Bevor ich hier weiter von unserer Deutschlandtour berichte, wollt ich euch noch schnell von meinem Fitnesswochenende in Dortmund erzählen. Fitness? Ich? Ja, ihr lest richtig! Vanessa von PureglamTV lud zu einem Fitnesswochenende nach Dortmund ins Radisson Blu ein, um dort gemeinsam mit vielen anderen Bloggern Sport zu machen, gemeinsam zu kochen und ein tolles Wochenende miteinander zu verbringen. Ich hatte mich unheimlich gefreut auf diese kleine Herausforderung - denn Sport gehörte seit Monaten nicht mehr zu meinem Alltag und in der Gruppe würde es sicher viel Spaß machen und man animiert sich gegenseitig, so waren meine Gedanken und ganz genauso traf es auch ein!
Aber erst einmal zurück zum Anfang
Am Freitag machte ich pünktlich um 13 Uhr Feierabend - ihr kennt das ja „Freitag ab
eins macht jeder seins“ - manchmal bin ich echt froh, Gleitzeit zu haben und somit
gehen zu können, wann ich will, aber bevor ich abschweife: gemeinsam mit Nicole fuhr ich
also am Freitag mit dem Zug von Berlin nach Dortmund. Gegen kurz vor 6 stiegen wir dann am
Dortmunder Hauptbahnhof aus und nach einer 10-minütigen Taxifahrt erreichten wir schon das
Radisson Blu Hotel Dortmund. Wir wurden direkt freundlich in Empfang genommen und uns wurde
angeboten, einen gemütlichen Abendlauf mitzumachen, sich massieren zu lassen oder erst
einmal aufs Zimmer zu gehen und zu entspannen. Ich entschied mich für das Zimmer, denn da
wartete meine liebe Laura, mit der ich mir dieses Wochenende das Zimmer teilte. Ich
begutachtete das Zimmer, das schöne Bad, schaute aus dem Fesnter (wir hatten echt einen
schönen Ausblick) und schwang mich aufs Bett, um zu testen, wie bequem es ist - es war
unheimlich bequem und weich, sodass sich mein Körper dachte, er könnte sich noch ein
bisschen entspannen, bevor es später zum Abendessen und ab morgen dann sportlich losgehen
sollte.
Abendessen
Um 20:30 Uhr trafen wir uns dann alle im Restaurant des Hotels ein und lernten uns kennen.
Nicole und ich waren etwas später angereist und konnten daher leider nicht an der
Hotelführung und Vorstellungsrunde teilnehmen, aber auch so winkte man bekannten Gesichtern
zu und lernte direkt neue kennen. Das ist für mich das Schönste am Bloggen - Menschen, die
man sonst nur aus dem Internet kennt, auch mal persönlich zu treffen und mit ihnen plaudern
zu können oder auch andere, deren Blog man noch nicht kannte, kennenzulernen und danach
einem weiteren tollen Blog zu folgen. Aber nicht nur das Kennenlernen war schön, sondern
auch das Abendessen konnte sich sehen lassen. Es gab eine Möhren-Ingwer Püree mit
Falafelbällchen als Vorspeise, als Hauptgang hatte ich rote Beete Nudeln mit Spinat und
gerösteten Walnüssen und als Nachspeise gab es eine Schokoladen Tarte - alles unglaublich
lecker!
Samstag
Am Samstag starteten wir vor dem Frühstück (ja VOR dem Frühstück - und ja, auch vor dem
Kaffee) mit einer Runde joggen durch Dortmung. Ich hatte vorher total Panik, da ich sicher
ein halbes Jahr nicht mehr joggen war und wenn, dann hab ich nach 2 km direkt Seitenstechen
bekommen und kam nicht mehr weiter. Außerdem war mir die Sache auf leeren Magen nicht ganz
geheuer und ich hatte Angst, dass mir zwischendurch schwindelig oder schlecht werden würde.
Aber nichts davon trat ein, ich lief gemeinsam mit Tina und ihrem Freund Thomas ganz am Ende
der Gruppe und wir nahmen unser eigenes Tempo ein, fühlten uns damit total wohl und konnten
sogar nebenbei noch ein kleines Pläuschchen halten. Am Ende brauchten wir zwar ca. 50
Minuten für 4,5 km, aber wir haben es durchgezogen und sind erschöpft, aber auch irgendwie
frisch und munter am Hotel wieder angekommen. Ich hatte noch nie so ein gutes Gefühl nach
dem Sport - sonst bin ich immer total platt und kann mich danach nicht mehr bewegen, aber
ich glaube, dass die frische Morgenluft und die Freude auf das danach anstehende Frühstück
mich munter gemacht haben. So hüpfte ich nach dem Lauf durchs Zimmer und merkte, wie gut mir
der Sport am morgen einfach tat!
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Signal Iduna Park
Nach dem Frühstück machten wir uns alle gemeinsam auf den Weg zum Signal Iduna Park - dem
Heimstadion des Fußballvereins Borussia Dortmund (BVB), in dem wir eine Führung durch das
Stadion, die Presselounge und die Kabinen der Mannschaft hatten. Vom Hotel aus war es nur
ein 10 Minütiger Gehweg und schon waren wir da. Zu unserem Stadionbesuch wird es ganz bald
noch einen Extrapost geben - also seid gespannt!
Nachmittagssnack
Nach dem 2 1/2 Stündigen Rundgang durchs Stadion machten wir uns wieder auf den Rückweg ins
Hotel und freuten uns über den angekündigten Nachmittagssnack, der meiner Meinung viel mehr
als den Ausdruck „Snack“ verdient hat. Es war ein ganzes Buffet extra für uns
aufgebaut worden, welchen abwechslungsreicher und leckerer nicht hätte sein können. Es gab
ganz viele verschiedene Salatvariationen, die man alle untereinander kombinieren konnte -
ich liebe ja Rucola, hatte ich das schonmal erzählt? Also war mein erster Gang ein Teller
voller Rukula, frischem Mais und Gurke. Danach gab es natürlich noch weitere warme
Leckereien und zum Abschluss wollt ich mir noch eines der leckeren Schokomoussedesserts
holen, war aber leider zu langsam und es gab keins mehr - dafür gab es dann als Ersatz einen
leckeren Kaffee - den gab es nämlich immer und überall im Hotel - für mich perfekt!
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Sport & Wellness
Wie es zu einem Fitnesswochenende dazu gehört, war natürlich auch der Samstagnachmittag mit
Sport belegt, eigentlich war geplant draussen noch gemeinsam 2 Stunden lang gemeinsam mit
Personaltrainer Bastian Klocke zu sporteln, da wir aber alle einstimmig beschlossen haben,
dass es draussen zu kalt ist und wir viel lieber auch die Hoteleigenenen Möglichkeiten
nutzen wollten, ging es für einige in das hoteleigene Fitnessclub, in dem verschiedenste
Geräte zum Auspowern standen und für Laura, Patricia, Nicole und mich ging es in die Sauna.
Ich war vorher noch nie in der Sauna und dachte immer, ich würde die Hitze niemals
aushalten, wenn man aber erstmal drinnen ist und liegt, ist es wirklich angenehm und so
entschied ich, dass ich in Zukunft viel öfter in die Sauna gehen sollte! Nach dem 15
Minütigen Schwitzen und Rumliegen, duschte ich mich kalt ab und schwamm noch ein paar Bahnen
in dem wirklich schönen Pool. Danach lagen wir noch ca. eine Stunde gemeinsam am Pool, aßen
frisches Obst und quatschen.
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Gemeinsam kochen
Nach dem entspannten nachmittag trafen wir uns alle wieder, um gemeinsam unser Abendessen
vorzubereiten und zu kochen. Gemeinsam mit dem Koch Martin Kühne des Radisson Blu, der sich
für uns ein 3-Gänge Menü ausgedacht hatte, statteten wir uns mit hübschen Küchenschürzen aus
und teilten uns in 3 Gruppen auf. Ich war in der Gruppe, die für die Vorspeise zuständig war
und ich hatte die Aufgabe, die Zwiebeln zu würfeln. Da ich das Glück habe, beim Zwiebeln
schneiden keine Probleme mit Tränen oder dergleichen habe, war ich einfach prädestiniert für
diese Aufgabe und nachdem Martin mir einen super Trick gezeigt hat, wie man ohne viel
Aufwand und sogar einigermaßen schnell Zwiebeln schneiden kann, ging es los. ich schnippelte
und würfelte meine Zwiebeln und bekam gar nicht mehr mit, was um mich drum herum alles
passierte. Da wuselten alle irgendwie rum und jeder hatte eine Aufgabe - es fühlte sich an
wie in einer Großfamilie und das gefiel mir unheimlich gut! Gemeinsam haben wir ein
unheimlich leckeres und gesundes 3-Gänge Menü gezaubert und alle waren danach pappsatt und
zufrieden! Den Abend haben wir dann noch gemeinsam in der Radisson Blu Bar ausklingen lassen
und leckere Cocktails probiert.
Am Sonntagmorgen stand bei Laura und mir ausschlafen auf dem Programm - wir hatten erst um 9:30 einen Termin und so konnten wir ganz gemütlich und ausgiebig vorher frühstücken gehen. Es gab Rührei mit Speck, gekochte Eier, viele verschiedene Brotsorten, Croissants, Müsli und Joghurt in allen möglichen Variationen und viele Aufstriche und Aufschnitt - also es war wirklich für jeden etwas dabei! Und für mich das Allerwichtigste - es gab leckeren Kaffee! Und den, so viel man trinken konnte!
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Segwaytour
Unser „Termin“ um 9:30 Uhr war eine Segwaytour. Da wir eine zu große Gruppe
waren, um alle gleichzeitig zu fahren, gabe es eine Gruppe, die vor dem Frühstück gefahren
ist und eine, die danach fuhr (das waren wir). So konnten wir uns schon ein bisschen
Feedback und Infos von den Fahrern der ersten Gruppe holen - wir hörten von „es ist
sooo kalt!“ bis „Es macht unheimlich Spaß!“ einiges und wussten nicht so
recht, ob wir uns freuen oder Angst haben sollten. Ich hab mich gefreut und war gespannt,
eine Runde mit dem Segway durch Dortmund cruisen zu können. Jedem wurde einzeln erklärt, wie
er/sie das Segway zu bedienen hat und es wurden ganz langsame und vorsichtige Proberunden
gedreht. Es ist wirklich ungewohnt, ein fahrbares „Gestell“ unter sich zu haben,
welches man mit dem eigenen Körper und der Balance bedienen muss. Sobald wir aber alle den
Bogen raus hatten und uns ein bisschen sicher fühlen, ging die wilde Fahrerei los. Wir
cruisten vor dem Haupteingang des Radisson Blu hin und her und viele andere Gäste freuten
sich und staunten nicht schlecht, wie wir von 0 auf 100 mit den Segways unterwegs waren. Ich
muss sagen, ich hätte es mir nicht so anstrengend und schwierig vorgestellt - aber ehrlich
auch nicht so spaßig und aufregend! Segway fahren macht super viel Spaß und ich kann jedem
nur empfehlen, das einmal zu machen!
Spaziergang durch Dortmund
Nach der Segwaytour wärmten wir uns mit warmen Getränken wieder auf und die ersten traten
die Heimreise wieder an. Ich hatte meinen Bus erst gegen 15 Uhr gebucht, da ich nicht genau
wusste, wie lange das Programm gehen wird und ich natürlich nichts verpassen wollte. Da die
meisten schon gegen Mittag abreisten, machte ich mich noch einmal auf kleine
„Entdeckungstour“ rund um das Radisson Blu Dortmund. Ich muss ehrlich sagen -
ich liebe Spaziergänge und dann noch bei so strahelndem Sonnenschein und ganz in Ruhe allein
war es einfach herrlich! Ich konnte hingehen, wo ich hingehen wollte, musste auf niemanden
Rücksicht nehmen und konnte mich einfach treiben lassen. Die Natur hat sich natürlich mal
wieder von ihrer besten Seite gezeigt und ich hab super viele schöne Naturbilder gemacht,
die ich euch in Zukunft auf Instagram zeigen werde.
Heimreise
Nach meinem gemütlichen Spaziergang trat auch ich die Heimreise an. Ich buchte mir ein Taxi,
welches mich pünktlich am Hotel abholte und dann direkt zum ZOB Dortmund brachte, sodass ich
direkt aus dem Taxi in den Bus steigen konnte. Die Heimreise kam mir total lang vor, aber
sie war sehr schön, denn ich saß am Fenster und konnte den ersten Schneeflocken dieses
Winters (jedenfalls die ersten, die ich gesehen hab) beim auf den Boden fallen zusehen. Das
war wirklich schön! Auf den Ohren hatte ich das neue Album von Enno Bunger (das zur Zeit bei
mir rauf und runter läuft) und passend dazu war es draussen dunkel und es schneite - das war
wirklich schön und ich hatte Zeit, das Wochenende, die Eindrücke und Erlebnisse zu
verarbeiten und mich auf zu Hause vorzubereiten. Solche Momente genieße ich immer wieder -
diese Zeit, die ich nur ganz allein mit mir verbringe und abschalten kann!
Ein riesen Dank geht an das Radisson Blu Dortmund für die Einladung und Vanessa für die mal wieder super Organisation!





















