lust auf einen Besuch dort und ggf. sogar auf eine Übernachtung auf dem Hausboot!? Wart
ihr schonmal in den Niederlanden? Wenn ja, kennt ihr süße auch kleine Orte, neben Amsterdam
Den Haag und Rotterdam? Ich freu mich immer über neue „Reiseziel-Tipps“ und die
Niederlande haben es mir wirklich angetan!
Transparenz
Die Reise wurde mir und meinem Mann vom NBTC komplett finanziert und Anreise, Übernachtung
und Verpflegung vor Ort wurde für uns übernommen (vielen Dank noch einmal dafür!). Außerdem
erhalte ich für das Erstellen von 2 Videos (mit den erfüllten HollandChallenges) eine
Vergütung. Dieser, der vorangegangene mit meinen Reisegedanken und der folgende Blogpost über unseren Aufenthalt in
Urk, werden nicht vergütet und sind von mir ganz freiwillig und frei vom Vertrag
geschrieben, um euch ein wenig mit auf unsere Reise zu nehmen. Somit ist klar, dass meine
positive Meinung unbeeinflusst von der Zusammenarbeit ist!
Im Frühjahr diesen Jahres bekam ich eine Mail mit der Anfrage,
ob ich an der HollandChallenge teilnehmen und dabei 2 noch nicht so bekannte Orte in den
Niederlanden besuchen und besser kennenlernen möchte. Da ich das Reisen und Kennenlernen von
neuen Orten liebe und Challenges sowieso immer spannend finde, hab ich mich total gefreut
und direkt zugestimmt, dabei zu sein!
Bevor ich euch in 2 weiteren Beiträgen von den Orten (Zierikzee und Urk) und meinen
Abenteuern vor Ort erzähle, möchte ich euch allgemein ein wenig zur HollandChallenge und
zu meinem Reisegedanken erzählen.
Die HollandChallenge an sich bestand aus zwei verschiedenen Aufgaben, die an zwei Orten
ausgeführt und per Video begleitet werden mussten. Vor meiner Ankunft hatte ich wirklich
keine Ahnung, was mich dort erwarten wird. Ich wusste nur, wo ich wann sein sollte und
wo ich übernachten werde bzw. wir – denn ich hatte das Glück, dass mein Mann mich auf
der Reise begleiten durfte. Er war aber nicht nur mein Reisebegleiter und Entertainer,
sondern er hat auch die Videos für die HollandChallenge gedreht und ohne ihn wäre ich
vor Ort ganzschön aufgeschmissen gewesen.
Bevor ich aber weiter ausführlich berichte (das möchte ich ja in den kommenden zwei
Beiträgen über Zierikzee und Urk und die jeweilige Challenge), gibt es jetzt ganz
unsortiert meine Reisegedanken für euch. Ihr wisst, meine Reisegedanken sind meine persönlichen Gedankenfetzen, einfach
stichpunktartig und wild durcheinander aufgereiht. Seid gespannt, was ich in Holland so
gedacht, gefühlt und erlebt habe und folgt mir auf meiner kleinen Reise durch Amsterdam
(da sind wir gelandet und hatten noch einen ganzen Tag Zeit) Zierikzee und Urk:
Reisegedanken
- Amsterdam hatte ich viel grauer und dreckiger in Erinnerung und war wirklich positiv
überrascht (ich war einmal für einen Tag in der 9. Klasse dort und konnte mich nur noch
an die Rotlichtecke und an Kotze an jeder Straßenecke erinnern…)
- Ich liebe den niederländischen Baustil mit Klinkern, vielen kleinen bunten Häusern und
die schmalen Gassen überall
- ganz besonders gefällt mir, dass hier überall Wasser ist (ob nun Seen, das Meer oder
kleine Kanäle)
- Holland (ganz besonders Amsterdam) ist einfach sowas von perfekt für Fahrradfahrer
ausgestattet und hier ist gefühlt jeder mit dem Rad unterwegs, ob Kinder, die zur Schule
fahren oder der Banker im Anzug - total genial!
- Diese Reise ist der erste Auslandsaufenthalt für Mininikabu gewesen und irgendwie war
es ein ganz besonderes Gefühl, mit kleinem Wunder im Bauch so eine Reise zu machen und
alles war noch viel schöner und intensiver, als ohne Baby im Bauch
- In einem Hausboot wollte ich schon immer mal übernachten und das in Zierikzee war
einfach soooo schön (aber dazu mehr im nächsten Beitrag zu unserem Tag in Zierikzee)
- Hier sind alle so super freundlich und wirklich interessiert, ohne oberflächlich zu
wirken - man fühlt sich direkt angekommen und sehr nett aufgenommen
- Die Niederländer (jedenfalls die, die wir kennengelernt haben) nehmen es mit Terminen
nicht ganz so streng und kommen einfach mal ne Stunde später, ohne sich zu melden - für
typische Deutsche echt etwas irritierend, aber auch irgendwie sehr entspannt und
sympatisch.
- Wir haben an jedem der 3 Tage Fisch gegessen und sogar ich als
„Nicht-so-gern-Fischesserin“ mochte es total und habe mich getraut, auch mal
Neues zu probieren, wie zum Beispiel Muscheln.
- Wenn man mit Blick aufs Wasser in einem Restaurant sitzt und Fisch isst, kann er aber
auch einfach nur gut schmecken
- Bei meiner ersten Challenge war ich nach der Durchführung bis auf die Unterhose nass
(vom Regen!)
- Im Watersnoodmuseum hab ich gelernt, wieso die Niederländer so gut im Deiche bauen sind
- sie haben nämlich schon langjährige Erfahrung darin - auch heute werden in anderen
Ländern (z. B. Deutschland) noch immer Niederländer angefordert, wenn es um den Bau von
Deichen geht!
- In Urk war ich das allererste Mal auf einer Fischauktion und es war ganz interessant,
aber ich muss sowas nicht unbedingt wieder besuchen, haha
- Die Holzcloques haben je nach Berufsgruppe andere Funktionen und sehen auch
unterschiedlich aus
- Ich war in Urk das erste Mal in meinem Leben auf einem Leuchtturm (und das, obwohl ich
11 Jahre in Ostfriesland gewohnt hab) und es war total schön, über den Ort und das Meer
schauen zu können!
- Ich hab das erste Mal in meinem Leben Fisch frisch zubereitet und es war so einfach -
und lecker!
- In Urk wäre ich am Liebsten geblieben, weil es dort so schön war und das Wetter und der
beschauliche Ort sich von seiner allerbesten Seite gezeigt haben
Resumé
Ihr seht, ich hab einiges erlebt, meine Gedanken sind größtenteils positiv und ich
erinnere mich total gern zurück an die 2 1/2 Tage in den Niederlanden. Zierikzee und Urk
und auch meine Challenges vor Ort haben mir total gefallen und ich möchte mich hiermit
noch einmal beim NBTC und ganz besonders bei den Menschen, die mir vor Ort Rede und
Antwort gestanden und mich bei den Challenges unterstützt haben und die Mädels und Jungs
der 744 Werbeagentur für die gesamte Organisation, danken!
Transparenz
Die Reise wurde mir und meinem Mann vom NBTC komplett finanziert und Anreise,
Übernachtung und Verpflegung vor Ort wurde für uns übernommen (vielen Dank noch einmal
dafür!). Außerdem erhalte ich für das Erstellen von 2 Videos (mit den erfüllten
HollandChallenges) eine Vergütung. Dieser und die beiden folgenden Blogpost werden nicht
vergütet und sind von mir ganz freiwillig und frei vom Vertrag geschrieben, um euch ein
wenig mit auf unsere Reise zu nehmen. Somit ist klar, dass meine positive Meinung
unbeeinflusst von der Zusammenarbeit ist!
Die dritte und letzte Station unserer Pressereise mit
Landidyll war das Landidyll Hotel Klostermühle in der Pfalz - besser gesagt, im
beschaulichen Örtchen „Münchweiler“. Hier wurden wir von Erik Jennewein und
seiner Frau Violaine herzlich begrüßt, die gemeinsam Inhaber der Klostermühle sind. Außerdem
ist Eriks Schwester Carla mit in das Hotelgeschehen involviert - sie betreibt den
biologischen Gemüsebaubetrieb und den Hofladen „Fräulein Lenz“ gemeinsam mit
ihrer Frau. Hier arbeitet also die ganze Familie unter einem Dach und man kann noch von
einem ursprünglichen Familienbetrieb sprechen - so wie es für die Landidyll Hotels typisch
ist!
Trecker fahren
Da Erik nicht nur der Inhaber der Klostermühle ist, sondern auch einen eigenen
landwirtschaftlichen Betrieb führt, hat er sich einen besonderen Programmpunkt für
unseren Aufenthalt überlegt. Und zwar durften wir alle mal mit einem der riesigen
Trecker fahren. Besonders die Männer haben sich darauf schon seit Beginn der Reise
gefreut und ich war sehr gespannt, da ich ja bereits als Jugendliche Treckerfahren
gelernt habe, aber noch nie auf so einem Riesenteil saß. Erik hatten wir zu Beginn nur
verraten, dass einer aus der Gruppe bereits Treckerfahrerfahrung hat und er hatte
irgendwie direkt, nachdem ich eingestiegen war, gesehen, dass ich diejenige bin. Woran
auch immer er das erkannt hat!? Jedenfalls war ich schon ein bisschen stolz, dass ich
mit diesem riesen Gefährt + Anhänger in einem Zug rückwärts einparken konnte und die
Männer haben auch nicht schlecht gestaunt, haha! ;-) Das war also absolut ein cooles
Erlebnis und eine super Idee von Erik!
Leckere Stärkung
Nach unserer Rückkehr vom Feld (wir sind natürlich nur auf Eriks privater Weide und nicht
auf der Straße gefahren), gab es bereits die erste Stärkung. Und zwar wurden wir mit
frischer Gemüsequiche von „Fräulein Lenz“ überrascht und danach durften wir
es uns noch mit einigen leckeren frisch gebackenen Kuchen und anderen Süßspeisen gut
gehen lassen! Das klingt vielleicht etwas „komisch“, aber man hat die Liebe
und Leidenschaft am Kochen und Zubereiten vom Essen geschmeckt und auch, dass die
Zutaten frisch und selbst angebaut waren, hat eindeutig zur Qualität und zum guten
Geschmack beigetragen!
Brot backen
Nachdem wir alle gesättigt und gestärkt waren, durften wir nochmal ein wenig
„hinter die Kulissen“ schauen. Und zwar hat Carla uns mit in die Hotelküche
genommen und wir durften mit ihr gemeinsam unser eigenes Brot zubereiten. Ich hab bisher
immer nur mit Brotbackmischungen Brot selbst gebacken (und allein das ist ja schon immer
mega lecker), aber das hier aus frischen Zutaten und mit selbst angemischtem Sauerteig
konnte einfach nur ein Träumchen werden. Wir kneteten, rührten und mischten Zutaten und
hatten total Spaß dabei und am gleichen abend durften wir unser eigenes Brot zur
Vorspeise des Abendbrotes genießen - es war wirklich suuuper lecker!
Blumen pflücken
Gegenüber von der Klostermühle befindet sich ein großes Blumenfeld, welches zum Hotel
gehört. Hier kann man sich selbst Blumen pflücken bzw. abschneiden und gegen einen
geringen Geldwert anderen damit eine Freude machen. Ich kannte solche
„Selbstpflück-felder“ bisher noch nicht und finde die Idee total klasse! So
hat man immer frische Blumen und kann sich alle selbst aussuchen und ganz individuell
zusammenstellen. Natürlich muss man sie nicht verschenken, sondern kann sich auch selbst
eine Freude damit machen - denn ich finde, Blumen machen jedes zu Hause noch schöner!
;-)
Abendessen mit Weinbegleitung
Neben dem eigenen gebackenen Brot, das wir zur Vorspeise genießen durften, gab es zum
Abendbrot mal wieder ein ausgezeichnetes, abwechslungsreiches und unheimlich leckeres
Menü. Dieses wurde mit Wein vom „Weingut hinter der Kirche“ ergänzt
(natürlich nicht für mich - aber die anderen haben gesagt, dass alle Weine unheimlich
lecker waren! - Bei Silvia könnt ihr dazu noch ein bisschen mehr nachlesen.). Der Winzer
und Inhaber des Weinguts war persönlich bei unserem Abendessen dabei und hat jeden Gang
mit passendem Wein und einer kleinen Anekdote dazu begleitet.
Nachhaltig und regional
Kommen wir aber nun zum Essen: auch hier in der Klostermühle, wird, wie in den meisten
Landidyll Hotels, großer Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit (unter anderem) im
Bezug auf das Essen bzw. die Rohstoffe gelegt. Wie bereits oben erwähnt, baut Carla das
Gemüse selbst an und dieses wird nicht nur auf dem Markt verkauft, sondern auch im
Hotelrestaurant verarbeitet. Und ich kann euch sagen, es sieht nicht nur unheimlich bunt
und lecker aus, es war auch genauso! Ach unn von dem Dessert (64%iges Schokomousse von
Valrhona Manjari mit frischen Pfälzer Beeren) hätte ich auch ganz locker noch ein
zweites essen können - das war einfach traumhaft gut!
Wie ihr seht, hatten wir eine wunderbare, abwechslungsreiche, spannende und sooo leckere
Zeit im Landidyll Hotel Klostermühle und ich kann nur noch einmal wiederholen: Wenn ihr
gern Urlaub in Deutschland macht und inhabergeführte, super schöne, individuelle Hotels
unterstützen und besuchen möchtet, dann kann ich euch Landidyll wirklich nur ans Herz
legen!
Außerdem hab ich mich total gefreut, die liebe Silvia auf der Reise kennengelernt zu
haben, denn sie hat mich direkt zu einer von ihr selbst organisierten Reise in den
wunderschönen Harz eingeladen, die vor 2 Wochen stattfand - aber dazu gib es bald mehr
zu lesen! ;-)
Transparenz
Für diesen Beitrag habe ich keine extra Vergütung erhalten, aber da es sich um eine
Pressereise handelt, wurden Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung vor Ort für mich
übernommen. Dies spielt aber keine Rolle in meiner Empfehlung und meine Meinung wurde
dadurch nicht verfälscht. Ich würde euch hier nichts empfehlen, was ich nicht selbst
auch buchen würde! Danke an Feuer und Flamme PR und an die Landidyll Hotels für die
Einladung und das tolle Programm!
Wie bereits in meinem ersten Beitrag zur Pressereise mit den Landidyll
Hotels, hab ich euch erzählt, dass wir an einem Tag einen Abstecher zum Landidyll Hotel
Halfenstube an der Mosel gemacht haben und was wir dort erlebt, gesehen und genossen haben,
erzähle ich euch heute.
Und zwar liegt das Hotel wirklich direkt an der Mosel und hat sogar eine eigene Terasse,
die direkt ans Ufer grenzt – total schön! Was natürlich auch typisch Mosel ist, sind die
vielen Weinberge drum herum und da der Hotelinhaberin Silvia einige der Weinstöcke auf
den Weinbergen gehören, hat sie es sich natürlich nicht nehmen lassen, uns dort
durchzuführen und ein wenig zum Weinanbau zu erzählen. Bevor wir aber losmaschierten,
durften wir uns noch in Ruhe die Halfenstube anschauen. Es gibt eine Sauna, bzw. die
„SPA Halfenscheune“, die man sogar (auch als nicht Hotelgast) ganz exklusiv
für sich allein bzw. als Paar buchen kann – das kann ich mir total gut vorstellen, denn
dann kann man da ganz entspannt den gesamten Bereich für sich nutzen und es sich gut
gehen lassen.
Jedes Zimmer ist total gemütlich eingerichtet und hat seinen besonderen Charme. Ich hab
mich zum Beispiel direkt in die Zimmer mit offenen Balken (die extra freigelegt wurden)
verliebt! Manche Zimmer haben sogar einen Balkon direkt zur Mosel raus – also mit
wunderschönem Ausblick! Neben den hübschen Zimmern gibt es auch noch eine große
Sonnenterasse und die bereits erwähnte Moselterasse. Zum draussen sitzen und Natur
genießen ist also auf jeden Fall für jeden etwas dabei!
Da wir das Glück hatten, Silvia, als Inhaberin des Hotels selbst kennenzulernen und das
ein oder andere Gespräch mit ihr zu führen, hat man direkt bemerkt, dass sie niemals
still steht und immer wieder neue Ideen hat, die das Hotel aufwerten oder zu etwas ganz
Besonderem machen. So hat sie sich in den Kopf gesetzt, ein altes gegenüberliegendes
Haus „die Villa“ komplett zu sanieren und restaurieren und da weitere
Doppelzimmer und einen Wellnessbereich für das Hotel einzurichten. Es wird dort
Massageräume und weitere Wellnessangebote geben und ich bin davon überzeugt, dass es
wirklich klasse wird. Beim erzählen sprudelte sie nur so vor Kreativität und Energie und
ich schätze sie einfach so ein, dass sie alles, was sie anpackt auch perfekt umsetzt und
es keine leeren Worte sind. Also falls ihr Wellness mögt und die wunderschöne
Moselregion mal erkunden möchtet, dann solltet ihr auf jeden Fall ab 2018 mal die
Halfenstube besuchen, denn dann soll der Wellnesstempel eröffnet werden - bzw. ihr
verfolgt auf der Facebookseite die aktuellen Bauarbeiten, um immer auf dem neusten Stand
zu sein.
Nachdem wir das Hotel besichtigt und nicht schlecht gestaunt haben, was es alles zu
bieten hat, ging es für uns los zur Weinbergwanderung. Ich freute mich schon total
darauf, denn ich bin so gern draussen in der Natur unterwegs und irgendwie hab ich das
Wandern dieses Jahr für mich entdeckt… Darum bin ich auch so unendlich glücklich, dass
ich auch trotz meiner Murmel noch einige Wanderungen machen konnte (heute (35. Woche)
würde das wahrscheinlich nicht mehr gehen – ich sterbe ja schon halb, nachdem ich in den
2. Stock hochgelaufen bin, haha). Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter, bzw. wir
hatten einfach alle so viel Sonne im Herzen, dass es trocken blieb. Eigentlich war
nämlich für den Tag 99% Regenwahrscheinlichkeit angesagt und wir waren zu Beginn schon
etwas frustriert, weil wir damit rechneten, klitschnass auf dem Weinberg oben
anzukommen. Aber wie gesagt, wir blieben trocken - jedenfalls von oben - denn so eine
Weinbergwanderung wird „natürlich“ nicht ohne ein-zwei Schlückchen zwischendurch
bewältigt. Für mich gab es super leckeren Traubensaft aus der hauseigenen Herstellung
und die anderen haben sich durch einige Weine durchprobiert.
Wie gesagt, hatten wir unheimliches Glück mit dem Wetter – in so fern, dass wir von oben
trocken blieben. Leider war es trotzdem ein sehr nebeliger Tag und so konnte man den
Ausblick von oben leider nicht ganz so genießen, als wäre der Himmel blau und klar
gewesen. Trotzdem war es total schön, oben angekommen zu sein, denn da wartete im
Römergrab eine kleine Jause auf uns, die von Silvia bereits vorher dort vorbereitet
wurde. Es gab frische Brote, Wurst und Käse und es war ein total schönes, rustikales
Mittagessen, das perfekt zur Location passte. Also falls ihr mal planen solltet, zum
Römergrab hochzuwandern, nehmt euch auch eine kleine Jause bzw. Brotzeit mit, um dort
oben sitzen, den Ausblick genießen und lecker schmausen zu können – das ist wirklich
empfehlenswert!
Wir haben also ausgiebig geschmaust und es uns gut gehen lassen, bevor wir den Abstieg
zurück durch den Ort angingen. Das ging gefühlt doppelt so schnell, wie der Aufstieg,
aber ist ja meistens so, dass es runter schneller geht, als hoch. Außerdem waren wir
alle voll und rund gegessen, sodass wir im Prinzip einfach nur runterrollen mussten,
haha!
Da wir aber ja noch nicht genug gegessen hatten (Ironie), bzw, wir uns schon vor der
Wanderung unsterblich in den Käsekuchen aus der Kuchentheke der Halfenstube verliebt
hatten, gab es nach der Rückkehr erstmal noch Kaffee und Kuchen auf der Moselterasse.
Gut, dass diese überdacht war, denn in der Sekunde, in der wir uns setzen wollten,
begann es zu regnen - einfach perfektes Timing! Wir genossen dann also noch den Blick
auf die Mosel, den überaus leckeren und absolut empfehlenswerten Käsekuchen und
wärmenden Kaffee (bzw. für mich gab es einen koffeinfreien Latte Macchiatto) und ließen
den nachmittag ganz gemütlich ausklingen, bevor es dann wieder zurück zum Birkenhof
ging, wo bereits die Segways, bzw. die Pferdekutsche auf uns warteten - zu meinem Bericht
dazu kommt ihr hier.
Die Moselregion ist wirklich ein empfehlenswertes Urlaubsziel, wenn man Natur und wandern
mag, aber auch wenn man einfach nur mal aus dem Alltag fliehen und ein wenig Wellness
machen möchte, dann kann ich euch die Halfenstube sehr empfehlen – erst Recht, wenn der
neue Wellnessbereich in der Villa nächstes Jahr fertig ist!
Transparenz
Für diesen Beitrag habe ich keine extra Vergütung erhalten, aber da es sich um eine
Pressereise handelt, wurden Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung vor Ort für mich
übernommen. Dies spielt aber keine Rolle in meiner Empfehlung und meine Meinung wurde
dadurch nicht verfälscht. Ich würde euch hier nichts empfehlen, was ich nicht selbst
auch buchen würde! Danke an Feuer und Flamme PR und an die Landidyll Hotels für die
Einladung und das tolle Programm!
Landidyll ist ein Zusammenschluss mehrerer inhabergeführter
Hotels in Deutschland. Dieser Zusammenschluss besteht bereits seit über 30 Jahren und
derzeit gehören ca. 30 Hotels dazu. Darunter auch der Birkenhof im Hunsrück, die Halfenstube
an der Mosel und die Klostermühle in der Pfalz, welche ich alle drei im Rahmen einer
Pressereise besuchen durfte. Jedes der Landydill Hotels hat seinen besonderen Charme, einen
direkten Bezug zur Natur und beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, was ja perfekt
zu meiner Kategorie „bewusst reisen“ passt!
Heute möchte ich euch mitnehmen auf meine Reise in den Hunsrück ins Landidyll Hotel
Birkenhof. Euch berichten, was ich hier erlebt habe und euch ein wenig mit „hinter die
Kulissen“ des Hauses und der Geschichte nehmen. Wir hatten nämlich das Glück, die
gesamte Inhaberfamilie des Birkenhofes kennenzulernen und auch ein paar Geschichten „aus
dem Nähkästchen“ lauschen zu können. Macht euch gefasst auf Rind (sowohl auf dem Feld,
als auch auf dem Teller - ja sorry, das ist etwas makaber, aber besser so, als wenn man
nicht weiß, wo das Fleisch auf dem Teller eigentlich herkommt…), ein volles und
tolles Programm und wunderschöne Bilder der hunsrücker Natur.
Am Freitagnachmittag kam ich nach einiger Verspätung am Bahnhof in Mainz an und wurde
dort gemeinsam mit Silvia von Filinebloggt und Romy von Snoopsmaus von der lieben Leonie
der „Feuer und Flamme PR“ Agentur abgeholt.
Berg rauf, Berg runter, entlang an der sattgrünen Weide, quer durch den Hunsrück und dann
irgendwann links - da (oder so ähnlich) liegt das Landidyll Hotel Birkenhof mitten in
der ruhigen Natur komplett umgeben von Wiesen und Wäldern. Wie also im Titel bereits
erwähnt, macht das Landidyll Hotel Birkenhof seinem Namen alle Ehre, denn das Hotel
liegt wirklich wunderschön ländlich und idyllisch inmitten der ruhigen Natur!
Da wir alle etwas Verspätung hatten und das Programm ziemlich dicht war, ging es nach dem
Einchecken direkt los mit dem ersten Programmpunkt:
Begrüßung an der Rinderweide
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns ganz kurz frisch gemacht hatten, hieß es
Regenjacke und regendichte Schuhe anziehen und raus zur Rinderweide. Denn dort wurden
wir von Klaus und Christian Dietrich (Vater und Sohn der Inhaberfamilie des Hotel
Birkenhofs) mit leckerem Fingerfood und Begrüßungsdrinks in Empfang genommen. Hier ist
mir mal wieder positiv aufgefallen, dass es super leckere Alternativen zu alkohlischen
Getränken gibt - wir haben nämlich einen super leckeren und erfrischenden alkoholfreien
Aperitif bekommen. Die Inhaberfamilie stellte sich kurz vor und wir durften dann die
Rinder füttern - für mich als absolutes Dorfkind ein absolutes Highlight! ;-)
Bevor es für uns dann weiter zum Abendessen ging, durften wir noch den hoteleigenen
Koiteich begutachten und ein wenig im Gemüsegarten stöbern. Ich finde es immer super
toll, wenn Hotels ihre eigenen Kräuter und Gemüse anpflanzen, um diese in der Küche zu
verarbeiten. So weiß man direkt wo alles herkommt, wie es gepflegt wurde und kann selbst
alles kontrollieren und züchten. Hach, am Liebsten hätt ich selbst auch nen großen
Garten, in dem ich alles selbst anpflanzen kann.
Experimentierfreudig beim Essen
Das Abendessen war, wie nicht anders zu erwarten, wirklich super! Ich muss ja sagen, ich
ess auch gern mal ganz einfache Hausmannskost oder auch mal FastFood, aber wenn man
manchmal das Glück hat, solch gehobene Küche besuchen zu dürfen, dann genieß ich das
auch jedes Mal aufs Neue. Meistens gibt es auf Pressereisen Menüs, die man natürlich
auch noch individuell umstellen kann/könnte, aber ich probiere eigentlich alles, was
angeboten wird. So kommt es auch vor, dass ich Dinge esse, die ich mir niemals selbst
bestellt hätte und von denen ich dann ganz besonders überrascht bin, weil sie so viel
besser schmecken, als ich es vielleicht erwartet hatte. Daher kann ich euch nur
empfehlen, falls ihr mal in den Geschmack kommen solltet, in einer wirklich guten Küche
bzw. Restaurant essen gehen zu können, bestellt nicht das, was ihr bereits kennt oder eh
immer wieder bestellt, sondern probiert euch mal etwas aus und lasst euch überraschen!
Qualität und Regionalität
Oben hatte ich ja bereits erwähnt, dass die Landidyll Hotels alle ein großes Interesse am
Thema Nachhaltigkeit haben bzw. versuchen, so gut es geht nachhaltig zu handeln. Im
Bereich Essen ist es der Familie Dietrich daher unheimlich wichtig auf Qualität und
Regionalität zu setzen und genau das schmeckt man auch! Ob das Rind beim Abendessen oder
die Milch beim Frühstück, alles stammt aus der Region oder sogar aus eigener Zucht - das
ist für mich eindeutig ein riesen Pluspunkt und ich finde es einfach toll, wenn Hotels
bzw. deren Inhaber Wert auf Regionalität legen und die regionalen Kleinunternehmen
unterstützen!
Sympathische Inhaberfamilie
Wir hatten einen wirklich schönen, leckeren, spaßigen und interessanten abend und haben
diesen ganz gemütlich mit tollen Gesprächen ausklingen lassen. Die Hotelinhaber Klaus
(Vater) und Christian (Sohn) saßen dabei den ganzen abend mit uns am Tisch und haben die
ein oder andere Anekdote erzählt. Hier muss ich leider zugeben, war ich nicht die beste
Bloggerin, denn ich habe mir die Anekdoten nicht aufgeschrieben und ihr wisst ja:
„Schwangerschaftsdemenz“, sorry… Ich weiß nur noch, dass ich die
beiden super sympathisch fand und dass beide wirklich offen und ehrlich mit uns über
alles „hinter den Kulissen“ eines inhabergeführten Hotels gequatscht und
alle Fragen beantwortet haben. Falls ihr aber irgendetwas bestimmtes zum Landidyll Hotel
Birkenhof wissen möchtet, dann kann ich das ganz sicher für euch in Erfahrung bringen!
Segway vs. Pferdekutsche
Am nächsten Tag besuchten wir das Landidyll Hotel Halfenstube und machten eine
Weinbergwanderung (dazu erzähl ich euch aber in einem weiteren Blogartikel mehr). Den
nachmittag verbrachten wir wieder im Birkenhof bzw. rund um den Birkenhof. Als Programm
war eine Segwaytour mit Pause am hoteleigenen Teich mitten im angrenzenden Klosterwald
geplant und da es mit den Segways über Stock und Stein ging und dies für mich (damals im
6. Monat) doch etwas zu holprig gewesen wäre, haben sich die Veranstalter nicht lumpen
lassen und für mich eine Pferdekutsche bestellt. Ich muss ehrlich sagen, als ich hörte,
ich dürfte an der Segwaytour nicht teilnehmen, war ich ein bisschen enttäuscht, als ich
dann aber den Zweispänner mit wunderhübschen Friesen vor der Tür stehen sah, wurde ich
kurz emotional (Hormone und so). Wer mir schon etwas länger folgt, weiß, dass ich früher
selbst 10 Jahre geritten bin und dies war nach ca. 6 Jahren wieder der erste direkte
Kontakt zu Pferden. Ansonsten lauf ich nur manchmal mit meinem kleinen Neffen an der
Weide vorbei und wir winken mal dem kleinen Shetlandpony - aber das hier war so ein
richtiges „Hach, ich will wieder reiten und vermisse Pferde total“-Erlebnis.
Ich genoss es unheimlich, auf der Kutsche zu sitzen, mir den Wind um die Nase pusten zu
lassen und mich mit dem Kutscher unterhalten zu können. Außerdem hatte ich von dort oben
einen wunderbaren Blick über die hunsrücker Natur und da ich mich nicht aufs
Segwayfahren konzentrieren musste, hatte ich auch beide Hände frei zum fotografieren:
Mitten im Wald machten wir Pause am hoteleigenen Teich mit kleiner Hütte, wo ein
„kleines“ Fingerfood-Buffet, bestehend aus Salaten, Antipasti und leckeren
Säften aus der Region auf uns wartete - ihr seht schon, wir sind während unserer Reise
nicht verhungert, haha! Dort konnten wir uns etwas aufwärmen, denn es war durch den Wind
ganz schön kalt geworden und uns natürlich, wie es sich gehört, die Bäuche vollschlagen
- das Essen war aber auch einfach zu lecker um es nicht zu essen und ich musste alles
probieren, auch obwohl ich schon satt war.
Wir traten vor dem Einbruch der Dunkelheit die Rückfahrt zum Hotel an und trafen uns dann
wieder zu einem super leckeren Abendessen im Hotelrestaurant. Wieder war es ein sehr
geselliger Abend mit ausgezeichnetem Essen und interessanten Gesprächen, den wir nur
aufgrund von Müdigkeit beenden mussten. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es
für uns dann weiter in das Landidyll Hotel Klostermühle, in dem wir die folgenden 2 Tage
verbringen wollten (aber dazu mehr in einem weiteren Beitrag).
Landidyll Philosophie
Falls ihr euch für die Landidyll Hotels und deren Philosophie interessiert, kann ich euch
auch empfehlen, mal auf dieser Seite vorbei zu schauen. Da bekommt ihr einen Überblick,
welche Hotels alle dazu gehören und was überhaupt die Voraussetzungen sind, ein
Landidyll Hotel zu werden.
Transparenz
Da es sich hierbei um eine Pressereise handelt, wurde ich während des Aufenthaltes voll
verpflegt und auch die Kosten für Anfahrt und Unterkunft wurden komplett übernommen. Ich
habe für die Erstellung dieses Artikels keine Vergütung bekommen und auch die Tatsache,
dass ich eingeladen wurde, spielt in meiner Meinung zu den Landidyll Hotels keine Rolle.
Ich habe mich wirklich sehr wohl und von Anfang an „angekommen“ gefühlt und
kann wirklich nur empfehlen, mal ein Landidyll Hotel zu besuchen, wenn man gern Urlaub
in Deutschland macht und inhabergeführte Hotels unterstützen möchte.
Vielen Dank an Feuer und Flamme PR und an die Landidyll Hotels für die Einladung und den
Einblick hinter die Kulissen.
„Einen Ausflug in den Harz müssen wir dann auch unbedingt mal machen, wenn wir schon so nah
dran wohnen!“ war so meine Idee, als wir kurz vor unserem Umzug nach Braunschweig standen
und ich überlegt hab, was man hier in der Umgebung alles so erleben und entdecken kann.
Dieser bereits im letzten Frühjahr geplante Ausflug in den Harz war dieses Jahr im Juli
überfällig und da mein Mann und ich endlich mal wieder ein freies Wochenende hatten,
mieteten wir uns ein Auto und fuhren in den Harz.
Kurz zuvor schaute ich nach schönen Unterkünften und bin dabei auf das Naturresort
Schindelbruch gestoßen. Nicht nur ein wunderschönes und wirklich empfehlenswertes
Wellnesshotel, sondern auch noch klimaneutral und sehr auf das Thema Nachhaltigkeit bedacht.
Die Story hinter dem Naturresort interessierte mich direkt und nach einer ausführlichen
Recherche der Homepage schrieb ich die Pressestelle an und fragte, ob wir uns von der
Qualität des Hotels selbst überzeugen dürften.
Positive Überraschung
Da ich ziemlich kurzfristig war und unser geplantes Harzwochenende schon 1 ½ Wochen später
stattfinden sollte, hatte ich nicht mit einer positiven Rückmeldung gerechnet, war aber umso
erstaunter, direkt am nächsten Tag eine liebe Rückmeldung und die Bitte um ein Telefonat
erhalten zu haben. Das Telefonat mit der Hoteldirektorin war wirklich super und mein
positiver Eindruck wurde direkt bestätigt. Somit wurden wir also in das Naturresort
Schindelbruch eingeladen und durften uns selbst ein Bild von dem machen, was wir auf der
Homepage mit großen Augen bestaunt hatten. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber wir
wurden nicht enttäuscht…
Ankommen und staunen
„Rechts abbiegen“ befiel uns die freundliche Stimme des Navis und bereits in der Kurve
staunte ich nicht schlecht über das eindrucksvolle Eingangstor. Weiter ging es um 1-2 Kurven
und schon konnten wir das prachtvolle Gebäude sehen. Es war ein bisschen wie in einem Traum,
denn das Naturresort sieht aus, wie ein Prinzessinnenschloss – also perfekt für mich! Auch
beim Eintreten des Foyers staunten wir nicht schlecht: Marmorböden, Kronleuchter an der
Decke und eine komplett grün bepflanzte Wand – sehr eindrucksvoll und wunderschön!
Persönliche Hotelführung
mit Blick „hinter die Kulissen“
Wir wurden von der Direktorin Frau Kiefer, mit der ich zuvor das freundliche Telefonat
geführt hatte, begrüßt und fühlten uns direkt herzlich willkommen. Wir bezogen unser Zimmer,
staunten, freuten uns über unser unheimliches Glück, dort übernachten zu dürfen, genossen
den Blick über den wunderschönen Garten bis hin zu den Bergen und machten erste Fotos des
Zimmers. Danach trafen wir uns dann mit Frau Kiefer für eine persönliche Hotelführung. Ich
fand es unheimlich schön und persönlich, dass sie sich selbst Zeit für uns genommen hat, um
uns das Haus zu zeigen und ein wenig Hintergrundinformationen mit uns zu teilen. Danach fand
ich heraus, dass jeder Gast eine Hausführung mitmachen kann und so auch mal hinter die
Kulissen eines Hotelkomplexes und deren Ablauf schauen kann – das ist wirklich spannend und
empfehlenswert, wenn man schon mal da ist!
Erstes klimaneutrales Hotel Deutschlands
Wir erfuhren, dass das Naturresort Schindelbruch das erste klimaneutrale Hotel
Mitteldeutschlands ist und dass das Hotel autark im Bezug auf Wasser ist – es gibt eine
eigene Quelle auf dem Gelände, woraus das Wasser für die Badezimmer, aber auch das
Trinkwasser gewonnen wird. Außerdem wird während Tagungen der Verbrauch von Wasser, Strom
und Energieaufwand der Tagungsgäste berechnet und am Ende der Tagung mitgeteilt. So haben
die Tagungsgäste einen Einblick, wie viel für sie aufgewendet wurde und im Gegenzug zum
Verbrauch kauft das Hotel Klimazertifikate, welche dann zur Klimaneutralität des Hotels
führen.
Auf dem Weg von den Zimmern in den Wellnessbereich gibt es aufschlussreiche
Informationstafeln, die erläutern, was am Hotel alles nachhaltig und umweltschonend ist und
in wie fern die Klimaneutralität des Hauses gewährleistet wird. Hier kann man also ein wenig
„hinter die Kulissen“ schauen und sich einen Eindruck davon machen, was alles zur
Bewirtschaftung eines so großen Resorts dazu gehört.
Nachhaltig = „öko“? NEIN!
Das Thema Nachhaltigkeit hat ja oftmals noch einen negativen oder abschreckenden
Beigeschmack, bzw. viele denken, alles, was irgendwie gut für die Umwelt ist, ist auch
typisch „bio“ und nicht modern oder hübsch. Das fängt bei Kleidung an, die wohl möglich
selbst gefilzt sein muss und geht bis zum Wohnen, wo alles nur aus wiederverwertetem Müll
bestünde. Hier im Hotel hat man gar nicht das Gefühl, typisch bio zu wohnen, sondern es ist
alles sehr modern und komfortabel ausgestattet. Was mich persönlich positiv überrascht und
mir wieder einmal gezeigt hat, dass Regionalität auch ein großes Thema im Bezug auf
Nachhaltigkeit ist, ist die Tatsache, dass die Handwerker und Dienstleister, die am Aus- und
Umbau des Hauses beteiligt waren, alle aus der näheren Region kommen.
Flucht aus dem Alltag
Neben diesen positiv zu erwähnenden nachhaltigen und umweltschonenden Fakten rund um das
Naturresort Schindelbruch muss ich einfach sagen, dass wir uns dort pudelwohl gefühlt haben.
Das Ressort liegt mitten im Nichts auf einem Berg und wenn man einfach mal ein paar Tage dem
Alltag entfliehen und Ruhe haben möchte, ist man dort perfekt aufgehoben. Außerdem kann man
von dort aus super wandern gehen und schöne Ausblicke genießen.
Alles was das Wellnessherz begehrt:
Pools, Saunen und Ruheräume
Wenn man nicht so gern wandert, sondern lieber Wellness macht, kann man einen von zwei
Innenpools nutzen oder es sich in der Sauna- und Wellnesslandschaft gut gehen lassen. Wir
haben einen ganzen Vormittag die vielen Möglichkeiten genutzt und verschiedene Ruheräume
besucht, zwischendurch mal wieder ein-zwei Bahnen durch den Pool gezogen und dann einfach
wieder gelegen und entspannt. Da wir ziemlich früh dran waren, hatten wir das Glück, viele
Räume noch leer vorzufinden und so kann ich ein paar Eindrücke der Entspannungsräume mit
euch teilen (Achtung, es folgt eine Wellness-Bilderflut):
Kulinarisch regional und saisonal
Neben dem Thema Entspannung und Flucht aus dem Alltag kann ich auch nur Gutes zum
kulinarischen Teil des Hauses sagen. Auch hier wird hoher Wert auf Saisonalität und
Regionalität gelegt und man findet alles, was das Herz begehrt. Und ob man die gemütliche
Gaststube oder den offenen, hellen Wintergarten präferiert, auch hier bleiben keine Wünsche
offen - es gibt verschiedene Räumlichkeiten, mit verschiedenen Themen, somit ist auch für
jeden Gast ein perfektes Plätzchen vorhanden. Worauf ich persönlich in letzter Zeit
besonders achte bzw. was mir auffällt: viele Restaurants oder Hotels haben eine große
Auswahl an Wein, Bier und Sekt, jedoch ist die alkoholfreie Alternative ist meist mau. Aber
auch hier hat das Naturresort mit seiner tollen Auswahl an außergewöhnlichen und sehr
schmackhaften Saftkreationen direkt bei mir gepunktet!
Kommen wir nun noch zu den Zahlen und Fakten rund um das Naturresort:
Wellnessbereich: 2500 qm
Pools: 2 Innenpool
Saunalandschaft: 4 Saunen + Dampfbad
Entspannung: 4 Gemütliche Ruheräume + Außenbereich und Sonnenterrasse
Anwendungen: 10 Behandlungsräume + Kneippkur-Becken
Fitness: Fitness- und Bewegungsraum, Tennisplätze, Sandplatz (für Volley- und
Fußball),
Extras: verschiedenste Aufenthaltsräume (von Salon über Kaminzimmer bis zur Bibliothek),
wunderschöner Hotelpark,
in der Nähe: Wernigerode, Stolberg, Kloster Walkenried und unheimlich schöne Natur
Perfekt für ein Wellnesswochenende
Ihr merkt schon, das Naturresort Schindelbruch ist perfekt für ein entspanntes
Wellnesswochenende zu zweit oder auch als Mädelswochenende geeignet. Wenn ihr also auf der
Suche nach einer Unterkunft in der Mitte Deutschlands seid, welche euch total runterkommen
und entspannen lässt und dabei keine Wellness- oder kulinarischen Wünsche offen lässt, dann
solltet ihr unbedingt mal einen Aufenthalt im Naturresort Schindelbruch im Harz einplanen.
Transparenz
Ich wurde in das Naturresort Schindelbruch eingeladen und die Kosten für Übernachtung und
Halbpension wurden übernommen. Dieser Fakt hat in keinster Weise meine Beurteilung über
unseren Aufenthalt beeinflusst und ich kann das Hotel wirklich uneingeschränkt
weiterempfehlen! Danke noch einmal für die Einladung, wir haben uns sehr wohl gefühlt!
Wer mir bereits etwas länger folgt und neben dem Blog auch ab
und zu mal auf Instagram vorbeischaut, der sollte wissen, dass ich als Tages- und
Nachtpflege Dr. Hauschka Produkte bevorzuge. Eigentlich besteht meine Pflege- und Makeup
Routine fast ausschließlich aus Dr. Hauschka und Alverde Produkten.
Daher habe ich mich auch unheimlich gefreut, als ich letztes
Jahr zu einem tollen Sommer Event zu Dr. Hauschka bzw. „Wala“ nach Bad Boll auf den Demeter
Hof „Sonnenhof“ eingeladen wurde. Ihr müsst wissen – ich bin selbst auf einem Bauernhof mit
Pferden, Pony, Hund, Ziege und einigen Katzen aufgewachsen und um uns drum herum waren
einige Milchbauern, sodass ich meine Kindheit auf dem Land und mit Tieren verbracht habe.
Leider muss ich wohl meine SD Karte formartiert hatte, ohne alle
Bilder des Tages herunterzuziehen. Somit seht ihr hier die letzten verbliebenen Bilder
meines Tages auf dem Sonnenhof…
Aber fangen wir doch einfach mal am Anfang an: Morgens um 8 Uhr
stieg ich in Berlin (ja, damals wohnte ich gerade noch die letzten Wochen in Berlin) ins
Flugzeug und freute mich unheimlich auf den Tag in Bad Boll. Das ist eine Kleinstadt in der
Nähe von Stuttgart. Am Stuttgarter Flughafen angekommen, traf ich bereits auf weitere
Blogger (unter anderem Sandra von Mexicolita, Jenny von Pretty Green Woman, Julia von
Tried-it-out, Denise von The better Plate und Melanie von Nixenhaar) und auf eine nette
Dame, die uns mit einem Shuttlebus abholte. Was ich so am Bloggen mag ist ja besonders das
Kennenlernen von anderen Menschen, die die gleiche Passion haben. Hier war es nicht nur das
Bloggen, das wir alle gemeinsam hatten, sondern auch das Interesse für Naturkosmetik- und
pflege. Denn, wer es noch nicht weiß: Dr. Hauschka ist eine Naturpflegemarke, die unter
anderem Handcremes, Peelings und andere Naturkosmetikprodukte herstellt. Aber zurück zum
Flughafen. Wir wurden dort also herzlich in Empfang genommen und fuhren dann mit einem Bulli
ca. 20 Minuten bis Bad Boll, wo wir von strahlendem Sonnenschein und strahlenden Gesichtern
empfangen wurden.
Zu Beginn gab es ein reichhaltiges und schön angerichtetes
Buffet, welches wir in der Sonne genießen durften und währenddessen konnten wir uns schon
alle kennenlernen und austauschen. Wir hatten während des super leckeren und ausgiebigen
Frühstücks sofort nette Gespräche, als würden wir uns schon lange kennen.
Nachdem wir uns die Mägen vollgeschlagen hatten, durften wir auf
eigene Faust ein wenig den Hof erkunden. Mich verschlug es direkt in den Kuhstall, wo am
morgen gerade ganz frisch ein Kälbchen geboren wurde und wo ich direkt ein wenig „Heimweh“
nach meiner Kindheit bekam.
Der nächste Programmpunkt war eine Fahrt mit dem Planwagen
(gezogen vom Trecker) zu den Feldern der verschiedenen Kräuter für die „Wala Produkte“. Das
Thema des Tages hieß „Melissenfrisch“ und wir durften daher selbst Melisse ernten, aus der
wir danach unser eigenes Melissenöl erstellt haben. Dazu aber später mehr. Als wir nämlich
die Melisse geerntet hatten, ging es mit dem Planwagen weiter zum wunderschönen, fast schon
paradiesischen, Garten. Bilder sprechen hier auf jeden Fall mehr als 1000 Worte:
Nach einem Spaziergang durch dieses absolute Paradies ging es
dann weiter mit unserer zuvor selbst gepflückten Melisse. Diese haben wir nämlich gemeinsam
zu unserem persönlichen Melissenölauszug verarbeitet. Und das war super einfach: Melisse
klein stampfen, etwas Öl dazu und dann einfach stehen lassen. Da die meisten mit dem
Flugzeug und ausschließlich Handgepäck unterwegs waren, wurde uns unser Melissenöl später
nach Hause geschickt.
Nachdem wir aktiv und kreativ waren begann das absolute
Verwöhnprogramm: Es ging erst zur Handmassage, bei der wir gelernt haben, wie wir selbst
unsere Hände verwöhnen können. Als die Hände dann beide entspannt waren, ging es weiter zur
Hautanalyse. Ich wusste bereits, dass ich eine ziemlich reine Mischhaut habe und wurde dann
dementsprechend mit tollen Produkten, die auf meine Haut abgestimmt wurden, eingedeckt und
noch immer zehre ich täglich davon. Die Produkte sind nämlich unheimlich ergiebig und man
braucht wirklich nur wenig davon. Meine absoluten Lieblingsproduke von Dr. Hauschka sind:
Die Rosenblüten Tagescreme und das Nachtserum. Die benutze ich wirklich täglich und möchte
sie in meiner Pflegeroutine absolut nicht missen.
Als wir dann alle verwöhnt und mit tollen Produkten eingedeckt
waren, konnten wir ganz entspannt leckere Cocktails schlürfen, uns am reichhaltigen
Mittagsbuffet bedienen und es uns gut gehen lassen. Das war der perfekte Abschluss eines
spannenden, ereignisreichen und super sonnig schönen Tages!
Ich erinnere mich wirklich gern an diesen Tag zurück und möchte
mich noch einmal herzlich bei Wala bzw. Dr. Hauschka und allen beteiligten Mitarbeitern
bedanken, die uns diesen schönen Tag auf dem Sonnenhof ermöglicht haben!
Im März (ja ich weiß, das ist schon etwas länger her, aber ich
kam erst jetzt dazu, den Beitrag fertig zu schreiben), war ich mit der lieben Kerstin in
Einbeck. Wir haben uns über Instagram „kennengelernt“ und festgestellt, dass wir
direkt auf einer Wellenlänge sind. So haben wir uns überlegt, dass wir uns unbedingt mal
treffen müssen. Damit beide ungefähr den gleichen Anfahrtsweg hatten, haben wir uns für die
Mitte unserer beiden Wohnorte entschieden und da liegt die süße kleine Stadt Einbeck.
Kerstin hat übrigens hier über unseren Tag in Einbeck geschrieben.
Fachwerkliebe
Nachdem Kerstin Einbeck als Treffpunkt vorschlug, googlete ich
und war direkt von den ersten Bildern begeistert. Eine Stadt mit so vielen Fachwerkhäusern
muss einfach schön sein, dachte ich und buchte direkt die Bahnfahrt. Ein paar Wochen später
war es dann so weit und wir machten usn beide morgens früh auf den Weg in die uns (noch)
unbekannte aber vielversprechende Stadt. Besonders gefreut hab ich mich auf die
Fachwerkhäuser und einen schönen, lustigen Tag mit Kerstin.
Einbecker Charme
Und genau das hatten wir - unheimlich viel Spaß. Bevor unsere
Erkundungstour durch Einbeck aber so richtig beginnen konnte, stärkten wir uns erstmal mit
leckerem Kaffee - #Kaffeesuchties. Nach der Stärkung ließen wir uns durch die Stadt treiben
und ich war direkt schockverliebt. Einbeck zeigte sich bei herrlichem Sonnenschein von
seiner besten Seite und neben Wochenmarkt, hübschen Fachwerkhäusern und kleinen Gassen
verzauberte diese süße Kleinstadt mich einfach mit seinem Charme. Außerdem stimmte die
Chemie zwischen Kerstin und mir von der ersten Sekunde an. Wir lachten, quatschten und
hatten unheimlich viel Spaß!
Magengrummeln
Bis es dann irgendwann anfing in unseren Mägen zu grummeln und
wir nach einer ersten Erkundungstour durch die Stadt auf der Suche nach etwas zu Essen
waren. Ca. 1 1/2 Stunden lang irrten wir durch die Gassen, durch einen Park und waren auf
der Suche nach Essbarem. Ihr müsst wissen, in Einbeck strotzt es nicht unbedingt vor tollen,
hippen Cafés und Restaurants. Es gibt (gefühlt) 2 Gaststätten und einen Dönerladen. Die
Gaststätten hatten nur leider über die Mittagszeit ihre Küchen geschlossen und den
Dönerladen fanden wir erst, als wir verzweifelt auf dem Weg zu Kerstins Auto waren und die
Stadt verlassen wollten, um ausserhalb nach etwas Essbaren zu suchen. So gut wie
ausgehungert überfielen wir also den Dönerladen und gönnten uns dann leckeres Fast Food. Das
war zwar eigentlich nicht so unser Favorit, aber im Endeffekt war es doch ganz lecker!
Heldenburg
Nachdem wir uns die Mägen vollgeschlagen hatten und endlich
wieder klar denken konnten, wollten wir aber noch ein Highlight Einbecks anschauen. Kerstin
war richtig gut vorbereitet und hatte vorher recherchiert, was es dort in der Umgebung alles
so gibt. Ihr wisst ja, ich bereite mich auf Reisen meist nicht vor, sondern lasse mich
einfach überraschen und vor Ort treiben. Aber es war ganz gut dass Kerstin Bescheid wusste,
denn so hab ich auch noch die hübsche Heldenburg gesehen. Aber das ist eine andere
Geschichte - ein seperater Blogpost zur Heldenburg folgt bald!
Ich hätte euch übrigens noch ca. 15 weitere Fachwerkhausbilder
zeigen können - bin nämlich wirklich verliebt in den süßen Charme dieser Häuser - aber ich
wollte es nicht übertreiben. Wenn ihr aber auch so gern Fachwerkhäuser mögt, wie ich, dann
fahrt mal nach Einbeck! Und könnt ihr mir kleine Städte empfehlen, die auch so süß sind und
wo es hübsche Fachwerkhäuser gibt?
So Freunde, jetzt bin ich gespannt: War jemand von euch
mal in Einbeck? Hattet ihr die Stadt auf dem Schirm? Und/oder konnte ich euch ein wenig
inspirieren, vielleicht selbst mal diese hübsche Fachwerkstadt zu besuchen? Ich bin sehr
gespannt auf euer Feedback und wünsche euch allen einen schönen Tag!
Leer. Das grüne Tor Ostfrieslands. In Leer ging ich 8 Jahre zur
Schule. Ich lief fast täglich durch die Fußgängerzone, traf mich am Wochenende mit Freunden
in verschiedensten Pubs und Bars in Leer und in Freistunden hielt ich mich im JuCa am
Leeraner Hafen auf. 8 Jahre lang nahm ich diese Stadt nicht so recht wahr, sah ihre
Schönheit nicht und erkannte nicht, was Leer alles zu bieten hat. Leer ist eine Stadt, in
die mein Mann und ich noch immer regelmäßig fahren, da unsere Eltern dort in der Umgebung
wohnen. Wir haben uns dort kennengelernt, hatten unser erstes Date in einem der Leeraner
Pubs, gingen dort ins Kino, trafen uns mit Freunden und haben die ein der andere Party dort
gefeiert.
Da wir einige schöne Erinnerungen an Leer hatten, diese Stadt
uns irgendwie verbindet und unsere enge Familie dort in der Umgebung wohnt, hatten wir uns
2014 auch dazu entschieden, uns dort standesamtlich trauen zu lassen. Das Leeraner Rathaus
ist total schön und im Gegensatz zu Berlin (wo wir damals noch wohnten), fühlte man sich
dort nicht „abgefertigt“, sondern wirklich individuell betreut.
Jetzt waren wir im Januar mal wieder zu Besuch bei unseren
Eltern und haben ein wenig Zeit genutzt, um mal wieder durch Leer zu schlendern. Wir liefen
durch die Fußgängerzone, am Hafen entlang, über die Fußgängerbrücke und durch die
wunderschöne Altstadt – bei unserem Spaziergang durch Leer fühlte ich mich unheimlich wohl
und möchte euch an meinen Gedanken und Erinnerungen während unseres Spaziergangs gern
teilhaben lassen.
Leeraner Hafen:
- Im Schöne Aussichten hab ich so einige feucht-fröhliche Abende
mit Freunden verbracht und erinnere mich noch gern daran - Ich wurde mal bei der „Schools
Out“ Party ins Hafenbecken geworfen und bin danach mit einem grünen Rock, der vorher beige
war, wieder rausgekommen - Die modernen Gebäude, die nun auf der Nesse stehen, waren in der
Zeit, als ich dort zur Schule ging, noch nicht mal geplant - Auf dem Spielplatz am Hafen
verbrachte ich die ein oder andere Freistunde - Die Fußgängerbrücke war das absolute
Highlight damals, da sie ganz neu gebaut wurde, als ich dort zur Schule ging und jetzt ist
sie ganz selbstverständlich da
Fußgängerzone:
- In der Szenerie und in der Kostbar haben wir super Abipartys
gefeiert - während so einer Abifeier habe ich gemeinsam mit meinem besten Freund minutenlang
mitten in der Fußgängerzone auf dem Boden gelegen und wir haben uns den Himmel angeschaut -
als ich mal in der Fußgängerzone shoppen war, überraschte mich mein Mann, der eigentlich am
Wochenende in Goslar hätte arbeiten müssen, und stand auf einmal hinter mir - den Weg durch
die Fußgängerzone vom TGG bis zum HBF lief ich fast täglich, um nach der Schule zum Bus zu
kommen - Das Büntinghaus war zu meiner Schulzeit noch nicht so schön bunt und als ich
letztens dort lang gelaufen bin, hab ich mich richtig gefreut, dass die Fußgängerzone jetzt
so einen bunten, fröhlichen Fleck hat
Altstadt:
ich muss ehrlich sagen, früher war ich nicht so oft in der
Altstadt unterwegs und habe wenig Erinnerungen daran unsere standesamtliche Trauung war im
Rathaus Leer, das in der Altstadt liegt und danach haben wir unser Fotoshooting in den
kleinen Gassen dort gemacht die kleinen süßen Gebäude und Gassen laden zum gemütlichen
schlendern ein und man ist von dort aus auch direkt am alten Hafen – total schön
Ihr seht, Leer ist wirklich eine hübsche, besuchenswerte Stadt.
Kleiner als Bremen oder Hamburg, aber mindestens genauso schön! Also, falls ihr mal im
Norden unterwegs sein solltet oder gern kleine Hafenstädte mögt, dann kann ich euch nur
empfehlen, mal einen Halt in Leer zu machen oder einen Wochenendtrip dort hin zu planen.
Na, wer hat sich auch in die süße kleine Altstadt und
den Hafen verliebt? Und wen konnte ich vielleicht sogar dazu animieren, mal einen
Abstecher nach Leer zu machen? Ich freu mich über eure Kommentare und sende euch allen
herzliche Gute-Laune-Grüße!
„Ausserhalb der Zeit
fühlt sich so an wie das weite All
pustet Milliarden Gedanken frei
in meiner Welt.“
Gedankenfrei. Nur bei sich sein. Yoga mit dem Rauschen des Meeres im Hintergrund.
Aber wie geht eigentlich dieses „Gedankenfrei“ und dieses „frei
sein“?
Wie kann man sich frei fühlen, ohne in Gedanken schon wieder an den nächsten Schritt zu
denken, ohne bereits den nächsten Tag zu planen oder zu überlegen, was man unbedingt noch
einkaufen muss? Wie kann man frei sein und bewusst leben?
Genau diese Fragen möchte ich im Folgenden versuchen zu beantworten. Natürlich sind das nur
meine persönliches Tipps und Tricks, aber vielleicht kann ich ja den ein oder anderen damit
etwas inspirieren.
Nimm dir bewusste Auszeiten
Um gedankenfrei sein zu können, sollte man sich immer wieder Auszeiten aus dem Alltag nehmen.
Sei es nun ein Spaziergang, eine Runde Yoga oder eine Meditation - das musst du für dich
selbser entscheiden. Manche nennen das Ganze auch „Me Time“ und nehmen sich
bewusst Zeit für sich selbst, machen ein Fußbad, lackieren ihre Nägel oder sonstiges. Ich
kann dir Yoga als Auszeit nur wärmstens empfehlen, denn es erdet mich immer wieder und nach
dem Yoga habe ich immer einen freien Kopf!
Lies mal wieder ein Buch
Ihr glaubt gar nicht, wie entspannt es ist, nach einem stressigen Tag in einen Roman zu
versinken. Viele haben leider vollkommen vergessen, dass es neben Youtube Videos und Blogs
auch noch wunderbare Literatur gibt. Ich selbst liebe den Geruch und das Gefühl von Büchern
und brauche daher „echte“ Bücher (darum habe ich auch eine
Bücherei-Jahreskarte!), aber es gibt ganz sicher auch tolle Reader, mit denen man sich in
den Park, auf die Terasse oder den Balkon verkrichen kann.
Freue dich über Kleinigkeiten
Gerade seitdem ich mit Kindern zusammen arbeite, wird mir täglich wieder bewusst, wie einfach
es ist, glücklich und frei zu sein. Kinder freuen sich über so simple Dinge und wir können
uns so einiges von den Kleinen abschauen. Also, wenn du ein Eichhörnchen von Baum zu Baum
hüpfen siehst, dein Lieblingslied im Radio läuft oder dich jemand an der Kasse vorlässt -
freu dich darüber und sei glücklich!
Sei bewusst offline
Genau wie bei den Auszeiten aus dem Alltag, die man sich immer mal wieder nehmen sollte, kann
ich euch nur empfehlen, euch ganz bewusst eine „Offline Zeit“ einzuräumen. Ich
persönlich merke immer wieder, dass ich mich abhängig mache von meinem Handy und gefühlt
alle 10 Minuten schaue, ob etwas passiert ist. Seit einigen Monaten, nehme ich mir ganz
bewusst Zeit, in der ich das Handy weglege und nicht schaue, was andere so posten oder was
meine Facebook-Timeline so zu bieten hat.
Mache Komplimente
So gern du Komplimente bekommst, so gern bekommen sie auch andere. Und wisst ihr was?
Komplimente verteilen macht auch glücklich! Früher war ich dafür meistens zu schüchtern,
aber seitdem ich Komplimente verteile, merke ich immer wieder, wie gut es mir selbst tut.
Die glücklichen Augen des „Beschenkten“ sind unersetzbar schön! Komplimente
fangen dabei an, dass ich jemandem sage, dass mir ihr Kleid gefällt, dass ich ihre Stimme
mag oder dass ich Menschen, die ich näher kenne, sage, dass ich eine Eigenschaft an ihnen
sehr schätze. Seid kreativ und ehrlich und macht Komplimente - ihr werdet merken, es macht
euch auch glücklich!
Lass dich nicht unterkriegen
Bleib immer du, egal was du tust. Lass dir von niemandem einreden, dass du anders sein
müsstest und geh deinen eigenen Weg! Du bist wunderbar, so wie du bist und kein Mensch hat
das Recht, dir zu erklären, wie du dein Leben zu leben hast! Sobald diese Gedanken fest in
deinem Kopf verankert sind, kann dir gar nichts mehr passieren und du bist frei!
„Ausserhalb der Zeit
aus allen Konsequenzen fallen
und nie mehr wiederkommen
weit raus in die Wildnis“
Und um den Bezug zu den Bildern noch zu verstärken, möchte ich meine liebsten
Yoga-Instagramaccounts mit euch teilen. Auf Instagram scrolle ich mich unheimlich gern durch
ansprechende Bilder und da das Thema Yoga gerade sehr akut in meinem Leben ist und ich
täglich Neues ausprobiere, folge ich auch einigen sehr inspirierenden Accounts:
Namasyay
Joys Awaken
Mady Morrison
Yogaliebe
The Yoga Affair
Heja Yoga
Yoga and Juliet
Das Fotos machen mit dem Feetup* am Meer hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich habe total
gestaunt, wie gut ich die Übungen im Gegensatz zu meinem ersten „Feetup
Blogpost“ hinbekommen habe. Ich habe bemerkt, dass das tägliche trainieren
wirklich viel Körperspannung und Kontrolle gebracht hat und werde fleißig weiter trainieren.
Konnte ich eigentlich jemanden dazu inspirieren, sich auch einen Feetup anzuschaffen
oder macht jemand auch Yoga und mag mal erzählen, wie er/sie dazu gekommen ist? Und was
sagt ihr zu meinen „frei sein - Tipps“?
Und natürlich dürfen die obligatorischen Outtakes nicht fehlen, damit ihr am Ende auch noch
etwas zum Lachen habt:
*Der Feetup wurde mir freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Wie bei einigen anderen deutschen Städten, die ich in den
letzten Jahren besucht habe, stand Heilbronn so gar nicht auf meiner „da muss ich unbedingt
mal hin“-Liste. Aber durch den Blogbeitrag „Heilbronn Sehenswürdigkeiten: 7 Tipps für die
Stadt am Neckar“ auf Lillies Diary bin ich auf die Stadt aufmerksam geworden und als ich
dann beim Gewinnspiel auch noch 2 Übernachtungen dort gewonnen habe, hab ich mich natürlich
sehr auf unser Wochenende in Heilbronn gefreut. Ende Januar ging es dann also gemeinsam mit
meinem Mann für ein verlängertes Wochenende nach Heilbronn. Bis auf die Bilder in Christines
Beitrag kannte ich noch gar nichts von der Baden-Württembergischen Stadt und wir ließen uns wie immer überraschen, was uns vor Ort alles erwarten
würde. Bereits bei unserer Ankunft am Freitagabend gingen wir einmal quer durch die Stadt
vom Hauptbahnhof in Richtung unseres Hotels. Wir überquerten dabei den Neckar, den
Rathausvorplatz und gingen ein Stück durch die hübsche Fußgängerzone Heilbronns.
Da wir zum Abendessen einen Termin im Ratskeller hatten, haben
wir nur kurz im Hotel eingecheckt, unsere Taschen abgelegt und sind dann direkt wieder los
zum Heilbronner Rathaus. Dort hatten wir ein unheimlich leckeres Abendessen mit passendem
Wein - aber zum Kulinarischen wird es noch einen expliziten Beitrag geben - also nur so viel
- es war ein Traum!
Am zweiten Tag ging es für uns direkt nach dem ausgiebigen und
leckeren Frühstück wieder in die Innenstadt, wo wir uns im Touristenzentrum zu einer
Stadtführung trafen, um die nächsten 1,5 Stunden gemeinsam in einer kleinen Gruppe Heilbronn
zu erkunden. Wir schlenderten dabei am Neckar entlang, uns wurden interessante Sagen rund um
die zwei Türme erzählt, wobei angeblich einer der Türme früher als Zelle genutzt wurde, wir
staunten über das wunderschöne Glockenspiel am Rathausturm und ließen uns die Sonne auf die
Köpfe scheinen.
Nach der Stadtführung haben wir uns auf den Weg zum Wartberg
gemacht und sind den Weinberg hoch gewandert, um die schöne Aussicht über Heilbronn genießen
zu können. Zu der Zeit wussten wir ja noch nicht, dass wir am nächsten Tag eine noch
schönere Aussicht auf dem Weg zu unserem Abendessen genießen durften. Außerdem schien die
Sonne und wir genossen es, draussen zu sein und uns den Wind oben auf dem Weinberg um die
Nase pusten zu lassen.
Zum nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Heilbronner
Weinvilla, in der wir eine Weinprobe mit verschiedensten baden-württembergischen Weinen
genießen durften (auch dazu mehr im Kulinarischen Beitrag). Aber es muss auf jeden Fall
gesagt und festgehalten werden: die Württemberger können das mit dem Wein und es gab nicht
nur einen unheimlich leckeren Tropfen, der es mir total angetan hat! Nachdem wir einige
Weine probiert hatten und unsere Wangen geringfügig errötet waren (angeschwippst *hust*),
machten wir uns wieder auf den Rückweg in Richtung Heilbronner Innenstadt, durch die wir
noch einen gemütlichen Abendspaziergang machten, um dann müde ins Hotelbettchen zu fallen.
Der dritte Tag begann wieder mit einem langen und ausgiebigen
Frühstück - das mag ich übrigens am meisten an Hotelaufenthalten und das genieße ich jedes
Mal total! Wir hatten für den Tag ausser einem Abendessen keine festen Termine, sodass wir
uns ganz einfach ein wenig durch die Stat treiben lassen konnten. Da wir aber gelesen
hatten, dass der Eintritt in die städtischen Museen kostenfrei ist, haben wir auch dahin
noch einen Abstecher gemacht. Eigentlich bin ich nicht so der Museumsfan, aber wir haben uns
bestimmt 2 Stunden dort aufgehalten, da es interaktiv und sehr anschaulich gestaltet ist -
ein Besuch dort lohnt sich wirklich! Nach unserem Besuch im Museum genossen wir weiterhin
die Sonne, schlenderten am Neckar entlang und ich machte ununterbrochen Fotos. Bis zu
unserem Abendessen hatten wir noch etwas Zeit und so genossen wir den stressfreien
nachmittag zu zweit sehr. Am abend sind wir dann noch ein bisshen gewandert (konnte ja
keiner wissen, dass der Bus nur bis ins Tal fährt und wir noch gefühlt 5 km bergauf zum
Restaurant laufen müssen…) - aber es war wirklich ein schöner Spaziergang und so hatte
man das Abendessen schon fast vorher abgelaufen, haha. Vo dort aus hatte man einen
wunderschönen Blick über Heilbronn und wir konnten den Sonnenuntergang von oben anschauen:
Wir rollten nach dem Essen super zufrieden und gesättigt wieder
zurück ins Hotel (auch hierzu mehr im Kulinarischen Beitrag) und kuschelten uns in die
Hotelbetten. Der nächste morgen bestand nur noch aus packen, frühstücken und dann ging es
schon wieder zurück nach Hause. Auch wenn ich gern Reise - nach Hause kommen ist auch jedes
Mal wieder ein wunderbares Gefühl und ich freute mich schon aufs eigene Sofa!
Hier folgt die obligatorische Bilderflut unseres
„Fotowalks“ durch Heilbronn:
Wart ihr schonmal in Heilbronn? Wie hat euch die
baden-württembergische Stadt gefallen? Oder wohnt ihr vielleicht dort und könnt einen
Ort besonders empfehlen? Oder hab ich euch mit meinem Post inspiriert, Heilbronn auch
mal zu besuchen? Ich bin gespannt auf euer Feedback!
Am Wochenende teilte ich auf meiner Facebookseite den Artikel
„Sie sind für ihr Glück selbst verantwortlich„, nicht nur, weil ich den Titel
unheimlich überzeugend fand, sondern weil ich ein bisschen stolz bin, denn ich selbst kam in
dem Artikel auch zu Wort.
Nacheem ich den Beitrag geteilt habe, bekam ich Nachrichten und
auch unter den Beitrag kam eine interessante Konversation auf, die ich gern noch einmal in
diesem Blogbeitrag mit euch teilen und ein wenig auf das Thema „Einfach glücklich
sein“ eingehen möchte.
„Wie entscheidet man sich,
einfach glücklich zu sein?“
Eine Frage, die ich mir selbst noch nie gestellt hatte.
Irgendwie ist es für mich ganz selbstverständlich glücklich zu sein und ich muss darüber gar
nicht nachdenken. Wie ich euch bereits in anderen Blogposts (z. B. hier, hier und
hier) erläutert habe, gab es bei mir einige Erlebnisse in der Vergangenheit, die mir die
Augen geöffnet haben und seitdem es irgendwie „klick“ gemacht hat. Das war zum
Beispiel eine bewusste Trennung von Menschen, die mir nicht gut taten, das Kündigen eines
Jobs, der mir Bauchschmerzen bereitete und die Tatsache, dass ich immer Menschen hinter mir
habe, die mich in jedem Abenteuer begleiten und bei mir sind.
Früher habe ich viel schwarz gemalt, negativ gedacht und mich
oft angegriffen gefühlt und war schnell verägert . Alles, was passierte und nicht geplant
war, wurde von mir nicht einfach angenommen und ich habe mich schnell unwohl gefühlt. Seit
diesem „Klick“ kann ich viel besser annehmen und mit Veränderungen umgehen. Ich
versuche auch viel weniger mein Leben zu planen und lasse es einfach auf mich zukommen.
Natürlich erwische ich mich trotzdem manches Mal dabei, mir den Kopf zu zerbrechen, aber
irgendwie ist es immer wieder möglich, dass ich mich selbst zurück hole und mir bewusst
mache, dass jeglicher negative Gedanke überhaupt nichts bringt und mir nur die Zeit stiehlt.
Hast du auf dem Weg dorthin irgendwelche Rituale eingeführt, die dir den Rückschlag
erspart haben?
Das war eine weitere Frage, die mir gestellt wurde. Aber das
musste ich leider verneinen - ich bin einfach nicht der Typ für Rituale. „Einfach
glücklich sein“ ist ja auch viel einfacher gesagt, wenn man bereits glücklich ist und
nicht erst am Anfang steht. Aber als kleine Unterstützung habe ich mir vor einiger Zeit
bereits ein paar „Tipps zum glücklich(er) sein“ überlegt - da könnt ihr ja gern
mal reinlesen! Das „glücklich sein“ bzw. werden ist einfach ein Prozess, bei dem
ihr versuchen müsst, euch von Negativem nicht runterziehen zu lassen und dem Schicksal zu
vertrauen. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr es schafft und ein glücklich(er)es Leben
führt!
Kommen wir nun noch zu meinem Outfit bzw. zur
Konsumskala:
Pullover (ebenfalls hier zu sehen) – 2014 vom Bleibtreu Store bekommen (über 2 Jahre
alt): +1
Hose - 2015 bei Esprit gekauft: -1
Schuhe (ebenfalls hier zu sehen) - 2016 von Muroexe bekommen (Fair Fashion): +1
Tasche - 2016 bei Bench gekauft: -1
Schlauchschal (ebenfalls hier zu
sehen) – 2013 von ernsting’s family bekommen: +1
Konsum Skala Wert: +1
Die Schuhe sind von Muroexe - mehr zum Label könnt ihr auch noch
hier nachlesen, und 2 weitere Teile trage ich bereits über 2 Jahre. Die anderen beiden
Sachen habe ich im letzten Jahr konventionell gekauft und dise haben daher Minuspunkte
gebracht. Ich persönlich finde es jedes Mal wieder spannend, zu schauen, was ich trage und
wie lange das schon in meinem Schrank ist. So sehe ich jedes Mal, wie bewusst ich konsumiere
und kann die Kleidung besser einordnen. Das konventionelle Shoppen soll in Zukunft am Besten
gar nicht mehr stattfinden, aber mindestens auf einen ganz geringen Teil minimiert werden.
Ich glaube, im letzten Jahr habe ich 6 Teile geshoppt - ich denke, das kann sich schon sehen
lassen. ;-)
Wie steht ihr zum Thema „Einfach glücklich
sein“? Sie dihr eher positive, optimistische Menschen oder lasst ihr euch schnell
verunsichern und verärgern? Ich hoffe, euch mit meiner positiven Energie anstecken zu
können und euch mit meinen Tipps ein wenig helfen zu können!
Nachdem ich auf meiner Bayerntour Ulm, Passau
und Straubing besucht hatte, ging es für
mich leider schon zum letzten Stop meiner Reise: Regensburg. Regensburg hat mich wirklich
positiv überrascht und ich muss ehrlich sagen, dass ich Regensburg ohne meinen Blog sicher
niemals besucht hätte, weil es bei mir so gar nicht auf dem Schirm stand. Also, wenn ihr
auch denkt: „Was soll Regensburg schon zu bieten haben, was sich für einen Besuch lohnt?“
dann sperrt die Augen auf und lest, was ich euch heute zu erzählen habe:
- Regensburg wurde 2006 zur UNESCO Weltkulturerbe Stadt
gekührt
- In Regensburg findet man das erste Café-Haus Deutschlands
- In einem Regensburger Hotel gibt es eine Ausnüchterungszelle
- Die Donau fließt besonders schnell durch Regensburg
- In Regensburg findest du eine traditionelle Wurstbraterei, die „Wurstkuchl“
Nach meiner Ankunft am Regensburger Bahnhof wurde ich direkt vom
Tourismusmarketingleiter Herrn Maurer abgeholt und nachdem ich kurz im Hotel zum blauen
Krebs eingecheckt hatte, gingen wir direkt zusammen Mittagessen und er erzählte mir alles,
was ich wissen musste. Ich bekam einen Stadtplan an die Hand und er begann einzukreisen, wo
ich unbedingt hingehen sollte. Ich fragte mich kurz, wie ich das alles in 2 Tagen schaffen
sollte, aber war optimistisch. Es gab so viel zu entdecken und ich freute mich schon darauf,
denn bereits bei der Fahrt vom Bahnhof bis in die Stadt sind mir einige schöne Orte
aufgefallen und auch hier hab ich mich in die hübsche Architektur bzw. das Stadtbild
verliebt.
Besucherzentrum Weltkulturerbe
Regensburg ist eine mittelalterliche Stadt, die bis heute noch
gut erhalten ist. Regensburg war damals, besonders aufgrund der Donau, ein
Umschlagshandelsplatz. Im Hochmittelalter wurde Regensburg als bevorzugter Tagungsort für
Reichsversammlungen genutzt. Jede Menge gut erhaltene historische Gebäude, wie zum Beispiel
2 Kaiserpfalzen aus dem 9. Jahrhundert stehen hier. Klar kann man das auch alles bei einer
Stadtführung oder einer Entdeckungstour durch die Stadt selbst erleben, aber ich kann euch
einen Besuch im Besucherzentrum Weltkulturerbe ergänzend dazu nur ans Herz legen, wenn ihr
in Regensburg zu Besuch seid! Dort erfahrt ihr an verschiedenen Stationen entweder
bebildert, per Video oder auch spielerisch, die Geschichte und Entwicklung Regensburgs.
Außerdem hat man von dort aus die Möglichkeit auf den Brückenturm hinauf zu gehen, von dem
aus man einen super Blick über die Donau und die Dächer Regensburgs hat! Ich finde es
wirklich besuchenswert, interessant und anschaulich erklärt. Wenn ihr Fans von Geschichte,
Museen, interaktiven Spielen oder einfach nur schönen Ausblicken seid, dann solltet ihr dort
auf jeden Fall vorbeischauen – ich kann es nur empfehlen!
Erstes Café-Haus Deutschlands
Mir wurde von verschiedenen Personen, die ich in Regensburg
kennenlernen durfte, empfohlen, Pralinen im Café Prinzess zu essen. Wenn man mir sagt, ich
soll Pralinen essen, lass ich mir das natürlich nicht zweimal sagen und ging direkt an
meinem zweiten Tag am nachmittag ins das besagte Café und war bereits beim Eintreten von der
vielfältigen Pralinenauswahl überrascht. Entschieden hab ich mich am Ende für 3 Pralinen, in
denen Nougat verarbeitet war – ich liebe Nougat! Und alle 3 haben wirklich super geschmeckt!
Solche typischen Spezialitäten versuche ich ja eigentlich in jeder Stadt, die ich besuche,
zu probieren und freue mich sehr, in den Geschmack dieser leckeren Pralinen gekommen zu
sein! Also, ihr wisst, was ihr zu tun habt!?
Wurstkuchl
Eine weitere Spezialität Regensburgs findet man direkt an der
Donau gelegen (neben dem Weltkulturerbe Besucherzentrum) in der „historischen Wurstkuchl“.
Diese Wurstbraterei gilt als weltweit ältester Betrieb dieser Art. Natürlich habe ich es mir
nicht nehmen lassen, dort vorbeizuschauen und die „Spezialität“: „Bratwürstl auf Kraut“ zu
probieren – wer Nürnberger Würstchen mag (und ich liebe sie), wird diesen Klassiker der
Wurstkuchl auch mögen! Ich hätte gleich noch eine zweite Portion bestellt, wenn ich nicht am
selben abend noch zum Abendessen eingeladen gewesen wäre. Was mir an der „historischen
Wurstkuchl“ besonders gefallen hat: Sie haben in ihrer Karte alle Lieferanten aufgelistet
und diese kommen alle aus der nahen Umgebung.
Ausnüchterungszelle
Ich hatte das Glück, auch in Regensburg (genau wie in Passau und Straubing) eine persönliche Stadtführerin an die Seite gestellt
bekommen zu haben. So konnte ich einmal auf eigene Faust die Stadt erkunden, aber auch
Fragen stellen und besondere Orte kennenlernen, die ich alleine wahrscheinlich niemals
besucht und entdeckt hätte. So zum Beispiel die Ausnüchterungszelle in einem Hotel. Das
Ganze ist einfach zu erklären und zwar befand sich in dem Gebäude, wo jetzt das Hotel ist,
früher die Polizei und (aus welchen Gründen auch immer) haben sie beim Umbau die Zelle
erhalten und so einen kleinen Toursitenmagneten mit eingebaut. Ich war vorher noch nie in
einer Ausnüchterungszelle und fand es einfach mal lustig, da reinzuschauen und einen
Einblick in einen Ort zu bekommen, den ich hoffentlich niemals „in echt“ besuchen muss,
haha.
Die schnelle Donau
Meine gesamte Bayerntour stand ja im Zeichen der Donau – ich
reiste von Ulm nach Passau, weiter nach Straubing und am Ende nach Regensburg. Überall war die Donau
entweder mitten in der Stadt als präsenter Fluss oder er spielte früher im Handel eine große
Rolle für die Stadt. Da ich also innerhalb von einer Woche 4 verschiedene Städte an der
Donau besucht hatte, konnte ich auch die Unterschiede der Donau erkennen und stellte schnell
fest, dass sie in Regensburg ziemlich schnell unterwegs war und dort anscheinend auch des
Öfteren für Überschwemmungen sorgt. Allein an den beiden Tagen, an denen ich zu Besuch war,
sah ich, dass der Wasserstand sich erheblich nach oben bewegte, nachdem es einen halben Tag
lang ununterbrochen geregnet hatte. Natürlich ließ ich mich dadurch nicht aus der Fassung
bringen und lief im Rock und Sandalen durch Regensburg (doofer Fehler, ich war danach
komplett durchnässt von unten) – gut, dass der freundliche Hotelbesitzer mir einen Schirm
ausgeliehen hatte, so bin ich wenigstens nicht auch noch von oben nass geworden.
Auch wenn es viel geregnet hat, hat Regensburg mich auch in
verschiedenen Augenblicken wirklich zum Strahlen gebracht: beim Eintritt ins Café Prinzess,
bei Gesprächen mit den netten Menschen, die ich kennenlernen durfte (hier ein riesen Dank
nochmal für die perfekte Organisation – ich musste eigentlich nie alleine zu Abend essen,
sondern war immer in Begleitung, das war sehr schön!), als nach viel Regen auf einmal die
Sonne um die Ecke blinzelte, als ich mein hübsches Zimmer zum ersten Mal betrat und beim
Spazieren gehen durch süßen Gassen und über hübsche Plätze Regensburgs.
Wie bereits oben geschrieben, Regensburg stand bisher nie auf
meiner „da möchte ich unbedingt mal hin“-Liste, aber nachdem ich nun da war, bin ich sehr
froh, diese hübsche mittelalterliche Stadt einmal besucht zu haben. Falls ihr also mal eine
Städtetour plant oder auch mal durch Bayern reisen möchtet, dann kann ich Regensburg dafür
wirklich empfehlen! Die Stadt ist hübsch, hat eine überschaubare Größe und (was ich immer
wichtig finde) das meiste ist dort fußläufig erreichbar!
Aber auch nochmal abschließend zur gesamten Bayerntour: Alle 4
Städte – Ulm, Passau, Straubing und Regensburg haben jede auf ihre Weise ihren
besonderen Zauber. Alle 4 Städte liegen an der Donau aber sind sehr unterschiedlich, und
trotzdem würde ich alle 4 Städte sofort wieder besuchen! Vielen, vielen Dank also noch
einmal an die deutsche Donau & junge Donau und an die Tourismusverbände der jeweiligen
Städte (Passau, Straubing, Regensburg) für die tolle Organisation un
Ich denke übrigens über eine Radtour enlang eines
Flusses im Sommer nach – vielleicht wird es ja sogar die Donau. Gibt es sonst noch
Städte an der Donau bzw. in Bayern, die ihr mir empfehlen könnt, zu besuchen? Ich hoffe,
meine Bayerntourbeiträge haben auch gefallen und vielleicht hab ich ja sogar den ein
oder anderen inspiriert mal eine Städtetour in eine der 4 Städte zu machen!?
Anna und Sport - das ist immer wieder eine neue Herausforderung.
10 Jahre lang bin ich geritten (das war 2000 bis 2010) und danach hab ich hier mal in einem
Fitnessstudio Kurse besucht und da mal versucht, zu Hause etwas Sport zu machen. So richtig
durchgezogen hab ich das aber nie, weil ich irgendwie noch nicht so „Meinen“
Sport gefunden hatte. Im letzten Sommer hab ich eine Woche Yoga im Teutoburger Wald gemacht
und dabei ein wenig Blut geleckt. Yoga ist ein Sport, bei dem ich abschalten kann und der
mir unheimlich Spaß macht. Beim Yoga habe ich Muskeln kennengelernt, von denen ich vorher
nicht mal wusste und danach habe ich immer ein super Gefühl.
#Yogamitmady
Ich weiß nicht, ob ich es schonmal erwähnt habe, aber ich bin
ein absoluter Morgenmuffel bzw. ich war es! Bis vor 2 Wochen habe ich lieber 5 Mal gesnoozt
und mich im Bett umgedreht, bevor ich gut gelaunt aus dem Bett gehüpft wäre. Bereits seit 2
Wochen mache ich aber alle 2 Tage morgens vor der Schule bzw. Arbeit Yoga mit Mady Morrison
und es macht mir unheimlich Spaß! 2 Wochen Sport am Stück ist für meine Verhältnisse
wirklich viel (ihr seht, ich bin wirklich nicht die vorzeige Sportskanone, haha). Natürlich
kann man jetzt sagen, das liegt alles an diesen „Neujahresvorsätzen“ - die ich
mir nicht mal gesetzt habe. Aber viele sind ja von Januar bis März sehr fleißig und wollen
ihr Leben verbessern, aber ich habe das Gefühl, dass es bei mir dieses Mal anders ist. Ich
glaube, das mit dem Yoga und mir, das könnte etwas Ernstes werden!
Yoga mit Tchibo
Was mir dabei hilft am Ball zu bleiben, sind außerdem die tollen
Yogaartikel, die ich von Tchibo* zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich trage zum Yoga
jetzt diese kuschelige Yogahose, die aus Bio-Baumwolle besteht und an den Fersen geöffnet
ist. Die ist wirklich super bequem und elastisch. Außerdem habe ich mir ein Yoga-Rad
ausgesucht, mit dem man (gerade am Anfang) eine super Hilfestellung bekommt, um einige der
Asanas bewusst ausführen zu können. Gerade wenn man noch nicht so beweglich ist, wie
diejenigen, die Yoga bereits seit Jahren praktizieren, kann das Yoga-Rad eine große
Unterstützung sein. Ich möchte es für mein morgendliches Yoga-Ritual nicht mehr missen!
#BefitbeYou
Außerdem gibt es von Tchibo jetzt eine neue Community, in der
aktuell die #befitbeyou Aktion läuft. Dabei zeigen die drei Bloggerinnen Friederike, Louisa
und Hannah Tipps und Tricks rund um einen gesunden Lifestyle und man kann sich mit anderen
Communitymitgliedern austauschen und sich gegenseitig animieren.
Körperbewusst
Nur um das nochmal kurz klar zu stellen: Annanikabu wird jetzt
kein Fitness- oder Sportblog! Aber ich möchte euch in Zukunft ein wenig mitnehmen auf meine
Reise zu einem neuen Körperbewusstsein. Es heißt in meinem Untertitel: „bewusst
leben“ und dafür gehört für mich auch dazu, dass man sich seines Körpers bewusst ist.
Ich gehe jetzt steil auf die 30 zu und merke jeden Tag, wie meine Ausdauer schlechter wird
(ich sag nur: Wohnung im 2. Stock, haha) und wie unbeweglich ich werde, wenn ich nichts
mache. Darum habe ich mich einfach bewusst dafür entschieden, wieder mehr für mich und
meinen Körper zu tun und euch möchte ich einfach ein wenig mitnehmen auf meine Reise.
Bereits in den letzten 2 Wochen habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, Sport in meinen Alltag
zu integrieren und wie viel Spaß das Ganze machen kann! Es soll hier nicht nur
Fitnessbeiträge von mir geben, sondern ich möchte auch andere Blogger zum Thema
Körperbewusstsein interviewen und eine kleine Reihe starten. Ich hab so viele Ideen dazu und
ihr könnt gespannt sein! In der neuen Kategorie „Körperbewusst“ wird es also in Zukunft einige Artikel geben,
die euch zu einem positiven Körperbewusstsein verhelfen sollen und euch animieen sollen, den
Po vom Sofa zu bekommen! Hierbei geht es mir auf gar keine Fall um Abnehmen oder
Fitnesswahn, ich möchte einfach zeigen, wie man einen ausgewogenen Lifestyle körperbewusst
leben kann, ohne sich in irgendwelche Muster zu zwängen oder auf etwas zu verzichten (dafür
esse ich selbst einfach viel zu gern Schokolade, haha!). Mir geht es einfach um ein bisschen
Bewegung im Alltag und um die Tatsache, dass Bewegung für Körper und Geist einfach gut ist
und glücklich macht!
In einem späteren Beitrag zu den Fitness- und Yogaartikeln von
Tchibo zeige ich euch noch ein weiteres Hilfsmittel, mit dem man verschiedenen
Muskelgruppen, die Koordination und ganz allgemein seine Fitness trainieren kann.
Was sagt ihr zu der Tchibokollektion? Habt ihr auch
schonmal Yoga gemacht und kanntet ihr schon Yoga-Räder? Und was haltet ihr von meiner
neuen Kategorie „Körperbewusst“? Fragen über Fragen - ich freue mich sehr
über euer Feedback!
Und weil ich sie selbst immer so gern mag, hier noch zwei
„Outtakes“ für euch:
*Dieser Aritkel ist in Zusammenarbeit mit Tchibo entstanden und
die gezeigten Produkte wurden mir dafür kostenfrei zur Verfügung gestellt. Danke dafür!
So ein Wochenende in einer anderen Stadt ist jedes Mal wieder
aufregend. Man lernt neue Orte kennen, macht sich mit regionalen Spezialitäten bekannt und
erlebt einiges, was man zu Hause wahrscheinlich nicht erlebt hätte. Jedes Mal wenn ich von
einem Sädtewochenende wieder nach Hause komme, ist nicht nur die SD Karte, sondern auch mein
Kopf voll mit Inspirationen, Gedanken und Ideen. Ganz besonders spielt dabei auch die
Unterkunft, in der ich für die zwei Nächte unterkomme, eine Rolle. Habe ich in den Betten
gut geschlafen? War das Personal nett? Hat mir das Essen geschmeckt? Das sind wichtige
Faktoren dafür, dass ich mich irgendwo wohl fühle und das spielt auch mit in den
Gesamteindruck meines Städtewochenendes rein.
Wie ich euch letztens bereits berichtete, waren mein Mann und ich im Advent
für ein Wochenende in der wunderhübschen Stadt Lüneburg. Was ich euch noch nicht erzählt
habe: Die Unterkunft, in der wir übernachten durften, hat erheblich in mein positives Urteil
über unseren Städtetrip hineingewirkt. Natürlich habe ich eh eine Vorliebe für
Backsteinhäuser, kleine Gassen und hübsche Türen (was Lüneburg alles zu bieten hat!), aber
ich habe auch unheimlich gut geschlafen und lecker gefrühstückt und war damit gestärkt für
unsere Erkundungstour zu Fuß.
Übernachtet haben wir im gerade erst eröffneten Hotel „Anno
1433“. Das Hotel befindet sich in der wunderschönen Altstadt Lüneburgs und liegt damit in
einer der süßen Gassen, von denen ich die ganze Zeit schwärme. „Gerade erst“ heißt, dass das
Hotel nach 2 Jahren Bauzeit am 18.11.2025 seine Pforten öffnete und die ersten Gäste
beherbergte und somit gehörten wir im Dezember auch noch zu den ersten Gästen des Hotels.
Das Anno 1433 in Lüneburg ist ein inhabergeführtes Hotel mit 12 Zimmern, die alle mit viel
Liebe eingerichtet und dekoriert sind. Das Besondere, was mir persönlich sehr gefällt, sind
die offenen Balken in jedem Raum.
Unser Zimmer hatte zwei Etagen, es hatte verputzte Wände und
dazwischen die bereits angepriesenen offenen Balken, die grau gestrichen waren. Insgesamt
war das Zimmer sehr modern und minimalisitsch eingerichtet. Unten befand sich das große
Doppelbett und ein antiker, großer Kleiderschrank. Kleiner Abschweifer: Ich persönlich nutze
Kleiderschränke bei nur zwei Übernachtungen meist nicht, weil ich gar keine Lust hab, meine
Tasche heute auszuräumen und gefühlt am nächsten Tag wieder einzuräumen. Wie macht ihr das?
Jedenfalls war der Schrank antik und wunderschön! Also hat er mindestens einen Zweck erfüllt
– er hat als Dekoelement den Raum aufgewertet. Unten befand sich ebenfalls das moderne
Badezimmer mit ebenerdiger Dusche (hach, ich möchte so eine später in unserem Haus auch
unbedingt haben!). Oben stand ein Sofa und ein Fernseher – beides haben wir so gut wie gar
nicht genutzt, weil wir meist den ganzen Tag Lüneburg entdeckt haben und bei unserer
Wiederkehr direkt erschöpft ins Bett gefallen sind. Mir hat die Mischung aus den rustikalen
Balken und der modernen und minimalistischen Dekoration sehr gut gefallen und ich hab mich
sehr wohl gefühlt.
In der oberen Etage des Hotels hat man einen super schönen
Ausblick über Lüneburg und natürlich habe ich euch davon auch noch ein paar Eindrücke
mitgebracht:
Der Frühstücksraum war auch zweistöckig und hatte eine ähnliche
Innenarchitektur wie unser Zimmer. Ich freute mich, als ich beim Eintreten direkt einen
Kaffeegeruch in der Nase hatte und war eigentlich schon da überzeugt. Ich frühstücke am
Liebsten süß und war mit einem Brötchen mit Nutella und einem Glas Orangensaft (und
natürlich einigen Tassen Kaffee) bereits zufrieden gestellt. Mein Mann hat die Auswahl des
Frühstücks bis aufs Letzte ausgereizt und probierte von Wurst, Käse, Frischkäseaufstrichen
bis hin zum gekochten Ei alles durch und war auch sehr zufrieden! Wir saßen im oberen
Stockwerk und hatten dabei einen schönen Blick über einen Innenhof.
Nachdem wir also in den Betten gut geschlafen hatten und beim
Frühstück so ausreichend gesättigt wurden, konnte die Entdeckungstour starten und wir waren
vollkommen bereit, eine neue Stadt kennenzulernen und Abenteuer zu erleben! Was wir alles
gesehen und entdeckt haben, könnt ihr in meinem Beitrag: „Unser Adventswochenende in Lüneburg“ nachlesen.
Danke auch hier noch einmal an Mein Niedersachsen für die
Einladung nach Lüneburg ins Anno 1433.
Wie ihr sicher auf Instagram oder Facebook mitbekommen habt, war
ich vor 2 Wochen gemeinsam mit meinem Mann im wunderschönen Lüneburg. Wir wurden ins neu
eröffnete Hotel „Anno 1433“ eingeladen und durften uns ein Wochenende lang durch
die kleinen Gassen und von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt treiben lassen. Über das Hotel
werde ich euch in einem gesonderten Beitrg noch ein wenig mehr erzählen. Wie ihr wisst, planen wir Reisen nie vorher, sondern lassen uns vor Ort
inspirieren und schauen, wo es uns gefällt Das war in Lüneburg ziemlich schwierig,
denn mir gefiel es überall. Hier ein wunderhübsches Fachwerkhaus, da eine kleine Gasse mit
besonderen Häusern. Ich hatte dauerhaft die Kamera in Bereitschaft, um wieder einmal eine
schöne Haustür (ich stehe total auf Türen), die süß verziehrten Häuser oder auch einfach die
Umgebung zu fotografieren.
Am ersten abend war es schon dunkel und wir kamen bei unserem
Fußweg vom Bahnhof zum Hotel an 2 Weihnachtsmärkten vorbei, die sehr schön beleuchtet waren
und direkt ein besinnliches Weihnachtsgefühl an uns übermittelten. Am Liebsten wäre ich
sofort an einer Glühweinbude stehen geblieben und hätte es mir dort gemütlich gemacht, wir
wollten aber erstmal unser Gepäck ablegen. Wir bezogen also unser Zimmer und gingen dann
noch ein wenig durch die Altstadt spazieren. Wir schlenderten durch die kleinen Gassen,
besuchten einen der schönen Weihnachtsmärkte und gingen danach noch leckere Burger zum
Abendbrot essen.
Der nächste morgen startete nach dem ausgiebigen Frühstück mit
einem Spaziergang Richtung Lüneburger Rathaus, wo sich der große Lüneburger Weihnachtsmarkt
befindet. Am morgen war er zum Glück noch nicht so voll und wir konnten ganz gemütlich
drüber schlendern. Es gab viele kleine Buden mit Seifen, Gewürzen, Kerzen, besonderen
Leckereien und natürlich auch Karussells für die Kinder. Die Kulisse und umdas Lüneburger
Rathaus war auch sehr schön aufgebaut und der Weihnachtsmarkt lud zum Verweilen ein.
Nachdem wir eine Runde über den Weihnachtsmarkt geschlendert
waren, wollten wir Lüneburg weiter erkunden und schlenderten ein wenig durch die süßen
kleinen Gassen. Ich erinnerte mich daran, dass meine Eltern früher immer die Serie
„Rote Rosen“ geschaut haben und dass diese in Lüneburg gedreht wurde. Natürlich
musste ich mich dann auf die Suche nach dem Drehort machen und wir fanden ihn auch: ein
total süßer kleiner „Hafen“ mit kleinen Brücken und hübschen Häusern am Ufer.
Also ich muss ehrlich sagen, wenn ich nicht so absolut „braunschweigverliebt“
wäre, dann wäre Lüneburg wirklich ein Kandidat für (m)eine Lieblingsstadt. Sie liegt am
Wasser, hat eine überschaubare Innenstadt und wunderschöne Häuser zu bieten, mir hat dort es
sehr gefallen!
Was mir im weihnachtlichen Lüneburg auch sehr gefallen hat,
waren die kleinen Buden, die in der gesamten Stadt verteilt standen, in denen Märchen
dargestellt wurden. Es war total liebevoll aufgebaut mit kleinen Puppen und man konnte davor
stehen und sich das Märchen erzählen lssen. Das Besondere hier: es gab 2 Knöpfe - einen für
Hochdeutsch und einen für Plattdeutsch. Natürlich habe ich mir die Märchen auf Plattdeutsch
angehört und war erstaunt, wie viel Ähnlichkeit es mit dem ostfriesischen Platt hat - ich
hab fast alles verstanden!
Am nachmittag machten wir uns auf den Weg zu einem
Weihnachtsmarkt, den wir bereits am abend zuvor auf unserem Weg vom Bahnhof zum Hotel
gesehen hatten. Es war ein eher kleiner, gemütlicher Markt und es war nicht so voll, wie auf
anderen Märkten, das gefiel uns. Der Weihnachtsmarkt befand sich direkt am Eingang der St.
Johannis Kirche (die auch mal einen Besuch wert ist!). Wir lauschten dort einem
Trompetenkonzert und schlürften einen leckeren Kakao (natürlich mit Sahne - ist ja
Weihnachtszeit, da gönnt man sich sowas mal!).
Auf dem Rückweg zum Hotel gingen wir über den großen
„Platz am Sande“ (wo auch so viele hübche Häuser stehen!) und machten natürlich
auch dort noch einen Abstecher über den dort anliegenden Weihnachtsmarkt - und natürlich
durften bei unserem Weihnachtsmarktbesuch auch die obligatorischen Schmalzkuchen nicht
fehlen - ich freue mich jedes Jahr erneut auf diese Dinger und muss einfach bei jedem
Weihnachtsmarktbesuch probieren. Bisher haben sie mir auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt am Besten geschmeckt, aber ich
werde nicht aufgeben und immer wieder überall probieren! ;-)
Diese leckeren #Schmalzkuchen haben mir
den Abend absolut versüßt! 😍 Wir sind heute den ganzen Tag durch #Lüneburg
geschlendert und haben es uns gut gehen lassen! 👍 So ein Adventswochenende
zu zweit ist wirklich total schön! 😊 Ich wünsch euch allen einen
kolossalbombastischtollen abend, ihr Süßen! 😘
Ein von Anna I 27 I Braunschweig (@anna.kohnen) gepostetes Foto am
Natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen,
deutschlands kleinsten romantischen Weihnachtsmarkt im Innehof des „Café News“
zu besuchen. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir dort nicht so gut gefallen hat, weil es
extrem voll und eng war. Aber eine niedliche Idee ist es allemal und schön geschmückt war es
dort auch. Wir sind dann einfach weiter zum nächsten Weihnachtsmarkt gegangen (zum Glück
gibt es in Lüneburg ja einige schöne Weihnachtsmärkte) und haben dann dort ohne viel
Gedrängel einen leckeren Glühwein genossen.
Ihr seht, Lüneburg ist wirklich eine schöne Stadt, die einiges
zu bieten hat. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es lohnenswert dort mal vorbei zu schauen
und sich auf einem der 4 Weihnachtsmärkte durchzufuttern. Aber auch im Sommer (und allen
anderen Jhreszeiten) kann ich mir Lüneburg als Ausflugsort super vorstellen. Ganz sicher war
es nicht mein letzter Besuch in der hübschen Stadt!
Vielen Dank an mein Niedersachsen für die Einladung nach
Lüneburg!
Der zweite Ort auf meiner Bayerntour im Sommer war Straubing.
Ich erreichte Straubing zur Mittagszeit und wurde am Hauptbahnhof von der
Tourismusbeauftragten der Stadt, Claudia Bracht abgeholt und direkt zum Hotel gebracht.
Gewohnt habe ich im Hotel Theresientor, in dem ich mich sehr willkommen und wohl gefühlt
habe. Nachdem ich mein Zimmer bezog, mein Gepäck abstellte und mich kurz frisch machte,
trafen wir uns mit einem ehemaligen langjährigen Straubinger Stadtführer zum gemeinsamen
Mittagessen im Hotel Seethaler. Er begleitete uns durch die Stadt, zeigte mir besondere Orte
und stand direkt mit Rat und Tat zur Seite. Er kannte sich sehr gut mit der Geschichte
Straubings aus und konnte mir jede Frage beantworten (so jemanden brauche ich in jeder
Stadt!). Egal, was mich interessierte, wo ich hingehen wollte oder wonach ich fragte, ich
konnte sicher sein, hier blieb nichts unbeantwortet!
Straubing von oben
Nach dem leckeren Mittagessen und den ersten Gesprächen begann
dann die Erkundungstour durch Straubing. Was mir auf den ersten Blick auffiel war der große
Turm, der sich inmitten der Innenstadt Straubings befand. Dieser trug eine große rote
Schleife, welche das 700 jährige Jubiläum des Stadtturms auf den ersten Blick erkennen lies.
Da dies der Mittelpunkt der Stadt und ein besonderes Straubinger Gebäude ist, war der
Stadtturm auch der erste Ort unserer Besichtigung. Wir gingen also die (gefühlt 200,
wahrscheinlich waren es nur 50) Stufen hoch und hatten von oben einen wunderbaren Blick über
die ganze Stadt. Den Blick über Straubing hatte ich danach nochmal von 2 anderen Punkten
aus, aber dazu erzähle ich später noch mehr. Hier erstmal meine Eindrücke vom Stadtturm aus
über Straubing:
Straubings Kirchen
Ihr seht schon, Straubing hat so einige Kirchtürme (allein 19
katholische Kirchen gibt es dort) und viele der dazugehörigen Kirchen besichtigte ich noch
am gleichen und am folgenden Tag gemeinsam mit meinem persönlichen Stadtführer. Wie ich euch
bereits in meinem Passau-Reisebericht
geschildert habe, zeige ich euch keine Bilder aus den Kirchen, aber ich kann euch sagen, sie
sind alle besuchenswert! Die Basilika Sankt Jakob ist mir aber ganz besonders im Gedächtnis
geblieben - sie enthält unheimlich viele Kunstwerke von Marienstatuen über Altare,
Grabtafeln und Gemälde. Es ist einfach beeindruckend und man könnte sich Stunden darin
aufhalten und hat auch dann noch nicht alles gesehen. Wir sahen uns insgesamt 5 der Kirchen
von innen an und andere begutachtete ich nur von aussen - und alle waren unheimlich
sehenswert! Allein von aussen sind die meisten der Kirchen kleine Kunstwerke und man
entdeckt, wenn man aufmerksam hinschaut, bekannte Geschichten und Personen aus der Bibel in
den Eingangsbögen der Kirchen.
Moderne Dirndl von „Mein Herzblut“
Nachdem wir einige der Kirchen besichtigt hatten, traf ich mich
wieder mit Frau Bracht vom Tourismus Straubing und wir waren eingeladen im Dirndlshop „Mein
Herzblut“ vorbeizuschauen. Ich war vorher noch nie in einem Dirndlshop und konnte mir gar
nicht vorstellen, was es dort ausser hübscher Dirndl noch geben könnte. Es war aber ein
bunter (im wahrsten Sinne des Wortes) Mix aus Dirndl, Blusen, Taschen und anderen süßen
Accessoires. Dort erlangte ich einen Einblick in die Dirndlproduktion und durfte auch eines
der wunderschönen Stücke anprobieren. Vorher hatte ich erst einmal ein Dirndl bei C&A
anpobiert und hatte daher keinen richtigen Vergleich. Das Dirndl von Mein Herzblut saß wie
angegossen und der Stoff fühlte sich unheimlich hochwertig auf der Haut an, sodass ich es
fast nicht wieder ausziehen wollte. Wenn ich also jemals auf die Idee kommen sollte, das
Oktoberfest zu besuchen (was eigentlich so gar nicht meins ist), dann würde ich lieber ein
wenig mehr Geld investieren und mir dort ein individuelles, ausgefallenes und qualitativ
hochwertiges Dirndl kaufen, anstatt zu einem „Standard-Dirndl“ aus dem Einzelhandel zu
greifen.
700 Jahre Straubinger Stadtturm
Danach ging es weiter auf Erkundungstour - jetzt kommen wir zu
der oben bereits angesprochenen Geschichte mit den verschiedenen Aussichtspunkten über
Straubing. Zum 700 jährigen Jubiläum des Stadtturms gab es extra Führungen durch die Stadt,
bei der man den Stadtturm aus verschiedenen Perspektiven zu sehen bekam. Es war wirklich
spannend, auf verschiedene Aussichtspunkte Straubings hoch zu gehen und von dort aus die
Stadt zu erkunden. Das war wirklich etwas Besoonderes und ich habe mich sehr gefreut, dass
ich bei dieser besonderen und einmaligen Tour dabei sein durfte!
Lecker durch Straubing
Am Abend haben wir uns nach einem ganzen Tag auf den Beinen ein
3-Gänge Abendessen inklusive Bierverkostung gegönnt. Außerdem probierte ich kurz vor meiner
Abreise noch eine typische Straubinger Spezialität. Was das ist und wie es mir geschmeckt
hat, erfahrt ihr im nächsten Beitrag „Lecker durch Straubing“.
War von euch schonmal jemand in Straubing und wie
gefallen euch meine Eindrücke der kleinen bayrischen Stadt?
Nachdem wir ein Wochenende in Ulm auf dem Donaufest verbracht
haben, ging es für mich entlang der Donau weiter. Ich hatte das Glück für „die junge Donau“
eine Tour durch Bayern machen zu dürfen und habe dabei die Städte Passau, Straubing und
Regensburg kennengelernt. Passau war das erste Ziel meine Bayerntour und über die Stadt, das
Essen und die Abenteuer, die ich dort erlebt habe, möchte ich euch in diesem Beitrag
erzählen.
Ich erreichte den Hauptbahnhof Passau am Abend und wusste, dass
meine Unterkunft fußläufig ist. Da ich mich auf Reisen aber so gut wie nie richtig
vorbereite, stand ich da, fragte Google Maps um Hilfe und als sich dann auch noch mein nicht
vorhandener Orientierungssinn einschaltete, war ich ein bisschen aufgeschmissen. Die
Touristeninformation hatte natürlich schon geschlossen, aber ich bin ja ein optimistischer
Mensch und lasse mich von solchen Kleinigkeiten nicht aus der Ruhe bringen. Ich lief also
los und fragte die erstbeste Person, die ich traf und der ältere Mann erklärte mir sehr nett
und ausführlich, wo ich langgehen musste. Das heißt, mein erster Eindruck von Passau war
direkt positiv: nette und hilfsbereite Menschen machen meiner Meinung eine Stadt gleich noch
schöner!
Als ich das Hotel am Paulusbogen dann erreichte, wurde ich
freundlich begrüßt und bezog mein schönes Zimmer mit Blick auf die Donau, welche direkt vor
meinem Fenster entlang floss – so schön! Ich konnte es mir nicht nehmen lassen (auch wenn es
schon ganzschön dunkel war) noch auf die erste Erkundungstour zu gehen, schnappte also meine
Kamera und begab mich 2 Treppen runter und stand direkt an der Donau. Auf den Fotos kommt
die wunderschöne Stimmung leider nur bedingt rüber – es war traumhaft! Ich bin ja eh ein
großer Fan von Wasser und könnte mich stundenlang daran aufhalten (ob Meer, Fluss oder See).
Ich genoss die Ruhe, das Wasserrauschen, die frische Luft und ließ mich einfach treiben.
Dabei ging ich einfach entlang der Donau, vorbai am Rathaus, bis hin zu einer großen Brücke
von der ich diese wunderschönen Fotos machte:
Nach meinem Abendspaziergang schlief ich wie ein Stein in meinem
gemütlichen Hotelbettchen. Am nächsten morgen wurde ich von der Sonne geweckt und
frühstückte auf der Terasse mit direktem Blick auf die Donau. Danach traf ich mich da dann
mit einer super lieben Stadtführerin, die mit mir eine perönliche Stadtführung durch Passau
geplant hatte. Ich fand es unheimlich klasse, dass wir nur zu zweit durch die Stadt liefen
und sie meine Interessen berücksichtigte und direkt auf meine Fragen eingehen konnte. Wir
waren uns von Anfang an sympatisch und so kamen wir neben dem Stadtrundgang und den
Gesprächen über Passau auch direkt persönlich ins Gespräch und tauschten und übers Bloggen
und über die Arbeit als Stadtführerin aus. Es kam mir weniger vor, wie eine typische
„Stadtführung“, wie ich es das letzte Mal während einer Klassenfahrt (vor gefühlt 10 Jahren)
erlebt hatte, sondern wie ein Spaziergang mit einer Bekannten, die viel über die Stadt zu
erzählen hat. Sie zeigte mir die Künstlergasse (Höllstraße), mit unheimlich süßen kleinen
Häusern, in denen sich viele kleine Boutiquen, Kunsthandwerker und Ateliers befinden.
Außerdem besuchten wir das Rathaus und ich durfte den Saal mit seinen schönen
Wandverzierungen und Kunstwerken besichtigen. Danach machten wir gemeinsam eine
„Dreiflüssefahrt“, bei der wir von der Donau über den Inn bis hin zur Ilz fuhren und ich
sogar an den Punkt, an dem die drei Flüsse sich trafen, die verschiedenen Farben der Flüsse
wahrnehmen konnte (leider kommt das auf den Fotos nicht ganz so gut rüber – ihr müsst
einfach selbst mal nach Passau und dort eine „3-Flüsse Fahrt“ machen – kann ich wirklich nur
empfehlen!)
Eines meiner absoluten Highlights in Passau war das Orgelkonzert
im Passauer Dom. Dieses Konzert findet täglich einmal statt und koste nur 4,00 € Eintritt
und diese Investition lohnt sich wirklich! Hierzu wollte ich eigentlich einen extra Beitrag
schreiben (vielleicht mache ich das auch noch), aber nur mal kurz am Rande: ich fotografiere
ganz bewusst nicht in Kirchen! Keine Ahnung, warum ich mir das angewohnt habe, aber für mich
ist eine Kirche nicht nur ein hübsches Gebäude, sondern es hat eine so tragende Geschichte
und so wunderbare Kunstwerke, die würden auf Fotos eh niemals so rüberkommen, wie sie in
Wirklichkeit sind. Ich schaue mir gern Kirchen an und erzähle euch auch gern davon, bzw.
gebe Tipps, welche Kirche wirklich sehenswert ist, aber Fotos von Kirchen (von innen) werdet
ihr bei mir nicht sehen.
Nun aber zurück zum Orgelkonzert: Ich bin ohne eine Idee, was
mich erwarten wird, in den Dom gegangen, habe mich etwas umgesehen und dann Platz genommen,
um dem Orgelkonzert zu lauschen. Es begann ganz ruhig mit einem bekannten Lied, dann folgte
ein schnelles und sehr intensives Lied, weleches mich unheimlich bewegte. Musik im
Allgemeinen kann unheimliche Emotionen bei mir hervorrufen und ich hätte niemals gedacht,
dass auch das Orgelspiel mich so mitreissen kann. Ich war allein auf Reisen, hatte den
ganzen Tag viele Eindrücke einer fremden Stadt gewonnen, habe nette Menschen kennenlernen
dürfen und dann saß ich da, ganz allein (natürlich waren noch andere Menschen um mich herum,
aber ich war allein dort), in diesem riesen Dom. Ich hörte diesem wirklich bewundernswert
guten Orgelspieler zu und mir liefen kleine Tränen die Wange herunter. Ich verarbeitete
einfach die letzten Tage und war unheimlich dankar dafür, das alles erleben zu dürfen. Wenn
euch Musik also auch berühren kann und ihr euch darauf einlassen könnt, dann müsst ihr
unbedingt zum Orgelkonzert in den Passauer Dom!
Danach schlenderte ich einfach ohne Ziel durch die Stadt und
ließ mich treiben (wie ich es so gern mache). Ich hatte noch den ganzen nachmittag Zeit, mir
Passau anzuschauen und meine persönliche Stadtführerin (von der ich mir leider den Namen
nicht notiert hab…) empfahl mir, auch mal auf die Innstadt zu gehen. Dort setzte ich
mich in ein kleies Café, as einen super leckeren Brownie und trank eine FritzLimo. Es war
ein so schöner Sommertag und ich genoss ihn in allen Zügen. Und da das Wetter einfach
unschlagbar sonnig und eigentlich viel zu heiß war, suchte ich nach einer Badestelle und
plantschte ein wenig im Inn.
Bereits am abend zuvor hatte ich bei meinem Abendspaziergang die
auf einem Berg gelegenen „Veste Oberhaus“ gesehen und war überzeugt, dass ich
diesen Berg während meines Aufenthaltes noch erklimmen wollte. Ich bin also nach meinem
Planschvergnügen im Ilz einmal quer durch Passau gelaufen, um bei gefühlten 40 Grad im
Schatten noch einen Berg hochzulaufen (was da in mich gefahren ist, kann ich euch nicht
erzählen). Ich muss aber sagen, dass ich sehr froh darüber bin, dass ich mir diesen
Fußmarsch angetan habe, denn der Ausblick war einfach unbezahlbar! Neben dem Orgelkonzert
ist das auch etwas, das ich euch bei einem Passaubesuch absolut ans Herz legen möchte –
verpasst nicht diesen traumhaften Ausblick von dort oben. Man kann, soweit ich weiß auch mit
dem Auto hochfahren, aber auch der Fußweg ist machbar und danach hat man sich ein kaltes
Getränk richtig verdient!
Diese kalte #Rhabarberschorle und den
traumhaften #Ausblick hatte ich mir vorhin nach ca. 100 Stufen auf die
#VesteOberhaus und gefühlt 40°C auch verdient! 😉 Danach war ich noch im
#Biergarten und hab das erste Mal in meinem Leben #Tafelspitz gegessen - ein
Träumchen sag ich euch! 😍 Ich hab ganz viele schöne Fotos gemacht, die es
dann ganz bald auf dem Blog (@annanikabu) zu sehen gibt! 👍 Morgen geht es
für mich dann schon weiter nach #Straubing - ich bin sehr gespannt! 😉 Fühlt
euch gedrückt, meine Lieben! 😘
Ein von Anna I 27 I Braunschweig (@anna.kohnen) gepostetes Foto am
Am abend traf ich mich dann mit der Chefin des Tourismus Passau
zum Abendessen. Sie führte mich in ein typisches bayrisches Restaurant mit Biergarten aus:
die „Brauerei Hacklberg“. Natürlich probierte ich dort die typischen Spezialtitäten des
Hauses und ich muss ehrlich gestehen: ich hätte nicht gedacht, dass ich Weißwurst und
Tafelspitz mag bzw. ich hatte es einfach in meinen 27 Lebensjahren zuvor noch nie probiert.
Es waren zwar alles typisch bayrische Spezialitäten, sie wurden aber neu interpretiert und
so gab es die Weißwurst als Vorspeise im Teigmantel gebacken und das Tafelspitz wurde mit
Kartoffelrisotto und gebackenen Bohnen sehr ansprechend serviert. Und ich kann euch
garantieren, es sah nicht nur super aus, sondern es schmeckte auch alles ausgezeichnet! Was
ich persönlich richtig genial fand (und was ich im Sommer auch mal zu Hause nachmachen
werde), war der Hacklberger „Caibierinha“ - super erfrischend und lecker! Das Restaurant der
Brauerei Hacklberg ist größer, als man von draussen erwarten würde. Es befinden sich mehrere
Räumlichkeiten, die auf unterschiedliches Publikum abgestimmt sind. So gibt es neben dem
großen Biergarten drinnen noch die „Zunftstubn“, die „Hackl Bar“,
und „Braumeisters Eck“ mit Kamin und Loungeecke. Ich war vorher noch nie in
einem typisch bayrischen Brauhaus und fand die „Schließfächer“ für die Bierkrüge
der Stammgäste daher sehr interessant.
Ihr seht, man kann in Passau so einiges erleben: „3
Flüsse-Fahrt“, Orgelkonzert im Dom, super Ausblick über die Stadt genießen von der Veste
Oberhaus aus, schwimmen im Inn und ausgezeichnetes bayrisches Essen gibt es auch. Ich hatte
wunderbare 1 ½ Tage in Passau und möchte mich am Ende ganz besonders beim Verband „junge
Donau“ und dem Tourismusverband Passau für die Einladung und super Organisation!
Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick über
meinen ersten Halt der Bayerntour geben und ihr seid gespannt auf meinen Bericht über
meinen Aufenthalt in Straubing. Wer von euch hat denn jetzt auch das Bedürfnis, Passau
einmal zu besuchen? Und wer war denn vielleicht schonmal da?
Weil ich Zukunft das Miteinander unter Bloggern wieder mehr aktiv unterstützen möchte,
verlinke ich unter meinen Reisebeiträgen gern Beiträge, die sich mit dem gleichen Ort
beschäftigen. Wenn du also einen Beitrag zu Passau veröffentlicht hast, dann kannst du den
Link gern im Kommentar hinterlassen und ich füge ihn hier hinzu! Über Passau haben bereits
einige andere Blogger geschrieben:
- Elly teilt viele Bilder aus der schönen Stadt mit uns auf ihrem Blog „Elly
unterwegs“
- Marion und Daniel schreiben auf ihrem Blog „Geschichten von unterwegs“„,
wie man in Passau so übernachten kann
- Nanny teilt viele schöne Bilder der Passauer Altstadt auf ihrem Blog
„Nanniswelt“
- Laura schreibt auf „Herz an Hirn“ über ihre Flusskreuzfahrt, die in Passau
startete
- Auf „Heldenwetter“ teilt Ariane ein paar Bilderinspirationen aus Passau mit
uns
Gemeinsam mit ein paar anderen lieben Bloggern wurde ich im
Sommer ins wunderschöne Ulm eingeladen. Ich glaube, Ulm hat einen ähnlichen
Bekanntheitsgrad, wie Braunschweig. Irgendwie hat man den Namen schonmal gehört, aber zu
Besuch waren dort noch nicht viele. Wieso eigentlich nicht? Ulm ist wirklich eine süße Stadt
und sie hat so einige Besonderheiten. Im Prinzip sind es nämlich zwei Städte: Ulm und
Neu-Ulm. Getrennt sind diese beiden Städte nur durch die Donau und das verrückte daran ist,
dass Ulm zu Baden-Württemberg gehört und Neu-Ulm zu Bayern. Habt ihr das gewusst?
Der Grund warum wir da waren, war das 10. internationale
Donaufest. Das ist ein großes Volksfest, veranstaltet von Ulmern und Neu-Ulmern. Am Ufer des
Flusses stehen viele Buden mit Köstlichkeiten und Handwerkskunst. Weil sich die beiden
Städte durch den Fluss auch mit vielen anderen Donauländern (z.B. Ungarn, Tschechien usw.)
verbunden fühlen, gab es ungarisches Gulasch, super leckere Baumstriezel, tschechisches Bier
und andere Leckereien, die wir natürlich alle probiert haben. Es war schön, dass das Fest
dadurch ein internationales Flair bekam. Um von einem Ufer an das andere zu kommen konnte
man auf schmale Boote steigen, die einen flugs auf die andere Seite brachten.
Den abend verbrachten wir gemeinsam auf dem Donaufest,
probierten so einige Leckereien und liessen es uns gut gehen. Wir lernten auch zwei der
Organisatorinnen des Donaufestes kennen und konnten uns ein bisschen mit ihnen austauschen -
das war wirklich spannend! Wir erfuhren, dass ca. 1 1/2 Jahre vorher mit der Planung
begonnen wurde und dass man an so viele Kleinigkeiten denken musste. Außerdem fand am
zweiten abend ein riesiges Feuerwerk statt, welches in der Organisation auch viel Aufwand
war und worauf die Organisatorinnen beide sehr gespannt waren. Dazu aber weiter unten mehr.
Die Nächte verbrachten wir im Golden Tulip Hotel auf der
Neu-Ulmer Seite. Es war einfach perfekt gelegen, denn das Donaufest war genau unter unserem
Hotelfenster und so konnte ich auch am nachmittag nach der Anreise ein wenig auf dem Zimmer
entspannen und parallel einem Konzert lauschen, das auf der Bühne direkt unter meinem
Fenster stattfand. Am morgen gab es leckeres Frühstück auf der Terasse mit Blick auf die
Donau und danach machten wir eine Stadtführung durch Ulm.
Ulm ist eine wunderschöne Stadt mit vielen Fachwerkhäusern und
einem riesigen Münster. Man konnte förmlich spüren wie sich viele Menschen Mühe gegeben
haben um so ein riesiges, lichtdurchflutetes Bauwerk zu erschaffen. Wir haben gelernt, dass
der Unterschied zwischen Dom und Münster der ist, dass ein Münster von der Stadtbevölkerung
finanziert wurde, ein Dom aber von der Kirche. Wir waren leider nicht auf der Spitze, uns
wurde aber gesagt, dass man einen super Blick auf die ganze Stadt hat.
Ein anderes beeindruckendes Bauwerk war das schiefste Haus der
Stadt. Das wurde direkt an einen der Kanäle gebaut die die Stadt durchziehen und der
Architekt hat nicht auf den Boden geachtet. Jetzt steht das Haus komplett schief und ist ein
Hotel. Aber weil die Möbel der Schräglage angepasst sind, soll man angeblich super schlafen
können. Vielleicht probieren wir das ja bei unserem nächsten Ulmaufenhalt mal aus.
Außerdem haben wir noch einige interessante und lustige Fakten
über Ulm gelernt:
- Früher sind von Ulm bzw. Neu-Ulm aus die sogenannten „Donauschwaben“ auf ihre
Reise gestartet. Damals war die wirtschaftliche Situation in der Gegend eher schlecht und
den Leuten wurde Land und Güter donauaufwärts versprochen, also sind viele ausgewandert.
- Der Ulmer Münster hat eine riesige und wunderschöne Orgel und
die Orgelpfeifen sind 15 Meter hoch.
- Ulm ist die Stadt mit der größten Kneipendichte Deutschlands
mit 586 Wirtshäusern und Kneipen.
In eine davon (in die „Rosebottel„) wurden wir dann
auch zum Gin-Tasting eingeladen. Ich hatte vorher noch nie Gin getrunken, aber einige der
Sorten waren richtig lecker! Besonders empfehlen kann ich aber die Limonaden-Konzentrate.
Man kauft eine Flasche Ginger Ale-Sirup, kippt die mit Sprudelwasser auf und schon hat man
ein leckeres Glas Ginger Ale. Zwischen der Stadtführung, die direkt nach dem Frühstück
begann und dem Gin-Tasting (das zum Glück erst nachmittags stattfand), war ich noch in einer
kleinen Boutique und habe ein Interview geführt (dazu gibt es aber bald in einem anderen
Post mehr!).
Kommen wir aber jetzt noch zu einem der Highlights des Donaufest
Wochenendes - dem Feuerwerk! ES war sooo traumhaft schön! Ich muss ehrlich sagen, ich dachte
immer, ich mag kein Feuerwerk, weil es einfach nur unkontrollierbar knallen würde, aber ich
muss gestehen, so ein wunderschönes Feuerwerk, wie beim Donaufest habe ich vorher noch nie
gesehen! Es wurde von der Donau aus Booten heraus gezündet und beide Ufer waren voll mit
Menschen. Wir saßen auf der Neu-Ulmer Seite (weil dort auch unser Hotel war), aßen
Baumstriezel und ließen uns von dem wunderschönen Farbspektakel inspirieren. Das Ganze wurde
begleitet von klassischer Musik und als ich da so mit meinem Herzmann am Ufer saß, die
Lichter betrachtete und der Musik lauschte, wurde mir bewusst, was für ein Glück ich habe,
so tolle Erlebnisse in meinem Leben haben zu dürfen und mir tropfte das ein oder andere
Tränchen über die Wange, weil ich so glücklich war!
Ich glaube ein schöneres Ende für einen Reisepost kann
ich nicht finden, darum belassen wir es für heute hier mit dem „Donaufest in
Ulm“-Beitrag und ich wünsche euch einen schönen abend!
Wart ihr schon einmal in Ulm bzw. beim Donaufest? Fandet ihr es auch so wunderschön, wie
ich? Und wenn ihr die süße kleine Stadt Ulm noch nicht besucht habt, dann macht das mal
- es ist wirklich sehr schön dort!
Mit dabei waren übrigens folgende Blogger:
Mac von Burgturm (hier hat er über Ulm geschrieben), Nina von Reisehappen (hier hat sie über
das Donaufest und hier über Ulm geschrieben), Matthias von Traveltelling (hier findet ihr
seinen Ulm-Beitrag), Steffen und Sabrina von Feedmeupbeforeyougogo (sie haben hier über Ulm
geschrieben) und Sabrina von vegtastisch, bei der wir noch einen veganen Kochkurs besuchten
(über den hat sie hier geschrieben).
Vielen Dank an „Tourismus Ulm“ und „die junge
Donau“ für die Einladung und die Organistation des tollen Wochenende!
Manchmal schaue ich in meinen Schrank und verliebe mich neu in
alte Kleidungsstücke. Da ich letztens sehr rigoros aussortiert habe, habe ich wieder einen
guten Überblick über das, was sich in meinem Schrank befindet und dieser Rock ist einer der
Teile, der bleiben durfte. Ich mag lange Kleider und Röcke sehr und dieser Rock ist aufgrund
des dicken Stoffs meiner Meinung nach der perfekte Herbstbegleiter.
Es ist mir unheimlich wichtig, euch zu zeigen, dass man keinen
extrem vollen Kleiderschrank mit vielen Teilen haben muss, um tolle, abwechslungsreiche
Outfits zu kombinieren. Und da ich wieder vermehrt „Ein Teil viel Style“ Beiträge veröffentlichen möchte, um euch
zu zeigen, dass man aus einem Kleidungsstück ganz viele wunderbare Outfits zaubern kann,
werde ich den Rock diesen Herbst nochmal anders kombinieren und davon Fotos für euch machen.
Außerdem könnt ihr den wunderhübschen Rock auch im Beitrag „Echte Freundschaft - ein Geben und Nehmen“ sehen. Zur Zeit
befinden sich gefühlt so einige Frauen in meinem Alter in so einer Phase des
„Ausmisten“ und Kleiderschrank reduzieren. Es scheint gerade ein Umdenken
stattzufinden und ich hoffe, dass auch ich euch dazu animieren kann, dem Spruch
„weniger ist mehr“ ein bisschen mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Sicher kennt
ihr das Gefühl, einen Blick in euren Schrank zu werfen und verzweifelt zu sein, weil einfach
so viel darin ist und ihr euch gar nicht entscheiden könnt. Sobald ihr reduziert habt und
wieder einen Überblick über die Inhalte eures Kleiderschrankes habt, ist auch dieses
verzweifelte Gefühl mit aussortiert. Auch das Buch „Magic Cleaning“ hat mich
total animiert und motiviert mit dem Aussortieren zu beginnen - das Buch kann ich euch
wirklich nur ans Herz legen!
Neben dem Thema „Aussortieren“ ist auch gerade die
„Capsule Wardrobe“ total im Trend und es gibt verschiedenste Ebooks (zum
Beispiel auf The Organized Cardigan) und Tipps, wie man eine Capsule Wardrobe im Schrank
erreicht. Zu diesem Thema hat Lisa von at/least gerade ein „Capsule Wardrobe
Experiment“ gestartet und ich wollte es unbedingt mit euch teilen, weil ich die Idee
und Umsetzung wirklich klasse finde. Lisa hat sich 10 Teile aus ihrem Schrank herausgesucht
und zeigt damit 10 verschiedene Outfits und ihr werdet sehen, dass diese Outfits unheimlich
verschieden und gar nicht langweilig sind. Also, falls euch das Thema „Capsule
Wardrobe“ interessiert und ihr genauso gern Selbstexperimente mögt, wie ich, dann
solltet ihr unbedingt mal auf at/least vorbei schauen.
Wo wir gerade beim Thema „bewusster Konsum“sind, möchte ich euch neben den Themen
„Ausmisten“ und „Capsule Wardrobe“ auch nochmal auf meine
„Konsum Skala“ aufmerksam machen. Im Beitrag „Ein
besonderer Sonntagsspaziergang“ hatte ich es ja bereits angekündigt - ich
möchte euch ab jetzt unter jedem Outfit meine persönliche Konsumskala zeigen, um mir und
euch vor Augen zu halten, was bewusstes konsumieren eigentlich bedeutet. Das Ganze wird dann
folgendermaßen „benotet“ und um so höher die Zahl am Ende, umso besser bzw.
nachhaltiger ist das Outfit:
konventionelle Kleidung, die ich innerhalb der letzten 2 Jahre
nicht second Hand gekauft habe: -1
Kleidung, die ich schon über 2 Jahre trage: +1
Fair Fashion: +1
Second Hand (und getauschte) Kleidung: +2
Kommen wir also zur Konsum Skala - Auswertung des hier gezeigten
Outfits:
Pullover - 2014 vom Bleibtreu Store bekommen (über 2 Jahre alt):
+1
Maxirock (ebenfalls hier zu sehen) - 2014 vom Bleibtreu Store bekommen
(über 2 Jahre alt): +1
Trenchcoat - 2013 (über 2 Jahre her) bei Primark gekauft: +1
Tasche (hier, hier und hier zu sehen) - 2013 über Kleiderkreisel second hand erworben:
+2
Schuhe - 2013 (über 2 Jahre alt) bei Zalando gekauft: +1
Schlauchschal - 2013 von ernsting’s family bekommen: +1
Konsumskala Wert: +7
Es ist zwar nur eins der Teile aus dem Maxirock-Outfit second
hand gekauft, aber da ich die sonstigen Kleidungsstücke bereits über 2 Jahre lang trage,
gibt es laut meiner Konsum Skala jeweils einen Pluspunkt. Ab jetzt achte ich zwar vermehrt
darauf, nur noch fair oder second hand zu kaufen, aber auch die Dinge, die ich früher
konsumiert habe, als ich noch nicht so sehr darauf geachtet habe, trage ich natürlich
weiterhin. Damit möchte ich euch zeigen, dass es ebenfalls zu einem bewussten, nachhaltigen
Konsum gehört, Kleidung länger als eine Saison zu tragen und nicht immer alles neu kaufen zu
müssen.
Und jetzt seid ihr gefragt: Was sagt ihr zum Thema
Capsule Wardrobe und wie gefällt euch mein Maxirock Outfit und die Konsumskala? Fragen
über Fragen - ich freu mich auf eure Kommentare!
Lang, lang ist’s her, als ich mit einer kleinen, überschaubaren Gruppe Bloggern im
wunderschönen Schlösserland Sachsen unterwegs war. Ich hatte direkt nach der Reise bereits
meine Reisegedanken mit euch
geteilt und danach einfach vollkommen verschwitzt, die schönen Bilder und Eindrücke von den
3 Tagen zu bearbeiten und Reiseberichte zu schreiben. Dazu komme ich aber jetzt endlich und
jetzt könnt ihr endlich den ersten Reisebeitrag zum Schlösserland Sachsen lesen. Sobald ich
au Irland wieder da bin folgen die nächsten Beiträge.
Die Reise begann für mich mit einer gemütlichen Zugfahrt nach Dresden Hauptbahnhof, wo ich
direkt auf die anderen Teilnehmer der Bloggerreise traf - mit dabei waren Marc von Zukker PR
(bzw. vom Blog „1 Thing to do“), Jessi von yummytravel und Flo + Praktikant von
uberding. Wir hatten für die 3 Tage einen Bulli mit Fahrer, der uns freundlicherweise durch
das Schlösserland kutschierte und durch den wir sehr flexibel in unserer Programmgestaltung
waren.
Als erstes stand der Dresdner Zwinger für uns auf dem Programm. Bereits vor einigen Jahren
war ich gemeinsam mit meinem Mann in Dresden (hier gibt es dazu
einen Post) und auch damals war der Zwinger natürlich ein obligatorisches Ziel. Der
Zwinger ist ein repräsentatives Gebäude mit Innenhof, welcher mit angelegten Grünflächen und
Brunnen bestückt ist. Er wurde von „August dem Starken“ (damaliger König von Polen, Litauen
und Sachsen) 1709 in Auftrag gegeben und sollte eigentlich der Vorhof zu einem größeren
Schloss werden. Ich hatte ihn sehr pompös und eindrucksvoll in Erinnerung und diese hat mich
nicht getäuscht. Das Wetter war so traumhaft schön, dass wir sogar noch auf der Terasse im Z